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Saddams "historische Leistungen" |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 11:41 Uhr
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ich habe mir gedacht, man könnte ja mal versuchen, ein wenig Ordnung in das Informationschaos zu bringen, das um Saddams vergangene und aktuelle Taten herrscht.
Weniger, um darum zu diskutieren, ob er nun "schuldig" oder "unschuldig" an einem möglichen neuen Konflikt mit der USA und/oder der UN hat, sondern um einfach mal Informationen zu sammeln....
Ich bin gespannt, was daraus wird.
Gruß
tinker |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 11:48 Uhr
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(zitat)Der Iran-Irak-Konflikt: der erste Golfkrieg
Beginn:
Nachdem Saddam Hussein 1979 die Macht im Irak und Khomeini im Iran übernommen hat, überschritt am 22. September 1980 die irakische Armee die iranische Grenze auf einer Breite von 600 Kilometern. Saddam Husseins Luftwaffe versuchte die iranische Luftwaffe auf ihren Flugplätzen zu zerschlagen. Die irakische Armee überschritt jedoch die Staatsgrenzen, um die iranische Erdölprovinz Khuzestan zu erobern. Doch aus dem kurzen "Blitzkrieg", den Saddam Hussein geplant hatte, entwickelte sich einer der längsten und blutigsten Stellungskriege der neueren Geschichte unter dem Namen Golfkrieg. Später wurde er der Erste Golfkrieg genannt, als es zu einem zweiten kam.
Ursachen:
Der Konflikt hat ein ganzes Bündel von Ursachen:
1. Allgemeine Ursachen:
Der Konflikt wurde ab 1979 mit einer Intervention des Irak im Iran zugespitzt.
wegen den historischen Traditionen der Konfliktlösung in der irakischen Gesellschaft (Militärverschwörung und Militärputsch),
wegen den Ambitionen der irakischen Staatsführung gegenüber ihren regionalen Nachbarn (Unzufriedenheit des Iraks mit dem 1932 festgelegten Grenzvertrag; besondere Rolle des Irak in der arabischen Welt; interne Machtrivalitäten),
wegen den Auseinandersetzungen zwischen Staat und Opposition im Irak (Erfolge der Baath-Partei gegen innere Konkurrenten: Kommunisten, Kurden, schiitische Opposition),
wegen Religionskonflikten zwischen Schiiten und Sunniten.
2. Ursachen von Seiten der Iraner:
1981 kommt im Iran eine fundamentalistische Führungsschicht an die Macht.
Saddam Hussein war aus der Sicht Khomeinis und der islamischen Fundamentalisten nur ein anderer Schah - der Kampf war deshalb nichts anderes als eine Fortsetzung des Kampfes gegen das Schahregime. Khomeini war an einer Umwälzung der bestehenden Staatsordung im Nahen und Mittlernen Osten interessiert, d. h. an der Bildung von neuen islamischen Staaten. Zwischen Khomeini und dem irakischen Staat (Saddam Hussein) gab es noch alte Rechnungen zu begleichen (Ursachen für Khomeinis Emigration nach Frankreich).
Konkurrenz zwischen Armee und der Pasdaran (Revolutiongarden)
Märtyrertum (bereit sein, sein Leben für eine "höhere" Sache, also den Sieg des Islams, zu opfern) = Erscheinungsform der iranischen Revolution
3. Äußere Faktoren:
Iran und Irak wurden seit Beginn der siebziger Jahre durch verschiedene Staaten aufgerüstet:
Iran erhielt Waffen aus den USA und den europäischen Verbündeten der USA ( Ausdruck einer "neuen" amerikanischen Hegemonialpolitik in der Dritten Welt, später auch von Nordkorea und China (als Öffnung nach "außen").
Irak wurde von 1969 bis 1980 ebenfalls massiv aufgerüstet, vor allem durch die UdSSR und die osteuropäischen Verbündeten der UdSSR (ebenfalls Ausdruck einer Hegemonialpolitik zur Ausdehnung des Sozialsimus).
Die Waffenlieferungen an die beiden Länder war ausschließlich aus dem Konkurrenzkampf der Supermächte herzuleiten, die den Iran und den Irak im Rahmen ihres Aufrüstungswettbewerb dazu benutzten, um den Kommunismus auf der einen Seite einzudämmen und die nationalen Befreiungsbewegungen auf der anderen Seite zu unterstützen.
Konfliktparteien:
Baath-Partei (Irak):
Von Michel Aflaq 1942 in Syrien gegründete Arabische Sozialistische Partei (Baath = Wiedergeburt). Während die Partei mit ihrem gesamtarabischen Anspruch in Syrien und im Irak an der Macht ist (wenn dort auch gegeneinander rivalisierend), arbeitet sie in anderen Ländern im Untergrund.
Schiitische Untergrundorganisation am Tigris = "Partei des islamischen Rufs"
Die Schiiten sind eine islamische Glaubensrichtung. Danach war der Vetter des Propheten Mohammed, Ali, dessen alleiniger legitimer Nachfolger. Innerhalb der Schiiten gibt es wiederum Gruppierungen: Die Imamiten erkennen 12 Imame (Nachkommen des Propheten) an, die Ismailiten 7 und die Zaiditen 5.(/zitat)
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geschrieben am: 18.02.2003 um 11:49 Uhr
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(zitat)Ziele:
Vorherrschaft am Persischen Golf
Kampf um den Schatt al-Arab (Erdölförderanlagen)
Für die Baath-Partei war das Hauptziel die Führung der arabischen Revolution zu übernehmen und die Hauptverantwortung für den Schutz des arabischen Golfes zu tragen.
Folgen und Auswirkungen:
Hunderttausende irakischer und iranischer Soldaten starben
Millionen Menschen wurden obdachlos
Ganze Provinzen des westlichen Irans wurden weitgehend verwüstet
Khorram-shar, die iranische Grenzstadt, wurde völlig zerstört
Die ökonomischen Kosten dieses Krieges werden auf mehrere hundert Milliarden Dollar geschätzt.
Verlauf:
Nach irakischen Anfangserfolgen konnte der Iran bis 1982 alle vom Irak besetzten Gebiete zurückerobern. Irakische Angebote zum Abkommen von Algier (1975-03-03, in dem als Grenze am Schatt el-Arab die Flußmitte, die Garantie der Sicherheit entlang der gemeinsamen Grenzen und die wechselseitige Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten festgelegt wurde), wurden vom Iran zurückgewiesen.
