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germanystinks.com oder "Neues aus Bushland" |
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geschrieben am: 14.03.2003 um 14:28 Uhr
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"Deutschland stinkt"
Von Frank Patalong
Man stelle sich das vor: Die Vereinigten Staaten wollen den Krieg, und Deutschland und Frankreich gehen einfach nicht hin. Undankbar finden das viele Amerikaner, und so mehren sich die Rufe nach einem Boykott von Importwaren - verbreitet über Hetzseiten wie "germanystinks.com".
[...]
Semi-satirisch wird da auf deutschen Essgewohnheiten wie "matschige Bretzeln" und "überkochtes Sauerkraut" herumgehackt (sowas bekommt man angeblich auf den bayrischen Oktoberfesten im amerikanischen Mittelwesten serviert), an alle denkbaren Ressentiments erinnert, Vorurteile aufgefrischt und auch auf die Seite mit den deutschen Witzen wird nicht verzichtet. Die brauchen wir Deutschen allerdings nicht lesen, weil wir sie sowieso nicht verstehen würden: Deutsche haben, wie dem Seitenbetreiber Hunderte von E-Mails beweisen, bekanntlich keinen Humor.
[...]
Herzstück der Hetzseite ist ein Boykottaufruf gegen Produkte "Made in Germany": Weine, Autos, Versicherungen etc. Germanystinks, respektive Francestinks organisierten darum die "Great American 'Tea' Party 2003".
Am 4. März, berichtet Germanystinks, sollen angeblich rund 34 Prozent der amerikanischen Haushalte im Protest gegen die feige, undankbare Haltung von Deutschland und Frankreich gegen Mitternacht ihre Klospülung betätigt haben.
[url]Link
(c) Spiegel Online
Geändert am 14.03.2003 um 14:29 Uhr von Yello Beitrag wurde von tinkerbell am 15.03.2003 um 00:07 Uhr aus dem Forum Mal ernsthaft ! verschoben. |
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geschrieben am: 14.03.2003 um 14:32 Uhr
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Fritten heißen ab sofort "Freedom Fries"
Washington - Was zunächst wie ein Protest von Wirrköpfen gegen Frankreichs Irak-Politik aussah, ist in den USA jetzt amtlich: Das US-Repräsentantenhaus hat offiziell beschlossen, die bisher als "French Fries" bekannten Pommes frites in "Freedom Fries" umzubenennen.
Die Kantinen im US-Repräsentantenhaus werden ihre Pommes frites demnächst als patriotische Sättigungs-Beilage servieren: Nach einem Beschluss des von republikanischen Abgeordneten geleiteten Verwaltungsausschusses am Dienstag gibt es ab jetzt nur noch "Freiheitsfritten". In den Speisesälen des Regierungsgebäudes sollen in den nächsten Tagen die Menüs geändert werden.
Neben den Pommes frites wird auch der "French Toast" in die Freiheit geführt und demnächst als "Freedom Toast" in den neuen Speisekarten geführt. "Dieser Entschluss ist eine kleine, aber symbolische Geste, den großen Unmut vieler Regierungsmitarbeiter gegenüber unseren so genannten Verbündeten in Frankreich auszudrücken", sagte der Abgeordnete Bob Ney, der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses.
Eine Sprecherin der französischen Botschaft wies darauf hin, dass die "French Fries" eigentlich aus Belgien kommen. "Wir befinden uns in einer sehr ernsten Situation mit ernsthaften Problemen, und deswegen beschäftigen wir uns derzeit auch nicht mit Namen für Kartoffeln", fügte sie an.
Mit der Umbenennung schloss sich die Regierungsgastronomie vielen Gaststätten des Landes an, die die "French Fries" von ihren Karten gestrichen haben, um gegen die Ablehnung Frankreichs eines Krieges im Irak zu protestieren.
Link
(c) Spiegel Online
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geschrieben am: 14.03.2003 um 14:42 Uhr
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US-Senat ermächtigt Invasion der Niederlande
Beim nachfolgenden Beitrag handelt es sich leider nicht um einen Aprilscherz. Der US-Senat hat die US- Regierung zu militärischen Maßnahmen bis hin zur Invasion der Niederlande für den Fall ermächtigt, dass ein Bürger der USA vor dem "Internationalen Strafgerichtshof" (ICC) in Den Haag angeklagt werden sollte.
Nach einem Bericht der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf" hat der US Senat gestern eine Gesetzesvorlage der Bush-Administration gebilligt, die die Regierung der USA unter bestimmten Umständen ermächtigt, militärisch in den Niederlanden zu intervenieren.
Das Gesetz ermächtigt die US-Regierung zur Invasion der Niederlande für den Fall, dass einem US-Bürger wegen Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Prozeß vor dem "Internationalen Stafgerichtshof" (ICC) in Den Haag gemacht werden sollte.
Der genehmigte Gesetzentwurf enthält weitere Regelungen bzgl. des ICC. So u.a. das Verbot der Zusammenarbeit mit dem ICC. Desweiteren sieht der Entwurf die Möglichkeit vor, militärische Hilfe an Länder zu verweigern, die den Vertrag über die Zusammenarbeit mit dem ICC unterzeichnet haben, mit Ausnahme der NATO-Mitgliedsstaaten.
Die Internationale Kooalition für einen Internationalen Strafgerichtshof (CICC) wird in dem Artikel mit der Aussage zitiert, dass die Bush-Administration derzeit mit allen Mitteln versuchen würde, die Einrichtung des Strafgerichtshofes zu torpedieren. So würden diejenigen Länder, die dem Reglement beigetreten sind oder dies tun wollen, diplomatisch und finanziell von der US-Regierung unter Druck gesetzt. Fornal soll der ICC am 1.Juli diesen Jahres eingerichtet werden, derzeit gibt es allerdings noch Probleme hinsichtlich Räumlichkeiten, Personal und Finanzierung.
