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ÖVP/FPÖ-Koalition vor dem Aus? |
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geschrieben am: 08.09.2002 um 22:10 Uhr
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Österreichs Vizekanzlerin und Finanzminister treten zurück
Der Machtkampf in der FPÖ ist entschieden.
Wien (dpa) - Die Vorsitzende der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und österreichische Vizekanzlerin, Susanne Riess-Passer, ist am Sonntagabend gemeinsam mit dem ebenfalls aus der FPÖ stammenden Finanzminister Karl-Heinz Grasser zurückgetreten. «Wir legen unsere Funktion in der Bundesregierung und der Freiheitlichen Partei zurück», erklärte Riess-Passer in Wien.
«Ich muss das Misstrauensvotum von wesentlichen Teilen meiner Partei zur Kenntnis nehmen», begründete sie ihren Schritt. Sie habe in ihrer Partei keine Rückendeckung mehr besessen.
Gemeinsam mit den beiden Ministern gab auch der FPÖ- Fraktionsvorsitzende im Parlament seinen Rücktritt bekannt. Die FPÖ rechnet nach den Rücktritten nach Darstellung hoher Parteikreise mit der Auflösung des Nationalrates am 19. September und vorzeitigen Neuwahl noch im November. Vom österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel von der Volkspartei (ÖVP) lag zunächst noch keine Stellungnahme vor.
Quelle: news.de
.....na, hats Haider mal wieder geschafft, sich durchzusetzen? Es bleibt spannend.
tinker |
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geschrieben am: 09.09.2002 um 01:03 Uhr
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Österreich: Regierungskrise nach FPÖ-Rücktritten
Der Machtkampf in der FPÖ hat Österreich in eine Regierungskrise gestürzt. Im Streit mit dem Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider gaben die FPÖ-Parteivorsitzende und Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, Finanzminister Karl-Heinz Grasser und der Fraktionsvorsitzende Peter Westenthaler ihren Rücktritt aus Regierungs- und Parteiämtern bekannt.
Die Zukunft der Koalition zwischen FPÖ und Volkspartei (ÖVP) unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel ist nach den Rücktritten völlig offen. Obwohl in Wien zunächst keine Reaktion von Schüssel vorlag, gehen alle Kommentatoren von einem vorzeitigen Aus der Regierung und Neuwahlen noch im November aus.
Riess-Passer: ''Habe Rückendeckung der Partei verloren''
Riess-Passer begründete ihren Schritt damit, dass sie in ihrer Partei keine Rückendeckung mehr besessen habe. "Ich muss das Misstrauensvotum von wesentlichen Teilen meiner Partei zur Kenntnis nehmen", so die Vizekanzlerin. Riess-Passer und Grasser wollten nicht die Bedingungen akzeptieren, die rund 400 FPÖ-Funktionäre unter Führung Haiders am Vorabend in Knittelfeld (Steiermark) formuliert hatten. Danach sollte an der Steuerreform mit der Entlastung kleiner Einkommen festgehalten werden. Die ÖVP/FPÖ-Regierung hatte diese Reform wegen der hohen Kosten des Jahrhunderthochwassers verschoben. Schließlich weigerte sich die Haider-Fraktion, wie von Riess-Passer verlangt, den EU-Beitritt Tschechiens zu ermöglichen.
Machtkampf mit Haider um Parteiführung
Nach Darstellung der Medien ging es bei dem FPÖ-Machtkampf weniger um Sachfragen als vielmehr um das Bemühen Haiders, die vor zweieinhalb Jahren an Riess-Passer abgegebene Parteiführung wieder selbst zu übernehmen.
Neuwahlen wahrscheinlich
Am Montag wird Bundespräsident Thomas Klestil mit allen Parteien das weitere Vorgehen beraten. Er soll jedoch klar gemacht haben, dass er eine Minderheitsregierung der ÖVP nicht hinnehmen wird. Ein Zusammengehen der ÖVP mit den Sozialdemokraten (SPÖ) als der größten Partei im Lande wurde ausgeschlossen, weil die Spitzen beider Parteien persönlich nicht kooperieren wollen.
Die FPÖ rechnet nach Darstellung hoher Parteikreise mit der Auflösung des Nationalrates am 19. September und Neuwahlen im November. Riess-Passer berief einen Sonderparteitag für den 20. Oktober ein, auf dem die neue FPÖ-Spitze gewählt werden soll.