Durch massive Rüstungshilfe sowohl von der Sowjetunion als auch von westlichen Staaten, die mit den Hilfsgeldern der arabischen Ölstaaten im Kampf gegen den "persischen Erbfeind" bezahlt wurden, konnte der Irak militärisch standhalten und seit 1984 auch einen umfassenden "Tankerkrieg" aus der Luft gegen Persien eröffnen. Allerdings gab es in dieser Auseinandersetzung keinen Sieger, sondern nur Verlierer, nämlich vor allem die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten.
1942 Anglo-sowjetisch-persischer Vertrag: Unabhängigkeit und Unverletzlichkeit Irans vereinbart
1979 Volksabstimmung: 98% der Stimmen für die Islamische Republik Iran
Exekution von Repräsentanten des Schah-Regimes
Besetzung der US-Botschaft und Geiselnahme. Forderung auf Auslieferung des Schah
1980 Irak kündigt Grenzabkommen von 1975; offener Krieg
1981 Radja, der neue Staatspräsident des Iran wird durch Attentat getötet.
Neuer Staatpräsident wird Khamenei.
1982 Beginn einer Offensive gegen Irak
1984 Verschärfung der Luftkriegs mit Irak
1985 Iranische Großoffensive im Süden ohne durchschlagenden Erfolg. Irak setzt chemische Waffen ein
1988 Waffenstillstand zwischen Iran und Irak Dieses Datum zählt als Ende des Konfliktes, obwohl es bis heute (1999) noch keinen Friedensvertrag gibt.
1989 Rafsabhabu übernimmt die Leitung der iranischen Regierung.
Stand: 02-07-16
Aktueller Bearbeiter: JG
Urautorin: Ute Hägele
Bearbeiter: Katrin Steeb, Jürgen Gierich
Datei: iranirak/iranirak.htm
Quellen:
Klaus Hornung: Krisenherd Naher Osten: Geschichte - Fakten - Hintergründe. Weinheim, Basel: Beltz Quadriga, 1991
Harald Möller: Der Krieg zwischen Iran und Irak, S. 22 - 31
(/zitat)
ich übernehme keine Garantien für die Richtigkeit dieses Referates.... ;-)
tinker |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 17:25 Uhr
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Und wer die vergangenen Taten der USA mal kennenlernen will, der schaue sich doch mal zum Beispiel den Film "Bowling for Columbine" an.
-Das sage ich jetzt nur, weil es auch immer eine Art Gegendarstellung geben sollte, tinker. Wär also nett, wenn Du dann auch die ereignisreiche Geschichte der US-Aussen- und Innenpolitik hier reinbringen würdest....geht doch schliesslich um USA-Irak, oder nicht?
Sonst wird es ja auch zu einseitig hier.
Aber falls es nur um Saddam selbst gehen sollte, dann vergiss meine Statement hier. ;-)
-Jodo- |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 17:36 Uhr
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Geht anscheinend wirklich nur um Saddam selbst....habs in Deinem Eingangspost glatt überlesen...sorry.
-Jodo- |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 17:37 Uhr
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ich beziehe mich auf ein Posting in einem anderen Thread.
Dem Verfasser war offensichtlich gar nicht klar, warum sich George Dabbelju überhaupt auf Saddam eingeschossen (noch im übertragenen Sinn) hat. Drum dachte ich, es wäre mal ganz praktisch, dazu mal ein paar Daten zu sammeln. Threads, die sich mit den "Großtaten" der USA beschäftigen, gibts hingegen schon zuhauf...genauso wie USA-Irak-Threads.
Hier sollte einfach mal der Irak ein bißchen unter die Lupe genommen werden. Wie gesagt....gar nicht mal, um Schuld oder Unschuld zu diskutieren....einfach um ein paar Infos zu Hand zu haben, wenn diskutiert wird.
Klar wirds einseitig werden....aber das ist in dem Fall beabsichtigt.
tinker Geändert am 18.02.2003 um 17:38 Uhr von Tinkerbell |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 19:28 Uhr
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lese ich das richtig?...saddam hat us waffen, dann stimmts ja doch *g* gibts dazu eine verlässliche quelle?
chaos |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 20:54 Uhr
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leistungen?
um leistungen zu bewerten, muss man vergleichen. saddam kann man nicht vergleichen. drum wird dieser beitrag niemanden gerecht werden.
weder dem einen noch dem anderen, weder den toten die vergast worden sind, noch ...weder, weder, weder.
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geschrieben am: 18.02.2003 um 22:48 Uhr
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Fakten Fakten Fakten.....mein erster Beitrag geht an Tinker
Find ich gut,ein Thread zu machen in dem es aussschliesslich um dokumentierte Sachverhalte ,sprich Fakten geht...das hilft unserem Informationsstand ein wenig
auf die Sprünge..THX......Etienne
PS:Fakten folgen.......*g*
Ich hoffe es ist auch in deinem Sinne "TINKER" wenn ich hier auch einmal das Kriegs"UNWESEN" der USA dierkt gegenüberstelle,
1.weil ich denke ein direkter Vergleich der rezitiere
"LEISTUNGEN" wäre durchaus sinnvoll.
2.ich bis jetzt keine Chronologie der Kriegsgeschichte der
USA gelesen habe,welche auf fundiertem Wissen beruht.... Geändert am 19.02.2003 um 00:00 Uhr von EtienneLestat |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:07 Uhr
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nach dem ich in einem Artikel folgenden Anschnitt gefunden habe(zitat)Die USA waren und bleiben tatsächlich der Welt größter Waffenhändler. Als der blutige 8 jährige Iran- Irak Krieg wütete, rüsteten die USA ihren damaligen Verbündeten (Iraks Saddam) mit dem aus, was nur als Massenvernichtungswaffen bezeichnet werden kann, so wie z. B. die Gifte, die der Irak benutzte, um die kurdischen Minderheiten in den Grenzregionen zu vernichten!
So würde die iranische "Gottesherrschaft" heute nicht existieren, hätte es nicht die Einmischung der USA und des CIA gegeben, wodurch die iranische parlamentarische Demokratie unter Mohammed Mossadegh in den frühen 50er Jahren gestürzt und der alleinherrschende Schar unterstützt wurde. Hätte es diese Vergewaltigung der iranischen Demokratie durch den Westen nicht gegeben, würden heute nicht die Geistlichen den Iran beherrschen. Die von Khomeini angeführte islamische Revolution war im Kern eine blinde Bewegung, die bestrebt war das Land von Westlichen und Fremden, durch das Pahlevi Regime geförderten, Einflüßen zu säubern. Warum haben sich die USA/CIA und die britischen M1-5er gegen die Mossadegh- Regierung gestellt?
