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genetische Fixierung

Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 16.03.2002    um 23:42 Uhr   
hallo....

das mal zum grübeln mitgibt:

"man sollte sich mit dem gedanken anfreunden, dass der mutterinstinkt genetisch fixiert ist und dass die kulturelle formbarkeit des menschen grenzen hat" (meinung eines kommentators der "Welt")

soll sich frau darüber noch aufregen? nein.. wäre verschwendete energie...oder? was meint ihr dazu?

gruß luci
Geändert am 19.03.2002 um 22:46 Uhr von lucilla
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Nutzer: Gast_chicita
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geschrieben am: 17.03.2002    um 00:15 Uhr   
aufregen würde ich mich nicht darüber, es zeigt nur, dass dem guten kommentator der überblick zu fehlen scheint ;)

dass der mensch kein nestflüchter ist & ein menschenkind brutpflege zum überleben braucht, ist fakt.

da sich in den letzen mio jahren doch einiges getan hat, kann das, was rein biologisch gesehen zum überleben notwendig ist, ersetzt werden.. (z.b. künstliche befruchtung, heranwachsen außerhalb des mutterleibes aber auch milchersatz.. nach 24 uhr reichtŽs nur zu stichworten :))

ob der mensch sich je so entwickeln wird, dass unsere nachfahren als nestflüchter selbst für ihre nahrung sorge tragen können oder gar nahrung per se überflüssig werden wird, ist spekulation, wenn auch sicher nicht uninteressant..
viel interessanter aber im augenblick ist mir die frage, wie wichtig denn das urvertrauen ist, was einem menschen durch die mutter-kind-bindung (als ursprünglichste & darüber hinaus dann ebenso die vater-kind-bindung) mit auf den weg gegeben wird..
& inwiefern ein davon-abkommen sich auf eine kultur auswirken kann..
vielleicht ist das die angst des kommentators?
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Nutzer: gummi.bär
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geschrieben am: 17.03.2002    um 00:17 Uhr   
wieso sollte man sich denn darüber aufregen?
ist doch wahr oder nicht?
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Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 17.03.2002    um 00:49 Uhr   
gummi.bär....nabend

was hälst du vom vaterinstinkt? glaubst du er existiert? und ist es den vätern möglich solch eine intensive beziehung (auf das urvertrauen s. chicita hinweist) aufzubauen?

ich beantworte das entschieden mit ja, da ich es gerade bei meiner kleinsten erlebe :)

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Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 17.03.2002    um 00:54 Uhr   
nabend chicita....

ich denke die menschheit wird sich nicht zum nestflüchter entwickeln und der begriff der "biologischen frühgeburt", die nicht für sich selbst sorgen kann, wird weiterhin seine berechtigung haben ...

und ohne urvertrauen....keine kulturelle entwicklung

luci
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 17.03.2002    um 01:50 Uhr   
Auch wenn ich es aus eigener Erfahrung (leider :-( ) nicht beurteilen kann - ich glaube aber, dass es eine ähnlich intensive genetisch fixierte Vater-Kind-Beziehung gibt. Bussi Lussii

Gruss Azze
Geändert am 17.03.2002 um 01:50 Uhr von Azze
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Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 17.03.2002    um 13:18 Uhr   
hallöchen azze,

was nicht ist kann ja noch werden und ich weiss, dass sie bei dir besonders ausgeprägt sein wird...smile...und

luci
Geändert am 17.03.2002 um 13:18 Uhr von lucilla
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 17.03.2002    um 15:18 Uhr   
Danke fürs Kompliment ;-) Ich hoffe, du rufst mal wieder an ?

Bussi Azze
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"Autor"  
Nutzer: Azze
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geschrieben am: 17.03.2002    um 15:18 Uhr   
doppelt
Geändert am 18.03.2002 um 05:49 Uhr von Azze
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Nutzer: Baader
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geschrieben am: 17.03.2002    um 15:51 Uhr   
Also ich habe da eine radikale Einstellung. Menschen wie die, die solche Meinungen haben können damit getrost ignoriert werden. Wers bis heute nicht bemerkt hat, dass sich was verändert, denen ist echt nicht mehr zu helfen. Schade ist nur, dass es es von den Typen und auch ein paar Frauen noch so manche/-n Zeitgenossen/Zeitgenossinnin gibt.