Quelle: Tagesschau |
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geschrieben am: 09.09.2002 um 14:33 Uhr
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nun, wenn jetzt auch noch die riess-passer der eigenen partei ein abschwenken von den regierungsvereinbarungen nachsagt, dann kann es wohl nur noch neuwahlen geben.
(zitat)tinkerbell, die sache mit haider und der fpö geilt dich wohl auf.
aber egal, du tinkerbell schau mal ins www.zensiert.xy-forum speaker corner, dort siehst du politische diskussionen mit niveau und fairness, die nicht von einem hyperdrüberlinken operater rein nur aus ideologischen interessen kaputtgemacht werden.
mfg austrianer(/zitat)
sollte das der fall sein, dann kannst du aber dort noch nicht gepostet haben :-)
ich hab nur die URL rausgenommen...als Info :-)
gruß tinker Geändert am 09.09.2002 um 14:34 Uhr von tiroxxx Geändert am 09.09.2002 um 18:50 Uhr von Tinkerbell |
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geschrieben am: 09.09.2002 um 18:47 Uhr
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(zitat)tinkerbell, die sache mit haider und der fpö geilt dich wohl auf.
aber egal, du tinkerbell schau mal ins www.yxz.ab-forum speaker corner, dort siehst du politische diskussionen mit niveau und fairness, die nicht von einem hyperdrüberlinken operater rein nur aus ideologischen interessen kaputtgemacht werden.
mfg austrianer(/zitat)
kaputtlach
danke, daß Du mir die Augen geöffnet hast....da ich hyperlinks bin, DARF ich Stoiber ja gar nicht wählen....wat mach ich nur???
Aber egal, Du Austrianer schau mal ins www.yxz.ab-forum speaker corner, dort siehst Du ...einen Spielplatz für Dich! Ich freu mich ja so für Dich, daß Du endlich einen Heimat gefunden hast und uns künftig nicht mehr missionieren mußt, da wir ja eh allesamt hyperlinks sind....
msvfg tinker Geändert am 09.09.2002 um 23:30 Uhr von Tinkerbell |
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geschrieben am: 11.09.2002 um 14:50 Uhr
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nö.. nicht dichtmachen..jetzt wirds doch erst spannend...
Die FPÖ verliert offenbar weiter ihre früheren Wähler. Laut der jüngsten Gallup-Umfrage kommen die Freiheitlichen in der Sonntagsfrage derzeit nur auf 17 Prozent, schreibt die Info-Illustrierte "News" in ihrer jüngsten Ausgabe.
Die anderen Parlamentsparteien legten laut Gallup zu: Die SPÖ auf 37, die ÖVP auf 31 und die Grünen auf 14 Prozent.
(Quelle orf.at)
na dann hoff ich mal, dass diese wahl anders ausgeht als die letzte...
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geschrieben am: 11.09.2002 um 14:56 Uhr
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ich hoffe es sehr ....für Österreich und Europa.
Österreich hat schon einige Trends gesetzt...warum nicht mal den, daß die Rechtpopulisten endlich dahin verschwinden, wohin sie gehören....ins Abseits.
Allein, mir fehlt der Glaube. Die Situation sieht zu sehr nach einem Patt aus....und da wird die FPÖ wohl mal wieder Zünglein an der Waage spielen (da ich mir nicht vorgstellen kann, daß sich Schüssel in einer SPÖ-geführten Regierung einordnet....aber vielleicht täusch ich mich ja)
Spannend fände ich mal Rot/Grün in Österreich....
tinker |
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geschrieben am: 11.09.2002 um 15:02 Uhr
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(zitat)FPÖ-Spitzenfunktionäre für Rückkehr Haiders an die Parteispitze
Linz (dpa) - Zahlreiche Spitzenfunktionäre der Freiheitlichen Partei Österreichs haben sich für eine Rückkehr ihres langjährigen Vorsitzenden Jörg Haider an die Parteispitze ausgesprochen. Haider selbst wollte das vor einem Treffen des Parteivorstandes in Linz auch nicht mehr ausschließen, auch wenn das nicht sein Wunsch sei. Das Gremium will nach dem wochenlangen innerparteilichen Machtkampf und dem Ende der rechtskonservativen Regierung einen neuen Parteichef vorschlagen.
