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manche Lehrer

Nutzer: megaschaf
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geschrieben am: 29.04.2002    um 13:05 Uhr   
Ich will es wirklich nicht gutheißen was in Erfurt passiert ist. Aber heutzutage ist es doch kein Wunder das ein Junge der schon so gestört ist wegen der Lehrer ausrastet. Ich sehe es ja jeden Tag bei mir in der Schule....manchen Schülern stehen die Tränen in den Augen weil die Lehrer uns anschreien und fertig machen. Es gibt soviele die furchtbare Angst haben morgens in die Schule zugehen, weil ihnen sofort ihre Blödheit an den Kopf geworfen wird.
Schön das jetzt alles auf die Gewaltfilme und -spiele geschoben wird. Doch ich hoffe das sich jetzt auch mal ein paar Lehrer ändern und die Schüler nicht wie dämliche nichtswissende Babys behandeln! Was meint ihr daszu??
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Nutzer: Angeltears.
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geschrieben am: 29.04.2002    um 13:46 Uhr   
Ich meine dazu nur eines:
Wir alle können nicht sagen, wie das Verhältnis Roberts zu seinen Lehrern war. Den Medien zu Folge wurde er von den Lehrern, bis auf eben jene Atestfälschungen, als ein ordentlicher Schüler dargestellt, dem es weder an Intelligenz noch an Wissen mangelte und der auch gern bereit war einmal etwas Extra zu tun.
Ich muss dir aber zustimmen, wenn du sagst, dass die pädagogischen Lehrweisen mancher Lehrer stark zu wünschen übrig lassen. Das ist ein Fehler unseres sozialen Staates und nicht der Fehler irgendwelcher Computerspiele, Eltern oder Musikgruppen. Das sollte den Menschen klar werden, bevor sie anfangen Schlüße darüber zu ziehen wieso so etwas geschieht, denn das ist mit Sicherheit einer der Hauptgründe.

Bis dahin
Sery/Tears
~Was Du bist hängt von drei Faktoren ab: Was Du geerbt hast, was Deine Umgebung aus Dir machte und was Du in freier Wahl aus Deiner Umgebung und Deinem Erbe gemacht hast.~
(Aldous Huxley)
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Nutzer: Dark_Wave
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geschrieben am: 29.04.2002    um 14:01 Uhr   
früher wars sogar noch viel schlimmer, oder willst ein paar datzn...

mfg

Dark_Wave
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 29.04.2002    um 15:32 Uhr   
wenn ich mir so manchen beitrag durchlese, muss ich wirklich sagen, dass deutschlands lehrer versager sind .. besonders die deutschlehrer ..

aber das war jetzt offtopic ..

V.
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 29.04.2002    um 16:17 Uhr   
das schulgesetz in thüringen ist auch ein fall für sich, aber schulgesetz ist nun einmal sache der länder.
ich würd mein abi nicht in diesem bundesland machen wollen.
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Nutzer: Dark_Wave
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geschrieben am: 30.04.2002    um 07:40 Uhr   
@vulcania welchen beitrag hastn gemeint?
oder war des allgemein?
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Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 01.05.2002    um 10:10 Uhr   
(zitat)das schulgesetz in thüringen ist auch ein fall für sich, aber schulgesetz ist nun einmal sache der länder.
ich würd mein abi nicht in diesem bundesland machen wollen.(/zitat)

kriegt man da nich nur n hauptschul abschluss wenn man durchs abi rasselt?
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Nutzer: Wetterhexe
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geschrieben am: 01.05.2002    um 11:23 Uhr   
Mein Mitgefühl geht in erster Linie an die Lehrer, deren Berufsentscheidung ich angesichts heutiger Zustände an den Schulen, in denen es fast schon ratsam erscheint, mit kugelsicherer Weste den Unterricht zu betreten, für mehr als mutig halte!
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Nutzer: Citnoh
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geschrieben am: 01.05.2002    um 12:17 Uhr   
genauso ist es kreuzbergzecke...


the Cit
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Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 01.05.2002    um 12:50 Uhr   
Hi megaschaf,

ich kenn etliche Lehrer die nur noch mit Angst zur Arbeit gehen, weil Sie von den Schülern fertiggemacht werden.
Und solche Sprüche, wie hey du dumme Sau, ist noch das harmloseste was die sich tagtäglich anhören müssen.
Zum Teil bekommen die Morddrohungen direkt an den Kopf gesagt oder werden tätlich angegriffen.

