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Ein >> mutiges << Zeichen aus den USA

Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 15.01.2003    um 21:51 Uhr   
USA: Nach Begnadigungsakt von Gouverneur Ryan bröckelt Front der Befürworter der Todesstrafe

»Ich begnadige alle, die in den Todeszellen sitzen.« Mit dieser öffentlich vorgetragenen Entscheidung löste der Gouverneur des US-Bundesstaates Illinois, George Ryan, der bei seinem Amtsantritt noch Befürworter der Todesstrafe war, am vergangenen Samstag Beifallsstürme nicht nur in den USA aus. Er bezeichnete die Todesstrafe in seiner Rede vor der Juristischen Fakultät der Northwestern University of Chicago »grausam, unkalkulierbar und deshalb unmoralisch«. »Ich werde nicht länger herumpfuschen an der Todesmaschinerie«, sagte er vor dem Auditorium.

Die Begnadigung von 167 Gefangenen stellt den größten Angriff auf die Todesstrafenpraxis in den Vereinigten Staaten dar, deren fanatischster Befürworter und Vollstrecker der heutige Präsident der USA, George W. Bush, während seiner Amtszeit als Gouverneur von Texas war.

Ryans Entscheidung fiel drei Jahre nach Verkündung eines Moratoriums in Illinois, wodurch die Todesstrafe in diesem Bundesstaat nicht mehr verhängt wurde und bereits verurteilte Gefangene nicht mehr hingerichtet werden durften. Berufungsgerichte hatten zuvor in 13 Fällen festgestellt, daß Fehlurteile ergangen waren, und die Todesurteile aufgehoben.

»Ich mußte handeln«, sagte Ryan, »denn unser System der Todesstrafe wurde vom Dämon des Irrtums verfolgt – dem Irrtum bei der Beantwortung der Schuldfrage und dem Irrtum, wer es unter den Schuldigen verdient hat zu sterben und wer nicht. Ich kann nicht zulassen, daß Unschuldige umgebracht werden für etwas, was sie nicht getan haben.«

Nachdem eine Hochschulgruppe des Fachbereichs Journalistik der Universität von Chicago mehrere Fälle von zum Tode Verurteilten aufgerollt und deren Unschuld festgestellt hatte, war das Moratorium verhängt und eine Untersuchungskommission eingesetzt worden, die sich mit den Vorwürfen gegen die Todesstrafenpraxis befaßt hatte. Ryan sagte nun, die Studien der Kommission hätten mehr und mehr Fragen über die Praxis der Urteilsfindung, der Prozeßführung, der Strafzumessung und der Berufungsverfahren aufgeworfen. Er nannte es ein »spektakuläres Versäumnis«, daß auf Regierungsebene nichts dafür getan wurde, das Todesstrafensystem zu reformieren.

Nach Ryans Entscheidung bröckelt nun im ganzen Land die Front der Befürworter der Todesstrafe, vor allem, weil der Untersuchungsbericht von Illinois und zahlreiche weitere Studien und Statistiken der Praxis der Todesstrafe eine klare rassistische Tendenz nachweisen. Aber noch befinden sich über 3 500 Menschen in den US-Todestrakten, und in anderen Teilen der USA ist nach wie vor von Gnade keine Spur. In keinem anderen Bundesstaat werden so viele Menschen hingerichtet wie in Texas. George W. Bush hat während seiner Amtszeit als Gouverneur keine Gelegenheit ausgelassen, zur vermehrten Verhängung und Vollstreckung der Todesstrafe beizutragen. Nach Art der mittelalterlichen Inquisitoren hatte Bush Begnadigungen öffentlich mit der Begründung abgelehnt, die Gnade liege allein in Gottes Hand, da wolle er sich als Politiker nicht einmischen. In Maryland, dem einzigen anderen Bundesstaat, der auch ein Moratorium verhängt hatte, folgt der scheidende Gouverneur Parris Glendening nicht Ryans Beispiel. Sein Sprecher teilte mit, Glendening beabsichtige keine Begnadigungen.

