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Moore macht Mut... vor dem nächsten Krieg

Nutzer: Oberschlaumeier
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geschrieben am: 11.04.2003    um 16:43 Uhr   
Michel Moore - eine Ausnahmepersönlichkeit in Bush's Amerika!

Er fordert seine schweigenden Landsleute auf sich nicht unnötig Angst einjagen zu lassen. Er selbst habe keineswegs Nachteile erlitten durch seine sehr offenen Worte, im Gegenteil. Sein Buch "Stupid White Men" ist seit ca. 50 Wochen in den Verkaufscharts; der Film "Bowling for Colombine" ein riesiger Erfolg (Oscar).
Er macht Mut den vielen, die Angst haben, man würde ihre wirtschaftliche Existenz vernichten wenn sie ihre Opposition gegen Bush und seinen Krieg laut äußerten.
Er macht nicht zuletzt Mut, weil Bush auf den Geschmack gekommen ist, und der Mut seiner Landsleute auch nach einer Beendigung des Irakkrieges gefordert sein wird:
(zitat)Unfortunately, Bush and Co. are not through yet. This invasion and conquest will encourage them to do it again elsewhere. The real purpose of this war was to say to the rest of the world, DonŽt Mess with Texas - If You Got What We Want, WeŽre Coming to Get It! This is not the time for the majority of us who believe in a peaceful America to be quiet. Make your voices heard. Despite what they have pulled off, it is still our country.(/zitat)

Den gesamten Text findet ihr unter michaelmoore.com



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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 11.04.2003    um 19:51 Uhr   
War das nicht der Herr, der bei der Oscar-Verleihung von vielen Zuschauern ausgepfiffen wurde, dann von den "OScar-Machern" erst einmal übertönt und dann abgeblendet wurde??? Ich hab von Bowling for Columbine von nem Freund erzählt bekommen und muß sagen, daß dieser Mann mir sehr sympatisch ist. Aber insgesamt müßte es mehr Menschen von diesem Kaliber geben, die sich so energisch gegen den Herrn Bush stellen. Wenn nur irgendwelche Popstars mit nem IQ von 70, nem dicken Promillegehalt und nem von THC zerfressenem Gehirn dumme Phrasen rausposaunen gegen den Krieg ohne wirkliche Argumente zu bringen, kann sich keine Opposition bringen. Aber die, die trotz der einseitigen Berichterstattung in den USA, trotzdem noch Kriegsgegner waren und sind, haben meinen Respekt!! DIe habens viel schwerer als wir.
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Nutzer: Oberschlaumeier
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geschrieben am: 12.04.2003    um 19:21 Uhr   
Laut Meldung im ORF wurden weitere kriegskritische und regierungskritische Websites auf Druck der Regierung vom Netz genommen. (Moore hält dem Stand)

Der Sender Al-Dschassira war mehrere Tage nicht mehr erreichbar. Die Adresse wurde umgeleitet auf irgendwas mit US-Flaggen und -Parolen. Die Sendehäuser und Webcams in Nachbarländern des Irak wurden beschossen - natürlich aus Versehen.

Sowohl in Afghanistan als auch im Irak wurden unabhängige Journalisten bedroht, gefährdet und ermordet. Oder wie soll man es nennen, wenn angeblich zur Selbstverteidigung auf ein Hotel geschossen wird, in dem sich ausschließlich Journalisten befinden und aus dem - entgegen der US-Verlautbarung - kein einziger Schuss abgegeben worden ist?
In den Tagesthemen wurde das Kind beim Namen genannt: wenn das Absicht war, so war es ein Kriegsverbrechen.

Die Buchhandlungen in den USA, ebenso wie Bibliotheken, werden durchforstet nach Lesern, die regierungskritische Medien lesen.

Sean Penn bekam eine Ablehnung für eine schon mündlich zugesagte Hauptrolle, weil er sich in der "Washington Post" eine Seite kaufte und einen offenen Brief an GWB schrieb.

Madonna zieht die Ausstrahlung ihres neuesten Videos (indem sie Bush eine Handgranate zuwirft) am ersten Tag der Veröffentlichung zurück.

Die Dixie Chicks haben, nachdem sie auf ihrer HP äußerten sie schämten sich, dass Bush aus ihrem Heimatland Texas sei, ihre Kritik weitgehend wieder zurückgenommen. Wie groß muß da der Druck auf die Frauen gewesen sein, ihre CDs wurden ja nicht mehr gespielt.