Dies hatte nichts mit "Demokratie" zu tun, Mossadegh war für ihren Geschmack eher zu demokratisch, indem er die Verstaatlichung britischen Öls unterstütze, um mehr davon für das Land zu Verfügung zu stellen. Die USA haben nicht einer Demokratie, sondern einer neokolonialistischen, repressiven Alleinherrschaft den Rücken gestärkt. (/zitat) bin ich dem mal nachgegangenund habe folgendes gefunden (paßt nicht ganz zum Thread-Titel, ist in dem Zusammenhang aber auch ganz interessant):
(zitat)
D O S S I E R
Persiens Weg in die Islamische Republik
Von Christoph Reuter
1921 Der Kosakengeneral Reza Pahlevi putscht mit seinen Truppen und lässt sich 1925 zum Schah krönen.
1936 Verbot des Tschadors im Rahmen einer Modernisierungskampagne.
1951 : Mohammed Mossadegh wird zum Ministerpräsidenten gewählt, das Parlament beschließt die Verstaatlichung der von den Briten kontrollierten Ölquellen.
1953 : Am 15. August verlässt der Schah das Land; vier Tage später putscht ein General mit Unterstützung der CIA gegen Mossadegh, der Schah kehrt zurück.
1973 : Nachdem die Opec-Staaten ihre Ölpreise auf einen Schlag vervierfacht haben, will Schah Reza Pahlevi den Iran zur drittstärksten Militärmacht der Welt machen und kauft für zweistellige Milliardenbeträge Waffen und Maschinen im westlichen Ausland.
1978 Ein Schmähartikel gegen den im Pariser Exil leben Ayatollah Khomeini löst Unruhen aus, die sich zu Massendemonstrationen ausweiten und in die Islamische Revolution münden.
1979 Am 16. Januar verlässt der Schah das Land, am 1. Februar wird Khomeini von Millionen ein triumphaler Empfang in Teheran bereitet, bald danach die Islamische Republik ausgerufen. Zunächst regiert ein bürgerliches Kabinett unter Mehdi Bazargan, der jedoch am 4. November zurücktritt.
1980 Saddam Hussein lässt die irakische Armee einmarschieren. Es kommt zum Krieg mit Irak.
1988 Khomeini akzeptiert einen Waffenstillstand.
1989 : Am 14. Februar erlässt Khomeini seine Fatwa gegen den Schriftsteller Salman Rushdie. Am 4. Juni stirbt Khomeini; Nachfolger wird Ali Khamanei.
1991 Unter Staatspräsident Rafsandschani wird eine liberalere Wirtschaftspolitik eingeführt.
1997 Am 23. Mai wird der Außenseiterkandidat Mohammed Khatami mit 70 Prozent der Stimmen zum Staatspräsidenten gewählt. Während die iranische Regierung sich vorsichtig vom Mordaufruf gegen Salman Rushdie distanziert, erhöht eine religiöse iranische Stiftung das Kopfgeld um 500 000 auf 2,5 Millionen Dollar.
1999 Im Februar werden die ersten Kommunalwahlen in der iranischen Geschichte zu einem Triumph für die Reformer.
2000 Die Parlamentswahlen im Februar führen wieder zum klaren Sieg der Reformer. Danach werden zahlreiche Geistliche, Politiker, Journalisten verhaftet, manche zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt, darunter der Leiter des staatlichen Wahlamtes, Mustafa Tadschsadeh, der für den korrekten Verlauf der Wahlen zuständig war und von den unterlegenen Konservativen angeklagt wurde - wegen Wahlfälschung.
(c) DIE ZEIT Â 23/2001Â Â Â (/zitat) |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:38 Uhr
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1945/49, CHINA: Im chinesischen Bürgerkrieg greifen die USA auf der Seite Chiang Kaisheks gegen die Kommunisten ein.
1945/53, PHILIPPINEN: Niederschlagung der philippinischen Widerstandskämpfer, die gegen die japanischen Invasoren kämpften. Die USA machen den Diktator Ferninand Marcos zum starken Mann.
1946/49, GRIECHENLAND: Zusammen mit britischen Truppen sorgen US-Einheiten im „griechischen Bürgerkrieg“ für die Niederlage der antifaschistischen Widerstandsbewegung, die im Kampf gegen die deutsche Besatzung die Hauptlast getragen hatte.
1950, PUERTO RICO: US-Kommandotruppen schlagen eine Rebellion für die nationale Unabhängigkeit nieder.
1950/53, KOREA: Intervention im Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südkorea auf der Seite des Südens. Der Sprengstoffeinsatz der USA entspricht fast der Hälfte aller von den USA im Zweiten Weltkrieg verwendeten Bomben und Munition. 500.000 Südkoreaner und zwei Millionen Nordkoreaner kommen ums Leben.
1953, IRAN: Die gewählte Regierung Mossadegh beschließt die Verstaatlichung der Anglo-Iranian Oil Company. Daraufhin putscht das von der CIA ausgebildete und kontrollierte Offizierscorps. Die zuvor englischen Ölfirmen werden von einem US-Konsortium übernommen. Die USA holen den Schah ins Land zurück und liquidieren die iranische Demokratie.
1954, GUATEMALA: Die CIA organisiert den Putsch gegen die rechtmäßige Regierung Arbenz in Guatemala, die im Rahmen der Bodenreform die US-Firma United Fruit Company verstaatlichen will. 140.000 Indios werden umgebracht oder verschwinden spurlos.
1956, ÄGYPTEN: Der Präsident von Ägypten Nasser entwickelt sich zu einem der Führer der blockfreien Länder. Die US-Regierung ziehen ihre Anleihe für den Assuan-Staudamm zurück. Nasser kündigt die Verstaatlichung des Suezkanals an. England, Frankreich und Israel greifen Ägypten in einer konzertierten Militäraktion an. Im Gefolge der „Suez-Krise“ übernehmen die USA die Rolle der Nummer eins im Nahen Osten.
1958, LIBANON: 14.000 US-Marines besetzen das Land. Die vom pro-amerikanischen Staatspräsidenten Chamoun eingeleiteten Wahlmanöver und Gesetze sollen die Opposition gleichsam ausschalten. Daraus resultierende Aufstände werden mit einer Invasion von 14.000 US-Soldaten beantwortet.
