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geschrieben am: 06.01.2003 um 12:44 Uhr
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Aber nicht nur Sicherheitsspezialisten, auch politische Kräfte in den Vereinigten Staaten haben begründete Zweifel an der Urheberschaft Bin Ladens oder irgendeiner islamischen Organisation geäußert. Lindon LaRoche, demokratischer Präsidentschaftskandidat für die US-Wahlen 2004, hat in einem Interview mit dem Magazin "Executive Intelligence Review" vom 18.9.2001 folgendes geäußert: "Zuallererst: Das was am Dienstag, den 11. September, in den USA geschah, ist das Werk einer mysteriösen Kraft, einer wie ich meine schurkenhaften Vereinigung innerhalb des Sicherheitsnetzes der Vereinigten Staaten. Es kam nicht aus dem Nahen Osten, nicht aus Europa und nicht aus Südamerika. Vielleicht waren Personen mit fremder Staatsangehörigkeit darin involviert, aber die Operation war sehr hochentwickelt, und niemand kann zur Zeit von außerhalb der Vereinigten Staaten eine Operation dieser Größenordnung durchführen! ... Die Gefahr lauert innerhalb der Vereinigten Staaten. Ein Angriff von außerhalb wäre für irgendeinen Feind zu gefährlich. ... Es ist für jeden besser, uns nicht von außen anzugreifen. Allerdings sind wir verwundbar für einen Angriff, der von einer Organisation aus dem Inneren geführt wird. Dieser Gedanke, so meine ich, ängstigt einige Leute in der Regierung, die vielleicht ahnen, dass ich im Recht bin. Wie könntest du dem amerikanischen Volk wohl erklären, dass sie nach einer Gefahr aus dem Inneren (der staatlichen Institutionen) Ausschau halten müssen? Ist es da nicht zweckdienlicher zu sagen: ?wir ziehen aus und dreschen irgendjemanden nieder', insbesondere wenn du Idioten wie CNN und Fox News hast, die nach einem "clash of civilisations", einem Kulturkampf schreien, in den sie die USA hineinmanövrieren wollen, um den ganzen Planeten in einen globalen Religionskrieg zu verwandeln, indem man eine Milliarde Muslime attackiert und weiß Gott noch alles heraufbeschwört?"
Lindon LaRoche geht in seinen Ausführungen noch weiter und ortet sogar die Täter im Dunstkreis des britischen Geheimdienstes, da er auch in England eine nicht kontrollierte politische Struktur wittert, die Teile des staatlichen Establishments unterlaufen hat und sie für eigene Ziele missbraucht. Ein "Coup d'etat", eine Form des Staatsstreichs, wie er es bezeichnet. Figuren wie Bin Laden sind für ihn bestenfalls Randerscheinungen, die als Sündenbock herhalten müssen und gar nicht über die Mittel und strategischen Fähigkeiten verfügen, einen Anschlag dieser Größenordnung durchzuführen. Nein, der Verstand, der solche Operationen spezieller Kriegführung plant ist laut LaRoche, der selbst lange Zeit in amerikanischen Sicherheitsinstitutionen tätig war, ein militärischer Verstand besonderer Art. Ein militärstrategischer Spezialist ersten Ranges, der fähig ist, eine Operation mit solcher Geschicklichkeit und technologischen Raffinesse durchzuführen, wie jene vom 11. September. "Kein Amateur oder grob-tollpatschiger Terrorist kann so etwas durchziehen. Solche Menschen können gewisse Dinge vollbringen, sie sind Teil der Werkzeuge für solche Operationen, aber sie sind nicht die Art von Leuten, die solche Operationen aufsetzen können.", so LaRoche.
Die Liste solcher Kommentatoren kann noch beliebig fortgesetzt werden. Wir wollen uns jetzt nicht auf eine dieser Auslegungen einstimmen, uns geht es vielmehr darum, unseren Lesern aufzuzeigen, dass die Wahrheit oft fernab medialer Berichterstattung liegen kann. Nun gibt es aber noch andere Aspekte, die eine Urheberschaft von islamischer Seite stark in Zweifel stellen. Hier wäre die Sache mit den Passagierlisten zu nennen: Am 12. September, also knapp einen Tag nach den Ereignissen, veröffentlichten die betroffenen Fluglinien American Airlines und United Airlines Passagierlisten der gekaperten Flugzeuge. Auf diesen Listen, obwohl nicht vollständig, schien kein einziger arabischer oder muslimischer Name auf. Die Fluglinien begründeten diese Unvollständigkeit damit, dass einige Verwandte der Opfer, aus Rücksicht auf ihre Trauer, die Gesellschaften gebeten hatten, die Namen ihrer Angehörigen nicht zu veröffentlichen. Einige Zeit später wurden von offizieller amerikanischer Seite plötzlich Passagierlisten mit neunzehn arabischen Namen bekannt gegeben, die man für die mutmaßlichen Terroristen hielt. Nun stellt sich die berechtigte Frage, warum diese Namen nicht bereits auf den von den Fluglinien veröffentlichten Passagierlisten zu finden waren. Waren es gerade diese Personen, deren Angehörige um Nichtveröffentlichung baten? Personen wie der vermeintliche "Oberterrorist und planende Kopf der Operation" Muhammad Atta vielleicht, der in den USA gar keine Angehörigen hat? Der Verdacht einer nachträglichen Manipulation drängt sich auf!
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