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Seltsame Kritik

Nutzer: looser
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geschrieben am: 09.04.2002    um 21:54 Uhr   

das stand bei T-online Startseite bezüglich den Angriffen von Israel auf Palästinensische Städte:

EU-Länder an Embargo beteiligt
Auch Frankreich und Großbritannien beteiligten sich an dem Embargo. Deutschland soll seit Dezember keine
Export-Lizenzen für Armee-Lieferungen mehr vergeben haben. Der israelische Verteidigungsminister Benjamin
Ben-Elieser habe bereits einen Brief an Fischer geschrieben. Nach Angaben der israelischen Presse gebe es im
Verteidigungsministerium auch Überlegungen, Deutschland öffentlich und mit Blick auf seine nationalsozialistische
Vergangenheit zu kritisieren. Das deutsche Embargo betreffe Ersatzteile für den Motor und das Getriebe des
israelischen Merkawa-Panzers.


was soll denn die Kritik mit Blick auf nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands nur weil Deutschland keine Waffen oder Waffenersatzteile mehr nach Israel wegen den Kämpfen in Palästinensergebieten liefert?

*sich etwas wundert auf welch seltsame ideen manche leute kommen*
looser
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 09.04.2002    um 22:40 Uhr   
das spielchen hat tradition. israel gefällt sich in seiner rolle des ewigen opfers und wirft die deutsche vergangenheit immer in den raum, wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht. und während hierzulande die friedmans und spiegels weiterhin das gespenst vom bösen deutschen malen, wird in palästinensischen flüchtlingslagern fröhlich weitergemetzelt. wenn man diesen zustand beenden will, muß man bereit sein, unangenehme konsequenzen zu ziehen. mit einem exportstopp ist es nicht getan. es ist an der zeit, laut über ein ende der wiedergutmachungszahlungen nachzudenken. täter und opfer sind größtenteils tot und sippenhaft gibt es in deutschland nicht mehr.
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Nutzer: hoschie
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geschrieben am: 10.04.2002    um 04:51 Uhr   
Leider wird in sehr vielen Ländern das Bild "Gespenst vom bösen deutschen" verbreitet! So langsam komme ich mir doch ein wenig doof vor, wenn einem Leute in anderen Ländern begegnen, die mich mit H.itler titulieren oder mit dem entsprechenden Gruss begrüssen :-(

@grmpf:
Man sollte vor allem mal überlegen, für was das Geld aus den Widergutmachungszahlungen den benutzt wird? Um Palästinenser zu töten?
Salu

dat E.S.-Hosch
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Nutzer: NeoGothic
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geschrieben am: 10.04.2002    um 08:51 Uhr   
hmm, heute morgen hab ich ein inerview mit einer israelischen frau gesehen, die gemeint hat, dass das was man jetzt mit den palästinensern macht nur ein widerstand gegen einen zweiten holokaust ist.
sie meinte auch noch israel habe jetzt eine armee, was die juden damals gegen die nazis nicht hatten....

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Nutzer: Traumwandler
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geschrieben am: 10.04.2002    um 09:01 Uhr   
(zitat)...dass das was man jetzt mit den palästinensern macht nur ein widerstand gegen einen zweiten holokaust ist.
(/zitat)

-Widerstand gegen Frauen und Kinder passt dann wohl besser.

(zitat)...israel habe jetzt eine armee, was die juden damals gegen die nazis nicht hatten....(/zitat)

-die israelische Armee hat heutzutage auch Atomwaffen, um die faschistischen Palästinenser auf den Mond zu schiessen.

Also der Vergleich von Holocaust und Nahostkonflikt ist doch ein bisschen weit hergeholt. Aber wie schon gesagt: "...israel gefällt sich in seiner rolle des ewigen opfers..."