Für die in den letzten Jahren gewachsene Bewegung der Todesstrafengegner bedeutet Ryans Entscheidung einen der größten moralischen Siege der letzten Jahrzehnte. Als der Gouverneur seine Rede an der Universität hielt, waren zahlreiche Aktivisten der Kampagne für die Abschaffung der Todesstrafe im Saal. »Gouverneur Ryan hat uns gezeigt, was es wirklich heißt, Regierungsverantwortung zu tragen. Seine Entscheidung hat Größe«, sagte Lawrence C. Marshall, Direktor des Centers on Wrongful Convictions (Zentrum für die Erforschung fehlerhafter Urteile) der Hochschule, der die Studiengruppe des Fachbereichs Journalistik angehört, die schon für die Freilassung einiger unschuldig im Todestrakt Einsitzender gesorgt hatte.
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Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 15.01.2003    um 21:52 Uhr   
Aus Kreisen der Strafverfolgungsbehörden und selbst vom neugewählten Gouverneur, dem Demokraten Rod Blagojevich, war heftige Kritik an Ryans letzter Amtshandlung zu hören. Die pauschale Begnadigung nannte er »einen großen Fehler«. Jeder Fall müsse individuell überprüft werden, schließlich ginge es um Mord. Daß er damit eigentlich in die Kerbe seines Amtsvorgänger schlug, dem es genau darum ging, nämlich staatlichen Mord zu verhindern, war ihm dabei sicherlich nicht bewußt.

Ryans Gegner, auch aus seiner eigenen Republikanischen Partei, hatten es zumindest geschafft, seine Wiederwahl zu verhindern, indem sie eine Untersuchung wegen Korruptionsvorwürfen gegen ihn anstrengten, die noch aus seiner früheren Dienstzeit als Staatssekretär stammten und erneut aus dem Giftschrank geholt wurden. So war Ryan sogar zum Aussätzigen der eigenen Partei geworden, weil er seit der Verkündung des Moratoriums weiter an seiner Infragestellung der Todesstrafe festgehalten hatte. Die Vereinigung der Staatsanwälte von Illinois ließ durch ihren Sprecher John Piland verlautbaren, man suche nach Wegen, Ryans Entscheidung anzufechten. Doch andere Staatsanwälte hielten dem entgegen, das Begnadigungsrecht des Gouverneurs sei ein hoheitlicher Akt und nicht juristisch anzugreifen.

Am Ende seiner Rede sah Ryan einigen der ehemaligen Todeskandidaten, die bereits wegen erwiesener Unschuld aus der Todeszelle entlassen worden waren und nun vor ihm in der ersten Reihe saßen, in die Augen, als er den zukunftsweisenden Satz sprach: »Die Todesstrafe steht im Zentrum der großen Bürgerrechtskämpfe unserer Zeit.«
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 16.01.2003    um 09:21 Uhr   
ja, ein mutiger mann. und vor allem ist er nicht nur mutig, sondern er denkt auch noch nach! läßt sich von argumenten überzeugen und seiner überzeugung dann taten folgen.
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Nutzer: shinju
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geschrieben am: 16.01.2003    um 16:10 Uhr   
Das haut einen um...
(zitat)»Gouverneur Ryan hat uns gezeigt, was es wirklich heißt, Regierungsverantwortung zu tragen. Seine Entscheidung hat Größe«, sagte Lawrence C. Marshall, Direktor des Centers on Wrongful Convictions(/zitat)

Sagt eigentlich alles...
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Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 16.01.2003    um 16:12 Uhr   
Mallet,

kann es sein, dass du manchmal dein Gehirn einschaltest?? und manchmal erst losschreibst und dann nachdenkst oder gar nicht??

Hier hast du gut recherchiert.....gratuliere dazu.....

o.g.
Meno
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
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Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 16.01.2003    um 18:10 Uhr   
Und auch hier nochmals:

Welches Gehirn?



Gestern wurde in Dallas jemand hingerichtet. Im Januar stehen dort sieben weitere Hinrichtungen an. Bis zum Mai 2003 sollen dort insgesamt 40 weitere Insassen aus den Todeszellen hingerichtet werden.

Schade, das es nicht mehr solcher Weitdenker, wie jener Gouverneur Ryan, gibt.

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Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 16.01.2003    um 18:31 Uhr   
Die FAZ veröffentlichte gestern Ryans Abschiedsrede.

Meiner Meinung nach lesenswert, aber ich habe ja nicht immer mein Gehirn an, deswegen entscheidet am besten selbst, ob es sich lohnt es zu lesen.
-------------------

George Ryan, der gute Mensch von Illinois

"Warum ich alle Gefangenen in der Todeszelle
begnadigt habe"

Mit einer spektakulären Aktion hat US-Gouverneur George Ryan seine Amtszeit beendet: Er schenkte
allen 167 zur Hinrichtung bestimmten Verurteilten im Bundesstaat Illinois das Leben. Die "Frankfurter
Allgemeine Zeitung" ließ Ryans Abschiedsrede übersetzen und veröffentlichte sie am Mittwoch als
Aufmacher in ihrem Feuilleton.

