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Terror in Deutschland

Nutzer: DeeFlame
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geschrieben am: 12.01.2003    um 22:22 Uhr   
erschreckend, was ich immer wieder in den nachrichten hören muss. nun ist in Frankfurt a.M. ein 54 jähriger Terror-Chef festgenommen worden, der im engsten kontakt mit osama stehen soll. was hat er hier zu suchen gehabt? war FFM nur ein zwischenhalt bis zu den USA, oder hat er hier pläne geschmiedet? vielleicht sogar mit schläfern kontakt gehabt (?) man weiß es nicht.

wenn ich ehrlich bin: ich will es auch gar nicht wissen. die dinge, die noch nicht mal an die öffentlichkeit gekommen sind, würden mir das leben in diesem land bestimmt zur hölle bereiten!

zur stunde, wird noch gestritten wo der jeminiter ausgeliefert wird!

...
Beitrag wurde von tinkerbell am 12.01.2003 um 22:33 Uhr aus dem Forum Mal ernsthaft ! verschoben.
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 12.01.2003    um 22:26 Uhr   
(zitat)zur stunde, wird noch gestritten wo der jeminiter ausgeliefert wird! (/zitat)

Dürfen wir diese Leute überhaupt an die USA (oder auch an den Jemen) ausliefern? Meines Wissens verbietet das GG doch, Menschen an Staaten auszuliefern in denen ihnen die Todesstrafe droht.



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Nutzer: DeeFlame
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geschrieben am: 12.01.2003    um 22:29 Uhr   
ich weiß nicht was das GG (=grundgesetz, schätz ich mal) in dem fall vorschreibt. ich hoffe nur das der schnell hier rauskommt..
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Nutzer: Zynisch
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geschrieben am: 12.01.2003    um 22:54 Uhr   
und warum hoffst du das?
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Nutzer: DeeFlame
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geschrieben am: 12.01.2003    um 22:59 Uhr   
mh,..deutschland hat mit dem nix zu tun! ist USA-angelegenheit. außerdem find ich das nicht ganz so beruhigend, von so einem typen zu wissen, der hier im land gastiert!
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Nutzer: Zynisch
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geschrieben am: 12.01.2003    um 23:11 Uhr   
nun ja, er selbst ist ja nun keine bedrohung mehr.

Frage wäre wohl eher, ob es noch anderer Jungs von diesem kleingärtnerverein, nach deutschland gezogen hat.
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 12.01.2003    um 23:14 Uhr   
Immer wieder toll deine Threads zu lesen, Gummiwehr.

'Schröders Geliebte', Schröder = Game Over', ist USA-Angelegenheit'.

>>>zensiert! reiß Dich bitte zusammen, Rammi! tinker<<<
+
Geändert am 12.01.2003 um 23:21 Uhr von Tinkerbell
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 12.01.2003    um 23:46 Uhr   
von mir aus sollen sie ihn in die usa schicken. es hat ihn niemand gezwungen, kumpane von bin laden zu werden. wie sagte meine mutter immer, wenn ich zu den chaos tagen gefahren bin? "wer sich in gefahr begibt, kommt in ihr um".
zur hölle mit dem vogel.
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 13.01.2003    um 00:03 Uhr   
Trotz der offentsichtlichen Lügen und Scheinheiligungen im Krieg gegen 'Terror' scheinen einige hier immer noch fest der Meinung zu sein, die Abschlachtung vermutlicher Terroristen durch die USA sei legitim.

Was genau hat der Mann denn nun verbrochen?
Und vorallem: was ist bewiesen?

+
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Nutzer: Alfgar
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geschrieben am: 13.01.2003    um 18:38 Uhr   
soweit ich weiß,wird nach Völkerrecht vorgegangen,und an Länder in denen den Beschuldigten ein fairer Prozeß erwartet sehr wohl ausgeliefert,außerdem gibt es ja nicht in allen US-Bundesstaaten die Todesstrafe



Geändert am 13.01.2003 um 18:45 Uhr von Alfgar
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 13.01.2003    um 23:02 Uhr   
Den Mann einfach in die USA auszuliefern, macht doch keinen Sinn??? Solange der keine Verbrechen in der USA oder an amerikanischen Einrichtungen (im Ausland event.) begangen hat, haben die AMis doch nichts mit dem zu tun! Oder seh ich das falsch???
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Nutzer: Soifa
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geschrieben am: 14.01.2003    um 02:21 Uhr   
hm mist, hab ich hier nicht letzte nacht ne antwort reingeschrieben??? wurde die gelöscht oder war ich einfach nur zu breit und hab die nich abgeschickt?? argh!!
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Nutzer: looser
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geschrieben am: 14.01.2003    um 05:34 Uhr   

öhm Fairer Prozess in den USA?

klar die haben den "Gefangenen aus Afghanistan" ja auch keine "grundrechte" genommen die für Prozesse gelten etc...
Und Ihnen den Status von Kriegsgefangenen verweigert usw usf
Da bekommt er sicher einen Fairen Prozess

loo der das mal gar nicht glaubt
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Nutzer: Alfgar
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geschrieben am: 14.01.2003    um 18:12 Uhr   
ja loo,sicher hätten afghanische Verbrecher,in ihrem Land nach der Sharia verurteilt,ein wesentlich milderes Los gehabt
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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 15.01.2003    um 15:50 Uhr   
Zu looser:

Es war nicht sonderlich schwer, die Gefangenen aus Afghanistan zu "klassifizieren". Das war keine Willkür der USA sondern leiglich eine Anwendung der Genver Konvention zum Schutz von Kriegsgefangenen. Darin ist klar geregelt, wer das Anrecht auf den Kombattantenstatus hat und wer nicht. Es war weder eine erkennbare militärische Struktur in der AlQuaida vorhanden (Dienstgrade), noch trugen sie eine einheitliche Uniform, auch hatten sie keine Hoheitsabzeichen an ihren zusammengewürfelten Kampfanzügen. Ohne diese Vorraussetzungen hat nicht mal ein legitimer Soldat Anspruch auf die Behandlung als Kriegsgefangener, sondern gilt als ziviler Verbrecher...

Gruß,
Uziel
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 15.01.2003    um 16:24 Uhr   
(zitat)außerdem gibt es ja nicht in allen US-Bundesstaaten die Todesstrafe (/zitat)

nein nicht in allen bundesstaaten, aber national schon. der "Terror-chef" wird wohl kaum vor das gericht von alaska gestellt, sondern eher vor einen nationalen gerichtshof und da ist die todesstrafe sehr wohl moeglich.

(zitat). Es war weder eine erkennbare militärische Struktur in der AlQuaida vorhanden (Dienstgrade), noch trugen sie eine einheitliche Uniform, auch hatten sie keine Hoheitsabzeichen an ihren zusammengewürfelten Kampfanzügen. (/zitat)
und was ist mit den taliban truppen? die waren doch die legitime armee afghanistans...und trotzdem wurden sie nicht als soldaten behandelt.

(zitat)Ohne diese Vorraussetzungen hat nicht mal ein legitimer Soldat Anspruch auf die Behandlung als Kriegsgefangener, sondern gilt als ziviler Verbrecher...
(/zitat)

das macht es eigentlich noch schlimmer, den zivilisten gelten nicht als kombatanten und duerfen somit eigentlich gar nicht deportiert etc. werden.

chaos
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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 15.01.2003    um 23:23 Uhr   
Zu angelofchaos:

Ich schrieb doch, das es auch für einen legitimen Soldaten möglich ist, den Kombattantenstatus zu verlieren: Die Uniform abgelegt und in Zivil unterwegs, schon sind sie dahin, die Rechte als Kriegsgefangener. Da ich hier keine URL posten möchte und darf, wenn Du Interesse hast, poste mir Deine EMail-Addy und ich kann Dir den genauen Text der 4 Genver Abkommen zum Schutz von Kriegsgefangenen zuschicken. Du wirst sie aber auch überall im I-Net finden.
Die Behandlung der Zivilisten schaut wohl eher so aus, daß es ganz klar möglich ist, sie zu Verhören, oder sogar für einen Prozeß an einen anderen Ort zu bringen. Milosevic dürfte wohl auch nicht freiwillig nach Den Haag gereist sein...
Der Ort des Verbrechens lag in den USA, somit befindet sich dort auch (erstmal) der Gerichtsstand. Jeder Staatsbürger kann von seinem Land, natürlich im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten, in so einem Fall ausgeliefert werden. Besonders wenn es Abkommen über Gerichtsbarkeiten gibt. Und das die Übergangsregierung der Auslieferung der gefassten AlQuaida-Mitglieder (Nicht Taliban-Soldaten) zustimmt, war wohl keine große Überraschung. Also alles im rechtlichen Rahmen ein Spiel der Paragraphen. Wie immer also...

Im Übrigen ist der Begriff der "Deportation" wohl nicht ganz korrekt gewählt und ich hoffe Du möchtest Ihn nicht mit seiner geschichtlichen "Erblast" anwenden...

Uziel
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 15.01.2003    um 23:43 Uhr   
als nachkomme zweier auschwitz überlebenden weiss ich sehr wohl um die erblast dieses wortes. wie würdest du es aber beschreiben wenn al kaida mitglieder in die usa verschleppt werden, dort in stacheldrahtkäfigen gefangen gehalten werden und keinen anrecht auf anwalt etc. haben

chaos

PS: sends an meine postbox
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geschrieben am: 16.01.2003    um 08:29 Uhr   
Zu angelofchaos:

Nicht ermordet werden, nicht gefoltert werden, nicht zu lebensgefährlichen Arbeiten herangezogen werden und nicht als Versuchskaninchen für kranke "Wissenschaftler" herhalten müssen?

Sondern isoliert werden, um jede Form der Absprache zu verhindern und jede mögliche Form eines Aufstandes oder Ausbruchs zu verhindern? Um sie befragen zu können, um den größten Massenmord der Neuzeit aufzuklären?

Ja doch, ich glaube so würde ich es beschreiben. Eure Vergleiche mit dem NS-Regime gehen mir hier langsam aber sicher zu weit. Erst denken, dann reden.



Uziel rät mal zum Studium des StGB...
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