Aber es kommt komischerweise immer auf die Schulform an.
Das grösste Problem liegt nicht in den Bereichen Mittelschule oder Gymnasium sondern an den Hauptschulen, da sieh dir mal die Gewaltbereitschaft der Schüler und dir als normaler Mensch wird übel.

Mein Neffe ist freiwillig in ein Internat gegangen, weil er sonst fertiggemacht worden wäre an einer Hauptschule. Das ohne das Internat seine Mittlere Reife nicht geschafft hätte ist nen andres Thema (faule Socke die)

Eine Münze besteht immer aus zwei Seiten, bis auf die aus Österreich, die hatten keine Phantasy, man muss immer beide Seiten im Auge behalten und dann erst Urteilen.

verzichtet heute mal wieder auf den Anspruch richtig deutsch schreiben zu können)

griez
Menolly
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
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Nutzer: KingLear
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geschrieben am: 01.05.2002    um 13:00 Uhr   
Ich muss leider sagen, dass ich heute nicht als Lehrer arbeiten möchte.Die Schüler machen es ihnen meist ganz schön schwer ihren Unterricht zu gestalten.Ich denke, viele Schüler (mein Sohn eingeschlossen)nehmen mit der Zeit eine denkwürdige Haltung gegenüber den Lehrern an.Sie betrachten die Lehrer als eine Art Stolperstein oder Hinderniss wenn nicht sogar als Feind.Habe ich eine schlechte Note in der Arbeit oder im Zeugnis, so ist es nicht meine Schuld, sondern der Lehrer hat mich ungerecht benotet.Sicher nutzen die Lehrer die Noten als Druckmittel gegenüber den Schülern, aber mal ehrlich, wenn die Schüler "keinen Bock"auf Unterricht haben und daraufhin mit Unruhe diesen Unterricht stören, welches Mittel hat denn ein Lehrer heute noch um für Ruhe zu Sorgen?Ich glaube, Schüler und Lehrer sollten GEMEINSAM ihre Haltung dem anderen gegenüber klären.
Was den jungen Mann in Erfurt betrifft, so empfinde ich tiefste Verachtung für diese Tat denn es giebt nichts, was diese Tat rechtfertigen könnte.Da schreien sie alle gegen die Todesstrafe in fernen Ländern und wenn ein junger Mensch durchdreht, da zeigen alle Verständnis, weil er ja so ein schweres Leben hatte.Das ist absurd!
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Nutzer: Wetterhexe
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geschrieben am: 02.05.2002    um 09:04 Uhr   
@KingLear: Ich stimme dir vorbehaltlos zu. Auch im Aspekt, dass solch eine Tat durch nichts zu rechtfertigen ist.