(/zitat)
Ach der Arme....muß er sich opfern...
tinker |
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geschrieben am: 11.09.2002 um 16:11 Uhr
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| oh...war der große löschzug wieder unterwegs? *gg |
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geschrieben am: 12.09.2002 um 09:46 Uhr
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| spannend wirds gewiß...aber ich bin doch hoffnungsfroh, dass die österreicher auch aus eigenen fehlern lernen und diesem billigen populismus des kärtner clowns nicht ein zweites mal zustimmen. |
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geschrieben am: 12.09.2002 um 14:07 Uhr
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| ........na gut, nicht jeder ist noch lernfähig....... |
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geschrieben am: 12.09.2002 um 20:21 Uhr
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komisch, komisch....
is es denn nur für österreicherInnen möglich sich zur politischen lage zu äußern? heißt das dann, ich darf mir über die deutschte wahl gar nicht den kopf zerbrechen, weil ich nichts dazu sagen darf? ich bin froh über jede meinung (solang es nicht abgedroschenes wiedergekaue aus propagandistischen schmierblättern ist), es zeigt doch politisches interesse. und genauso wie ich mir gedanken über die deutsche (französische, englische, russische, amerikanische.. die liste is erweiterbar) politik mache, gesteh ich das auch jedem/r anderen zu, sich zu äußern.
was herr haider als demokratie versteht, zeigt sich für mich insbesondere daran, wie er z.b. mit seinen mitstreiterInnen umgeht und mit welchen leuten er sich umgibt. was nützen denn tolle abkommen mit den parteimitgliedern über maximale einkommensgrenzen, wenn über spesenabrechnungen das gehalt wieder aufgepäppelt wird? was nützt eine regierungspartei, die durch die ständige auswechslung der ministerInnen eine kontinuierliche arbeit kaum möglich macht (immerhin hat es die fpö in 2,5 jahren auf 7 ministerInnenrücktritte gebracht)? ich erinnere mich dann auch an eine postenschacherei für herrn gaugg bei der pensionsversicherungsanstalt, der sondervertrag kam trotz großen bemühens auch bei drei anläufen nicht zustande. in den besten fällen erledigt sich das dann durch trunkenheit am steuer ...
und die steuerreform soll ja auch noch kommen... sparen wir halt weiter am bildungssektor oder machen die hochschulen noch teurer.. dann is ja der elitäre kreis bald unter sich.. oder noch besser.. sparen wir doch einfach bei den arbeitslosen... die zahlen der arbeitslosenstatistik lässt das ja zu... vielleicht so was ähnliches wie das vielgerühmte kindergeld.. damit werden dann die frauen ganz aus der statistik gedrängt und fallen nicht mehr auf...
ach ja... und dann gibts ja noch die nette grazer bürgerwehr.. zum schutz der bürger.. nur leider will sich von denen eigentlich niemand schützen lassen... jetzt gehens halt ein bisserl im stadtpark spazieren...
ich hab sehr wohl die möglichkeit mich vor ort zu informieren.. und ich denk unsere medien sind genauso viel oder genauso wenig gelenkt und zensiert wie die deutschen ...
@tinkerbell: rot-grün wär sicher spannend... ich bin nur nicht sicher ob die spö mutig genug dazu ist... ich hoff es jedenfalls sehr... und es gibt ja anschauungsunterricht beim nachbarn, was man besser machen könnte ((o;
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geschrieben am: 17.09.2002 um 19:52 Uhr
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Jörg Haider Verzichtet auf den Vorsitz...angeblich wegen Drohungen gegen ihn und seine Familie.
Wenn dem so ist, ists ne Sauerei. Gewalt als Mittel zur Durchsetzung von politischen Zielen finde ich unter aller Sau! (es tut mir zwar nicht leid, daß er diesen Schritt gemacht hat...aber dieser Grund ist der schlechteste)
Ob es aber auch ein Manöver von Haider sein kann? Keine Ahnung...ich trau ihm ja einiges zu....
(zitat)Chaos bei Suche nach neuem FPÖ-Parteichef
Wenige Tage vor dem Parteitag der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) herrscht in der bisherigen Regierungspartei Chaos. Es gebe noch keinen offiziellen Kandidaten für den Vorsitz, sagte Übergangs-Parteichef Herbert Scheibner, der in der Nacht genannte Name von Verkehrsminister Mathias Reichhold sei nur eine der möglichen Varianten. Der Wiener Landesparteivorsitzende Hilmar Kabas sagte dagegen, das Parteipräsidium habe sich am Vorabend einstimmig auf den amtierenden Verkehrsminister geeinigt.
