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Der alltägliche Rassismus

Nutzer: Bautzius
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geschrieben am: 15.03.2002    um 15:30 Uhr   
Alltagsrassismus ist die Übernahme von Rassismus in alltägliche Situationen durch Denk- und Handlungsformen, die die dahinter liegenden Machtstrukturen stabilisieren und verfestigen. Es handelt sich dabei um einen ununterbrochenen Prozeß, bei dem Rassismus in all seinen Ausformungen nicht mehr befragt wird und von den dominierenden Gruppen als "normal" und allgemein gebräuchliches Verhaltensmuster betrachtet wird.
Allein in der Sprache finden sich viele häufig gebrauchte Redewendungen, die z.B. MigrantInnen, Frauen oder Behinderte diskriminieren. Als Beispiele dafür können z.B. folgende Redewendungen angeführt werden:

"Mann, bist du dämlich...","Diese Abrechnung ist getürkt worden...", "Diese Sache ist gemauschelt worden...", "...das ganze kommt mir spanisch vor.", "... wie hoch ist ihre Buschzulage?", "... hier gehts ja zu wie in einer Judenschule!", "... hört endlich auf mit dem herumzigeunern...", "...ihr brüllt ja wie die Hottentotten...", "... dann haben wir bald italienische Verhältnisse ...", "...typisch polnische Wirtschaft...", "... wir sind hier doch nicht im Busch ...", "... mach mal keinen Negeraufstand ...", "... wenn du mehr Geld brauchst, zeig mir einen Juden, dem man in die Tasche greifen kann ..." "..das macht mir einen Heidenspaß.", "... Ich bin doch nicht dein Neger...", "...ein Bier, Fräulein", "Schwarzfahren wird bestraft", "...Du Spasti", usw.

Zitat: Antirassismusbüro

Der alltägliche Rassismus ist fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Er beginnt mit dem gedankenlos weiterverbreiteten "harmlosen" Türkenwitz, setzt sich fort mit der Aufregung über kopftuchtragende Frauen, mit dem Gleichsetzen des Fehlverhaltens Einzelner mit der Gesamtheit der Ausländer, mit Misstrauen, verächtlicher Behandlung und Herabsetzung verschiedener Gruppen, kultureller und religiöser Gepflogenheiten.

Definition:

Rassismus
Es ist davon auszugehen, dass Rassismus immer dann vorliegt, wenn bestimmte koerperliche Merkmale oder Eigenschaften qualitativ bewertet werden, z.B. wenn Hautfarben Rueckschluesse auf die geistigen Potenzen geben sollen. Des weiteren liegt Rassismus dann vor, wenn gelerntes Verhalten, z.B. Intelligenz, naturalisiert, d.h. als angeboren unterstellt wird. Diese Arten des Rassismus bezeichnet man auch als genetischen Rassismus. Rassismus liegt z.B. auch vor, wenn behauptet wird, dass Frauen per se weniger Rationalitaet, dafuer von Geburt an aber mehr Gefuehl zukomme als Maennern usw.

zitiert nach Prof. Dr. S. Jaeger, DISS, Duisburg, 1990

Sexismus
"Verhaltensweisen, die einen Menschen aufgrund seines Geschlechtes benachteiligen. Mit Sexismus kennzeichnet insbesondere die Frauenbewegung das diskriminierende Verhalten von Maennern gegenueber Frauen in Politik, Arbeitswelt und Gesellschaft. Sexismus beruht auf dem Vorurteil, dass die Frau aufgrund ihrer biologischen Geschlechtszugehoerigkeit dem Mann koerperlich und intellektuell unterlegen sei. Sexismus wird ueberall dort deutlich, wo Frauen zuerst als Geschlechtswesen und erst dann als Menschen betrachtet und behandelt werden."

aus: "Aktuell-Lexikon", Chronik Verlag

Für viele in Deutschland ist das Wort "Rassismus" fast ausschliesslich durch die NS-Vergangenheit besetzt. Deshalb reagiert man meistens sehr entrüstet auf solch einen Vorwurf. Aber ist dies nicht nur eine Schutzbehauptung. Wenn man sich mal aktuelle Seiten zum Rassismusproblem anschaut, kommt man zu dem Schluss, dass dieser in Behörden, Verwaltungen, Medien und sogar Schulen vorhanden ist.

