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Nachwehen einer diktatur...

Nutzer: OrioN
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geschrieben am: 12.04.2003    um 15:10 Uhr   
nunja...das Irakische Regime zerfällt...und nun kommen die wirklichen sauerreien zutage....

(zitat)In den vergangenen zwölf Jahren unternahm ich 13 Reisen nach Bagdad, um die Regierung dazu zu bewegen, das Bagdader CNN-Büro bestehen zu lassen und Interviews mit irakischen Führern zu arrangieren. Bei jedem meiner Besuche wurde ich besorgter angesichts dessen, was ich sah und hörte - schreckliche Dinge, über die wir nicht berichten konnten, weil wir damit das Leben von Irakern, insbesondere unserer Mitarbeiter in Bagdad, in Gefahr gebracht hätten.
(/zitat)


das alleine is ja schon der hammer.....aber..wird noch "besser":

(zitat)Mitte der neunziger Jahre wurde einer unserer irakischen Kameraleute verschleppt. Wochenlang wurde er in einem Keller der Geheimpolizei verprügelt und mit Elektroschocks gequält, weil er den absurden Verdacht der Regierung, ich sei der Irak-Chef der CIA, nicht bestätigen wollte. CNN war lange genug in Bagdad, um zu wissen, dass unser Mitarbeiter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit getötet worden wäre, wenn wir der Welt von seiner Folterung berichtet hätten. Auch seine Familie und seine Mitarbeiter wären in große Gefahr geraten.

(/zitat)

es kommt nun immer mehr raus, was da wirklich lief....langsam hörts sich das was da rauskommt, teilweise schlimmer an, als das was z.b der KGB sich in seinen zeiten so geleistet hat...

(zitat)Es gab auch Ereignisse, über die berichtet wurde und die mich trotzdem bis heute verfolgen. Eine 31-jährige kuweitische Frau, Asrar Kabandi, wurde 1990 während der Besetzung Kuweits von der Geheimpolizei wegen "Verbrechen" festgenommen - sie hatte unter anderem mit CNN telefoniert. Sie haben sie zwei Monate lang jeden Tag verprügelt und zwangen ihren Vater, zuzusehen. Im Januar 1991, kurz vor der US-geführten Offensive, zerschmetterten sie ihren Schädel und zerrissen ihren Körper Glied für Glied. Der Plastiksack mit ihren Körperteilen wurde auf der Türschwelle des Hauses ihrer Familie abgelegt.


(/zitat) ein beispiel unter vielen, so wie es eason Jordan von CNN nun erzählt. Aber es ist ein typischer fall. eine Diktatur fällt und dann kommen die wirklichen schweinereien raus....naja..mal schauen was noch so rauskommt...

Quellle: Spiegel.de & Eason Jordan, CNN

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Nutzer: Yrsgrathe
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geschrieben am: 04.05.2003    um 16:48 Uhr   
und wie immer bei dem thema irak bin ich skeptisch... klar kann das alles stimmen, und ich traue es dem regime durchaus zu..... aber ich bin halt auch fest davon überzeugt das amerikanische waffeninspekteure viel genauer hinschauen und sich vor ABC waffen kaum können retten werden, die im irak sicherlich stellenweise als asphalt-ersatz benutzt wurden.

bin halt nur etwas vorsichtig was die quelle betrifft...

denn die nachricht paßt wunderbar in das "und es gab doch einen grund" - schema
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Nutzer: Agenor
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geschrieben am: 06.05.2003    um 21:19 Uhr   
wow.
agenor himself
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