Ich war in der Pubertät äußerst rebellisch (bin es teilweise heute noch) und gehöre einer Generation an, die wahrlich nicht unter dem "Kadavergehorsam" der Nachkriegsgeneration zu leiden hatte. Dennoch existierte auch - zumindest noch zum großen Teil - in meiner Generation so etwas wie Respekt und Achtung vor den Mitmenschen; Eigenschaften, die leider je länger, desto mehr an "Popularität" zu verlieren scheinen. Der lange Rede kurzer Sinn: Wenn ich mich in meinem rebellischen Verhalten wieder mal zum Außenseiter machte und am Boden zerstört war, waren zwar immer unbändige Wut und Verzweiflung mit im Spiel. Ich kenne das Gefühl von Außenseitertum nur zu gut. Dennoch wäre es mir auch in größter Verzweiflung niemals in den Sinn gekommen, andere Menschen zu töten. Was mich erschüttert, ist die Tatsache, dass einer Verzweiflung durch Tötung anderer Menschen Ausdruck verliehen wird. Sicher gibt es auch hier verschiedene Abstufungen. Die wichtigste Frage, die es zu klären gilt, ist vor allem jene, weshalb sich dieser Mensch nicht einem Mitmenschen seines Vertrauens "offenbart" hat. Aber solche Gewalteskalation rechtfertigt keine auch noch so tiefe Verzweiflung. Ach ja - wenn wir schon mal dabei sind: Man kann sämtliches Fehlverhalten mit (vermeintlich oder tatsächlich existenten) psychischen Fachbegriffen - auch gemeinhin als "Krankheit" definiert - "entschuldigen": eine mehr als faul und bequem anmutende Methode, nur ja niemals Verantwortung für eigene Fehler übernehmen zu müssen. Kein sehr ermutigender Trend; er verhindert den Weg zur Einsicht.
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Nutzer: BonMot
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geschrieben am: 02.05.2002    um 10:06 Uhr   
(zitat)Ach ja - wenn wir schon mal dabei sind: Man kann sämtliches Fehlverhalten mit (vermeintlich oder tatsächlich existenten) psychischen Fachbegriffen - auch gemeinhin als "Krankheit" definiert - "entschuldigen": eine mehr als faul und bequem anmutende Methode, nur ja niemals Verantwortung für eigene Fehler übernehmen zu müssen. Kein sehr ermutigender Trend; er verhindert den Weg zur Einsicht.(/zitat)
Ich beobachte dein Verhalten seit einiger Zeit, Wetterhexe. Ich kenne sowohl dich als auch die Person, die du mit diesen Worten angreifst. Diese Person ist in der Lage gewesen zu erkennen, daß sie ein Problem hat und arbeitet an sich. Du jedoch lebst deine Minderwertigkeitskomplexe in einem oder mehreren Chats aus. Deine Anwesenheit ist gekennzeichnet durch Angriffe auf andere Chatter. Ich kam auch schon in den Genuß dieses zweifelhaften Vergnügens, weil ich einen, deiner nach Ansicht nach, Fehler gemacht habe. Zu gegebener Zeit werde ich dich mit meinem dir bekannten Nick ansprechen.

Du ziehst es vor, den Chat zu betreten und in einer eben noch fröhlichen Runde für Unfrieden zu sorgen. Bedauerlicherweise ist dieses Vorgehen keine Seltenheit sondern der Regelfall.

Es sind eben solche Menschen, die sich selbst dadurch erhöhen, in dem sie andere kleine machen, die die Ursache für solche Vorkommnisse sind. Diese Menschen sind die Versager unserer Gesellschaft.
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Nutzer: Wetterhexe
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geschrieben am: 02.05.2002    um 10:53 Uhr   
Deine Reaktion ist ebenso unsachlich wie unehrlich.

Auf wen ziele ich deiner Meinung nach ab? Kommt hinzu, dass du bei genauerem Durchlesen meiner Zeilen die Aufzählung meiner Schwächen hättest bemerken können. Für deine selektive Form des Lesens vermag ich keine Verantwortung zu übernehmen.

Weiterhin: Auch hier stelle ich wieder mal betrübt fest, dass es sich bei dir um jemanden zu handeln scheint, der lieber den virtuellen Weg der Konfrontation statt eine direkte Aussprache - wie man sie im Chat stets vergeblich sucht - zu bevorzugen scheint. Wie unter solchen Umständen eine Aussprache zustande kommen soll, ist mir schleierhaft.

