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Irakkrieg und (k)ein Ende? |
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geschrieben am: 24.02.2003 um 12:34 Uhr
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Auch ein Saddam Hussein würde irgendwann mal abtreten müssen.
Die Welt retten wird derjenige, der dem Despoten klar macht, dass ein so eine passend Gelegenheit wie sie sich heute anbietet,sich freiwilig zurück zu ziehen, für ihn nie wieder auftreten wird.
Und somit wäre der Irakkonflikt friedlich gelöst.
Welche Vorteile würden sich für alle betroffenen der Krise ergeben?
Zunächst, für Saddam Hussein wäre es ein einmaliger Sieg über die USA. Sein Rückzug aus der aktiven Politik würde Bush und Blair vorübergehend zu Lachnummern degradieren, die ihre Truppen begleitet von großen Haushaltslöchern wieder abziehen dürften.
Angesichts der Alternative "Rücktritt in den Sarg", verbleibt dem Diktator ohnehin kaum Spielraum.
Ausgezerrt vom jahrelangen Versteckspiel auf der Flucht vor Attentaten, jede Nacht woanders verbringen, hinterlassen ihre Spuren auch bei einem Saddam Hussein.
Möglicherweise sucht er selber sogar einen Ausweg, halbwegs ohne Gesichtsverlußt abzutreten.
Im Falle eines freiwilligen Rücktritts von Saddam Hussein würde der arabischen Welt die Argutmentation des Terrors ebenfalls entzogen werden.
Andererseits, im Falle eines Krieges, hätte möglicherweise Osama Bin-Laden haufenweise Zulauf von Selbstmordattentätern. Das Risiko ist absolut realistsich.
Weiter würde sich George Bush von Senat und Volk feiern dürfen. Ein Krieg wurde verhindert, die amerikanischen Soldaten kehren unversehrt nach Hause und die drohende Rezession in USA ist abgewendet.
Im Nahen Osten würde sich angesichts der Verhältnisse im Irak nach einem Rücktritt Husseins die Erkenntnis durchsetzen, dass mit Terror und Gewaltherrschaft auf dieser Welt sich nichts durchsetzen läßt, allerdings durch Weisheit und Diplomatie jedes Volk seinen Platz in der Völkergemeinschaft finden könnte. Hier wird ein deutliches Zeichen auch in Richtung der anderen Diktaturen im Nahen Osten gesetzt. Veralterte unmenschliche Regierungsformen wie Diktatur und Volksunterdrückung, werden über kurz oder lang der Vergangenheit angehören.
Ein friedliches Ende der Irakkrise wird den Dialog zwischen Islam und Rest der Welt so richtig in Schwung bringen. Eine längst überfällige Kommunikation, um das Gefälle sowohl in der Weltanschauung als auch im Wirtschaftlichen Bereich aus der Schräglage zu holen.
Nur ein kurzer Schritt eines ranghohen europäischen Politiker, der auf den Hauptdarsteller des vorliegenden Dramas "Saddam Hussein" zugeht, und ihm den einleuchtenden Vortrag seiner großen Chance ohne Gesichtsverlußt am Leben zu bleiben abhält, kann die Welt von allem möglichen Übel wie - Zehn- oder sogar Hundertausend Tote und nicht nur unter der irakischen Zivilbevölkerung, nachfolgende weltweite Terroranschläge und eine langanhaltende wirtschalftliche Rezession bewahren.
Eindeutlg fällt diese Aufgabe der europäischen Politik zu. Wer explizied in Frage kommt, muss hier nicht angedeutet werden. Es ist bekannt, wer gegen den Krieg in Europa deutlich Front macht. Aber es wird endlich Zeit, und zwar allerhöchste Zeit etwas "für den Frieden" zu tun.
Große Vorteile würden auch den Europäern zufallen. Zum einen wäre den amerikanern die alleinige Entscheidungshoheit über Gedeih und Verderb einzelner Staaten unserer geliebten Erde per Lektion mächtig streitig gemacht worden. Europa würde sich eindrucksvoll auch für die Zukunft als Standbein der Weltpolitik profilieren.
Und zum anderern wären alle hier aufgezählten Risiken auch den Europäern erspart.