Der Nachfolger der zurückgetretenen Parteichefin Susanne Riess-Passer soll am Samstag in der burgenländischen Stadt Oberwart gewählt werden. Am Wochenende hatte der langjährige Vorsitzende der FPÖ, Jörg Haider, überraschend einen Rückzieher gemacht.
Nach Angaben von Interims-Parteichef Scheibner bleibt der amtierende Sozialminister Herbert Haupt FPÖ-Spitzenkandidat für die Neuwahlen am 24. November.
Weiterer Rücktritt
Unterdessen hat der FPÖ-Landesvorsitzende Oberösterreichs, Hans Achatz, seinen Rücktritt erklärt. Achatz gilt als einer der Drahtzieher des innerparteilichen Machtkampfes, der in der Vorwoche zum Rücktritt von Riess-Passer und mehrerer FPÖ-Regierungsmitglieder geführt hatte. In der Folge hatte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel von der konservativen Volkspartei (ÖVP) die Mitte-Rechts-Koalition für beendet erklärt und Neuwahlen für den 24. November angekündigt.
Tagesschau.
(/zitat)
ich bin ja echt mal gespannt, wie die FPÖ abschneidet....kriegen sie noch die Kurve?
tinker |
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geschrieben am: 18.09.2002 um 09:07 Uhr
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| ich glaube weniger, dass haider sich so leicht angst wird machen lassen....es sei denn, von aussichten der erfolglosigkeit! und so wie ich es derzeit per medien mitbekomme, wächst die innerparteiliche kritik und scheint es doch auch so, als würde die fpö allgemein deutlich an ansehen verlieren - aufgrund der von haider gesteuerten aktionen. ich vermute, er will das mögliche wahldebakel nicht zu verantworten haben - auch wenn er dafür verantwortlich ist :-) |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 17:06 Uhr
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ORF Hochrechnung zur Nationalratswahl 2002 in Österreich:
17:00
SPÖ 36,5 % (+ 3,35)
FPÖ 10,1 % (- 16,81)
ÖVP 43,2 % (+ 16,29)
Grüne 8,2 % (+ 0,80)
LIF. 1,2 % (- 0,30) Geändert am 24.11.2002 um 17:09 Uhr von Tinkerbell Geändert am 24.11.2002 um 18:51 Uhr von Tinkerbell Geändert am 24.11.2002 um 19:04 Uhr von Tinkerbell |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 17:42 Uhr
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freut sich mal wie sonstwas das die fpö verloren hat
wenigstens zeigt es das rechte parteien auf dauer keine chance in der eu haben...wobei 10 % immernoch zu viel sind |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 17:47 Uhr
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naja....zum einen ist das erst ne Hochrechnnung....zum anderen kann ich da noch keinen Trend gegen rechts draus ablesen.
Wie Du schon sagtest: 10 % sind viel zu viel....
Zumal die FPÖ nicht verloren haben dürfte, weil die Wähler zu der Einsicht gekommen sind, daß Haider und Konsorten keine vernünftige Politik im Sinne der MENSCHEN Österreichs machen, sonder wegen des Kasperle-Theaters der letzten Monate. Daß die Chaotentruppe rund um Haider regierungsfähig ist, konnte wohl selbst in Österreich kaum jemand weiter glauben...
tinker Geändert am 24.11.2002 um 17:47 Uhr von Tinkerbell Geändert am 24.11.2002 um 18:00 Uhr von Tinkerbell |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 18:50 Uhr
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ORF Hochrechnung zur Nationalratswahl 2002 in Österreich:
18:00
SPÖ 37,1 % (+ 3,95)
FPÖ 9,9 % (- 17,01)
ÖVP 42,3 % (+ 15,39)
Grüne 8,9 % (+ 1,50)
sonst. 1,8 % (- 3,83) Geändert am 24.11.2002 um 19:02 Uhr von Tinkerbell |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 18:59 Uhr
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(zitat)Grüne 8,2 % (+ 9,80)
Grüne 8,2 % (+ 8,90)(/zitat)
der zuwachs scheint mir in jedem falle ein bisserl übertrieben, nicht? :-) |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 19:01 Uhr
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| ups lol sooo schlecht waren sie vorher auch wieder nicht :-)) |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 20:52 Uhr
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Vorläufiges amtliches Endergebnis zur Nationalratswahl 2002 in Österreich:
SPÖ 36,90 % (+ 3,75)
FPÖ 10,16 % (- 16,75)
ÖVP 42,27 % (+ 15,36)
Grüne 8,96 % (+ 1,56)
KPÖ 0,57 % (+ 0,09)
LIF 0,97 % (- 2,68)
sonst. 0,17 % (- 1,33) |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 20:58 Uhr
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ÖVP erzielt Erdrutschsieg
ÖVP überholt SPÖ. Wählerschwund bei FPÖ. Grüne bleiben auf Platz vier.