1961, KUBA: In Guatemala trainiert die CIA eine exil-kubanische Söldnerarmee, die im April 1961 die Invasion in der Schweinebucht im Osten Kubas unternimmt, um die sozialrevolutionäre Regierung Castros zu stürzen. Als die Invasion scheitert, gehen die USA zu einer scharfen Blockadepolitik über.
1961, KONGO/ZAIRE: CIA-Söldner ermorden den ersten nachkolonialen Präsidenten Lumumba, der eine Position im Interesse seines Landes bezogen hatte. Die Söldnertruppen übernehmen nach und nach die Macht; 1965 wird Mobutu Präsident von Gnaden der USA, der während der nächsten Jahrzehnte ein Schreckensregiment errichtet.
1962, LAOS: Die CIA baut in Laos eine geheime Armee auf, die auch in Vietnam eingreift. Das ist gegen das Genfer Abkommen, das die Anwesenheit ausländischer Truppen in Laos verbietet.
1963, IRAK: Nachdem der Irak den Bagdadpakt verlassen hatte und der Vorsitzende des Revolutionsrates General Kassem den Einfluss ausländischer Ölkonzerne durch eine nationale Ölgesellschaft brechen wollte, wurde er durch einen CIA-inspirierten Putsch gestürzt.
1963-75, VIETNAM: US-Intervention mit 1.600.000 US-Soldaten. Die Sprengkraft der amerikanischen Bomben und Raketen übertrifft die des Zweiten Weltkrieges um das dreifache. Drei Millionen Menschen kommen ums Leben, eine halbe Million werden verkrüppelt und 900.000 Kinder bleiben als Waisen zurück.
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:38 Uhr
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demnächst kommt eine Biographie über Saddam raus (aus England, daher durchaus mit Vorsicht zu genießen)
(zitat)Das wahre Gesicht des Saddam Hussein
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Eine englische Biografie über den irakischen Diktator (Zusammenfassung von Torben Lohmueller)
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Er gilt als einer der gefährlichsten Männer der Welt. Seit 23 Jahren regiert Saddam Hussein den Irak. Wie sein Vorbild Stalin führt er das Land mit einer Mischung aus Großzügigkeit und grausamster Gewalt.
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In den achtziger Jahren noch von Europa und den USA im Krieg gegen die Mullahs in Teheran unterstützt, gilt Saddam mittlerweile als einer der gefährlichsten Gegner der westlichen Welt. Am 15. November erscheint nun eine neue Biografie über Saddam, mit überraschenden Einblicken in das Leben des Gewaltherrschers aus Bagdad.
Morddrohung an Prüfer
Über die Kindheit von Saddam Hussein gibt es die unterschiedlichsten Spekulationen. Bis heute weiß man nicht genau, wer sein Vater war. Fest steht aber, dass Saddam Hussein unter ärmlichsten Verhältnissen in dem kleinen Städtchen Tikrit aufwuchs. Ein Onkel, der während des Zweiten Weltkrieges durch seine faschistische Gesinnung aufgefallen war, nahm sich des Jungen an und legte offenbar auch den Grundstein für dessen spätere ideologische Entwicklung. In der Schule und während des folgenden Jura-Studiums fiel Saddam weniger durch herausragende Leistungen als vielmehr durch ungewöhnliche Aggressivität und Jähzorn auf. So soll er seine Examen vor allem deshalb bestanden haben, weil er seine Prüfer mit Morddrohungen zu einem guten Ergebnis genötigt hatte.
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Interesse für Hitler und Stalin
In den späten fünfziger Jahren wird Saddam Mitglied der rechts-revolutionären Baath-Partei. 1959 unternimmt die Organisation ein Attentat gegen Regierungschef Quassem, an dem auch Saddam beteiligt ist. Der Überfall auf den Präsidenten, bei dem Saddam leicht verletzt wird, kann von Quassems Sicherheitsleuten vereitelt werden. Jahre später stellt Saddams Propagandamaschine selbst dieses Scheitern noch als große Heldentat des wie einen Heiligen verehrten Führers dar. Nach dem Attentat taucht Saddam für einige Jahre in Ägypten unter, wo er beginnt, sich intensiv mit Hitler und vor allem Stalin zu beschäftigen.
Kontakt mit CIA
Seine Faszination für den sowjetischen Diktator beruht ausschließlich auf dessen erbarmungslosem Regierungsstil - wie viele seiner Parteifreunde ist Saddam entschiedener Anti-Kommunist. Diese politische Überzeugung führt dann auch zu einer der schillerndsten Begegnungen in der Biografie des Diktators: Während seiner Zeit in Kairo nimmt Saddam wiederholt Kontakt mit den örtlichen Vertretern des CIA auf. Ob und unter welchen Umständen er dann für den amerikanischen Geheimdienst tätig wurde, ist bis heute ungeklärt.
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Aufbau einer Geheimpolizei
Durch einen Putsch gelangt die Baath-Partei 1968 dann endgültig an die Macht im Irak. Saddam Hussein sichert sich sofort die wichtigsten Schlüsselpositionen in der neuen Regierung. Er wird Chef des Ministeriums für staatliche Sicherheit, das er ganz in stalinistischer Manier zu einer Angst und Schrecken verbreitenden Geheimpolizei ausbaut. Auch das Propagandaministerium untersteht seit den frühen siebziger Jahren seiner Führung, mit dem Ergebnis, dass die Propaganda im Staat vor allem für einen Mann im Staat gemacht wird: Saddam Hussein.
Gegner werden hingerichtet
Bereits als junger Minister setzt er den Ton für seine spätere Politik als Präsident des Landes. Im Januar lässt Saddam auf dem "Platz der Befreiung", der danach nur noch "Platz der Gehenkten" heißt, mehrere regimekritische Oppositionelle öffentlich hinrichten. Als Warnung bleiben die Leichen über mehrere Tage dort ausgestellt. Der Polizeichef verordnet dazu ein Straßenfest, bei dem die Bevölkerung auf Regierungskurs eingeschworen werden soll.
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:38 Uhr
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(zitat)Kauf von Waffen
Doch der große Diktator kann auch anders: 1972 verstaatlicht er die irakischen Ölquellen - das Land verfügt über die zweitgrößten Ölvorkommen der Welt - und treibt mit den Einnahmen die Modernisierung des Landes voran. Hauptposten auf der Ausgabelisten wird aber neben dem Sozial- und Bildungssystem die Aufrüstung des Militärs. Neben konventionellen Waffen kauft Saddam auch chemische und biologische Waffen, vor allem aus Europa und den USA. Jacques Chirac, damals französischer Premierminister, verhilft ihm sogar zu zwei Atomreaktoren, die aber kurz darauf von israelischen Kampfbombern zerstört werden.