Sollte man soetwas nun dulden und schweigen oder ansprechen?
Dazu würde mich mal eure Meinung interresieren.

Mir ist klar, dass ich auch nicht frei von rassistischen Äusserungen bin. Das ist die Erkenntniss, die ich beim Nachlesen zu diesem Thema ziemlich schnell erkannt habe.

BZ

PS: Es soll hier nicht der Streit aus einem anderen Forum fortgeführt werden.

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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 15.03.2002    um 16:01 Uhr   
hm .. dulden oder ansprechen .. das ist hier die Frage..

wahrscheinlich würde ich den passenden Augenblick nutzen, um darauf anzusprechen.
Denn, tue ich es sofort, darf ich davon ausgehen, dass mir frech (weil unüberlegt) reagiert wird.

Mein erster Gedanke war jedoch beim Lesen, zuerst sollte ich selbst wohl aufpassen, was ich von mir gebe.

Ich werde es wohl kaum verhindern können, dass Leute solche Äußerungen von sich geben.
Je nach Situation und Tagesform würde ich dann darauf reagieren oder es lassen - selbst wenn es mir total gegen den Strich geht ;o)

Auf jeden Fall regt das Thema aber sehr zum Nachdenken an :-)
fratz
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 15.03.2002    um 21:21 Uhr   
ich denke, ein problem bei dem thema ist, dass es immer 100 %ig zu sein hat, das ein ausgewogener umgang damit schwer fällt! schwarzfahren/sehen hat für mich nichts, rein gar nichts mit der hautfarbe zu tun! einen heidenspaß grinst hab ich des öfteren und das, trotzdem ich mich locker (oder nur deshalb? *grübelt*) zu den heiden zählen könnte, selbst wenn ich kirchensteuerzahler bin.
aber: italienische verhältnisse oder polnische wirtschaft empfinde ich als eindeutig diskriminierend und würd das auch nicht benutzen. zumal aktuell deutschland selbst genügend potential bietet. "kölner verhältnisse" "kohlsche wirtschaft" grinst mehr brauchts da nicht. und eine glaubenszugehörigkeit mit wirtschaftlichem verhalten oder allgemeinem benehmen gleichzusetzen, ist so schwachsinnig, das es mir gleich zweimal nicht einfallen würde.
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Nutzer: hoschie
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geschrieben am: 15.03.2002    um 21:53 Uhr   
Rassismus in der Sprache?

Es ist bei den angegeben 'umganssprachlichen' Formen z.T. wirklich bedenklich, was manche Menschen so von sich geben.
Ich für meinen Teil würde niemals z.B. "... hier gehts ja zu wie in einer Judenschule!" benutzen. Das ist natürlich mehr als diskriminierend.

Man darf aber in Deutschland nicht in die amerikanische Umgangsformel des pc (political corectness) verfallen. Dort wird alles, was nicht der Norm oder des Anstandes entspricht, rigeros abgelehnt und als Schande betrachtet, sollte es getan oder gesagt werden.
Ich sehe ebenfall wie tiroxx keine Probleme mit "....Schwarzfahren.." oder ähnlichem. Wo der Begriff herkommt, muss ich gestehen, weiss ich nicht. Allerdings sehe ich nichts, was mich an rechtsradikales Gedankengut erinnern könnte.
Ich kenne auch keine 'blauen' Menschen, sonst dürften wir vielleicht ".... heute mache ich mal blau ..." nicht mehr verwenden. ;-)
Wir dürfen also auch nicht alles so ernst nehmen und Schwarz-Weiss-Malerei ist auch nicht angebracht.


