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Frohes Fest.... |
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geschrieben am: 21.12.2002 um 21:35 Uhr
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21.12.2002 17 : 45 Uhr
Absturz von ISAF-Hubschrauber: Bis zu sieben deutsche Soldaten tot
Kabul - Bei dem Absturz eines Bundeswehrhubschraubers nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums bis zu sieben deutsche Soldaten getötet worden. Ein Sprecher des Ministeriums teilte am Samstag mit, an Bord des Hubschraubers seien sieben Soldaten gewesen. Sie seien vermutlich alle ums Leben gekommen. Ein deutscher Vertreter der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe (ISAF) bestätigte in Kabul, es gebe keine Überlebenden. Zwei Kinder seien wahrscheinlich von der abstürzenden Maschine erschlagen worden. Die genaue Anzahl der Todesopfer könne jedoch möglicherweise erst am Sonntag ermittelt und bekannt gegeben werden. Vermutlich seien technische Probleme für den Absturz verantwortlich gewesen. Auf den Hubschrauber sei nicht geschossen worden.
Zwischen Gebäude gestürzt
"Ich schaute hinauf und sah Feuer am Hubschrauber und dann drehte er nach links und stürzte zwischen die Gebäude", sagte ein Augenzeuge. Er habe jedoch nicht gesehen, dass auf den Hubschrauber geschossen worden sei. ISAF-Soldaten riegelten das Absturzgebiet ab. Ein Helfer berichtete vom Abturzort, er habe eigenhändig vier Leichen weg getragen und acht weitere Leichen gesehen sowie zwei tote Kinder, die anscheinend von dem Hubschrauber erschlagen worden seien.
Maschine der deutschen Bundeswehr
Bei dem abgestürzten Hubschrauber handelt es sich um eine Maschine der deutschen Bundeswehr, wie das Berliner Verteidigungsministerium erklärte. Ein Sprecher sagte, bei der abgestürzten Maschine handle es sich um eine Sikorsky CH-53 der Heeresflieger. Die Schutztruppe mit Soldaten aus 22 Nationen ist für die Sicherheit in der Hauptstadt Kabul und Umgebung zuständig. Deutschland soll gemeinsam mit den Niederlanden im Februar das ISAF-Kommando übernehmen, das zurzeit von der Türkei geführt wird. Erst im März waren bei der Entschärfung einer älteren sowjetischen Flugabwehrrakete zwei deutsche und drei dänische Soldaten ums Leben gekommen und fünf Deutsche und drei Dänen verletzt worden.
Schröder bestürzt
Mit Bestürzung und Trauer reagierte Deutschlands Bundeskanzler Gerhard Schröder auf den Absturz des Bundeswehrhubschraubers. Er sagte in Berlin, die Anteilnahme und das tief empfundene Mitgefühl der Bundesregierung gelte in erster Linie den Familien der Opfer. Die Soldaten seien bereit gewesen, ihren gefahrvollen Dienst in Afghanistan zu leisten, um den Menschen dort ein besseres Leben zu ermöglichen, frei von Krieg und Unterdrückung, betonte der Kanzler.
US-Soldat erliegt Verletzungen
Wie die US-Armee auf dem Stützpunkt Bagram mitteilte, kam eine US-Einheit am Samstag auf Patrouille in der Provinz Paktika unter feindlichen Beschuss. US-Truppen suchen im Osten und Nordosten Afghanistans nach El-Kaida- und Taliban-Kämpfern. Bei dem Gefecht sei ein Soldat verwundet worden und später während einer Operation in einem Lazarett seinen Verletzungen erlegen. Der Zwischenfall ereignete sich gegen 04.00 Uhr morgens, teilte die US-Armee mit. Es handelt sich um den ersten US-Soldaten seit Mai, der im Kampf in Afghanistan umgekommen ist. Insgesamt kamen bisher 15 Soldaten ums Leben.
Noch andere Zwischenfälle
Bei zwei anderen Zwischenfällen seien am Freitag zwei Soldaten verletzt worden. Ein Mitglied einer Sondereinheit wurde verwundet, als ein Gelände der US-Armee in Asadabad in der Nordostprovinz Kunar mit Raketen beschossen wurde. Ein Geschoß sei in der Nähe eines Zeltes eingeschlagen. Der andere Zwischenfall ereignete sich bei Spinboldak im Südosten des Landes. Während einer militärischen Übung mit der afghanischen Armee wurde dort ein US-Soldat verletzt.
PS: Der Name "Schröder" oder "Fischer" scheint auf der Totenliste nicht auf....
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