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Inflation von 1,3 Prozent, oder..... |
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geschrieben am: 15.01.2003 um 00:42 Uhr
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Das Statistische Bundesamt und die Lebenshaltungskosten
Das Statistische Bundesamt hat gerechnet, gerechnet und gerechnet. Aber jetzt ist es klar: Es gab im vergangenen Jahr so gut wie keine Steigerung der Lebenshaltungskosten. Auf mickrige 1,3 Prozent belief sich die Inflationsrate 2002. Dies sei so niedrig wie seit langem nicht, tönte es am Dienstag aus Wiesbaden. Das muß ein hartes Stück Arbeit gewesen sein. Im Jahr der Euro-Einführung und der steigenden Erdölpreise am Ende eine Einskommadrei zu vermelden, das brauchte gewiß eine Unzahl spitzer Bleistifte, heimlicher Direktiven und ein hohes Maß an Staatsräson. Und wie haben sich die kurzzeitigen Sieger der Geschichte nach 1990 über die früheren DDR-Statistiken mokiert. Jetzt präsentiert man dem verdutzt dreinschauendem Konsumentenvolk der vergrößerten BRD eine Zahl, die locker mit einem 99,8-Prozent-Wahlergebnis für die Kandidaten der Nationalen Front konkurrieren kann.
Es ist zwar inzwischen für viele Menschen eine Binsenweisheit, daß sie pausenlos an der Nase herumgeführt werden. Von der glatten Lüge über die Halbwahrheit, das Legen falscher Fährten und der gezielten Manipulation reicht das Spektrum der systemtragenden Desinformation. Aber die jetzt verbreitete Inflationsrate ist mehr als das bislang Übliche. Sie ist eine glatte Provokation.
Man geht aus dem Haus, es regnet, wird naß und abends in den Nachrichten wird man darüber belehrt, das es überall trocken war. »Gefühlter Niederschlag« sozusagen, der nur ganz subjektiv empfundene Regen, den es in Wirklichkeit gar nicht gab. Offensichtlich fallen nun auch noch die allerletzten Hemmungen bei den Meinungsmachern. Dann gibt’s vielleicht in ein paar Monaten einen tollen Wirtschaftsaufschwung. |
| Link - die hessische Bergstrasse und der Wein.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.01.2003 um 01:43 Uhr
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So ist es. Was sind schon Zahlen, was sind schon Falten? Alles Lüge! Die öffentlichen Informations-Einrichtungen haben schließlich nur einen einzigen Zweck: Uns in einem Netz von Lügen zu ersticken. Es war zwar ein geschickter Schachzug, eine größere Anzahl von nichtstaatlichen Instituten in die Berechnung einzubeziehen. Aber in Wirklichkeit sind ja auch die sogenannten Sieben Wirtschaftsweisen nur informelle Mitarbeiter des Propagandaministeriums. In Wirklichkeit liegt die Mehrwertsteuer bei 400%. In Wirklichkeit macht unser Staat jedes Jahr einen Netto-Gewinn von 2 Billiarden Euro. In Wirklichkeit war BSE nur ein harmloser Schnupfen. In Wirklichkeit ist die BILD-Zeitung auf Crèpes gedruckt. Und in Wirklichkeit regiert uns noch immer der alte Fritz.
Nur gut, dass Leute wie Mallet den totalen Durchblick haben. |
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geschrieben am: 15.01.2003 um 06:13 Uhr
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dass die lebenskosten für den "kleinen mann" gestiegen sind, ist hier nicht das thema, das steht außer frage. dass sich die 1,3% anders errechnen, als daran, was ein brötchen beim bäcker oder ein würstchen bem metzger kostet, sollte auch jedem klar sein.
ich könnte jetzt auch eine seitenlange abhandlung darüber darüber schreiben, dass es nicht der rohölpreis ist, der gestiegen ist, sondern die kosten für raffinage, fracht und vor allem die steuern; aber auch das erspare ich mir.
aber es ist immer wieder schön zu sehen, dass es noch leute gibt, die sich darüber aufregen, obwohl sie um satt zu werden ledidglich ein paar stufen nach oben steigen, den elterlichen kühlschrank öffnen und zugreifen müssen, leute, die sich absolut keine gedanken machen müssen, ob sie auch morgen noch ein dach über dem kopf haben werden. solche armen würstchen sind echt zu bedauern.
V., in der minölabzockerbranche arbeitend |
| ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.01.2003 um 11:17 Uhr
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Wusste gar nicht, das ich nach oben steigen muss, wenn ich an den Kühlschrank gehe.
Auch nicht wirklich zu verstehen, bei einer Dachwohnung. |
| Link - die hessische Bergstrasse und der Wein.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.01.2003 um 13:30 Uhr
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ich weiß nicht, ob ichs verraten soll, aber: der lebenshaltungsindex und damit auch die daraus errechnete inflationsrate ergibt sich nicht allein aus dem erdölpreis sondern aus insgesamt ca. 750 waren und dienstleistungen. unter diesen ist auch erdöl tatsächlich nicht zu finden, sondern nur produkte aus der raffination von erdöl.
"verdutzt dreinschauen" werden daher vor allem solche, die zur beurteilung der lebenshaltungskosten die "gefühlte inflation" der tatsächlichen inflation vorziehen. :-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.01.2003 um 14:08 Uhr
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Ein glück soll dieser Warenkorb dieses Jahr überarbeitet werden und mehr der kaufwirklichkeit angepasst werden.
Bleibt nur zu hoffen das dann auch die Zahlen realistischer werden... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2003 um 16:10 Uhr
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oder davon wie eine Statistik erstellt wird und auf welchen Grundlagen.....
Mallet, erst informieren, dann noch einmal informieren, dann gaaanz wichtig Gehirn einschalten und danach erst noch einen Heissen Tee trinken, dabei überlegen und dann erst Lospöbeln........
Die Grundlagen, welche zur Erhebung der Inflationsstatistik genommen werden, sind völig überaltert und müssen eigentlich schon seit ca. 20Jahren überarbeitet werden...... dies nur nebenbei.
o.g.
Meno |
| Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.01.2003 um 18:04 Uhr
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Wieso sollte ich mein Gehirn einschalten, dafür gibts genug deiner Sorte Menolly.
(zitat)Die Grundlagen, welche zur Erhebung der Inflationsstatistik genommen werden, sind völig überaltert und müssen eigentlich schon seit ca. 20 Jahren überarbeitet werden...... dies nur nebenbei. (/zitat) Wie wärs mal mit selber Hirn einschalten?
Ich mag diese Beleidigungen, Unterstellungen in Foren eigentlich nicht mehr aussprechen, da man auch freundlich miteinander umgehen und debattieren kann, selbst wenn mal die Fetzen fliegen.
Aber:
Wie es in den Wald hineinschallt.... |
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