Wie schlimm es im Ausland um die Berichterstattung über Deutschland steht, hätte ich mir nicht träumen lassen. Da ich gerade im Ausland bin, kann ich mir ein Bild davon machen. Jeder ausländerfeindliche Anschlag oder rechtsextreme Demonstration wird im Ausland registriert und ist mitunter das Einzige was nach Wochen in den Medien/Berichterstattung über Deutschland berichtet wird.
Die Angst einiger Menschen aus einem der kriminellsten Länder der Welt (was Morde angeht) nach Deutschland zu kommen, ist erschreckend hoch. Fragen wie: 'Sind die Deutschen alle rechtsradikal?' oder 'Ist es für mich als Ausländer nicht zu gefährlich nach Deutschland zu gehen?' sind hier sehr häufig, wenn einen die Menschen etwas länger kennen. Ich hätte nie gedacht, dass man uns im Ausland so schlecht darstellt oder wir in Deutschland selber so blind sind und die rechte Gewalt nicht mehr wahrnehmen.
Salutos

dat E.S.-Hosch

Geändert am 16.03.2002 um 02:22 Uhr von Hoschie
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Nutzer: Gast_ueltje
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geschrieben am: 16.03.2002    um 00:36 Uhr   
hehe dieses komische sprichwort mit dem "richtigen richer",
wenn man gut geld scheffelt, kommt noch aus dem 3. Reich,
soll eine anspielung auf...die große Nase des Juden sein :-)

oder..bei den ganzen soul und was weiss ich nich was sängern, die halt südafrikanischer abstammung sind.."das liegt denen doch im blut", auch gerne oft benutzter kommentar..gründet sich aber auf Rassenforschung des..hui hui...3. reiches.

oder dieser..na wie heisst der, der typ der mit schumi die nike werbung gemacht hat, dieser von däniken(??),
der behauptet ja das die steinpyramiden nicht von den völkern geschaffen wurden die in diesen ländern leben...von ausserirdischen großmeistern ist die rede..er traut diesen
völkern also nicht zu stein zu bearbeiten..aber..ursprung hat diese theorie, wie sollte es anders sein, im 3. reich,
wo sich "kluge" forscher hingesetzt haben, erkundungstruppen (ich glaub sondereinheiten der ss) in diese länder geschickt und auf den pyramiden nach sonnenrad zeichen suchen lassen, und wenn keine da waren..naja dann waren bestimmt welche da als die nazis wieder runtergeklettert sind..aber worauf ich hinauswill..und das ist kein scherz jetzt, diese theorie wurde wirklich in dieser zeit aufgestellt ist:
die welt wurde mit kosmischem sperma befruchtet, riesigen raumschiffen, die auf die erde prallten, aufbrachen und..hehe da haben sich dann die bewohner der raumschiffe aus ihrem schlaf..ähm..rausgetaut^^...und..des waren überdurchschnittlich große leute..die klügsten von allen,
und runtergekommen is dieses sperma in atlantis und indien,und diese leute, das waren die arier, die sich dann verbreitet haben..und daher gabs auch keine inder in den kz`s.
klingt bizzar, habs im ersten moment auch nicht glauben wollen, ist aber so.
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Nutzer: Gast_ueltje
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geschrieben am: 16.03.2002    um 00:38 Uhr   
hehe da fällt mir ein..es gibt heiden die machen die gastarbeiter in deutschland für die betonfriedhöfe verantwortlich, und somit auch für das sterben der natur.
solche leute finden sich dann im Bündnis 90.
naturverbunden, aber auch rechts, wieviel % des nun aber sind weiss ich nicht...viele, wenige..?
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Nutzer: linné
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geschrieben am: 16.03.2002    um 03:06 Uhr   
Hoschie, in Schweden und England kommt D in der Beziehung nicht so schlecht weg. Und was Nationalismus angeht, da sind die Briten ziemlich uebel im Vergleich zu den Deutschen, leider.
Linné , trotzdem Englandfan
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Nutzer: hoschie
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geschrieben am: 16.03.2002    um 03:16 Uhr   
Linné, da hast du sicher recht.
Mich hat ganz einfach erschreckt, wie man uns im Ausland z.T. sieht und welche Fragen man gestellt bekommt.
Manche wollen deswegen gar nicht erst nach Deutschland kommen (beruflich) ..... obwohl es in meinem Arbeitsbereich eher von Vorteil ist nach Deutschland zu kommen.