-Jodo
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Nutzer: NeoGothic
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geschrieben am: 10.04.2002    um 12:54 Uhr   
mein threat sollte nicht falsch verstanden werden,
er sollte eigentlich die primitive denkweise der leute in
israel zeigen.
ich kann es halt einfach nicht verstehen wie man aktuelle kriege bzw. aktuelles handeln mit dem holocaust rechtfertigt...
ausserdem wenn einer ethnischen gruppe wie den juden, aus der so viele denker hervorgegangen sind, in der vergangenheit so viel leid zugefügt wurde, müsste man es eigentlich besser machen wollen
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 10.04.2002    um 14:51 Uhr   
ich denke, der großteil des israelischen volkes will den frieden. man hat nur derzeit das pech, von einem größenwahnsinnigen, faschistischen und altersstarsinnigen ex general regiert zu werden.
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Nutzer: Dark_Wave
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geschrieben am: 10.04.2002    um 22:42 Uhr   
naja, so leicht is des nicht,
die zivile bevölkerung zum teil,
und die orthodoxen absolut nicht...

wer sharon (genauso wie auch bush)
wählt muss meiner meinung nach mit
solchen eskalationen rechnen...
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Nutzer: Traumwandler
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geschrieben am: 11.04.2002    um 01:21 Uhr   
Keine Angst NeoGothic. Das war keine Kritik an Dir sondern an der Aussage der Israelin.

-Jodo-
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Nutzer: donaldine
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geschrieben am: 11.04.2002    um 17:30 Uhr   
Wenn schon immer auf der zwei Generationen zurückliegenden nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands rumgeritten werden muß, wie wäre es dann mal damit:
Gerade wegen seiner Vergangenheit sollte sich Deutschland hüten, einem Land auch nur die allergeringste Unterstützung zu geben, das Lebensraumpolitik betreibt, Menschen vertreibt, in de-facto-Ghettos einsperrt, weil man sie dort so schön massenhaft abschlachten kann, foltert, offen rassistische Parolen verbreitet, Menschen aushungert, ihnen jede Lebensgrundlage nimmt.. kurz, das entschlossenen Völkermord betreibt und dabei blind-begeistert einem eindeutig faschistischen Führer folgt.
Geändert am 11.04.2002 um 17:31 Uhr von Donaldine
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Nutzer: NeoGothic
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geschrieben am: 11.04.2002    um 21:07 Uhr   
besser hätte ichs auch net ausdrücken können
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 11.04.2002    um 21:30 Uhr   
absolut perfekt formuliert
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Nutzer: linné
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geschrieben am: 11.04.2002    um 22:31 Uhr   
Faschist an der Spitze von Israel? Ein Widerspruch in sich, finde ich. Das ändert nichts daran, dass er den Ruf eines Schlächters zu Recht hat.

Linné
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 12.04.2002    um 00:02 Uhr   
@linne: warum widerspruch? weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
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Nutzer: Traumwandler
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geschrieben am: 12.04.2002    um 02:46 Uhr   
schliesst sich mal grmpf an.
Warum solls keine faschistischen Israelis geben?

-Jodo-
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 12.04.2002    um 08:43 Uhr   
Wer Sharon als "Faschisten" bezeichnet macht es sich schon sehr leicht, schwarz-weiß, alles ganz einfach! Ist das nicht alles ein bißchen dürftig?

Wer das behauptet, sollte sich vielleicht doch mal mit der Staatsgründung Israels befassen?
Zum Beispiel welche Rolle hat England und die UNO in jener Zeit gespielt? Warum drängten gerade in den 40er Jahren so viele Juden nach Palästina? Wer hat da versagt? Und was haben die Arabischen Staaten, allen voran Ägypten und Jordanien zur Eskalation beigetragen? Wer hat wem den Krieg erklärt? Und wer hat über Jahre hinweg aus dem Golan heraus Israelische und Arabische Bauern (zum großen Teil
Christen) beschossen und abgeschlachtet? Ist es nicht erklärtes Ziel der HAMAS solange weiter zu "kämpfen" bis
Palästina wieder in Arabischer (islamischer?) Hand ist?
Welche Rolle hat der sowjetische Geheimdienst 1967 vor Ausbruch des Krieges gespielt? Wer hat warum Olaf Palme getötet? Warum mußte Rabin sterben? Welchen Zweck haben Selbstmord-Attentate?