Die ÖVP unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hat am Sonntag bei der vorgezogenen Nationalratswahl einen Sensationssieg erzielt. Dem vorläufigen amtlichen Ergebnis zufolge legte erzielte sie 42,27 Prozent (1999: 26,91 Prozent).
Mit einem Plus von rund 15,4 Prozent gegenüber 1999 ist das der größte Zugewinn, den je eine Partei in Österreich seit 1945 erreicht hat.
SPÖ auf Platz zwei
Auf die SPÖ entfielen 36,90 Prozent (1999: 33,15 Prozent) der Stimmen. Erstmals seit 36 Jahren muss sie Platz eins als stimmenstärkste Partei an die ÖVP abtreten.
Wahlverlierer FPÖ
Den größten Verlust seit 1945 fuhr die FPÖ mit 10,16 Prozent (1999: 26,91 Prozent) ein und muss ihren 1999 erstmals errungenen zweiten Platz wieder räumen.
Grüne bleiben Vierte
Die Grünen bleiben knapp hinter der FPÖ auf Platz vier. Sie gewannen leicht dazu und kamen auf 8,96 Prozent (1999: 7,40 Prozent).
In Mandaten heißt das
Die ÖVP bekommt demnach 79 Mandate, das ist ein Plus von 27 Abgeordneten. Die SPÖ erhält vier Sitze mehr und hat nun 69 Mandate. Die FPÖ ist im Nationalrat nur noch mit 19 Abgeordneten vertreten, 33 weniger als bisher. Die Grünen erhöhen ihre Zahl der Sitze um zwei auf 16.
Wahlbeteiligung über 80 Prozent
Die Wahlbeteiligung lag bei 80,48 Prozent - minimal höher als 1999. Noch nicht ausgezählt ist ein Großteil der Wahlkarten. Sie könnten das Ergebnis noch leicht verändern und die FPÖ unter zehn Prozent drücken.
Das endgültige Wahlergebnis liegt am 2. Dezember vor. Bis dahin müssen die Wahlkarten im Innenministerium eingelangt sein.
Schüssel: "Atemberaubendes Ergebnis"
Damit ist noch offen, wer in Österreich künftig regiert. Die ersten Reaktionen der ÖVP waren euphorisch.
Schüssel sprach von einem "atemberaubenden" Ergebnis. Er kündigte Koalitionsgespräche mit allen Parteien an.
SPÖ für Opposition
Eine Neuauflage erscheint aber unwahrscheinlich, nachdem die Spitzen der SPÖ geschlossen für einen Verbleib in der Opposition plädierten.
SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer freute sich über die Zugewinne für seine Partei. Seine Ankündigung vor der Wahl, in der Opposition zu verbleiben, wenn die SPÖ Zweiter wird, gelte auch nach der Wahl, so Gusenbauer.
FPÖ will weiter regieren
Von Seiten der FPÖ wurde die vernichtende Niederlage unumwunden eingestanden. FPÖ-Chef Herbert Haupt sieht aber im Ergebnis einen Beleg dafür, dass die Österreicher weiter Schwarz-Blau wollten. Er wolle seiner Partei einen Verbleib in der Regierung empfehlen, sagte Haupt.
Grüne unter den Erwartungen
Enttäuscht gaben sich auch die Grünen, die unter den Erwartungen blieben und ihr Wahlziel, die Mehrheit von Schwarz-Blau zu brechen, klar verfehlten.
Der grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen schloss auf Grund der Diffenenzen mit der ÖVP eine Koalition mit der ÖVP aus.
"Kleine" ohne Chance
Das neu formierte Liberale Forum und die KPÖ schafften nicht den Einzug in den Nationalrat. In einzelnen Bundesländern hatten sich außerdem die "Demokraten" Rudolf Fußis, die Sozialistische Links-Partei und die Christliche Wähler-Gemeinschaft der Wahl gestellt. Sie kamen gesamt auf 1,71 Prozent.