dat E.S.-Hosch
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Nutzer: amused
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geschrieben am: 17.03.2002    um 23:44 Uhr   
auch sind witze nicht ausser acht zu lassen, in denen die figuren meist verschiedener nationalität sind.

schon mal über einen davon gelacht ?

ich lache über solche witze.

@fratzmausi

(zitat)
Mein erster Gedanke war jedoch beim Lesen, zuerst sollte ich selbst wohl aufpassen, was ich von mir gebe.
(/zitat)

das ist der punkt!

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Nutzer: Bautzius
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geschrieben am: 29.03.2002    um 17:39 Uhr   
Ja, das ist der Punkt.

(zitat)Mein erster Gedanke war jedoch beim Lesen, zuerst sollte ich selbst wohl aufpassen, was ich von mir gebe.(/zitat)

Erst überlegen und dann...

Leichtfertig wird vieles als Spass deklariert. Bewusst oder unbewusst.

Die Frage bleibt. Soll man so etwas dulden bzw. ohne Gegenäusserung lassen?

BZ
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 31.03.2002    um 00:21 Uhr   
..sollte man eigentlich nicht widerspruchslos hinnehmen.

Nun werden die Harmoniesüchtigen wieder sagen: "Aber, dann wird der doch böse und so schlecht sind doch die Menschen garnicht - die meinen es doch bestimmt auch nicht so!"

Das größte Übel, so scheint mir, ist die Gedankenlosigkeit, mit der Äußerungen getätigt werden.

Und was hält uns davon ab, hin und wieder darauf hinzuweisen?

Schaden kann Nachdenken auf keinen Fall ;-)

fratz
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Nutzer: _SkinHead_
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geschrieben am: 31.03.2002    um 16:28 Uhr   
rassimus stinkt zum himmel in meine augen sind wir eine menschliche rasse ob schwarz oder weiss oder sonst was im endefeckt machen wir alle gleich den planeten kaputt



"die menschheit ist das krabsgeschwür der evolution"
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Nutzer: Austrianer999
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geschrieben am: 18.08.2002    um 23:03 Uhr   
Rassismus wird zu überbewertet <<<<zensiert>>>>.

Wenn einer fleißig ist kommt jeder, egal welcher rasse zugehörig, zum erfolg - auch in deutschland.

die rassismuskeule benutzen eigentlich fast nur die immigranten, die sich in deutschland (oder sonstigen eu-staat) das paradies vorstellen, es zu leicht nehmen und dann versagen.

mfg austrianer
Geändert am 18.08.2002 um 23:52 Uhr von Tinkerbell
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Nutzer: Nucleus1
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geschrieben am: 19.08.2002    um 00:35 Uhr   
Also ich sehe mich nicht als Immigrant im eigenen Lande, aber dennoch schwenke ich diese Keule ganz gerne, wenn ich denke das Prävention erfordlich wird.

Braune Parteien im allgemeinen sehen sich gern in den Staaten agieren, von denen sie glauben das sie einer Bevölkerung beistehen müssen, die als besonders unvermischt oder wenn schon elitär vermischt zu erhalten gilt.

Welche Art von Fleiss muss denn ein Ausländer heutzutage erbringen, damit er Gastarbeiter werden und hier einreisen darf?

Unter einem Inder mit Hochschulabschluss tun wirs doch kaum schon nicht mehr.

Was selbstverständlich stört ist das Berufen auf politische Verfolgtheit im Heimatland, wenn dies nicht zutrifft!

Aber ein nicht minderer Teil unserer ausländischen Mitbürger stammt aus den Krisenherden dieser Erde.