Jahre des Krieges
1979, im Alter von 42 Jahren, wird Saddam schließlich Präsident des Landes. Um seine Macht entgültig zu sichern, lässt Saddam Hunderte von kritischen Abgeordneten seiner eigenen Partei direkt aus dem Parlament verhaften und hinrichten. Nachdem er im Land die absolute Herrschaft erreicht hat, gelüstet es ihn nach einer Ausdehnung auf den Nachbarn Iran. Was ursprünglich als Blitzkrieg geplant war, entwickelt sich zu einem der blutigsten Kriege, den die Region seit langem gesehen hat. Nach acht Jahren Krieg und einer Million Toten auf beiden Seiten ist die Wirtschaft am Boden, heimlicher Widerstand regt sich, aber Saddam überlebt sämtliche Attentats- und Putschversuche dieser Zeit.
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Operation Wüstensturm
Trotz der Niederlage im Krieg gegen den Iran, wagt Saddam zwei Jahre später einen weiteren Überfall auf einen der arabischen Nachbarstaaten. Der Einmarsch in Kuwait vom August 1990 bleibt nicht lange unbeantwortet. Nur wenige Monate später starten die USA mit der umstrittenen "Operation Wüstensturm" die größte Militäraktion seit dem Vietnamkrieg. Es folgt eine der schmerzlichsten Niederlagen des Irak: 150.000 Menschen verlieren in den Bombardements ihr Leben. Saddam lässt sich dennoch als Sieger feiern: "Der Irak hat den Sieg davon getragen. Der Irak hat die Aura Amerikas zerstört, dem Reich des Bösen, des Terrors und der Gewalt."
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Hussein wollte Bush töten
Als der damalige amerikanische Präsident George Bush nach Kuwait fliegt, um sich dort für die Befreiung des Landes feiern zu lassen, beauftragt Hussein seinen Geheimdienst, Bush zu töten. Der Anschlag kann in letzter Minute verhindert werden, er hinterlässt aber eine offene Rechnung in der Familie des Präsidenten: sein Sohn, George W. Bush, hat nach Informationen des britischen Saddam-Biografen Con Coughlin im Januar diesen Jahres den CIA mit der Tötung Saddam Husseins beauftragt. Dazu Coughlin: "Er hat nicht vergessen, dass Saddam seinen Vater hat ermorden lassen wollen." Christhard Läpple hat für aspekte mit Con Coughlin in London über dieses und andere überraschende Details aus dem Leben des irakischen Diktators gesprochen.
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Saddam Hussein. Porträt eines Diktators
von Con Coughlin
List 2002(/zitat) |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:39 Uhr
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1963-1990, SÜDAFRIKA: Mit ihren Aufklärungssystemen unterstützt die CIA die Jagd auf Gegner des Apartheidsystems. Die Festnahme von Nelson Mandela wird von der CIA organisiert.
1964, BRASILIEN: Der 1961 gewählte Präsident Joao Goulart setzt soziale Reformen in Gang, erlässt Höchstgrenzen für den Abfluss von Profiten ins Ausland und verstaatlicht eine Tochter des US-Konzernes ITT. Die CIA organisiert einen Putsch und verhilft einer Militärjunta zur Macht.
1965, DOMINIKANISCHE REPUBLIK: Der demokratisch gewählte Präsident Juan Bosch wird wegen seiner Sozialreformen vom Militär weggeputscht. Als eine wachsende Volksbewegung seine Rückkehr fordert, schicken die USA Militärs auf die Insel und schlagen den Aufstand nieder.
1965, INDOCHINA: Suharto, ein bedingungsloser Gefolgsmann Washingtons, putscht mit Unterstützung der CIA gegen die Regierung Sukarno, die eine blockunabhängige Außenpolitik verfolgt. Bei seiner Machtergreifung werden 250.000 Kommunisten umgebracht.
1966, PANAMA: Amerikanische Soldaten schießen auf friedliche Demonstranten, die die Rückgabe des Panamakanals fordern.
1967, GRIECHENLAND: Wenige Wochen vor den Wahlen inszeniert die CIA den „Obristenputsch“ gegen die demokratische Regierung Griechenlands. Beginn einer siebenjährigen Diktatur. Mehrere tausend demokratische Bürger, Studenten und Offiziere wurden verhaftet und gefoltert.
1967, BOLIVIEN: Die CIA unterstützt den Kampf der bolivianischen Armee gegen die aufständische Guerilla und dirigiert die Festnahme und Ermordung von Che Guevara.
1972, HONDURAS: Nach direkten Interventionen der USA und Militärputschen 1972, 1975 und 1978 oktroyieren die USA im Jahr 1980 eine verfassungsgebende Versammlung, zu deren Wahl Christdemokraten, Sozialisten und Kommunisten nicht zugelassen sind.
1973, CHILE: 1973 putscht General Pinochet auf Betreiben der USA und mit Unterstützung der CIA gegen die chilenische Linksregierung unter Salvador Allende. Präsident Allende wird ermordet, tausende Aktivisten werden von den Todeskommandos gejagt und umgebracht. Der damalige US-Außenminister Kissinger: „Ich sehe nicht ein, dass wir zulassen sollten, dass ein Land marxistisch wird, nur weil die Bevölkerung unzurechnungsfähig ist“.
1974, ZYPERN: Die griechische Junta organisiert mit Hilfe der USA einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Erzbischof Makarios. Der Präsident kann dem Attentat entkommen, aber die Türkei überfällt Zypern. Als die Demokraten in Athen die Obristenjunta verjagen, unterstützt US-Außenminister Kissinger die Türkei, es kommt zur Teilung Zyperns. Tausende werden getötet, 200.000 Menschen verlieren ihre Heimat.
1975, OSTTIMOR: Die USA weigern sich, die von der Befreiungsbewegung Fretilin ausgerufene Republik (früher eine Kolonie Portugals) anzuerkennen und unterstützen die Invasion des Landes durch das indonesische Suharto-Regime. In den anschließenden Massakern werden 200.000 Timoresen getötet.
1976, ARGENTINIEN: Unter Anleitung der CIA findet ein Militärputsch gegen die zivile Regierung statt. Todesschwadronen im Auftrag des Videla-Regimes terrorisieren das Land. Tausende werden ermordet oder verschwinden für immer.
1976/1982, ANGOLA: Die USA unterstützen mit Waffen und Spezialkommandos die vom rassistischen Südafrika ausgerüsteten Rebellen gegen die Regierung der nationalen Befreiung. Das Land versinkt in einem selbstzerstörerischen Bürgerkrieg.