Last but not least: Es wäre sinnvoller gewesen, für eine Antwort wie deine einen neuen Thread zu wählen, weil wir hier zweifellos offtopic geraten. Das kann nicht im Sinne des "Eröffnenden" sein.
Geändert am 02.05.2002 um 10:54 Uhr von Wetterhexe
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Nutzer: feuerruepel
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geschrieben am: 03.05.2002    um 08:44 Uhr   
und wo fängt alles an?

Zuhause!

Sind es nicht auch die Eltern, die vorleben, dass für Alles und Jedes die "Gesellschaft" verantwortlich ist - nur man selbst anscheinend nicht.

Wer ist denn "die Gesellschaft"?

Das ist doch jeder einzelne von uns, wenn ich nicht irre.

Ganz gleich, ob Eltern oder Lehrer, wir haben die Pflicht uns gegenseitig zu respektieren und zu helfen.

Und damit fangen wir am besten bei uns und unseren Nächsten an.
Denn auch wer keine Kinder hat, hat dennoch Verantwortung.

Wir Erwachsene müssen mit gutem Beispiel vorangehen, indem wir Achtung unseren Mitmenschen gegenüber zeigen - egal ob alt oder jung, Kinder sind mindestens so ernst zu nehmen, wie jeder andere von uns, oder nicht?

fr.
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Nutzer: Flashpoint
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geschrieben am: 04.05.2002    um 14:43 Uhr   
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Nutzer: Fabs
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geschrieben am: 05.05.2002    um 00:22 Uhr   
megaschaf, frag mal deine eltern oder deine Großeltern wie sie von ihren lehrern behandelt wurde! Höre dir ihre geschichten genau an und du wirst feststellen, dass deine lehrer sicherlich sehr human sind!

ist es den lehrern zu verübeln, dass sie ihre schüle auch "fertig machen"?
die jugendlichen sind faul und die wenigsten arbeiten ordentlich für die schule!
die jugendlichen vergessen oftmals, dass lehrer eine gewissen autorität haben müssen, da ansonsten schule nur nebensächlich wäre!
die jugendlichen stören im unterricht!
...


sieh dir die lage mal aus verschiedenen blickwinkeln an und sieh nicht nur verbohrt in eine richtung
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Nutzer: funkymonk
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geschrieben am: 05.05.2002    um 21:34 Uhr   
Eben...verschiedene Blickwinkel...einer dieser vielen Blickwinkel ist aber nunmal der der Schüler.

Und ich - selbst noch einer - kann nur bestätigen, dass einige Lehrer Verhaltensweisen an den Tag legen...-würg...

funky


Geändert am 05.05.2002 um 21:34 Uhr von funkymonk
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Nutzer: Mona98
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geschrieben am: 10.06.2002    um 19:41 Uhr   
Ich bin mir fast sicher, dass Schüler in der Schule niemals respektvoller und einfühlsamer behandelt wurden, und dass Lehrer niemals größeren psychischen Belastungen ausgesetzt waren, als das heute im Allgemeinen der Fall ist.

Ich bin 40 Jahre alt und meine eigene Schulzeit liegt schon gut 20 Jahre zurück. Ich war damals ein schüchternes Kind, das großen Respekt vor der Autorität der Lehrer und aller Erwachsenen hatte, das immer gut im Unterricht aufpasste, das niemals den Unterricht störte, das niemals einem Lehrer oder einem Mitschüler einen üblen Streich gespielt hätte, und trotzdem hatte auch ich, die ich mir nie etwas zu schulden kommen ließ, panische Angst vor einigen cholerischen, geradezu gestörten Lehrern, die erbarmungslos ihre Launen an uns allen ausließen.