Menschen die aus ihrer Heimat vertrieben wurden oder Menschen, die, wie Du schon richtig anführtest, das Paradies woanders suchten, weil es in dem Land in dem sie zur Welt kamen so gar nicht wie das Paradies aussah.

Wie unvertretbar gross das Maß an Ausländerfeindlichkeit in unserem Land ist, sei an kurzen Beispielen erläutert.

Wir ghettoisieren unser Land selber, indem wir es den ausländischen Mitbürgern nur selten gestatten unsere vorzeigbareren Wohngegenden zu besiedeln.

Ein Arbeitskollege von mir, ein gebürtiger Türke, hat 15 Jahre auf die Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft warten müssen.
Die Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung war nie ein Thema, denn er arbeitete in einem Job, den kaum ein Deutscher machen wollte und das für bescheidenes Geld.

Ein wenig träumt er dennoch von seiner Heimat, der Türkei, er träumt davon das es dort irgendwann ein wenig lebenswerter ist und er dort seine Enkel aufwachsen sehen kann, in einem Land, was dann vielleicht einmal so lebenswert ist wie sein Land, Deutschland.

Das erste was er sich leistete war eine Wohnung in einer vorzeigbareren Gegend seiner Stadt.

Nun bekomt er viel öfter Besuch von Arbeitskollegen als früher.

In Staaten wie den unseren ist Misstrauen gegenüber dem Fremden und Neuem die übelste Geissel.













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Nutzer: Austrianer999
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geschrieben am: 19.08.2002    um 13:36 Uhr   
siehste, wenn einer fleißig ist kommt selbst ein türke zum erfolg und kann sich eine wohnung in einer besseren gegend kaufen, während viele ausländer mit ihren schlechten job und mit ihren schlechten wohnverhältnissen zufriedengeben und nicht mehr weiterkämpfen. diese immegranten schimpfen als erstes übe die deutschen und deren angeblichen so extremen rassismuses. und das bezüglich ghetto liegt vielleicht daran, dass sich die meisten türken gegenüber den deutschen verschließen, und wenn manche türken nach 10 jahrne aufenthalt noch immr kein deutsch können ist es doch irgendwie klar warum die deutschen den kontakt mit denen meiden.

Außerdem glaub ich liegt die ghettosierung der türken extrem an ihren festhalten ihrer kultur. also ich kann nur über wien und graz reden: es gibt türken und schwarzenghettos aber keine slawen und ungarnghettos, warum wohl vielleicht weil diese sich viel leichter integrieren lassen und wollen gegensatz zu türken?
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Nutzer: WiseDragonHeart
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geschrieben am: 19.08.2002    um 14:05 Uhr   
@austrianer: erstmal darf man nicht alle immigranten in einen Topf werfen.

es gibt die die freiwillig einwandern und die die aufgrund einer Notlage ihr land verlassen müssen

erstere sind immigranten die sich meist schnell und gut integrieren, weil sie es wollen.

Die anderen hingegen haben diesen entschluss ja nicht selber gefasst, und ich denke da würde jeder deutsche -sollte er mal in eine solche situation kommen-auch an seiner Kultur festhalten
(es ist schließlich das letzte was man noch von seiner heimat hat)