1980-1988, IRAN/IRAK: Nach dem Sturz des US-Verbündeten Shah Reza Pahlewi im Iran, rüsten die USA den Irak mit modernsten Waffen zum Angriff auf den Iran. Im 8-jährigen Krieg unterstützen die USA den Irak mit Aufklärungsmaterial von Satelliten und Flugzeugen. Gleichzeitig beliefern die USA auch den Iran mit Waffen mit dem Ziel, dass sich die beiden Länder gegenseitig ausbluten. Eine Million Menschen kommen in diesem Krieg ums Leben.
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:41 Uhr
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1980-1990, AFGHANISTAN: 1979 marschieren Sowjettruppen in Afghanistan ein und stürzen die afghanische Regierung. Die CIA heuert aus allen arabischen Ländern Aktivisten des islamischen Fundamentalismus an, um sie als „Heilige Krieger“ gegen die Sowjets einzusetzen. Zu den von den USA ausgebildeten Terroristen gehört auch Bin Laden, dessen „Al-Qaida“ unter der Ägide der CIA entsteht.
1981/1985, NICARAGUA: Aus dem Waffengeschäft mit dem Iran finanziert die US-Regierung den Aufbau und Unterhalt einer Söldnertruppe in Nicaragua, die sich vor allem aus Soldaten und Offizieren der Armee des früheren Diktators Somoza zusammensetzt. Die CIA beteiligt sich an der Verminung nicaraguanischer Häfen.
1981/1992, EL SALVADOR: Der CIA-Agent Roberto dŽAubuisson gründet die ARENA, deren Todesschwadronen tausende Regimegegner umbringen, darunter den Erzbischof Oscar Romero. Auch nach dem Friedensschluss 1992 setzt die ARENA ihre Mordaktionen fort.
1982, FALKLANDS/MALVINAS: Die USA unterstützen Großbritannien im Feldzug zur Wiedererlangung der Inseln vor Argentinien mit Satellitenaufklärung und anderen technologischen Einrichtungen. 750 argentinische und 250 britische Soldaten kommen bei der Aktion ums Leben.
1982/1984, LIBANON: Unter Einsatz von Kriegsschiffen und -flugzeugen sowie ihrer Marines an Land vertreiben die US-Truppen die PLO und installieren die Phalangisten als dominierende Macht.
1983, GRENADA: Die USA überfallen das kleine mittelamerikanische Land, liquidieren die marxistische Regierung und setzen ein ihnen genehmes Regime ein. Über 400 Grenadier und 84 Kubaner, vor allem Bauarbeiter, werden umgebracht.
1984/1986, LIBYEN: Angriffe der US-Luftwaffe fordern mindestens 40 zivile Opfer.
1986, HAITI: Nachdem der US-Vasall „Baby Doc“ Duvalier wegen seiner Eskapaden nicht mehr zu halten ist, installieren die USA eine Militärjunta.
1989/90, PANAMA: Bombardement von Panama City. 27.000 US-Soldaten übernehmen die Kontrolle und verhaften die Regierung Noriega. Über 2.000 Menschen sterben. Angeblich geht es um die Verhaftung Noriegas, dem Drogenhandel vorgeworfen wird. Ein Verbrechen, das Noriega jahrelang mit Wissen und zum großen Teil im Auftrag der CIA begangen hat.
1991, HAITI: Die CIA veranlasst einen Militärputsch gegen den ersten demokratisch gewählten Präsidenten, Jean-Bertrand Aristide. Die neue Militärjunta stürzt das Land in eine dreijährige Periode schlimmster Menschenrechtsverletzungen.
1991, IRAK: Nach dem Überfall des Irak auf Kuwait bombardieren die USA mit einigen Verbündeten den Irak und besetzen weite Teile des Landes. Bei den Angriffen kommen schätzungsweise 320.000 Menschen ums Leben. Die Zerstörung der Infrastruktur, weitere Bombardierungen und das bis heute andauernde UN-Embargo haben zum Tod von möglicherweise bis zu einer Million Menschen geführt.
1992/1994, SOMALIA: US-See- und Luftstreikkräfte stellen sich im Rahmen einer UN-Mission auf die Seite der ihnen genehmen Fraktion im Bürgerkrieg. Der Einsatz endet in einem Fiasko.
1993/1995, BOSNIEN: Im Rahmen von NATO-Aktionen bombardieren Kampfflugzeuge serbische Stellungen.
1995, KROATIEN: US-Kampfflugzeuge bombardieren, zwecks Vorbereitung einer kroatischen Offensive, serbische Flugplätze.
1998, AFGHANISTAN: Angriff mit Cruise Missiles auf frühere CIA-Ausbildungslager, wo Einheiten von Bin Laden vermutet werden. Die USA machen Bin Laden für Anschläge auf US-Botschaften verantwortlich.
1998, SUDAN: Raketenangriff auf eine pharmazeutische Fabrik, die angeblich Nervengas für Terroristen herstellt. Die Hälfte der pharmazeutischen Vorräte wird durch den Angriff vernichtet. Die USA erklären später, dass es sich um einen Irrtum gehandelt habe.
1999, JUGOSLAWIEN: Völkerrechtswidriger Angriff der NATO auf die BR Jugoslawien. Einsatz von Uranmunition und Splitterbomben. Bis zu 4.000 Menschen werden getötet, bis zu 8.000 verletzt, durch die Bombardierung von Chemiefabriken Erdgasanlagen und Erdölraffinerien werden weite Gebiete verseucht.
2001/2002, AFGHANISTAN: Im Zuge der Operation „Enduring Freedom“ werden zumindest 5.000 Zivilisten getötet. Schätzungen von Friedensforschern vermuten sogar einige zehntausend Tote. In Afghanistan wird eine dem Westen genehme Regierung unter der Führung der „Nordallianz“ eingerichtet, die punkto Grausamkeit den Taliban keineswegs nachsteht, aber umgehend den Bau einer Erdölpipeline genehmigt
ich hoffe das sich dies mal einige Leute durchlesen werden!!
.......Etienne
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:50 Uhr
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NTV/CNN
(zitat)Freitag, 17. Januar 2003
"Er war unser Schurke"
Saddam: Mal Freund mal Feind
Das amerikanische Verhältnis zum Irak ist ein Zick-Zack-Kurs in der Geschichte. Der Irak ist erst Feind, dann Freund, dann wieder Feind.