Fazit - möge endlich ein ranghoher europäischer Politiker nach Bagdad reisen und mit einer Rücktrittserkärung des Saddam Husseins den Frieden durchsetzen. Beitrag wurde von presea am 24.02.2003 um 13:02 Uhr aus dem Forum Mal ernsthaft ! verschoben. |
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geschrieben am: 24.02.2003 um 13:11 Uhr
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| das würde aber bedeuten das saddam keine UN millionen mehr in seine tasche stecken würde...nette utopie, aber saddam wird NICHT zurücktreten |
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geschrieben am: 24.02.2003 um 23:28 Uhr
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Ich halte das für eine sehr naive Betrachtung! Zwar reden alle vom Saddam und in den Medien und neben ihm scheint nix und niemand zu sein, aber meines Wissens nach hat Saddam einen nicht gerade winzigen Familienclan und der ein oder andere soll Saddam wohl schon das Wasser reichen können. Udai Hussein soll, wenn ich mich richtig erinnere, der erste potentielle Nachfolger für Saddam sein und der ist wohl nicht ohne!
Stell dir mal vor, Adolf Hitler wäre vor dem 2. Weltkrieg eines natürlichen Todes verstorben. Ich denke nicht, daß auf einmal alle Probleme gelöst gewesen wären und in Deutschland und der Welt wieder Friede, Freude, Eierkuchen gewesen wär. Zudem gab es auch Leute, die Hitlers Weg hätten weiterführen können. |
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geschrieben am: 04.03.2003 um 14:20 Uhr
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nebenbei ich glaub ich habe grade einen widerspruch entdeckt:
(zitat)Zunächst, für Saddam Hussein wäre es ein einmaliger Sieg über die USA. Sein Rückzug aus der aktiven Politik würde Bush und Blair vorübergehend zu Lachnummern degradieren, die ihre Truppen begleitet von großen Haushaltslöchern wieder abziehen dürften.
(/zitat)
(zitat)Weiter würde sich George Bush von Senat und Volk feiern dürfen. Ein Krieg wurde verhindert, die amerikanischen Soldaten kehren unversehrt nach Hause und die drohende Rezession in USA ist abgewendet.
(/zitat)
irre ich mich oder widerspricht sich das...
achja und noch was, deine utopie vergisst voellig den oelaspekt um den es den amerikanern geht. davon steht leider gar nichts...
und was die beispielhaltung angeht, ich hoffe das glaubt niemand, nicht mal du..
insgesamt sieht das nach einem utopischen best case szenario aus...
alaaf
dat chaos
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geschrieben am: 04.03.2003 um 16:26 Uhr
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da ist kein widerspruch.
in der politik ist oft das schauspiel gefragt. was für einen saddam hussein vornehmlich als sieg erkennbar wäre, das ist für einen bush ebenfalls als sieg vorstellbar.
ein ende des konflikts ohne blutvergießen, und die us boys kehren unversehrt home.
somit sind beide im prinzip mit kompromissen aber ohne nenneneswerten gesichtsverlußt, was sich ein idol wie saddam hussein gegenüber der arabishcen straße weniger erlauben kann, aus der sache fein raus.
ein verbleib des ganzen husseinclans im irak ist gar nicht so unvorstellbar. ein exil wäre allemal besser. aber wenn er nicht will, sondern sich lieber verteidigen würde? dann sollte zumindest die möglichkeit erwägt werden, den krieg durch ein bekenntnis husseins zu verhindern, sich fortan nur noch in einem seiner paläste aufzuhalten und sich um seine enkelkinder zu kümmern. und was viel wichtiger ist, einem bush entgültig die kriegsbegründung unter den füßen wegzuziehen.
es sieht so aus, als ob bush die offensive starten wird, selbst wenn der irak sogar alle taschenmsser im lande einsammelt und vernichtet.
noch besser wäre es, wenn saddam hussein offiziell es den europäern überlassen würde, den irak neu zu ordnen. der aufgestaute antiamerikanismus in der arabischen straße, würde nach und nach verfliegen. und für die zukunft fänden beide kontinente im gegenseitigem wechselspiel ihre bestimmung. die usa droht mit iherer militärischen stärke und die europäer verhandeln mit geschick und diplomatie.