Dragon
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Nutzer: Gast_ueltje
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geschrieben am: 20.08.2002    um 00:06 Uhr   
die regierung stoiber will und wird genau das unterstützen: sie fordert zwar das sich die familien mit ihren ursprüngen ausserhalb von deutschland anpassen und ihr kulturgut ablegen, erwartet und unterstützt aber wenn deutsche familien in andere länder gehen und da an ihrer kultur unbeugsam festhalten...
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Nutzer: Gast_ueltje
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geschrieben am: 20.08.2002    um 00:07 Uhr   
..klingt doch gut..wenn man bedenkt das diese "partei" sehrwahrscheinlich die wahlen gewinnen wird :/
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Nutzer: KingLear
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geschrieben am: 20.08.2002    um 15:32 Uhr   
Also ich persönlich halte diese Art des auseinanderdefinierens von Redewendungen nicht nur für übertrieben sondern auch für gefährlich.Wenn ich mir vor jedem Satz überlegen muss,wie ich mich beim Thema Rassismus ausdrücken muss um nicht als Rassist zu gelten,dann ärgert mich das schon.Ich kann bei der Beteichnung "Neger" für einen farbigen Mitmenschen nix böses finden,andere würden mich als Rassisten bezeichnen.Natürlich möchte ich hinzufügen, das dieser farbige Mitmensch sich mir gegenüber auch eine "Kalkleiste" oder was auch immer herausnehmen kann,ohne das ich mich darüber aufrege.Der Ton macht die Musik und die Umstände natürlich.Wenn mir jemand aber eine Ausdrucksnorm aufzwingen will und mir bei jedem "hier gehts zu wie bei den Hottentotten" vorwirft ein Rassist zu sein, dann drückt man mich in eine Ecke, in die ich gar nicht will,aber wenn mich alle da sehn wollen,dann steh ich eben da.Ich hoffe nur, die Herrschaften die hier so tolle Theorien aufstellen und alles mit Duden und Lexikon definieren wollen sind genauso eifrig, wenn es wirklich darum geht zu helfen,wenn die aufgrund ihres Äusseren oder ihrer religiöser Anschauung tatsächlich bedroht werden.
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Nutzer: Putzkollone
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geschrieben am: 26.08.2002    um 17:51 Uhr   
Wir wollen keine Katholiken!!!

Um es gleich vorweg zu sagen: Wir haben nichts gegen Katholiken. Im Gegenteil, jeder Katholik, der sauber ist und hier seit Jahren Steuern zahlt, ist uns willkommen.
Wir wehren uns nur dagegen, daß wir Norddeutschen durch den Zustrom von schwarzen Schafen und ihren bischöflichen Hirten unsere kulturelle Identität verlieren.

Leider ist es den meisten Katholiken aufgrund ihrer fundamentalistischen Einstellung bisher nicht gelungen, ihrenaturreligiöse Vorstellung von Sexualität, nach der sexuelle Handlungen nur zum Zwecke der Fortpflanzung ausgelebt werden dürfen, abzulegen.

Das führt dazu, da diese Bevölkerungsgruppe, die wir einst als Gäste in unser Land riefen, sich vermehren wie die Karnickel.
Sind es nicht jene Katholiken, die durch ihre beharrliche Ablehnung jeder Form von Empfängnisverhütung in erheblichem Umfang zur Verschärfung von Problemen wie Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit beigetragen haben?

Nach Untersuchungen des Landeskriminalamtes Bayern wurde eindeutig nachgewiesen, daß 78,47 Prozent aller bayrischer Straftäter Katholiken sind. Allein diese Zahl macht schon deutlich, daß der dramatische Anstieg der Kriminalität in den letzten Jahren nicht unabhängig vom Katholikenproblem betrachtet werden darf.
Noch stellen die Katholiken in unserem Norddeutschland eine Minderheit dar, doch allein in der Zeit von 1961 bis 1987 hat sich diese Zahl um mehr als 22 Prozent erhöht.

Schon das Symbol, das die Katholiken anbeten, das Bildnis eines Gefolterten am Kreuz, ist beredtes Zeugnis einer latenten Gewaltbereitschaft dieser Gruppe. Muß es erst soweit kommen, daß sich keine norddeutsche Frau mehr aus Angst vor Katholiken auf die Straße traut?

Nach wie vor stehen eine Vielzahl der Rituale im eklatanten Widerspruch zum Grundgesetz. Hierzu nur zwei Beispiele:
Während das Grundgesetz Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der Gemeinschaft stellt, verbietet die katholische Kirche ihren Priestern kategorisch die Eheschließung und Familiengründung.
Während nach dem Grundgesetz Männer und Frauen gleichberechtigt sind, ist es Frauen in der katholischen Kirche verboten, Priesterin zu werden.
Muß es erst so weit kommen, daß der Erzbischof von Köln die Macht an sich reißt, um das Grundgesetz außer Kraft zu setzen und seinen sogenannten Gottesstaat zu errichten?


