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geschrieben am: 25.06.2002 um 00:05 Uhr
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Falsch Gummi, ich habe nicht gesagt, ich mag Kreuzis Einstellung nicht, weil sie gegen jeden etwas hat, der gegen Ausländer ist, sondern ich sagte, ich mag ihre Einstellung nicht, weil sie meint, jeder müsse ihrer Meinung sein.
Vielleicht ist Stolz einfach nur der falsche Ausdruck, vielleicht solte man sagen, daß es schön ist, daß auch aus unserem Lande etwas bekanntes, etwas schönes, ja vielleicht auch etwas großes hervorgegangen ist.
Ich glaube nicht, daß ich irgendwo in meinem Beitrag gesagt habe, die Engländer dürften nicht auf Shakespeare stolz sein. Er war ein großer Dichter. Ich sage nur, daß es weder rechtsradikal noch extrem Nationalistisch ist, wenn man auch auf Dinge aus dem eigenen Land "Stolz" ist.
Observer hat natürlich recht wenn er sagt, es sind nicht unsere Taten. Aber insgesammt, bei allem Mist der hier in diesem Land passiert (und ja, das ist nicht unbedingt wenig) geht es uns allen gut. Und dazu tragen wir mehr oder weniger alle bei. Die ewigen Nörgler helfen genauso wenig weiter das Land zu verbessern als die absolut Nationalistischen, die nur das gute oder angeblich gute in diesem Land sehen.
Gummi, auch für dich gilt, achte auf deine Wortwahl (mein Gott, ich kling wie meine Lehrer ;-) ).
Du hättest diese ganze Diskusion hier verhindern können, wenn du gesagt hättest, dir geht dieses Gefeier einfach auf den Geist.
Die Türken halten also dort Prozessionen ab, von denen ein Deutscher kein Wort versteht. Du wirst lachen, aber selbst heute noch ist es bei manchen rieten der Katholischen Kirche üblich, Gebete o.ä, in Latein abzuhalten. Und davon, behaupte ich einfach, verstehen 90% der Deutschen auch kein Wort.
Recht hast du allerdings, daß es mich auch sehr oft gestört hat, daß sich die Ausländer in Klassen in ihrer Landessprache unterhaltne haben, wärend alle dabei waren. Für mich ist es einfach eine Art der Höflichkeit, daß ich, wenn ich etwas zu sagen habe, es so sage, das es alle verstehen oder es NACHHER unter 4 Augen mit jemandem berede.
Fanya, eine Gegenfrage, was ist für dich Deutschland? Für mich ist es das Land in dem ich lebe. Ein Land, in dem es einem großen Teil der Menschen relativ gut geht. Natürlich, es gibt Probleme, massive teilweise und daran muss gearbeitet werden.
Vielleicht sollten wir uns alle einen kleinen Satz merken (hab leider vergessen, von welcher Kampagne er stamt):
Wer nicht ausgrenzt, brauch nicht zu integrieren.
Ich für meinen Til hoffe auf ein Finale Deutschland-Türkei und das nach dem Spiel, wer auch immer es gewinnt, von beiden Seiten gefeiert wird, das Deutsche mit den Türken den türkischen Sieg oder Türken mit den Deutschen den deutschen Sieg feiern. Wäre doch ein schöner Beweiss, daß es auch ohne Krawall und Wut geht, oder?
Datt Loki
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