Klestil dankt Wählern
Bundespräsident Thomas Klestil dankte am Abend den Bürgern für ihre Wahlbeteiligung. Er kündigte an, am Montag mit allen vier Parteiobmännern Gespräche aufzunehmen und sprach sich für eine möglichst rasche Regierungsbildung aus.
(Wahl-Serviceseite ORF)
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geschrieben am: 24.11.2002 um 22:27 Uhr
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lacht leise vor sich hin
(zitat)
Er wolle seiner Partei einen Verbleib in der Regierung empfehlen, sagte Haupt.
(/zitat)
das find ich aber gut das eine partei mit 10% stimmen erklärt, die wähler wollen uns und wir empfehlen uns hiermit für die regierung. ich dachte die koalitionsfrage klärt der gewinner der wahl.
der langsam echt am geisteszustand einiger politiker zweifelnde
chaos |
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geschrieben am: 24.11.2002 um 23:37 Uhr
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Parteien beraten und besprechen mit Klestil
Die Nationalratswahl beschäftigt morgen sowohl Parteien als auch Hofburg. Die Spitzengremien aller vier im Nationalrat vertretenen Fraktionen treffen sich zu Beratungen über künftige Regierungsvarianten. Zusätzlich empfängt Bundespräsident Thomas Klestil die Vorsitzenden der vier Parlamentsparteien. Der Ausgang der Nationalratswahl lässt drei Koalitionsoptionen offen: Schwarz-Blau, Schwarz-Rot und Schwarz-Grün.
Die einzige Partei, die sich schon heute offiziell zu einer Zusammenarbeit mit der ÖVP bereit erklärte, waren die Freiheitlichen. Parteichef Herbert Haupt vergaß seine Festlegung, bei einem Resultat unter 15 Prozent in Opposition zu gehen und sprach sich für eine Neuauflage von Schwarz-Blau aus. Nach Ansicht der Volkspartei inakzeptable Voraussetzung dafür: Finanzminister Karl-Heinz Grasser darf der Regierung nicht angehören. Ob diese Position Haupts in der FPÖ mehrheitsfähig ist, entscheidet sich bei einer Präsidiumssitzung ab 11 Uhr bzw. einem Vorstand ab 14 Uhr.
SPÖ-Präsidium berät
Der zweite potenzielle Koalitionspartner, die SPÖ, berät ab zehn Uhr in einem Präsidium. Parteichef Alfred Gusenbauer empfiehlt dabei den Gang in die Opposition. Wiens SPÖ-Chef Michael Häupl will hingegen mit der ÖVP Koalitionsgespräche führen. Die Grünen, die einer Koalition mit der Volkspartei am skeptischsten gegenüber stehen, beraten das Ergebnis der Wahl ab 12 Uhr in einem Vorstand. Der Wahlsieger ÖVP wartet zunächst auf die Festlegungen der anderen Parteien. Erst um 17 Uhr tritt der Vorstand zusammen.
Klestil trifft zuerst Schüssel
Bundespräsident Thomas Klestil beginnt seinen Gesprächsreigen um 10.30 Uhr mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Um 15 Uhr ist Grünen-Chef Alexander Van der Bellen an der Reihe, eine Stunde später folgt SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer. Den Abschluss der Hofburg-Gespräche bildet eine Unterredung Klestils mit FPÖ-Obmann Herbert Haupt um 18 Uhr.
ORF
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geschrieben am: 25.11.2002 um 13:57 Uhr
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Haider will als Landeshauptmann zurücktreten
Kärntens Landeshauptmann Haider will nach der schweren Wahlschlappe der FPÖ die Konsequenzen ziehen. Er werde der Kärntner FPÖ am Abend seinen Rücktritt anbieten. Wenn die Kärntner Bevölkerung anderen Parteien so viel Vertrauen schenke, müssten die Karten eben neu gemischt werden, so Haider.
Sollte ihn die Landespartei zum Bleiben überreden wollen, werde das sehr schwer. Sein Bedarf an Politik sei nach der jahrelangen Aufbauarbeit jedenfalls gedeckt, so Haider weiter.
apa
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geschrieben am: 25.11.2002 um 15:19 Uhr
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recht hatter der haider! wenn der wähler auch so gemein ist, hat er eben ihn nicht verdient, basta! sehe ich übrigens genauso  |
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geschrieben am: 25.11.2002 um 23:53 Uhr
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