Umso mehr müssen die, die anderer Meinung sind diese auch deutlich nach außen leben.
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Nutzer: donaldine
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geschrieben am: 17.03.2002    um 19:54 Uhr   
Lohnt es sich überhaupt jemals, sich über das Denken (oder eben Nicht-Denken? oder männlich-bequemes, die Realität kämpferisch ignorierendes Wunschdenken?) eines einzelnen aufzuregen, sofern man nicht zufällig das Pech hat, mit diesem einzelnen zusammenleben zu müssen?

Aufregen kann man sich höchstens darüber, daß so etwas in einer im allgemeinen nicht allzu schlechten Zeitung veröffentlicht wird; gibt es doch genug Menschen, die das, was sie Schwarz auf Weiß lesen oder in hübschen bunten Bildchen im Fernsehen sehen, per se für wahr halten.

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Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 19.03.2002    um 21:00 Uhr   
nabend baader,

ich denke ignoranz ist der falsche weg, konstruktive kritik an solchen meinungen der bessere :)

liebe grüsse luci
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"Autor"  
Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 19.03.2002    um 21:03 Uhr   
hoi donaldine,

pech fällt einem nicht zu :)....sollte es so sein, dann sollte man schleunigst das glück suchen..

liebe grüsse luci
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 19.03.2002    um 21:21 Uhr   
sind mit "mutterinstinkt" nicht die instinkte einer mutter gemeint?
auch, wenns in dem satz dann keinen sinn macht...aber instinkt einer mutter gegenüber...was soll das denn sein?
mutter- oder vaterbindung würd ich darunter nicht verstehen.
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Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 19.03.2002    um 21:35 Uhr   
hoi tiroxxx,

mit "mutterinstinkt" in diesem kommentar ist der "instinkt der mutter" gegenüber ihrem neugeborenen gemeint...

luci
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 19.03.2002    um 21:43 Uhr   
na, dann sind wir ja einig :-) allerdings wird dann ja viel vermengt, eltern und kindespsychologie in einem satz *g*
aber, abgesehen davon denk ich das das, was als instinkt bezeichnet wird, vielleicht ja doch primär verantwortungsgefühl ist, und das hat halt der, der sich um das kind kümmert. und mit der zeit mag das auch (mehr oder weniger) instinkthafte züge annehmen. und vermengt sein sollte das ganze eh mit viel liebe.
und das kann mutter und vater treffen. was kaum einer wird beantworten können, ist der einfluß der 9 monate im körper der mutter und die nachfolgende zeit an der brust der mutter.
Geändert am 20.03.2002 um 08:45 Uhr von tiroxxx
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"Autor"  
Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 19.03.2002    um 22:50 Uhr   
nabend tiroxxx...

ja vermengen kann mann/frau in diesem kurzen kommentar vieles und ich denke, dass man darauf achten muss, nicht in "hobbypsychologieweisheiten" zu verfallen (damit nicht die postings hier meint)

ja der einfluss der 9 monate und den der stillzeit ist nicht zu unterschätzen, aber auch hier kann der "vaterinstinkt" schon ne sehr grosse rolle spielen, denn ist es schon mal draussen (aus der frau g) hängt es zwar oft, aber nicht ständig an deren brust

gruss luci
Geändert am 20.03.2002 um 00:16 Uhr von lucilla
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Nutzer: Master-
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geschrieben am: 31.03.2002    um 15:15 Uhr   
test
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Nutzer: Master-
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geschrieben am: 31.03.2002    um 15:42 Uhr   
Ein interessantes Thema...

zum Kommentator nur soviel: Gemäß Gauß'scher Normalverteilung müssten auch bei einer guten Zeitung genausoviele Flaschen Stuß von sich geben, wie im Bevölkerungsdurchschnitt....

Mit der begrenzten kulturellen Formbarkeit des Menschen mag der sog. Kommentator sich durchaus noch im Bereich auch meiner Meinung bewegen, sonst würde unsere Zivilisation nicht in so vielen versagen. Daß aber der Mutterinstinkt genetisch fixiert ist halte ich für genauso falsch, wie es die Aussage wäre, es sei bei Männern genetisch fixiert, dass sie nur im Stehen urinieren könnten.

Also - ich würde vorschlagen die Energie für Aufregung zu sparen und in wichtigeres zu investieren, *lächelz*.

Was Väter angeht gilt für die wohl das gleiche für Mütter - es gibt gute - und schlechte, intensive oder Non-intensive Beziehungen zwischen Kind und Mutter und zwischen Kind und Vater. Dies ist aber wohl ein sehr individueller Punkt und somit sicher nicht instinktiv.

Wir können das in einer ruhigen Minute gerne mal intensiver diskutieren.
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