Gruss Lama
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 12.04.2002    um 10:35 Uhr   
warum bezeichnete der israelische tourismusminister alle palästinenser als "läuse"? warum ist die gewalt noch nie so eskaliert wie unter der regierung scharon? warum werden flüchtlingslager angegriffen? wieso verbietet scharon, daß arafat zu friedensverhandlungen fahren darf? und ja...wieso wurde rabin umgebracht?
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 12.04.2002    um 11:14 Uhr   
@grmpf

Mir gehts um folgendes:

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum dem einen "Volk" Gewalt zur Selbstverteidigung als legitimes Mittel zugestanden werden soll und der anderen Seiten wird sie als staatlich sanktionierter Terror vorgeworfen. Die Schraube der Gewalt hat, und das ist von den radikalen Kräften beider Seiten gleichermaßen erwünscht, einen so enormen Druck auf die gewählten Repräsentanten in Israel wie auch in Palästina erzeugt, so das sie zum Handeln gezwungen werden. Es ist doch auch so, das mit den Selbstmordanschlägen neben den Opfern auf israelisch-jüdischer Seite auch ein weiteres Ziel verfolgt wird. Es
wird ein Keil zwischen israelisch-jüdische Bevölkerung und
pro-israelische Araber in Kernisrael getrieben.
Der erzeugte kollektive Leidensdruck soll das "Martyrium" des "arabischen" Volkes dokumentieren und so die Legitimation für die nächsten Terror-Angriffe sicherstellen. Das dies leider auch funktioniert kann man nicht den Israelis ankreiden. Zugleich steigt auch der Handlungsdruck auf die israelischen Sicherheitsbehörden, dies zu verhindern. Die Frage ob das gezielte "ausschalten" von Drahtziehern des Terrors, ohne "Gerichtsurteil" legitim ist, kann ich nicht beurteilen, will aber eine Gegenfrage stellen.

Gab es gegen die Insassen des Busses beim Anschlag in der Nähe von Haifa rechtgültige Urteile?

Lama
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 12.04.2002    um 13:06 Uhr   
selbstmordattentäter sind - so glaube und hoffe ich - nicht von arafat und seiner regierung ins rennen geschickt worden. ich denke auch nicht, daß man sie kontrollieren kann. der terror von israel dagegen ist staatlich. derzeit sehe ich die einzige lösung darin, alle beteiligten an einen tisch zu bringen und bis dahin israel in jeder hinsicht zu isolieren.
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Nutzer: amused
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geschrieben am: 12.04.2002    um 13:35 Uhr   
(zitat)
Der erzeugte kollektive Leidensdruck soll das "Martyrium" des "arabischen" Volkes dokumentieren und so die Legitimation für die nächsten Terror-Angriffe sicherstellen
(/zitat)

der was ?

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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 12.04.2002    um 15:06 Uhr   
@amused

damit meinte ich, was denn die *Gründe* und Legitimation für solche furchtbaren Anschläge sein könnten. Ich denke, unabhängig davon, dass die starrsinnige Haltung von Israels Premier eine Motivationsgrundlage für Selbstmordanschläge liefert, also eine Rationalisierung darstellt, eine Rechtfertigung dafür ist es nicht. Ich hege allerdings keine Zweifel, daß die keine Chance auf Akzeptanz mehr hätten, würden die Israelis aufhören, die Palästinenser zu "ihren Juden" zu machen!
(Verzeih' diese Metapher, aber im Angesicht der Katastrophe dort unten fällt mir so langsam nichts anderes mehr ein!)

Lama

Geändert am 12.04.2002 um 15:16 Uhr von BlueLama
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Nutzer: amused
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geschrieben am: 12.04.2002    um 16:21 Uhr   
die frage ist halt nur, wer soll zuerst sein interesse hinten anstellen?

ist halt alles wie im wirklichen leben, nur nicht mal der erste sein wollen, wenn es darum geht beilegung zu betreiben, hätte ja auch was von schwäche ;o)


terror ist dem grundanliegen nie eine dienliche sache gewesen, wobei sich die frage aufdrängt:

>>wie definiere ich terror ?<<

ist ein menschenleib der bei einem selbstmordattentat zerrissen wird mehr terroropfer als der, der aufgrund politisch abgesegneter maßnahmen zerissen wird?

ich glaube nicht !

beinahe zynisch erscheint es mir da, dass man uns glaubend machen will, dass in den palästinensischen siedlungsgebieten - donaldine nannte sie treffenderweise >>de-facto-Ghettos<< - noch darauf achtet, dass die militärischen eingreifaktionen sich ausnahmslos gegen die militanten zellen richtet.

fakt ist:

dem volk der palästinenser bestreitet man da unten das anrecht auf lebensraum und all dies im namen der lebensraumschaffung fürs auserwählte volk.

rabin wurde vom eigenen volk erschossen, weil er bereit war, sich von der grundidee >>auserwähltes volk<< zu distanzieren.