and so on, and so on... mir kommt es vor als wollen die Amis die Demokratie weitergeben und die Diktatur bei sich wieder einführen. Denn Demokratie basiert auf freier Meinungsbildung und freier Meinungsäußerung. Und damit sieht es in den USA bedqauerlicherweise momentan düster aus.
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 13.04.2003    um 01:35 Uhr   
warum gibts eigentlich nur 2 Parteien in den USA??? Kann man das Demokratie nennen??? Es kann doch nicht ein breites Meinugnsbild repräsentieren. Und diese ganze Patriotismusnummer drüben ist ja wohl ein paar Nummern zu überdreht. Die Amis werden doch von Klein auf auf diesen Amerikanismus gedrillt!
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 13.04.2003    um 08:53 Uhr   
(zitat)warum gibts eigentlich nur 2 Parteien in den USA??? Kann man das Demokratie nennen??? Es kann doch nicht ein breites Meinugnsbild repräsentieren. Und diese ganze Patriotismusnummer drüben ist ja wohl ein paar Nummern zu überdreht. Die Amis werden doch von Klein auf auf diesen Amerikanismus gedrillt!(/zitat)vorsicht mit solchen pauschalen aussagen, dass alle "amis" so sind .. das ist ebenso falsch, wie die aussage, dass alle deutschen nazis sind ..

V.
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 14.04.2003    um 22:44 Uhr   
(zitat)warum gibts eigentlich nur 2 Parteien in den USA??? Kann man das Demokratie nennen??? Es kann doch nicht ein breites Meinugnsbild repräsentieren. Und diese ganze Patriotismusnummer drüben ist ja wohl ein paar Nummern zu überdreht. Die Amis werden doch von Klein auf auf diesen Amerikanismus gedrillt!(/zitat)

Soweit mir bekannt ist gibt es auch in den Staaten mehr als eine Partei, z.b. so etwas ähnliches wie die Grünen, aber wenn ich mich nicht irre gibt es irgendeinen Grund warum die nicht in der Regierung mitmischen, glaube das liegt an deren Verfassung. Jetzt kommt aber mein Nichtwissen zum Vorschein, da ich das nicht 100% weiss.

Ist ja genauso mit dem Wahlsystem in den USA, was ja auf Analphabeten ausgelegt ist, was vor 200Jahren auch 90% der Amis auch waren, das System ist derbe Veraltet, sonst wäre Bush nicht an der Macht sondern der Gore, aber ob der besser gewesen wär, man weiss es nicht.

griez
Meno
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
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Nutzer: coke501(tm)
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geschrieben am: 23.04.2003    um 02:49 Uhr   
in amerika gibt es einige parteien, da jedoch das wahlsystem ähnlich is, wie in england, schafft es kaum jemand, der nich zu den demokraten, oder den republikanern gehört, in den senat, oder den Kongress.

Zum Wahlsystem: Es gibt verschiedene Wahlkreise, in denen mehr oder weniger viele Leute für einen Senats- (Kongress) sitz kandidieren. Nach der Stimmenauszählung, bekommt der Kandidat mit den meissten stimmen seinen Sitz. Alle anderen haben Pech gehabt. Und da Amerikaner im allgemeinen nur die beiden Großparteien wählen, bekommt auch nur einer von ihnen den stuhl.

Die anderen Parteien, bzw. was da grade ma als die grünen bezeichnet wurde, sind hauptsächlich Interessensvertretungen (Lobbys), mit, in der Regel, sehr viel Macht und Geld. Die einflussreichsten sind die Waffen, und die Öllobby.

Und das Wahlsystem is nur bedingt veraltet. Das Problem sin die Manipulationen, die (nachweißbar) bei der letzten Wahl vorgenommen wurden.

gut nacht, denne...
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Nutzer: das_boehse_ich
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geschrieben am: 23.04.2003    um 11:16 Uhr   
ich will ja nix sagen, aber es ist evtl. (auch wenn ich es nicht denke) möglich dass michael moore seinen oscar wieder verliert....
ich habe gestern im videotext von pro7 (ich weiss es ist nicht der spiegel ;)= ) gelesen dass eine initiative einen antrag auf aberkennung des oscars gestellt hat, da der film von michael moor hauptsächlich erfundenen ereignissen besteht und in dem film hauptsächlich inszenierte szenen vorkommen und es somit keine doku ist... arme, arme, kranke welt....
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Nutzer: Oberschlaumeier
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geschrieben am: 23.04.2003    um 15:18 Uhr   
Überraschende Wende:

Michael Moore gibt Oscar zurück und Bush tritt sein Amt zugunsten von Michael Moore ab!


Washington (win): Heute überraschte der amerikanische Präsident die Weltöffentlichkeit mit der Ankündigung sein Amt als mächtigster Mann der Welt an einen, wie er selber sagte, Vernünftigeren abzutreten. Der Entschluss sei ihm spontan als Eingebung gekommen, nachdem ihn die Mitglieder seines Kabinetts zu einer Vorführung des Moore – Filmes "Bowling for Columbine" gedrängt hatten, um diesen wegen proirakischer Tendenzen verbieten zu lassen, offiziell hieß es, er schwäche die amerikanische Kampfmoral und den überlebenswichtigen Patriotismus.


Doch bei der Filmvorführung, so der Präsident, habe er erkannt, dass auch unleugbare Zusammenhänge zwischen dem amerikanischen Waffenfetischismus und der kriegerischen und imperialistischen Haltung der US – Regierung bestünden. Er sehe ein, dass sein eigenes Verhalten ihn immer stärker an die konspirative Vorgehensweise des Filmimperators Palpatine aus Star – Wars erinnere, der ja ebenfalls bestehende demokratische Strukturen genutzt hatte, um sie in eine Diktatur umzuwandeln.