Nur ein kleines Beispiel:

Ein Lehrer hielt uns voller Begeisterung einen Vortrag darüber, dass wir auf gar keinen Fall unseren Dialekt verleugnen, sondern ihn sogar pflegen sollten, denn schließlich sei das unsere Kultur und die gelte es zu erhalten!
Haargenau einen Tag später stellte er mir im Unterricht eine Frage, die nur mit ja oder nein beantwortet werden konnte, und ich antwortete richtig mit "nee" und zwar in absolut respektvollem Tonfall.
Oh, oh! Er hat ca. 10 Minuten auf mich eingeBRÜLLT, was mir überhaupt einfiele, so mit ihm zu reden, dass das "nein" hieße und nicht "nee", ob meine Familie aus der Gosse käme und und und....

Vielleicht mag Euch das als eine Lapalie erscheinen, aber ich war damals absolut fertig! Ich habe gezittert, mir war schlecht und dass ich nicht losgeheult habe, grenzte eigentlich ein Wunder. Und natürlich wagte ich nicht, ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er uns doch sogar dazu angehalten hatte. Mir grauste es wochenlang vor seinem Unterricht und ich hatte panische Angst vor ihm, seiner Unberechenbarkeit und vor allem vor seinen regelmäßig wiederkehrenden cholerischen Ausbrüchen. Das war nur eines von vielen, vielen Dingen, die er sich damals geleistet hat, wobei ich selbst immer noch ganz erheblich besser bei ihm wegkam als ein Großteil meiner Mitschüler. Er wurde von allen gefürchtet, war allen verhasst, aaaber...

... hat einer von uns ihn erschossen, sein Auto zerkratzt, seinen Vorgarten verwüstet, ihm anonyme Drohbriefe geschickt????

Nein!!

Sicherlich ist es wichtig, dass Schüler gerecht und fair behandelt werden (das gleiche gilt aber auch für die Lehrer) und niemand sollte Angst vor der Schule haben müssen. Später im Leben wird es aber immer wieder passieren, dass man von anderen gemein und ungerecht behandelt wird, dass man unter einem Kollegen oder einem Chef richtiggehend zu leiden hat.

Wäre es eine ganz normale Folge, dass man solche Menschen dann einfach abknallt? Ich glaube, ein halbwegs gesunder Mensch tut sowas einfach nicht. Das muss schon eine kranke Seele sein und sowas hat meiner Meinung nach in aller Regel seinen Ursprung im Elternhaus bzw. in der Art und Weise wie man aufgewachsen ist. Gewalt verherrlichende Filme und Videospiele sind wahrscheinlich nicht alleine daran schuld, aber sie können einer von mehreren Gründen sein.

Wenn man das schon erkannt hat, dann sollte der Gesetzgeber meiner Meinung nach endlich eingreifen, denn viele Eltern sind damit einfach überfordert.





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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 10.06.2002    um 22:29 Uhr   
ich bin jetzt 33 jahre alt...beruflich gefestigt und glücklich verheiratet. ich führe ein gutes leben als angestellter im öffentlichen dienst und habe eine wilde zeit in der punkszene hinter mir, zu der ich mich immer noch verbunden fühle.
und wenn man mich heute fragen würde, wie ich meine damaligen lehrer beurteilen würde, kann ich nur sagen: es waren fast alles arschlöcher. ignorante vollidioten, die nicht in der lage waren, den kleinsten hauch von kritik einzustecken. selbstgerechte penner, die sich als das maß aller dinge angesehen haben.
wäre es nicht erfurt, sondern meine ehemalige schule gewesen - ich würde heute noch die korken knallen lassen. ich weiß nicht, was ich dort gelernt habe. eines habe ich nicht erfahren - das man respektvoll behandelt wird.
so - nun vierteilt mich!
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Nutzer: puNkbarbiE
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geschrieben am: 10.06.2002    um 22:29 Uhr   
(zitat)Ich bin mir fast sicher, dass Schüler in der Schule niemals respektvoller und einfühlsamer behandelt wurden, und dass Lehrer niemals größeren psychischen Belastungen ausgesetzt waren, als das heute im Allgemeinen der Fall ist.(/zitat)

das ist aber auch TOTAL relativ! das kommt auf den schultyp an!

