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Fragebogen |
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geschrieben am: 07.03.2002 um 20:22 Uhr
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Oben genanntes ist auch der Titel eines Buches von Max Frisch. Kein Roman, nur Fragestellungen, die sich mit dem Leben auseinandersetzen. Interessant wird es dadurch, weil jeder seine Schwerounkte im Leben unterschiedlich setzt.
Beste Basis für eine weltoffene Diskussion, eine schöne Möglichkeit mal hinter die Maske der Schreiber hier zu blicken. Vorausgesetzt man ist ehrlich.
Ich würd mich freuen, wenn ihr angeregt mitredet. Aber bitte niemanden angreifen. Wir müssen ja nicht das Leben der anderen Leben, noch deren Entscheidungen treffen oder bewerten. Nur zuhören sozusagen. Vielleicht klappts ja.
Möchten sie das absolute Gedächtnis?
d:licious
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.03.2002 um 23:42 Uhr
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Nein......man muss auch vergessen können.
(Ich hoffe, ich habs richtig verstanden. ;-) )
-Jodo- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 01:14 Uhr
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Frage 2
Keine Revolution hat je die Hoffnung derer, die sie gemacht haben, vollkommen erfüllt; leiten sie aus dieser Tatsache ab, dass die grosse Hoffnung lächerlich ist, dass Revolution sich erübrigt, dass nur der Hoffnungslose sich Enttäuschungen erspart usw., und was erhoffen Sie sich von solcher Ersparnis? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 01:34 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 08:03 Uhr
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Zu eins nein,
zu zwei nein, denn auch wenn sich die große Hoffnung nicht erfüllt, so erfüllt sich zumindest ein Teil. Ohne Hoffnung zu leben heißt, sich selber aufzugeben.
Jan |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 10:54 Uhr
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Frage 3
Was fürchten Sie mehr: Das Urteil von einem Freund oder das Urteil von Feinden?
Warum? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 11:31 Uhr
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Das Urteil eines Freundes, weil Feinde in Bezug auf schlechte Seiten gern übertreiben da dies dunkel Anschaulich macht ;)
+ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 12:34 Uhr
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Frage 1
Vielleicht haben wir ja ein absolutes Gedächtnis. Die Tatsache, dass uns manchmal etwas unverhofft wieder einfällt lässt sich jedenfalls nicht abstreiten.
Frage 2
Hoffnung heisst auch Zuversicht. Hier gefällt mir die Antwort von JanPeters.
Frage 3
Das Urteil eines Feindes fürchte ich mehr.
Wer sachliche und konstruktive Kritik übt, zeigt sich letztlich als mein Freund, weil er es mir ermöglicht, zu reflektieren und an mir selbst zu arbeiten. Nur so kann ich mich von negativen Gewohnheiten oder Charakterzügen lösen und diese ablegen.
Lama |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 12:37 Uhr
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Ich denke Frage 3 ist sehr unterschiedlich zu beantworten,
hängt von der Art Kritik ab.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2002 um 12:45 Uhr
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Frage 2:
Hoffnung ist nie lächerlich.
Sie hält manche Menschen am Leben.
Also erhoff ich mir nichts von solcher Ersparnis.
Frage 3:
Ich fürchte das Urteil von Freunden mehr, denn ihr Urteil ist mir wichtig.
Es kommt aber auch auf die Situation an.
-Jodo-
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.03.2002 um 02:44 Uhr
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1.) hätte ich das absolute gedächnis...ich würde nicht mehr sein. unterbewusst denke ich aber, ist alles immer und überall vorhanden...
2.) hoffnung gibt es nur, wenn es das absolute gedächnis nicht gibt...
3.) das meiner freunde, auf meine feinde zähle ich nicht... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.03.2002 um 17:18 Uhr
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Frage 4
Was empfinden sie als Verrat:
a. wenn es der andere tut?
b. wenn sie es tun? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.03.2002 um 13:57 Uhr
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Zu Frage 1:
nein - danke!
Zu Frage 2:
Ohne Hoffnung stirbt doch auch die Zuversicht!
Zu Frage 3:
Das Urteil eines Freundes!
Zu Frage 4:
Beides ist Verrat am andern! Geändert am 11.03.2002 um 13:58 Uhr von uki-bussi Geändert am 11.03.2002 um 14:00 Uhr von uki-bussi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.03.2002 um 23:22 Uhr
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I. Nein. Ich möchte ein selektives Gedächtnis.