Quellen:
www.ftd.de/pw/in/1014399211293.html
germany.indymedia.org/2002/06/23861.shtml
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geschrieben am: 14.03.2003 um 14:50 Uhr
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Wie gut, das die Macher der Seite "germanystinks.com" die Waffenfirma "Heckler & Koch" vergessen haben.
Deutsche Wertarbeit wird halt auch in deren Augen geschätzt.
Und "Metalvotze" ist eine Punkband. *grinst*
Zudem werden die GI's wohl ziemlich sauer sein, wenn Sie keinen St.Pauli-Report mehr lesen dürften. |
| Link - die hessische Bergstrasse und der Wein.... |
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geschrieben am: 14.03.2003 um 14:54 Uhr
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Klimaschutz: Amerikaner schweigend im Abseits
Bush Marrakesch (rpo). Im globalen Kampf gegen die Erderwärmung bleiben die USA allein auf weiter Flur. Mit der grundsätzlichen Ablehnung des Kyoto-Protokolls plazierte sich Washington beim Klimaschutz ins Abseits. So wird beim Weltklimagipfel in Marrakesch - wie bereits beim Bonner Gipfel im Juli - ohne den weltgrößten Produzenten der Treibhausgase verbindliche Politik gemacht.
"Alle Seiten sind bemüht, das Kyoto-Protokoll endlich unter Dach und Fach zu bringen", sagt UN-Sprecher Michael Williams. Später könne wieder darüber geredet werden, was mit den USA werde. Auch von anderen Ländern gab es keine ernsthaften Bekundungen, die USA doch wieder mit ins Boot zu holen.
[...]
US-Präsident George W. Bush hatte das Kyoto-Protokoll mit der Begründung abgelehnt, es schade der amerikanischen Wirtschaft. Außerdem müssten auch die Entwicklungsländer, die für rund 40 Prozent der Treibhausgase verantwortlich sind, in Minderungsverpflichtungen einbezogen werden. Unter Präsident Bill Clinton hatten die USA noch führend an der Formulierung des Kyoto-Protokolls mitgearbeitet.
Das Kyoto-Protokoll von 1997 zur Verminderung von Treibhausgasen in Industrieländern kann auch ohne Teilnahme der USA in Kraft treten. Kritiker bezweifeln jedoch dessen Bedeutung für den globalen Klimaschutz, wenn die USA, die allein für mehr als ein Viertel des Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2) verantwortlich sind, überhaupt nicht in die Pflicht genommen werden. Ein US-Amerikaner produziert im Schnitt mehr als doppelt so viel CO2 wie ein Europäer.
Link
(c) RP-Online
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geschrieben am: 14.03.2003 um 15:04 Uhr
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(zitat)Fritten heißen ab sofort "Freedom Fries" (/zitat)
Und American Football heisst Fettsackhandball ;)
Wie gut das die Freiheits-Statue schon immer so hiess. Immerhin kommt sie ja auch aus Frankreich. Mal sehen wann sie abmontiert wird...
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geschrieben am: 14.03.2003 um 17:38 Uhr
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| hab das auch schon gehört das die amis anfangen französische sachen zu boykottieren, wobei sich tatsächlich unmittelbar die frage stellt wann sie die freiheitsstatue abreissen wie ja oben schon gesagt wurde...echt herrlich..das sie das auch mit deutschen produkten machen hab ich noch nich gewusst..ich finds alles mehr als herzlich..... |
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geschrieben am: 14.03.2003 um 18:59 Uhr
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Na prima!
Ich bin jetz auch antiamerikanisch.
Und ich weiß auch schon wie! Ein Boykott amerikanischer Einschleusungen...jaha!
Es ist aber sowas von schwer, sich ein paar Dinge abzugewöhnen...die coke nenn ich von heut an dunkelbrause...damit die nich ausm Einkaufskorb muß
Dann hätten wir da noch die Hütchen da beim Bäcker (ich sage jetzt absichtlich wegen des Boykotts NICHT #pscht... a m e r i k a n e r ) ...die nenn ich doch glatt ma Mexikanerhüte...sieht sowieso eher danach aus.
Ein Problemchen hab ich noch mit MC Donalds (wird zwar eh nur noch von uns MC Diarhhö genannt) ..aber um nen Boykottt zu unterstreichen, sollte mir da was bessres einfallen...ich kann mich nur noch nich zwischen bulettenbude oder Pappgeschirrkantine entscheiden..hm!
Auf jeden Fall boykottier ich jetzt auch und alles was mir da schwer fallen sollte, kann ich doch einfach umbenennen. Das is ne feine Sache...denn es geht ja um DIE Sachze..und da muß man konsequent sein.
(Übrigens ..der Sohn meiner Freundin heißt doch tatsächlich George ...gesprochen Dschordsch...den nennen die Eltern jetzt Hans Ge org...ich hab nämlich schon Anhänger gefunden!) ;o) |
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geschrieben am: 15.03.2003 um 00:05 Uhr
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Da der Thread 1. besser ins Weltgeschehen paßt und dort 2. in fast gleicher Form bereits existiert siehe Beitrag, verschieb ich ihn 3. dorthin und mach ihn 4. zu.
:-)
Gruß
tinker
Geändert am 15.03.2003 um 00:06 Uhr von Tinkerbell |
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