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Wird Schröder wiedergewählt?

Nutzer: Spacekid
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geschrieben am: 03.11.2002    um 20:24 Uhr   
In 4 Jahren ist die nächste Bundestagswahl.
Glaubt ihr, dass Schröder es ein drittes Mal schaffen wird?
Ich glaube dies nicht. Ok, in vier Jahren kann sich noch viel ändern, aber die momentane Emnid-Umfrage sagt eine klare Führung von Union voraus. Mit CDU/CSU 42 % und SPD bei 37 %.

Was meint ihr?
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 03.11.2002    um 20:59 Uhr   
äh...kommt diese erste umfrage nicht ein klitzekleines bißchen zu früh?
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Nutzer: hoschie
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geschrieben am: 03.11.2002    um 21:22 Uhr   
@grmpf:
Solch eine Umfrage kommt nicht zu früh. Es sollten auch die Umfragewerte betrachtet werden, wenn sich die Politiker nicht den Allerwertesten aufreißen, um die Gunst des pöpelnden Volkes zu gewinnen. Zugegeben, dass Ganze ist etwas abstrakt, aber dennoch sehr aufschlussreich.
Dies sollte aber nicht dazu führen, dass nur noch populistische Entscheidungen von unseren 'Würdenträgern' in Berlin gefällt werden, sondern auch unpopuläre Reformen angegangen werden!

zum Thema:
Ich hoffe Schröder macht nicht den Fehler, noch einmal anzutreten. Irgendwann ist es nur noch Machtverwaltung und keine handelnde Regierung mehr. Er sollte danach abtreten - sonst wird er, meiner Meinung nach, die nächste Wahl verlieren.
Salu

dat Hosch
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 03.11.2002    um 21:53 Uhr   
ich glaube ich hab irgendwo gelesen, dass schröder eh keinesfalls mehr als zwei amtsperioden bundeskanzler sein will - warum auch, seine ansprüche (als pensionär) sind dann sowieso voll da

allerdings sind derzeitige umfragen für wahlen in vier jahren absolut ohne belang, der beweis: ein halbes jahr vor der letzten wahl hat die opposition deutlich geführt bei den prognosen aufgrund von umfragen....
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 03.11.2002    um 21:57 Uhr   
das schröder nur maximal 8 jahre regieren wollte, hat er tatsächlich mal gesagt - aber nun bereits seine erneute kandiatur angekündigt. wann immer mann den mund öffnet, kommt eine lüge raus.
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Nutzer: Alienbreed
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geschrieben am: 04.11.2002    um 11:06 Uhr   
Drückt mal alle 3 Daumen, daß Schröder nicht wiedergewählt wird, obwohl bei der naivität und blindheit der in Deutschland lebenden Menschen...
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Nutzer: Vulcania
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geschrieben am: 04.11.2002    um 11:56 Uhr   
irgendwann wird auch der letzte mal kapiert haben, dass es - sorry- scheißegal ist, wer auf dem stuhl des kanzlers sitzt ..

seit jahren versprechen die wahlprogramme der großen parteien champagner und kaviar .. und am ende wird es wieder selters und billigwurst von aldi ..

ob schröder wieder gewählt wird? .. kaum .. es sei denn, er schafft wirklich eine verringerung der staatsschuld und der steuerlast ..

aber das schafft er nicht .. ebensowenig, wie ein anderer ..

V.
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
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Nutzer: angelofchaos
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geschrieben am: 04.11.2002    um 13:48 Uhr   
die frage ist weer wird dann gewaehlt?
der stotternde, nicht englische sprechende bayer oder etwa mister spasskultur?
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Nutzer: Spacekid
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geschrieben am: 04.11.2002    um 16:33 Uhr   
Komisch, vor der Bundestagswahl habt ihr alle noch gesagt, dass Schröder auf jeden Fall noch ein oder zwei Legislaturperioden schaffen würde. Nach der Bundestagswahl siehts wohl anders aus.

