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Nutzer: timon
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geschrieben am: 25.08.2003    um 15:50 Uhr   
da mein arbeit geber die Bundesrepublik Deutschland ist und mein chef Hr. Struck heißt kann ich diese frage nur mit ja beantworten...es dürfte auch nur noch eine frage der zeit sein bis ich in kosovo oda nach afgahnistan gehen werde wer weiss vielleicht wird es ja auch der irak oda der kongo sein...aba es ist mein job und ich wusste das es kommen kann als ich beim bund unterschrieben habe...

...der tim...
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 25.08.2003    um 15:59 Uhr   
Warum hast du den Beruf Soldat gewählt?

*neugierig,

+
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Nutzer: timon
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geschrieben am: 25.08.2003    um 16:04 Uhr   
zum einen hat mir mein dienst in der grundi spaß gemacht...zum anderen war ich realistisch und habe abgewogen wie weit ich beim bund kommen kann und welche aussichten ich bei der momentanen arbeitslage hier in deutschland habe...

...durch den wehrdienst hat mein einblicke in die bundeswehr bekommen welche dann auch zu der entscheidung führten das ich mich verpflichtete...

...es mag verrückt klingen aba ich hoffe (naja könnte auch das falsche wort sein) das ich auch bald mal in einen auslandseinzsatz gehe weil ich wissen möchte wie es so im einsatz ist...

...der tim...

...ps wenn du noch irgendwelche fragen hast dann stell sie ruhig werde sie dir so gut beantworten wie ich kann...

...warst du schon beim bund oda hast du zivi gemacht ???
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 25.08.2003    um 18:06 Uhr   
Nein, ich bin 19 und noch Schüler. Ich werde dann wohl aber den Zivildienst vorziehen.
Wenn du sagst, dass du den Bund vorgezogen hast, um finanzielen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, ist das ok. Ich kenne zwar deine Meinungen in Bezug auf deren Entscheidungen nicht, aber ich denke mal neutral. Das mit dem Auslandseinsatz kann ich auch verstehen aber möchte es nicht unnötig erleben. Kein Mensch hat Krieg nötig. Es ist ein riskanter Weg um Lebenserfahrung zu sammeln.

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Nutzer: timon
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geschrieben am: 25.08.2003    um 18:54 Uhr   
naja riskant mag er sein aba sowohl im kosovo als auch in afgahnistan denke ich ist es relativ sicher mehr sorgen würde ich mir machen wenn ich in den irak müßte...


...der tim...


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...........es gibt tage an denen verliert man und es gibt tage an denen gewinnen die anderen..........


Geändert am 26.08.2003 um 22:55 Uhr von timon
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Nutzer: Antiami
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geschrieben am: 29.08.2003    um 10:13 Uhr   
glaubt mir, es würden mehr als 99 % aller deutschen wehrpflichtigen auch im falle eines angriffskrieges in den krieg ziehen (mit rückhalt der "produzierenden" bevölkerung). denn sowie man die leute mit extremer medienpropoganda und mit tabusierung gewisser bereiche antinational, mulitikulti, semitisch und pazifistisch erziehen kann, kann man ebenso das volk kriegsfreudig, deutschnational, ausländerkritisch und dem gegner antipathie entgegenbringend erziehen (und dies leichter als viele denken - die macht der medien ist nicht zu unterschätzen)
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Nutzer: Noxiel
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geschrieben am: 30.08.2003    um 09:22 Uhr   
Doch darf man sie ebenso nicht überschätzen Atiami. Egal wie sie die Welt entwickeln wird, wirtschaftlich oder politisch ist gleich Dtl. wird sich nie an einem Angriffskrieg beteiligen. Sicher nennt man die Medien mittlerweile nicht umsonst als die vierte Gewalt. Doch die Menschen sind nicht dumm und schon alleine was in den vergangenen 60 Jahren passiert ist wird jegliche Propagande in dieser Hinsicht, Anitsemitisch etc. ins leere laufen lassen. Ich bin ebenfalls Beamter für das Bundesministerium der Verteidigung und nur angenommen es würde der Fall eintreten Dtl. würde in einen "Angriffskrieg" ziehen, ich würde mich weigern und das zu Recht ein kurzer Blick ins GG wird meine Worte bestätigen.
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Nutzer: Antiami
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geschrieben am: 30.08.2003    um 10:08 Uhr   
noxiel, da kommen wir glauben ich nicht auf den gleichen nenner, ich bin der meinung man kann das volk erziehen - so wie es die machthaber haben wollen.

weiteres das deutsche gg und so manch andere gesetze deutschlands sind diktierte gesetze und damit in meinen augen schon lange reformierbedürftig, denn warum soll (nur vom rechtlichen her) einem land der angriffskrieg, allein von der möglichkeit verwehrt bleiben.