"Ich bin in Kankakee aufgewachsen, einer Kleinstadt im Mittleren Westen, in der die
Menschen einander kennen. Steve Small war ein Nachbar. Ich sah ihn aufwachsen. Er
hütete später gelegentlich unsere Kinder, und das war keine leichte Aufgabe, denn meine
Frau Lura Lynn und ich hatten sechs, davon damals fünf unter drei Jahren. Er war ein
heller Kopf und half im Geschäft seines Vaters. Er heiratete und hatte drei eigene Kinder.
Lura Lynn stand ihm und seiner Familie besonders nahe. Es war gut zu wissen, daß er für
uns und wir für ihn da waren. Eines Nachts im September erhielt er einen Anruf. In einem
nahe gelegenen Haus, das er gerade renovierte, sei eingebrochen worden. Als er
hinausging, wurde er mit Waffengewalt gekidnappt. Seine Kidnapper begruben ihn lebendig
in einer Grube. Er erstickte, bevor die Polizei ihn finden konnte.

Sein Mörder führte die Polizei an die Stelle, an der Steves Leiche lag. Der Mörder, Danny
Edward, stammte ebenfalls aus meiner Heimatstadt. Er wartet heute in der Todeszelle auf
seine Hinrichtung. Auch seine Familie kenne ich. Ich erzähle Ihnen das, damit Sie wissen,
daß ich nicht als Neubekehrter handle, der nichts von den bitteren Erfahrungen weiß,
unter denen die Angehörigen von Mordopfern leiden. Meine Verantwortung und meine Pflichten gehen aber über
den Kreis meiner Nachbarn und meiner Familie hinaus. Ich repräsentiere das Volk von Illinois - ob Sie das mögen
oder nicht. Meine Entscheidung wird nicht nur hier, sondern in aller Welt Beachtung finden.

Kürzlich erhielt ich einen Anruf von Nelson Mandela. Ich war gerade in einem Restaurant und aß ein Sandwich mit
Corned Beef. Wir sprachen gut zwanzig Minuten miteinander. Die Botschaft, die er mir vermittelte, besagte im
wesentlichen, daß die Vereinigten Staaten der übrigen Welt die Standards für Gerechtigkeit und Fairneß setzen.
Aber wir spielen nicht in derselben Liga wie Europa, Kanada, Mexiko oder der größte Teil Süd- und Mittelamerikas.
Dort hat man die Todesstrafe abgeschafft. Wir sind Partner im Tode mit diversen Ländern der Dritten Welt.
Wußten Sie, daß selbst Rußland ein Moratorium ausgerufen hat?
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Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 16.01.2003    um 18:32 Uhr   
In zwölf amerikanischen Bundesstaaten ist die Todesstrafe abgeschafft worden, und in keinem dieser Staaten ist
die Zahl der Morde gestiegen. Hier eine Zahl, die Ihnen zu denken geben sollte: Im vergangenen Jahr hatten wir in
Illinois etwa 1000 Morde, und nur in zwei Prozent der Fälle ist die Todesstrafe verhängt worden. Ich wüßte gerne,
was daran fair und gerecht sein soll. Die Todesstrafe wird deshalb nicht fair und gerecht verhängt, weil es für die
102 Counties des Staates keine einheitlichen Richtlinien gibt. Die Staatsanwälte entscheiden, ob sie die
Todesstrafe beantragen. Darf die Geographie bestimmen, wer zum Tode verurteilt wird? Ich meine nein, aber in
Illinois gibt es solche Unterschiede. In den ländlichen Regionen besteht eine fünffach höhere Wahrscheinlichkeit,
daß man zum Tode verurteilt wird, als etwa hier in Cook County. Eine fünffach höhere Wahrscheinlichkeit. Wo ist
da die Fairneß, wo das rechte Verhältnis?

Ich brauche nicht zu betonen, daß ich nie die Absicht hatte, mich in dieser Frage als Aktivist hervorzutun. Schon
bald nach meiner Amtsübernahme erlebte ich aber mit Verwunderung und Bestürzung, wie der Todeskandidat
Anthony Porter aus dem Gefängnis entlassen wurde. Als freier Mann trat er Professor Dave Protess von der
Northwestern University gegenüber. Ist Dave im Saal? Ich werde nie vergessen, wie der kleine Anthony Porter dir
als freier Mann um den Hals fiel, denn du hattest zusammen mit deinen Publizistikstudenten seine Unschuld
bewiesen.