Ich frage mich, wer der Spitzenkandidat der Union 2006 sein wird, es gibt da gewisse Kandidaten:

Kurt Steinbeck (CSU/Innenminister Bayerns)
Friedrich Merz (CDU/ehem. Fraktionsvorsitzender)
Angela Merkel (CDU/Parteichefin)
Jürgen Rüttgers (CDU/Parteichef NRW)

Stoiber hatte vor der Wahl gesagt, dass sein Nachfolger Kurt Steinbeck sein müsse.
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 04.11.2002    um 18:39 Uhr   
der mann heißt beckstein und nicht steinbeck. und er ist ein idiot.

egal...man muß kein politologe sein, um zu raffen, daß durch erhöhung der steuern und kürzung der zuwendungen die wirtschaft nicht zum laufen gebracht werden kann. das hat bislang jeder kapiert...jeder bis auf unsere "regierung".
warten wir es ab...von mir aus sollen schröders wähler erst einmal vier jahre lang bluten und leiden. ich gönne es ihnen.
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Nutzer: Gast_tinkerbell
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geschrieben am: 04.11.2002    um 20:23 Uhr   
(zitat)der mann heißt beckstein und nicht steinbeck. und er ist ein idiot.(/zitat)

stimmt....beides. Aber vielleicht ist Steinbeck eine echte Alternative? Mein Neffe liebt den Plüsch-Marienkäfer jedenfalls über alles :-)

(zitat)egal...man muß kein politologe sein, um zu raffen, daß durch erhöhung der steuern und kürzung der zuwendungen die wirtschaft nicht zum laufen gebracht werden kann. das hat bislang jeder kapiert...jeder bis auf unsere "regierung".
warten wir es ab...von mir aus sollen schröders wähler erst einmal vier jahre lang bluten und leiden. ich gönne es ihnen.(/zitat)

blöderweise bluten alle anderen mit grummel
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Nutzer: gummi.bär
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geschrieben am: 04.11.2002    um 20:27 Uhr   
och ne, weisst du wielange das noch hin ist? da darf ich schon wählen. und da bin ich 21 jahre alt.
ausserdem ist in diesem jahr fussball WM. denk doch mal nach, wie lange das noch dauert ;-)

aber ich hoffe er wird es nicht mehr schaffen! aber großartige möglichkeiten haben wir net!
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"Autor"  
Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 04.11.2002    um 20:51 Uhr   
wenn wir jetzt schon anfangen, uns über die nächste bundestagswahl den kopf zu zerbrechen, haben wir gute chancen auf einen eintrag ins guiness buch der rekorde als thread mit den meißten antworten, oder nicht? :-)
also dranbleiben... *gg
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 04.11.2002    um 23:29 Uhr   
(zitat)stimmt....beides. Aber vielleicht ist Steinbeck eine echte Alternative? Mein Neffe liebt den Plüsch-Marienkäfer jedenfalls über alles (/zitat)

Wie schön, daß ich jetzt mit einem Lachen ins Bett gehen kann. Der war schlichtweg klasse :-))

Celestine


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Nutzer: hoschie
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geschrieben am: 05.11.2002    um 02:13 Uhr   
(zitat)egal...man muß kein politologe sein, um zu raffen, daß durch erhöhung der steuern und kürzung der zuwendungen die wirtschaft nicht zum laufen gebracht werden kann. das hat bislang jeder kapiert...jeder bis auf unsere "regierung".(/zitat)