in österreich ist das ein bisserl anders, wir haben uns 1955 "neutral" erklart, um so die "besatzer" oder "befreier", je nachdem von welchen politischen blickwinkel man die amis, briten, franzis und sowjets sieht, loszuwerden, aber mittlerweile ist dieser "neutralitätsvertrag" schon so brüchig geworden (eu-beitritt, niedergang der sowjetunion), dass ö. locker schon vom rechtlichen her das FL oder SLO (gegen andere länder, wär dies suizid von ö.) angreifen könnte...,

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Nutzer: cloud
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geschrieben am: 30.08.2003    um 10:17 Uhr   
Antiami, wenn ich dich so höre, von wegen Medien, kommt bei mir immer mehr das Gefühl auf, als wärst du so einer dämlichen Idee, das Volk auf diese Weise zu "bekehren" garnicht so abgeneigt.
Und ich weiß immer noch nicht so richtig, warum du dich so für die Deutschen und ihre Gesetze interessierst, wo du doch erwähnst, dass eure eigenen Gesetze verdammt brüchig sind.

Und ich kann mich entsinnen, dass sich vor 70 Jahren ebenfalls ein Österreicher dieselben Gedanken gemacht hat wie du: "Wie kann man das deutsche Volk am besten von ihren alten Gesetzen befreien, und sie in eine andere Richtung lenken?"

Leider fällt mir der Name des Mannes nicht mehr ein...

der cloud

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Nutzer: Antiami
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geschrieben am: 30.08.2003    um 10:37 Uhr   
cloud, die brüchigkeit des österr. neutralitätsvertrages ist mit dem wegfall eines mitunterzeichners erklärbar.

scheinbar basieren deine argumente immer nur auf diffamierungen und irgendwelcher gefühlsdusseleien.

weiteres vor 70 jahren fällt mir kein österreicher ein...außer meinst du einen staatenlosen der um ca. diese zeit im gefängnis saß...na, da hat man sicher viel zeit zum nachdenken, aber der name dieser persönlichkeit fällt mir auch nicht ein...


PS: warum darf ich mich nicht für deutsche gesetze interessieren, schau ins forum, da interessieren sich die leute für gesetze israels und der usa..uvm., oder dürfen nur deutsche sich für gesetze anderer länder interessieren, und ausländer nicht für deutsche...na, das ist sehr nationalistisch, schon fast "faschistisch" von dir gedacht...
Geändert am 30.08.2003 um 10:41 Uhr von Antiami
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Nutzer: Antiami
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geschrieben am: 30.08.2003    um 10:44 Uhr   
sorry, cloud, diese persönlichkeit saß vor 80 jahren(hab mich vertan) im häfŽn, vor 70 jahren saß er schon aufŽn DEUTSCHEN reichsführersessel...
Geändert am 30.08.2003 um 10:45 Uhr von Antiami
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Nutzer: cloud
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geschrieben am: 30.08.2003    um 11:02 Uhr   
(zitat)
na, das ist sehr nationalistisch, schon fast "faschistisch" von dir gedacht...
(/zitat)

und das aus DEINEM munde...

der cloud
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 30.08.2003    um 12:49 Uhr   
antiami, versuchst du hier - auf allerdings recht billige art, selbst zu indoktrinieren?
die erziehung hier ist nicht antinationalistisch - welch ein blödsinn - sondern nur nicht nach deinem geschmack, d.h. nicht nationalistisch. ein großer unterschied, glaub mir!
die erziehung ist hier auch keinesfalls semitisch, sondern nur mit vorsicht ausgestattet, wegen der eigenen fatalen vergangenheit und einer daraus resultierenden verantwortung. auch pazifistisch ist sie nicht, sondern vielmehr vernunftorientiert (mehr oder weniger). aber halt nicht kriegslüstern, wie es wohl deinem geschmacke entspräche.
leider ist es wohl schwierig, ein sicher interessantes thema mit dir zu interessieren, da du wohl doch vollkommen stromlinienförmig einem stammtischnationalismus fröhnst.
mich wird interessieren, welcher verein dafür verantwortlich ist... mach doch mal dazu einen thread auf, hm?
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Nutzer: Antiami
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geschrieben am: 30.08.2003    um 13:18 Uhr   
indoktrinieren..., ein wörtchen, dass immer auf "rechte" leute verwendet wird, sofern es die aussagende person dieses wort kennt. ich bin der meinung indoktrinieren tut irgendwo jeder, nur wie im fall der medien wird es nur mit anderen worten versucht, ich semitisch, du vorsichtig auf vergangenheit beruhend, ich antinationalistisch du nicht-nationalistisch... gut bei diesen beschreibungen gibt es winzig kleine unterschiede, aber die beruhen eher auf persönlichen aufnehmens. ich hab die meinung was du an mir kritisert schon seit der matura, okay, jetzt bin ich schlagender burschenschafter, aber aus persönlicher überzeugung. ich erbitte auch um nähere defination deines themas, welches dich interessieren würde, aber mit mir, deiner unterstellung her nicht diskutieren kann, vielleicht kann man es aber, und wir würden gut diskutieren können...
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Nutzer: presea
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geschrieben am: 30.08.2003    um 14:04 Uhr   
(zitat)sorry, cloud, diese persönlichkeit saß vor 80 jahren(hab mich vertan) im häfŽn, vor 70 jahren saß er schon aufŽn DEUTSCHEN reichsführersessel...(/zitat)


immer diese ausländer




Geändert am 30.08.2003 um 14:04 Uhr von Presea
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Nutzer: Gast_Hansdampf
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geschrieben am: 14.11.2003    um 14:32 Uhr   
(zitat)(zitat)sorry, cloud, diese persönlichkeit saß vor 80 jahren(hab mich vertan) im häfŽn, vor 70 jahren saß er schon aufŽn DEUTSCHEN reichsführersessel...(/zitat)