>>unser volk braucht raum<<

diesen satz tat 1938 schon mal jemand, aber es war kein israeli.


wie man sieht, die haben viel gelernt.




Geändert am 12.04.2002 um 16:22 Uhr von amused
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 12.04.2002    um 17:46 Uhr   
>>wie definiere ich terror ?<<

ist ein menschenleib der bei einem selbstmordattentat zerrissen wird mehr terroropfer als der, der aufgrund
politisch abgesegneter maßnahmen zerissen wird?

ich glaube nicht !

Prima, dann gibts doch eine einfache Lösung: Gebt den Palästinensern Panzer und Kampfflugzeuge, und schon sind sie _keine_ Terroristen mehr,sondern _nur_ gewöhnliche Mörder (=Soldaten?).Sharon könnte seinen "Krieg gegen den Terror" einstellen, denn wo keine Terroristen, da kein Terror, und die Palästinenser könnten sich endlich angemessen gegen Übergriffe verteidigen.

Gruss Lama


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geschrieben am: 12.04.2002    um 18:08 Uhr   
@grmpf
vor zwei wochen stand ein artikel im spiegel, dass die selbstmordattentäter so organisiert sind, dass noch nicht mal die leute von hamas und co. die kontrolle über sie haben, geschweige denn wissen wan und wo sie zuschlagen
Geändert am 12.04.2002 um 18:09 Uhr von NeoGothic
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Nutzer: amused
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geschrieben am: 13.04.2002    um 00:17 Uhr   
(zitat)
Prima, dann gibts doch eine einfache Lösung: Gebt den Palästinensern Panzer und Kampfflugzeuge, und schon sind sie _keine_ Terroristen mehr,sondern _nur_ gewöhnliche Mörder (=Soldaten?).Sharon könnte seinen "Krieg gegen den Terror" einstellen, denn wo keine Terroristen, da kein Terror, und die Palästinenser könnten sich endlich angemessen gegen Übergriffe verteidigen.
(/zitat)


ähm wieso siehst du nur diese möglichkeit ?

wie wärs mit entwaffnung der israelis ?

undenkbar nicht wahr ?

komische kugel ist das, auf der wir uns da drehen !
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geschrieben am: 13.04.2002    um 06:43 Uhr   
(zitat)Ich hege allerdings keine Zweifel, daß die keine Chance auf Akzeptanz mehr hätten, würden die Israelis aufhören, die Palästinenser zu "ihren Juden" zu machen!
(Verzeih' diese Metapher, aber im Angesicht der Katastrophe dort unten fällt mir so langsam nichts anderes mehr ein!)
Lama
(/zitat)

-also sind die Israelis doch faschistisch?

(zitat)Gab es gegen die Insassen des Busses beim Anschlag in der Nähe von Haifa rechtgültige Urteile? (/zitat)

-im Nahen Osten ist man von Recht und Ordnung weit entfernt.
Wen interessiert da unten schon, was rechtens ist, was legitim und erlaubt ist.
Manche Menschen sind der Meinung, dass es rechtsgültige Urteile für die Insassen gab. Die Busreisenden waren Israelis, das reicht denen.
Den israel. Polizeikräften reicht ein Stein in der Hand eines kleinen Jungen, um auf ihn zu schiessen.
Jede Seite hat ihre eigenen Gesetze.
Arafat kann keine Selbstmordattentäter kontrollieren. Wenn jemand sich dazu entschliesst, sich in die Luft zu sprengen, dann ist das sein Wille. Solche Leute wird man nie aufhalten können. Sie lassen sich von niemandem etwas sagen.
Aber ein Staat kann und muss seine Truppen kontrollieren können. Ein Staat muss nach den gültigen Gesetzen handeln. Ein Staat muss vernünftige Entscheidungen treffen. Ein Staat hat die Verantwortung, den Menschen Gerechtigkeit, Friedfertigkeit, Toleranz und Nächstenliebe beizubringen.
Davon ist der Staat Israel aber weit entfernt.
Israel muss die Grösse aufbringen, den Konflikt mit friedlichen Mitteln zu lösen.

-Jodo-
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