ich bin (noch) in einer handelsakademie (komm aus austria)... das ist das so ganz und gar nicht der fall.
die schüler werden absolut nicht respektvoll oder einfühlsam behandelt, und die professoren sind auch keinen wirklich großen psychischen belastungen ausgesetzt. wer sich wehrt bzw. sich auflehnt, der fliegt!
wer nicht alles ganz genauso macht, wies verlangt wird, auch wenn es im endeffekt korrekt ist, bekommt einen verweis, bzw. eine schlechte note, usw.

das nenn ich nun ganz und gar nicht fair, und selbst wenn gewalt oder mord niemals gerechtfertig ist, kann ich nur allzu gut verstehn, wenn jemand der sowieso n bissl blemblem is *g* da mal durchdreht.
in meiner schule is es zwar noch nicht vorgekommen - aber was nicht ist, kann nocht werden.

die lehrer dort, sollten mal besser an sich arbeiten. ich geb ehrlich zu, dass ich deswegen die schule beende. gut, es gab noch mehr gründe, aber das is doch einer der hauptgründe ... ich hab keine lust mich jeden tag und das 5 jahre lang fertigmachen zu lassen, jeden tag in der früh zu wünschen, nicht leben zu müssen, denn dann müsste ich nicht in diese scheiß schule etc.

lehrer sollten spaß dran haben, schülern etwas beizubringen, nicht schülern die schule - die jetzt ohnehin schon viel schwerer als früher ist - nur schwer zu machen ... das macht viele schüler nämlich aus psychisch kaputt.

sicher, ich kann hier nicht von jedem lehrer, oder jeder schule sprechen, nur von dem, was mir bekannt ist. aber ich bin mir sicher, das ist kein einzelfall ...


greetZ punki
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"Autor"  
Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 11.06.2002    um 00:47 Uhr   
messer wetzt und grmpft vierteilt und die stückchen im lehrerInnenzimmer aufstellt gg

gruss luci
Geändert am 11.06.2002 um 00:48 Uhr von lucilla
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"Autor"  
Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 11.06.2002    um 15:59 Uhr   
*ggg
ok...war vielleicht etwas zu krass ausgedrückt. aber teilweise gehen mir die in den nachrichten gezeigten heucheleien einfach auf den geist. dieses "die schule war mein 2. zuhause und die lehrer meine freunde" gerede... man muß es ja nicht übertrieben.
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"Autor"  
Nutzer: lucilla
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geschrieben am: 11.06.2002    um 20:49 Uhr   
@ grmpf

wobei es ja wünschenswert wäre, wenn dem wirklich so ist...die schule für schülerInnen und lehrerInnen...
übrigens grmpf...es gibt solche schulen, sie sind rar...aber sie existieren...

liebe grüsse

luci
Geändert am 11.06.2002 um 20:50 Uhr von lucilla
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"Autor"  
Nutzer: Mona98
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geschrieben am: 11.06.2002    um 23:16 Uhr   
Hallo Punkbarbie,

ich habe ja auch nicht gesagt, dass Schüler heutzutage immer und überall einfühlsam behandelt werden, sondern dass sie ganz erheblich besser als früher behandelt werden. Aber früher gab es keine Toten an den Schulen. Kann es da denn an den Lehrern liegen?
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"Autor"  
Nutzer: puNkbarbiE
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geschrieben am: 12.06.2002    um 16:36 Uhr   
(zitat)Hallo Punkbarbie,

ich habe ja auch nicht gesagt, dass Schüler heutzutage immer und überall einfühlsam behandelt werden, sondern dass sie ganz erheblich besser als früher behandelt werden. Aber früher gab es keine Toten an den Schulen. Kann es da denn an den Lehrern liegen?(/zitat)

oh hmm .. ja stimmt sorry, hab ich falsch aufgefasst.

tja ... da is was wahres dran ...

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