Und bereits im Ersten Golfkrieg, 1980-1988, in dem sich Irak und Iran in acht Jahre dauernden und blutigen Stellungskämpfen bekriegen, spielen die Amerikaner eine bedeutsame Rolle. Es ist die Zeit des Kalten Krieges. Die beiden Länder Irak und Iran werden jeweils von den beiden Supermächten Amerika und der Sowjetunion unterstützt.
Amerika setzt auf den Iran
Der Irak wird zunächst von 1969 bis 1980 massiv aufgerüstet - vor allem durch den Gegner Amerikas: die UdSSR und die osteuropäischen Verbündeten der UdSSR.
Der Iran dagegen erhält Waffen aus den USA und von den europäischen Verbündeten Amerikas und wird ab den 70er Jahren zu einer regionalen Vormacht am Golf aufgebaut. Der Iran soll aus Sicht des Westens das Machtvakuum am Golf füllen, das der Abzug der Briten zwischen 1967 und 1971 verursacht hat. Die Amerikaner pumpen Finanzmittel in die iranische Rüstung. Ab 1970 gilt dann die iranische Armee als qualitativ und quantitativ stärkste des Nahen Ostens.
Amerika wechselt die Seiten
Mit dem Sturz des proamerikanischen Schahs Reza Pahlewi durch den Fundamentalisten Ayatollah Khomeini im Jahr 1979 verändert sich die Lage grundlegend. Der Iran wird für Amerika zur Bedrohung.
Ayatollah Khomeinis Machtübernahme, seine radikal-islamistischen Reden von einem "Evolutionsexport" und die monatelange Besetzung der US-Botschaft in Teheran 1979 wenden das Blatt auch für Saddam: Die Amerikaner halten nach neuen Partnern am Golf Ausschau und wollen die Vormacht des Irans brechen. Zugleich lockert die irakische Baath-Partei ihre Bindung zur Sowjetunion.
Das Image des Irak wandelt sich: Er wird nun als Bollwerk gegen die Ausbreitung eines radikalen Islam gesehen. Das Land gilt nun als prowestlich und als das geringere Übel im Vergleich zum islamistischen Iran. Bereits seit 1972 - Saddam paktiert noch mit den Sowjets - führt der Diktator immerhin eine erfolgreiche Kampagne gegen den Analphabetismus durch, räumt Frauen Berufsrechte ein und lässt eine Privatwirtschaft entstehen.
Erster Golfkrieg
1980 kündigt der Irak das Grenzabkommen von 1975 mit dem Nachbarstaat, irakische Soldaten marschieren in den Südiran ein. Die UdSSR stellt ihre Waffenlieferungen an den Irak ein, dieser ist damit auf andere Lieferanten angewiesen. Amerika verhängt zugleich ein Embargo gegen den Iran. Durch die "Operation Stau " versuchten die USA, den Iran am Erwerb von Panzern, Flugzeugen, Raketen, Radargeräten und jeglicher Ausrüstung zu hindern, die dazu beitragen konnten, die hochtechnologischen amerikanischen Waffensysteme im iranischen Arsenal zu reaktivieren.
Ziel ist es, den Krieg soll schnell wie möglich zu beenden, um die Sicherheit der westlichen Ölversorgung sicherzustellen. Saddam erkennt den Stimmungswechsel des Westens: Der Irak, der seine Waffen jetzt ganz offiziell beziehen kann, rüstet massiv mit westlicher Waffentechnologie auf.
Massive Rüstungsfinanzierung
1982 wird der Irak schließlich von der US-Liste der Terrorfinanziers gestrichen - umfangreiche Handelsbeziehungen folgen. 1983 liefern die USA 72 "Bell-" und "Hughes"-Hubschrauber nach Irak - "für zivile Zwecke". Ein Teil dieser Hubschrauber soll für den Giftgas-Angriff auf die kurdische Stadt Halabdscha im März 1988 eingesetzt worden sein, bei dem 5.000 Menschen getötet wurden.
Am 26.11.1984 nimmt der Westen offiziell - erstmals seit 1967 - wieder die Gespräche mit dem Irak auf.
Auch die Westmächte schieben jetzt eine massive Rüstungshilfe für den Irak an. Das Land kann im Konflikt mit Iran militärisch mithalten und den Krieg ab 1984 aus der Luft fortsetzen.(/zitat)
Geändert am 18.02.2003 um 23:59 Uhr von Tinkerbell |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:50 Uhr
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(zitat)C-Waffen aus Amerika
Aus offiziellen US-Dokumenten geht hervor, dass zwischen 1985 und 1989 größere Mengen Giftstoffe, Krankheitserreger und andere gefährliche Materialien legal aus den USA nach Irak exportiert werden, die sich für die Produktion von biologischen und chemischen Waffen eignen. Zu den gelieferten Stoffen gehören Botulinum-Gift, Anthrax-Sporen, e.Coli-Bakerien und Westnil-Viren.
Bis 1990 belaufen sich amerikanische Kredite an den Irak auf drei Milliarden Dollar. Der Irak ist eine Militärmacht, liegt jedoch wirtschaftlich am Boden. Das Interesse Husseins an den Ölquellen Kuwaits wächst.
"Unser Schurke"
1984 wird erstmals publik, dass Saddam Senfgas gegen iranische Soldaten einsetzt. Dennoch bietet Donald Rumsfeld – heutiger US-Verteidigungsminister und damals US-Sondergesandter für den Nahen Osten - nach einem Bericht des Magazins "Newsweek" weitere Unterstützung im Kampf gegen den Iran an. Er könne sich an eine solche Mission nicht erinnern, sagte Rumsfeld im vergangenen Jahr.
Unlängst veröffentlichte die "New York Times" Berichte aus Geheimdienstkreisen, aus denen hervorgeht, dass die Amerikaner Hussein mit detaillierten Angaben über die iranischen Aufmarschpläne versorgten. Und dies, obwohl die Amerikaner wussten, dass Saddam Giftgas einsetzt. Das Pentagon sei vom irakischen Giftgaseinsatz "nicht so entsetzt" gewesen, zitierte die Zeitung einen Veteran des US-Militärgeheimdienstes CIA. "Es war lediglich eine andere Methode, Menschen zu töten - ob mit einer Kugel oder Phosgen, machte keinen Unterschied".