auf diese weise könnten in zukunft jede menge konflikte dieser welt unblutig ausgehen.
naiv sind die gadankengänge allemal und das ist auch gut so. denn die besten ideen sind meist die einfachsten.
und nun stellen wir mal ein paar weniger naive fragen und versuche die brisantheit einer offensive zu erkennen:
a. öl preis über die 40 dollar marke.pkw zulassungen sinken weltweit noch mehr.
b. energiekosten steigen, rationalisierung, noch mehr arbeitslose in D, noch mehr arbeitslosenunterstützung.
c. konsum geht zurück investitionen werden zurückgehalten,
noch mehr arbeitslose, noch mehr aluunterstützung und belastung für den staat.
d. rückgang der steuereinnahmen, steuererhöhung auf konsumgüter etc. höhre lohnnebenkosten.
f. folglich noch mehr rationalisierungen noch mehr arbeitslose.
g. die börsen gehen noch mehr in den keller - überdies laufende terroratkionen die nicht nur ganze branchen lahmlegen, soger menschenleben zu hauf kosten.
h. noch dramatischere bankenkrise, da die reserven der banken von den börsenkursen der aktien z. t. abhängen. die kreditvergabe reduziert sich dramatisch, der geldfluß wird gestoppt.
i. anleihen von aktiengesellschaften finden keine abnehmer, reduzierung der produktionen, investitionen fallen aus, noch mehr rationalisierung noch mehr arbeitslose.
j. entweder die krankenkassen gehen reihenweise pleite, oder die beiträge werden ins astronomische erhöht, weil die krankenkosten gleichbleiben, aber immer weniger menschen beiträge in voller höhe leisten.
soll ich noch weiter ausführen oder reicht das?
äh ich vergass noch was, ist zwar nicht so wichtig für die ICH AGisierten in diesem Breitengrad!
aber, ein irak krieg wird viele tote unter der zivilbevölkerung kosten.
messege understood?
Geändert am 04.03.2003 um 16:33 Uhr von manulitole |
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geschrieben am: 10.03.2003 um 10:12 Uhr
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(zitat)
es sieht so aus, als ob bush die offensive starten wird, selbst wenn der irak sogar alle taschenmsser im lande einsammelt und vernichtet.
(/zitat)
das genau ist der springende punkt...man könnte zusätzlich noch alle nagelfeilen und brieföffner vernichten,es würde nichts,gar nichts ändern.
bush WILL den krieg und er WIRD ihn durchsetzen gegen jede vernunft,gegen den weltsicherheitsrat,gegen die europäer und auch gegen die allmählich lauter werdende massive kritik im eigenen land.
der frühere us-präsident jimmy carter hat sich gerade gestern dazu geäussert,indem er sagte:
(zitat)
gegen den willen der meisten menschen und regierungen in der welt zur militärischen aktion zu schreiten, sei beispiellos in der geschichte zivilisierter nationen.
die echte sympathie und freundschaft anderer staaten nach den anschlägen vom 11.september sei nach dem brachialen vorgehen verspielt.
(/zitat)
recht hat er...
eine deutliche sprache spricht doch auch die tatsache,dass die us-geheimdienste,um die stimmung in der bevölkerung anzuheizen ganz offensichtlich gefälschte dokumente lancieren,die beweisen sollen,dass der irak versucht hätte im afrikanischen staat niger uran zu kaufen.
lt.un-chefinspektor blix stimmen in diesen "dokumenten" weder format,noch inhalt oder unterschriften...selbst die namen der angeblich handelnden personen sind nicht korrekt widergegeben.
laut den us-medien fahren die iraker massenvernichtungswaffen offen auf lastwagen durch das land und betreiben dutzende unterirdische produktions-und lagerstätten.
merkwürdigerweise haben aber blix und seine teams bei mehr als 600 inspektionen vor ort keinerlei anzeichen für die wahrheit dieser behauptung gefunden,aber das wird in den us-medien mit sicherheit nicht erwähnt. da wird weiter munter manipuliert und propagiert...
also,ich denke mal,selbst wenn saddam und sein clan ins exil gingen,bush würde auch dann einen grund finden...
krieg um des krieges willen...
das sind die usa 2003
gute nacht john-boy
sandra |
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