Anthony Porter trennten nur 48 Stunden von der Hinrichtungszelle, wo der Staat ihn töten wollte. Alles wäre sehr
aseptisch abgelaufen, und die meisten von uns hätten nicht einmal Notiz davon genommen. Nur daß Porter
unschuldig war. Er hatte den Doppelmord, für den man ihn zum Tode verurteilte, nicht begangen. Es ist
unvorstellbar: Bei der Hälfte der nahezu 300 Todesurteile in Illinois wurde ein neues Verfahren oder eine Revision
des Urteils angeordnet. Wer von Ihnen kann in seinem Beruf mit einer Genauigkeit von fünfzig Prozent leben?
Dreiunddreißig Insassen der Todeszellen wurden bei ihrem Prozeß von einem Anwalt vertreten, dem man später die
Zulassung entzog oder dem schon einmal zeitweilig die Zulassung entzogen worden war. Unter den 160
Todeskandidaten befanden sich fünfunddreißig Afroamerikaner, die nicht von ihresgleichen, sondern von rein
weißen Jurys verurteilt worden waren. Mehr als zwei Drittel aller Todeskandidaten waren Afroamerikaner. Ich
erinnere mich, wie ich mir diese Fälle ansah und mich selbst wie auch meine Leute fragte: Wie kann so etwas in
Amerika geschehen? Diese Frage stelle ich nun seit drei Jahren, und bisher hat noch niemand sie beantwortet.

Wenn Sie wirklich wissen wollen, was schändlich und unerträglich ist, dann meine ich, daß siebzehn in Illinois zum
Tode Verurteilte, die später freigesprochen werden mußten, nichts anderes als ein katastrophales Versagen
darstellen. Unser Todesstrafensystem ist mit unerträglichen Fehlern behaftet, bei der Feststellung der Schuld wie
auch des Strafmaßes.

Je näher meine Entscheidung rückte, desto mehr fragte ich mich, ob ich auch Daniel Edwards begnadigen würde -
der Mann, der Steve Small, den Freund meiner Familie, getötet hat. Als ich mit meiner Frau darüber diskutierte,
war sie erzürnt und enttäuscht über meine Entscheidung, wie so viele Angehörige von Opfern es sein werden. Der
Zorn der Familien von Mordopfern hat mich beeindruckt. Sie appellierten an mich, die Todesstrafe beizubehalten,
damit sie Frieden finden. Aber ist das der Zweck der Todesstrafe?

Ich kann mir nicht vorstellen, ein Familienmitglied durch Mord zu verlieren. Aber ebensowenig kann ich mir
vorstellen, zwanzig Jahre lang in jeder wachen Stunde darauf zu warten, daß der Mörder hingerichtet wird. Das
System der Todesstrafe in Illinois ist so unsicher, daß es gar nicht ungewöhnlich ist, wenn ein Fall zwanzig Jahre
bis zu seinem Abschluß benötigt. Und wir können von Glück sagen, daß es so ist. Denn wenn ich auf Eile
gedrungen hätte, wären Anthony Porter, Ronald Jones, Madison Hobley und andere unschuldig zum Tode
Verurteilte möglicherweise längst tot und begraben.

Aus all diesen Gründen wandle ich alle ausgesprochenen Todesstrafen in Freiheitsstrafen um. Diese Umwandlung
erfolgt pauschal. Ich habe selbst nicht geglaubt, daß ich es tun würde. Es ist mir klar, daß ich mir damit den Zorn
und die Verachtung vieler Menschen zuziehen werde. Aber die Menschen unseres Staates haben mich gewählt,
damit ich für Gerechtigkeit sorge. Meine Mitarbeiter und ich haben viele Tage und schlaflose Nächte mit der
Überprüfung des Systems verbracht. Heute nacht werde ich gut schlafen, weil ich weiß, daß ich die richtige
Entscheidung getroffen habe."

Michael Bischoff hat die Rede des Gouverneurs übersetzt. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.01.2003, Nr. 12,
Seite 33
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 16.01.2003    um 23:30 Uhr   
(zitat)Nachdem eine Hochschulgruppe des Fachbereichs Journalistik der Universität von Chicago mehrere Fälle von zum Tode Verurteilten aufgerollt und deren Unschuld festgestellt hatte, [.....]. (/zitat)

Verdammt geil, daß ein paar Laien oder sagen wir mal eher Halbprofis sowas gleich mehrfach feststellen. Da müssen die Leute ja einen wirklich fairen Prozeß mit Matlock wahrscheinlich als Anwalt bekommen haben, dass da so ein paar Amateure schon feststellen können, dass die unschuldig waren. Was für ein scheiß Staat ist das eigentlich???
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Nutzer: Gast_Norway
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geschrieben am: 18.01.2003    um 16:24 Uhr   
ich enthalte mich der antowrt auf deine frage, enfant!
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