"Wir waren nicht naiv", meint später Geoffrey Kemp, Mittelostexperte der Regierung Reagan. "Wir wussten, dass Saddam ein Schurke war, aber er war unser Schurke."(/zitat) |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:50 Uhr
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| Ich halte diesen Thread im grunde genommen für eine sehr gute Idee lieber Tinker, aber leider ist das Problem, daß sehr wir grade über seine aktuellen politischen "Leistungen" nicht sehr viel erfahren können. Es gibt keine Pressefreiheit in den Irak und obwohl CNN sogar ein Büro in Bagdad hat, müssen selbst die eine "vorsichtigE Berichterstattung" vornehmen. Von daher muß man eine Betrachtung bei diesem Thema sehr vorsichtig eingehen. Wenn man so einfach Fakten über alles im Irak präsentieren könnten, bräuchten wir auch keine Waffeninpekteure jetzt im Irak. Aber sichere Fakten über den Irak zu betrachten, ist sicherlich auch nicht uninteressant!! |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:54 Uhr
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(zitat)
ich hoffe das sich dies mal einige Leute durchlesen werden!!
.......Etienne
(/zitat)
Ich denke nicht!! Das ganze ist auch einfach zu massig, was hier an Infos reinkommt! Ich interessiere mich zwar sehr für das ganze, aber wenn ich den Thread hier mal durchgelesen hab, kann ich gleich zum Fielmann rennen und mir 5 Brillen aufsetzen!! |
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geschrieben am: 18.02.2003 um 23:58 Uhr
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| mir ist auch klar, daß die aktuelle Lage und die aktuellen Geschehnisse kaum durch gesicherte Infos exakt einzuschätzen sind. Aber Postings wie "ich kenne keinen Krieg, den Saddam angefangen hat" oder dem "angeblich" vor Saddams Giftgasattacken kann man vielleicht vorbeugen...obwohl ich meine Zweifel hab, daß die Autoren der entsprechenden Postings wirklich an Hintergründen interessiert sind... |
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geschrieben am: 19.02.2003 um 00:09 Uhr
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Im Grunde genommen halte ich deine Idee ja auch für eine gute Idee! Wollte allerdings nur auf die Problematik der ganzen Geschichte einfach mal hinweisen.
Aber wer an dem ganzen kein wirkliches Interesse hat, wird ja spätestens jetzt kapitulieren, bei der Fülle an Informationen die einem serviert werden. |
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geschrieben am: 19.02.2003 um 01:02 Uhr
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(zitat)
Ich hoffe es ist auch in deinem Sinne "TINKER" wenn ich hier auch einmal das Kriegs"UNWESEN" der USA dierkt gegenüberstelle,
1.weil ich denke ein direkter Vergleich der rezitiere
"LEISTUNGEN" wäre durchaus sinnvoll.
2.ich bis jetzt keine Chronologie der Kriegsgeschichte der
USA gelesen habe,welche auf fundiertem Wissen beruht.... (/zitat)
im Prinzip ist das völlig in Ordnung.
Ich denke aber, die USA hätten hierzu einen eigenen Thread verdient grins.
Ich hatte mir das so gedacht, daß interessierte Forumsleser in entsprechenden Diskussionen aus solche einem Fakten-Thread Infos ziehen können, um damit zu argumentieren. Wenn jetzt also jemand was zu den USA schreiben will, wird er wohl eher nicht im Saddam-Thread gucken....
Außerdem wollte ich hier kein "der ist schlimm - aber die sind genauso schlimm"..Du verstehst? Aber mir solls Recht sein....die Übersichtlichkeit leidet ein wenig darunter....
tinker
PS: positive Fakten zum Thema sind selbstverständlich genauso richtig hier....ich will gar nicht gegen Saddam hetzen, ich würde gern ein möglichst vielschichtiges Bild von ihm sehen....das "Monster" ist sicher nur die eine Seite
(wenn jemandem ein passenderer Titel zum Thread einfällt....den kann man noch ändern ;-) ) Geändert am 19.02.2003 um 01:02 Uhr von Tinkerbell |
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geschrieben am: 19.02.2003 um 01:56 Uhr
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ist ja eigendlich kein problem...vielleicht kannst du ja (wenn das geht )ein sog "USA" Thread aufmachen und die jeweiligen Sachen verschieben....hatte halt nur gedacht,das es schon sinnvoll wäre eher eine direkte Gegenüberstellung von Fakten zu haben,als zwei getrennte Threads.
Aber bei der Fülle hast du wahrscheinlich recht und enfant auch,dass es einfach zu unübersichtlich wird...
wollte auch noch anmerken, das es mir nicht darum geht,gut gegen böse auszuspielen(wobei dies nur zur verdeutlichung dienen soll,da es hier kein gut oder böse gibt in meinen Augen)sondern nur um geschichtliche Hintergründe aufzuzeigen,hinsichtlich der USA,welche weiterführend mit CIA Berichten
und Aktionen genährt werden sollen,um deutlich zu machen welche Ziele die USA wirklich verfolgen..(soweit das natürlich in unserer Macht steht,..zumal wir hier in Europa ein doch weitaus kritischeres Berichtsmaterial haben als die in allen belangen durch CIA kontrollierten und zensierten Nachrichtenanstalten in den USA(naja wenigstens die Bevölkerung dort,soll dumm und kritiklos gehalten werden)
Vielleicht wäre es auch interessant ein wenig mehr die Rolle Englands zu beleuchten...welche Funktion hat der Schoßhund der USA überhaupt....auch bezüglich Sicherheitsrat und gottwasweissichnochalles...........g
also Tinker wenn es besser ist dies zu verschieben,...so hast du meinen Segen....lächeltzverlegen Geändert am 19.02.2003 um 02:04 Uhr von EtienneLestat Geändert am 19.02.2003 um 02:08 Uhr von EtienneLestat |
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geschrieben am: 19.02.2003 um 15:47 Uhr
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(zitat)mir ist auch klar, daß die aktuelle Lage und die aktuellen Geschehnisse kaum durch gesicherte Infos exakt einzuschätzen sind. Aber Postings wie "ich kenne keinen Krieg, den Saddam angefangen hat" oder dem "angeblich" vor Saddams Giftgasattacken kann man vielleicht vorbeugen...obwohl ich meine Zweifel hab, daß die Autoren der entsprechenden Postings wirklich an Hintergründen interessiert sind...(/zitat)
Falls DIR die Hintergründe klar sind, dann solltest Du versuchen, sie kurz und prägnant zu skizzieren, damit man nicht genötigt ist, diese Flut an Ballaststoffen durchzuackern. Damit würdest Du eine bessere Kommunikation zwischen den Postenden fördern. Quellenhinweise kannst Du dann immer noch geben.
Schließlich muß man diese Dinge bewerten, und nicht nur katalogisieren. |
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