II. Wer das R weglässt, sieht schneller einen Fortschritt.
III. Das eines Freundes - kein Feind weiss genug über mich, um mich verletzend beurteilen zu können.
IV. Beides. Wobei mich niemand so enttäuschen kann wie ich selbst mich.
*knuddeltz dee ma weil vermissen tutz* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.03.2002 um 13:23 Uhr
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Frage 1:
Nein, an einem bewussten absoluten Gedächtnis würde man zu grunde gehen. Selbst unser "normales" Gedächtnis benötigt diese Schutzfunktion des Vergessens oder besser des Verdrängens aus dem Bewusstsein zu weilen. Allerdings denke ich, dass ein für den menschlichen Zustand unzugängliches oder nur schwer einsehbares absolutes Gedächtnis gibt.
Frage 2:
Durch keine Revolution lässt sich ein perfekter Zustand herstellen, dass heißt, Teile der Bevölkerung werden stets von dem Ergebnis enttäuscht sein, was allerdings dadurch einen Hoffnungsmotor bedient, der zum Leben notwendig ist.
Frage 3:
Das Urteil von meinem Freund brauche ich nicht zu fürchten, da er mein Freund ist und aus diesem Faktum heraus immer nur mein Wohl wollen kann. D.h., das Urteil meines Freundes ist immer nur ein Rat, wie es aus seiner Sicht für mich besser sein könnte.
Das Urteil meines Feindes fürchte ich nur dann, wenn ich ihm direkt und ohne Möglichkeit zur Gegenwehr ausgeliefert bin, da ich vermuten muss, dass sein Urteil mich womöglich in eine den Tod bringende Situation bringt.
Frage 4:
Es ist beides Verrat an mir und meinen Mitmenschen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.03.2002 um 00:15 Uhr
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[OT]ADDI...froihüpferzzzz
Wie geht's dir...ich vermiss dich auch. Bald mal wieder Zeit zum quatschen?
knutscherz ganz fest[/OT]
Verrat ist eine schwierige, vielleicht eher heikle Angelegenheit. Gerade, weil die Defintion nicht pauschal zu formulieren ist. Das, was ein Mensch, als Selbstverständlichkeit gegenüber Freunden empfindet, kann von Fremden gänzlich missversatnden werden. D.h., grundsätzlich möchte wohl keiner selber "verraten" werden, sprich verletzt werden. Die Ansprüche an andere könne aber nur dann gestellt werden, wenn man selbst gewillt ist, gleich zu handeln.
Ich kann nur das erwarten, was ich bereit bin, selbst zu geben.
Verrat findet an anderen findet also dann statt, meiner Meinung nach, wenn auch Verrat an den eigenen Prinzipien begangen wird.
d:licious
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.03.2002 um 02:42 Uhr
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Dann ist es also kein Verrat, jemanden zu seinem eigenen Besten zu verraten?
(ot)*abschlabber*... schreib mir mal ne eMail, mein Telefon inklusive Deiner Nummer is geklaut *snief*(/ot) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2002 um 04:06 Uhr
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| Nun mal nicht so scheu hier... *schiiiiieb gg* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2002 um 13:42 Uhr
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Zu Frage 3:
Ich fürchte weder das Urteil eines Feindes noch eine freundes. Entweder es sit ein "unqualifiziertes" Urteil, weil man mich nicht kennt, dann muß ich mich nicht drüber aufregen oder aber man hat sich genug gedanken gemacht, so das das urteil auch eine Begründung hat, zumal ja nichtmal gefragt ist was für ein urteil ich fürchten soll.
Zu Frage 4:
Ich empfinde beides als Verrat. Einmal hab ich aber jemand dem ich das "vorwerfen" kann, beim anderen muß ich mit mir selber ins reine kommen, was wohl eindeutig schwieriger ist. Wobei das verzeihen eines verrats sicher auch nicht leicht ist. aber wer sagt das ich das tun muß.
danke lama
Jan |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.03.2002 um 23:21 Uhr
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(zitat) aber wer sagt das ich das tun muß. (/zitat)
Keiner. Denn wär könnte guten Gewissens den Anspruch erheben, anderen etwas über die persönliche Lebenseinstellung beibringen zu können. Aber vielleicht entstehen Situationen, in denen man es sich selbst schuldig ist, Verrat zu verzeihen?
Addi...
Doch, auch das kann durchaus Verrat sein. Die eigenen Prinzipien wären aber auch in dem Fall verletzt.
Was ich versucht habe zu sagen, ist, ich kann nur das von anderen erwarten, was ich selbst bereit bin zu tun. Will ich also nicht verraten werden, z.B. weil es jmd anderen genau dadurch Vorteile verschaffen würde, kann ich auch selbst in gleicher Situation nicht verraten.
[ot] Hasb deine mail-addy nich mehr, hinterlegst du sie mir nochma in der pb??
Gute-Nacht-Knuuuutscherzzz[/ot] |
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