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Die Provinzskandale der CSU |
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geschrieben am: 30.06.2002 um 12:57 Uhr
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Große Sorge bei der CSU! In letzter Zeit häufen sich die kleinen kommunalen Affären der Partei. Der kleine Parteitag morgen in Fürth wird deshalb wohl nicht so glimpflich ablaufen
Dort soll eigentlich das Stammland von Kanzlerkandidat Edmund Stoiber so richtig auf die Bundestagswahl im September eingeschworen werden. Zwei Reden sind geplant: zuerst wird Angela Merkel das Regierungsprogramm der Union "Leistung und Sicherheit - Zeit für Taten" vorstellen, dann wird Stoiber das Wort ergreifen.Überschattet ist das Ganze allerdings von ein paar Misstönen aus der Provinz, die so manchen Delegierten in letzter Zeit graue Haare und Sorgenfalten wachsen lassen. Da wäre zum Einen der Skandal um die Wahlfälschung der mittlerweile annullierten Dachauer Kommunalwahl zu Gunsten der CSU. Über 700 Stimmzettel sollen manipuliert worden sein. Der Hauptverdächtige Wolfgang Aechtner hat angeblich über 18 lange Jahre immer wieder Stimmzettel manipuliert. Der nächste Skandal ließ nicht lange auf sich warten, der Landtagsabgeordnete Klaus Gröber musste die CSU nach einem Spendenskandal verlassen. Gröber hat von einem Millionär eine Parteispende in der Höhe von 50.000 Euro bekommen und jahrelang für sich selbst behalten. Ein besonderes Augenmerk hat die sogenannte "Lolita Affäre" verdient. Ein CSU Stadtrat steht unter dem Verdacht eine Sex-Affäre mit einer 14-jährigen Schülerin gehabt zu haben. Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht, in der Parteizentrale ist man die ständigen Eskapaden der Parteigenossen satt. Die 50.000 Mark aus der Spendenaffäre mussten sofort zurück gezahlt werden und die gefälschte Wahl wurde annulliert.
EUER
BATTLEDOG Geändert am 30.06.2002 um 12:59 Uhr von battledog |
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geschrieben am: 30.06.2002 um 15:01 Uhr
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| na und? mitglieder der kölner spd sitzen mittlerweile in u-haft. anstand und politik passen eben nicht zusammen. oder wie erklärst du es dir, daß in zeiten des "sparens" unser politbonzenkanzler auf deine und meine kosten zum fußballgucken fliegt? |
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geschrieben am: 30.06.2002 um 15:31 Uhr
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grmpf
Der Kaneler fliegt nach Japan. Oh nein. Das ist doch was ganz anderes.Deutschland ist nach 12 Jahren mal wieder im Finale,da ist es doch selbstverständlich,dass der Kanzler nach Japan fliegt,um das Spiel zu gucken. Das hätte JEDER Kanzler bzw.Präsident dieser Welt gemacht
Euer
Battledog |
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geschrieben am: 30.06.2002 um 17:14 Uhr
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das sieht der vorsitzende vom bund der steuerzahler anders. solche flüge hätten z.b. vom dfb bezahlt werden können, oder?
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geschrieben am: 30.06.2002 um 19:12 Uhr
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Warum bitte das? Was hat der DFB mit der Politik bzw. mit dem Kanzler zu tun.Und wenn jemand sagt,dass der Kanzler doch mit der Lufthansa fliegen kann,lach ich mich tot.
Euer
Battledog |
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geschrieben am: 30.06.2002 um 20:00 Uhr
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| wieso eigentlich nicht? wieso sollte unser ach so sozialdemokratischer kanzler, der seit jahren die ausgaben bei schwachen (behinderten, rentnern und arbeitslosen) kürzt, nicht einmal einen lächerlichen flug selber zahlen, zumal es kein offizieller besuch ist, sondern nur ein fußballspiel. |
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geschrieben am: 30.06.2002 um 21:37 Uhr
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@grmpf
Wenn Bundeskanzler Gerhard Schröder gemeinsam mit Japans Regierungschef Junichiro Koizumi zum Endspiel der deutschen Nationalmannschaft fliegt - dann ist dies ein Novum in der Politikgeschichte.Der Bundeskanzler darf als erster ausländischer Politiker an Bord einer japanischen Regierungsmaschine mitfliegen. Schröder hatte während des G8-Gipfels den japanischen Politiker im Scherz angesprochen: ob er nicht mitfliegen dürfe - schließlich müsse er ja sowieso nach Japan. Koizumi zeigte sich direkt Gastfreundlich und bot unserem Gerhard einen Sitzplatz in der japanischen "Air Force One" an. "Wir haben es geprüft, und es scheint nicht gegen ein Gesetz zu verstoßen", erklärte ein Sprecher der japanischen Regierung. Der Bundeskanzler habe seinen Wunsch damit begründet, dass seine Mitarbeiter auf diese Weise schon den Rückflug nach Deutschland antreten könnten. Um in Koizumis Maschine Platz für Schröder und vier Begleiter zu machen, müssen mehrere japanische Passagiere in einen Konferenzraum an Bord der umgebauten Boeing 747 ausweichen. Die ganze Sache ist nicht nur eine nette Geste der Japaner gegenüber unserem Kanzler, sondern gegenüber uns allen. Denn mit dem kostenlosen Mitflug spart der deutsche Steuerzahler ein beträchtliches Sümmchen ein.
Nur als Beispiel:
Der Japan-Flug unseres Innenministers Otto Schily in einem eigens gecharterten Bundeswehr Airbus kostet 220.000 Euro. Gleiche Preiskategorie - nur diesmal in einer Bundeswehr Boing - der Außenminister Joschka Fischer.
Eine weitere auf Kosten der Steuerzahler gebuchte Maschine nimmt: alle Parteivorsitzenden und Fraktionschefs mit, ein paar Abgeordnete verschiedener Fraktionen und nicht zu vergessen "Uns-Uwe" Seeler darf auch kostenlos mit.
Nur die Unionsspitze mit Ede Stoiber, Friedrich Merz und der Merkel-Angie lehnten dankbar ab und fliegen auf eigene Kosten.
Euer
Battledog
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