Stimmt man muss kein Politologe sein .... es reicht der täglich Blick auf die Wirtschaftsdaten in den Tageszeitungen. Die negative Stimmung in Deutschland liegt nicht nur an den wirtschaftlichen Randbedingungen. Zum Einen geht es unserer Wirtschaft gar nicht so schlecht. Wir sind mittlerweile nur noch ein Volk von Jammerlappen. Es wird alles schlecht geredet und dies schlägt sich dann im Konsumverhalten und der Wirtschaftsprognose nieder.
Zum Anderen ist die Frage: Wo sind denn die jahrelangen Rekordgewinne in der Wirtschaft hingewandert? Wann wird sich die Industrie wieder an das Grundgesetz halten? ... Eigentum/Vermögen verpflichtet zu sozialem Engagement. Der neue Populismus in Deutschland suggeriert als höchste Ziel, in möglichst kurzer Zeit relativ vermögend zu werden.
Solange sich in diesen Dingen nix ändern wird, nutzen auch Reformen nicht viel.
Salu

dat Mü-Hosch
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 05.11.2002    um 10:57 Uhr   
Also da kann man momentan nix prognostizieren. In 4 Jahren kann sich ne Menge tun. Es ist wenig Zeit für große Politik und Reformen aber viel um reichlich Affären auszuräumen!!!*fg*
Vor der letzten Wahl, war ja Schröder anfangs auch erstmal richtig down, hat aber bekanntlich seine zweite Legislaturperiode begonnen!!!
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Nutzer: Alienbreed
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geschrieben am: 05.11.2002    um 11:01 Uhr   
Yo hat er.....dank der Flut...
Ansonsten denke ich es wäre seine erste und letzte gewesen...
Mag sein das Mobilcom da auch noch ein bisschen reingespielt hat...ausserdem hat er durch sein charisma
einiges in den TV Duellen gutgemacht.


Breed
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Nutzer: lestatia
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geschrieben am: 06.11.2002    um 16:25 Uhr   
Die wichtigsten Menschen einer Partei?!

Eine charismatische Figur (die gerne den Kumpel von nebenan SPIELT) und die Stillen im Hintergrund...
Nicht der Kanzler macht die Politik. Damit eine Partei einen Sieg einfahren kann, brauch es nun einmal einen Schauspieler mit Ausstrahlung...

~les~
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Nutzer: linné
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geschrieben am: 10.11.2002    um 12:02 Uhr   
Selten habe ich eine solche Tragödie gelesen:

Rentenpolitik: Völlig daneben, weitere Verteuerung der Arbeit, keinerlei Lösung der Strukturprobleme

Gesundheitspolitik: Dirigistische Massnahmen nach bester sozialistischer Manier. Keinerlei Lösung der Strukturprobleme

Haushaltspolitik: Deutliche Ueberschreitung der selbst gesezten Defizitgrenze. Steuererhöhung fällt ihnen ein, keinerlei "Blut und Schweiss" Tendenzen, denn das ist erforderlich (upppsss..passt das Zitat?) und das in einer konjunkturellen Talsohle

Bildungsmisere: War da was?

Gemeindereform: Nix passiert, die Kommunen gehen vor die Hunde...


Armes Deutschland. Ich habe uebrigens Gruen gewählt, was man so hört, immer noch die bessere Seite in diesem Trauerspiel.

Tja, und die FDP auf der anderen Seite? Genauso korrupt wie die CDU.


Sorry, dass ich schon wieder negativ schreibe, leider gibt es keinen schönen Anlass. Aber wenn sich in den nächsten zwei Jahren nichts zum Besseren wendet und das bitte schön nachhaltig und nicht als Strohfeuer, werde ich bei der nächsten Wahl konservativ wählen.

Linné
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"Autor"  
Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 10.11.2002    um 15:16 Uhr   
ne, dass zitat passt nicht, aber ansonsten kann ich dir nur recht geben linne. und selbst bei dem kreuz für die nächste wahl hab ich schon ähnlich gedacht! auch wenn mir das eigentlich extrem fremd ist (hab noch nie so gewählt), hab ich doch das gefühl, dass eine quittung für das verhalten in den letzten monaten notwendig ist - es sei denn sie würden tatsächlich nun mal was schaffen.
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