Auf die Feststellung, er könne sein Amt nicht so einfach an irgend jemanden abtreten, antwortete Bush resolut, er gäbe es schließlich nicht an irgend jemanden ab, darüber hinaus sei er von den besten Menschen der Welt gewählt worden, damit habe er die Macht, und die würde er nun zugunsten eines Anderen abgeben. Aus. Offensichtlich ein verbaler Rückfall in bekannte Handlungsmuster.

Ebenso unverblümt entließ er die Mitglieder seines Kabinetts und seine Berater. Gefragt, was er denn nun machen würde, wenn er keinen Job mehr habe, sprach er von der Zeit, welche er nutzen wolle, um nachzudenken und einen sinnvollen Berufswunsch in sich reifen zu lassen. Im Gegenteil zu so vielen anderen Arbeitslosen verfüge er ja über ausreichende Rücklagen.

Der Filmemacher und Autor Michael Moore war seit der Ankündigung des Amtgeschenkes nicht auffindbar, so dass sich der weitere Verlauf dieses politischen Richtungswechsels nicht vorhersagen lässt.

Hingegen fand man schon zwei Stunden nach der Ankündigung Charlton Heston, den Schauspieler und Präsidenten der NRO, der Vereinigung der amerikanischen Waffennarren, tot in seinem Hause auf. Er hatte sich mit seiner Lieblings – 45er namens Lilly in den Kopf geschossen. Neben ihm lag ein eilig verfasster Abschiedsbrief, der wüste Beschimpfungen auf Moore enthielt, eine Forderung, das Stimmrecht in Zukunft proportional zum Waffenbesitz zu verteilen, sowie nicht wiederzugebende Weltuntergangsszenarien, in denen die Menschen beispielsweise von schlingenden Peace – Blumen erwürgt wurden.

Eine unerwartet schnelle Reaktion erfolgte aus Bagdad. Der irakische Präsident Saddam Hussein trat höchstpersönlich vor die laufenden Kameras der westlichen Presse und sagte mit Tränen in den Augen, was so viele Menschen in der Welt in diesem Moment empfanden: Kriege und Eskalationen, die nur das Wohlergehen einer kleinen Herrscherelite zum Ziele haben, seien keine Lösung, um die schwerwiegenden globalen Probleme der Menschheit zu lösen. Er war dabei in eine amerikanische Flagge gehüllt, die er innig über seinem Herzen zusammenhielt.

Als erstes Zeichen seines guten Willens wolle auch er, Saddam, nicht zurückstehen und kündigte an, seine unzähligen Paläste dem Volke zu stiften und sie vorzugsweise in proamerikanische Kindergärten umzuwandeln, um eine Generation heranzuziehen, deren einziger Berufswunsch darin bestehen soll Waffeninspekteur der UNO zu werden.

Die europäischen Regierungen reagierten einhellig mit Verblüffung, schienen sich aber weniger von der positiven Aura dieser Geschehnisse anstecken zu lassen. Aus dem Bundeskanzleramt verlautbarte, man wolle die Sachverhalte einer eingehenden Prüfung unterziehen, und dann, zu gegebenem Zeitpunkt Entscheidungen treffen. Vor voreiligen Schlüssen und Handlungen wurde gewarnt, schließlich würde auch in dieser gegenwärtigen Lage die Öffentlichkeit nur mit den für sie zuträglichen Informationen versorgt.

Einzig die israelische Regierung misstraute offensichtlich den Begebenheiten: sie warf den GUS, namentlich Putin vor, Bush bei seinem Besuch in St. Petersburg heimlich gegen den russischen Laienschauspieler Laszlo P. ausgetauscht zu haben. Dies erkläre auch, warum Bush nach der Absichtserklärung auf die Frage nach dem Berufswunsch "möglicherweise Schauspieler" geantwortet haben soll.

Wir, die Konsumenten der täglichen Medienwelt, freuen uns nun über das hiermit gebotene Schauspiel, applaudieren den Protagonisten, auch wenn sie die Grenze zwischen Realität und Wahnwitz mal wieder nicht getroffen haben, und hoffen weiterhin darauf, dass alles gut weitergeht, obwohl die Welt von Hohlköppen regiert wird.

Quelle: spiggl ;-)

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Nutzer: Gast_tinkerbell
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geschrieben am: 23.04.2003    um 15:38 Uhr   
:-)

leider völlig unrealistisch (zitat)Die europäischen Regierungen reagierten einhellig mit Verblüffung(/zitat) ...werŽs glaubt ;-)
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Nutzer: das_boehse_ich
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geschrieben am: 23.04.2003    um 15:40 Uhr   
nur dass des ein (süßer) fake ist und des was ich geschrieben habe ist leider realität...
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