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beamte, oder ärsche der nation |
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geschrieben am: 14.12.2002 um 21:43 Uhr
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Tjoa, wie ihr bestimmt mitbekommen habts, soll den löndern erlaubt werden die besoldung der beamten in die hand zu nehmen (möglichkeit die besoldung der o.angesprochenen gruppe die besoldung um 18% kürzen [nur als kleines beispiel]).
also, fangen wir mal mit den plänen von bayern an:
1. 2003: 0runde; 2004 gehaltskürzung um 10%
2. 2 Urlaubstage gestrichen
3. anstatt 40h-woche 42,5-Woche
4. Pensionsalter von 65 auf 68 anheben
5. Beihilfeleistungen radikal kürzen
6. Essenszuschuss von 50 Cent am tag fallen weg
7. Neueinstellungen sollen stark verringert werden, ergo,
weniger besetzung in den ämtern
ach ja, falls es heissen soll, dass es den beamten ohnehin so gut geht, 1 beamter im mittleren dienst mit frau (hausfrau, arbeitslos, schwangerschaft oder aus sonstigen gründen ohne einkommen) und zwei kindern fällt weit unter das existenzminimum, aber hey interessiert ohnehin keinen, weil wir haben ja die lizenz zur sicheren armmut.
so far
das_boehse_ich |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.12.2002 um 23:45 Uhr
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In einer Welt, wo die Arbeitsplätze wackeln, ist es ein sicherer Arbeitsplatz auch Geld wert, auch wenn die Gehälter geringer sind. Es zwingt Dich niemand, Beamter zu bleiben. Den Stress, sich in 11 Jahren 5 neue Arbeitsplätze zu suchen, hattest Du sicher nicht.
Linné....*sich ausnahmsweise mal meldend* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.12.2002 um 00:24 Uhr
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ich arbeite selber im öffentlichen dienst...als angesteller und habe bis heute 2 dinge nie kapiert:
1. wieso bekommt meine kollegin, die beamtin ist, für die selbe sachbearbeitertätigkeit mehr geld als ich
2. wieso muß sie nicht in die rentenkasse einzahlen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.12.2002 um 01:03 Uhr
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@ linné
1. kann ich alternativ zu meinem beamtentum, sozialhilfe beantragen, weil mit der ausbildung die ich habe komm ich in der freien wirtschaft nirgendswo unter
2. du findest es ok, dass beamte im mittleren dienst in ausnahmefällen unter den sozialhilfesatz fallen????
hmm, bisserl eigenartige einstellung, oder?
@ grmpf
1. Angestellte haben (in bayern) eine höhere arbeitszeit (angestellte 38,5h woche, beamte 40h woche)
2. beamte müssen für den gehobenen dienst ein eigenes studium absolvieren, angestellte (nur) einen lehrgang um höher eingestuft zu werden
3. wir dürfen nicht streiken und zu dem haben wir immer die unsicherheit, dass unsere bezüge, etc. "nur" durch ein stetig abänderbares gesetz geregelt werden
4. beamte haben, wie du bestimmt weisst hat mein stand nicht nur "normale" arbeitnehmervoraussetzungen zu erfüllen, sondern auch noch so tolle sachen wie "verfassungstreue", "gesundheitliche voraussetzungen"
(nur zur verbeamtung), "wohnortswahl",
"nationalitätengrundsatz" etc.
5. beamte müssen, falls ihr das wisst, sich (teuerer) privat versichern, was auch den gehaltsunterschied ausmacheb könnte.
6. in krisenzeiten sind wir immer die absolut privilegierten überbezahlten faulen schweine, in boomzeiten sind wir die deppen, die total unterbezahlt sind und kein 14. und kein 15. monatsgehalt haben....
7. dass mit der rentenkass liese ich mir auch eingehen, allerdings, nur wenn wir die damit entstehenden einnahmenausfälle augeglich werden würden
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