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Nutzer: Putzkollone
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geschrieben am: 26.08.2002    um 17:52 Uhr   
Besonders besorgniserregend ist für Fachleute die Tatsache, daß zwischen der Einführung des Bundessozialhilfegesetzes im Jahre 1961 und dem Anstieg der Katholikenzahl in Norddeutschland direkte Zusammenhänge vermutet werden können. Hier ruhen sich Katholiken ganz offensichtlich in der Hängematte unseresWohlfahrtstaates aus.

Zwar sind wir noch eines der reichsten Länder der Erde, aber wie lange können wir uns diesen Mißbrauch noch leisten? Bereits jetzt sind die negativen Einflüsse auf die deutsche Wirtschaft erkennbar. Die hohe Anzahl ihrer religiösen Feiertage führt zu Produktionseinbußen in Milliardenhöhe. Dies hat die Konkurrenzfähigkeit zum Beispiel zur japanischen Industrie, in der so gut wie keine Katholiken arbeiten, erheblich beeinträchtigt. Muß die deutsche Wirtschaft erst völlig am Boden liegen, bis die Katholikenflut eingedämmt wird?
Die Katholiken haben ihren eigenen Staat, eine Heimat, in der sie nicht unterdrückt und verfolgt werden. Wenn sie zuuns kommen, geschieht das in der Regel nur aus wirtschaftlichen Gründen, obwohl der Vatikan das höchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt hat.
Müssen wir am Ende alle 900 Millionen Katholiken der Erde bei uns aufnehmen? Nein, wir können das Katholikenproblem dieser Welt nicht alleine lösen, und die zunehmende Katholikenfeindlichkeit in Norddeutschland erfordert sofortiges Eingreifen und Handeln.

Wir schlagen deshalb vor:
Abweisung aller Katholiken an der Grenze Norddeutschlands.
Sofortige Abschiebung aller krimineller Katholiken in den Vatikan.
Erteilung einer befristeten Aufenthaltsgenehmigung nur bei Nachweis eines Arbeitsplatzes.
Ausweisung aller Katholiken bei Sozialhilfebezug und Arbeitslosigkeit.
Unterbringung aller Katholiken in Gemeinschaftsunterkünften.
Ausweisung der Katholiken bei verfassungsfeindlichen Aktivitäten.
Das Boot ist voll! Stoppt die Katholikenflut!

;-)
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"Autor"  
Nutzer: Gast_tinkerbell
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geschrieben am: 26.08.2002    um 17:55 Uhr   
lolwech....und neuen Feudel reicht
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Nutzer: Putzkollone
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Registriert seit: 26.08.2002
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geschrieben am: 26.08.2002    um 18:57 Uhr   
Jo und nun haben wir die schuldigen für unser Arbeitslosen- und Wirtschaftsproblem. Damit ist für mich eindeutig wen ich nicht wählen werde
Und dann möchte ich noch Michael Mittermaier zitieren, der nachweislich den hl. 3 Königen Drogenkonsum unterstellt hat:
"UND SIE FOLGTEN EINEM HELLEN STERN, DEN NUR SIE SAHEN"
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"Autor"  
Nutzer: Yrsgrathe
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geschrieben am: 27.08.2002    um 17:22 Uhr   
*breitgrins* wunderbarer beitrag der zeigt das alles nur eine sache der richtigen darstellung liegt.
nebenbei ist die katholische kirche je nach enge der definition auch nur eine sekte ;)
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"Autor"  
Nutzer: Tatamie
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geschrieben am: 28.08.2002    um 22:44 Uhr   
kenne einige Deutscheghettos...
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"Autor"  
Nutzer: Nucleus1
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Anzahl Nachrichten: 766

geschrieben am: 28.08.2002    um 22:47 Uhr   
@Tatamie

Schreibst Du mal was drüber ?

:o)
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