NEIN Ich halte einen Krieg für vollkommen unsinnig es gibt keinerlei Grund Krieg zu führen es dürftem überhaupt keine Waffen geben!nn wie in Ländern der dritten Welt Kindern Waffen in der Hand gedrückt werden und der Gegner als böser Feind bezeichnet wird ist es doch anerzogen
2. Die Pesönlichkeit vob der hier die Rede ist war ADOLF HITLER das will keiner wissen? Kaum zu glauben das keiner weiß was vor rund 70 Jahren geschah
@Polli
Polli hat weiter oben nur ihre Meinung kundgetan und keineswegs intregiert dafür ist das FORUM doch da um zu diskutieren und seine Meinung zu posten

mfg Hd




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Nutzer: Richelieu
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geschrieben am: 14.11.2003    um 15:30 Uhr   
als zeitsoldat habe ich geschworen mein leben für mein land einzusetzen und gegebenenfalls auch für dasselbe zu geben. das heisst nicht, ich ein kriegslüsterner mensch bin, aber ich wäre auf jedenfall dazu bereit
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 14.11.2003    um 22:59 Uhr   
deutschland von der karte streichen, polen muss bis frankreich reichen *summtz*


*rofl*

sry, die, die zum bund gehn, hamm die falsche einstellung, es ist doch viel sinnvoller sich dafür einzusetzen, dass überall auf der welt frieden ist und nicht zu sagen:
wenn krieg ausbricht, sterb ich für mein heimatland!
damit fordert man indirekt krieg raus. erst recht kann ich nicht verstehen, wie man mit dem gedanken leben kann, menschen zu töten, die man nicht kennt (als feldsoldat), oder menschen MASSENWEISE zu töten, die einem nichts getan haben, die sich nur um keller verkriechen können und hoffen können, dass ihnen nichts passiert.


*ein Kriegsverabscheuender*
iCh

~Kindheitsträume~
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Nutzer: Richelieu
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geschrieben am: 15.11.2003    um 15:49 Uhr   
ob wir, die beim bund sind die falsche einstellung haben, wissen wir wohl am besten. ich habe dennoch hochachtung vor denen, die den zivildienst leisten, denn meiner ansicht nach, ist es viel schwerer zivi zu sein als soldat. aber ich finde es schlicht und ergreifend für lächerlich zu sagen, das wir soldaten die falsche einstellung haben. ich habe es mir wohl überlegt, also kannst du nicht sagen, ich hätte die falsche einstellung. ferner finde ich nicht, das ich als soldat einen krieg provoziere..schon gar nicht als deutscher soldat
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Hansdampf
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geschrieben am: 15.11.2003    um 20:59 Uhr   
ist es nicht auch so das die die beim Bund sind auch in Katastrohpenfällen (Überschwemmungen etc. eingesetzt werden? Der Zivi hats bestimmt ungleich schwerer aber wir die Jugend sollten doch in jedem Fall g e g e n Krieg und Gewalt sein ihr seit die nachrückenden Politiker nur mit Friedenswillen - überall in der Welt verhindert man Kriege .
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Nutzer: Elrik
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geschrieben am: 16.11.2003    um 00:58 Uhr   
(zitat)sry, die, die zum bund gehn, hamm die falsche einstellung, es ist doch viel sinnvoller sich dafür einzusetzen, dass überall auf der welt frieden ist und nicht zu sagen:
wenn krieg ausbricht, sterb ich für mein heimatland!
damit fordert man indirekt krieg raus. erst recht kann ich nicht verstehen, wie man mit dem gedanken leben kann, menschen zu töten, die man nicht kennt (als feldsoldat), oder menschen MASSENWEISE zu töten, die einem nichts getan haben, die sich nur um keller verkriechen können und hoffen können, dass ihnen nichts passiert.(/zitat)

Eine ungemein naive Aussage, die nur von einem kündet: dass du keine Ahnung hast, wie man sich als Soldat fühlt.
Du musst allen ernstes denken, dass wir (ich sage wir, obwohl ich nur noch Reservist bin) den ganzen Tag in der Kaserne hocken und auf einen nächsten Krieg warten, oder?
Hey, bis vor knapp zwölf Jahren hätte ich deine extreme Meinung ja noch irgendwo verstanden. Da gab es den kalten Krieg, atomares Wettrüsten etc und man stand manchmal nur ganz knapp vor einem neuen Weltkrieg. Aber dass man noch heute, in Zeiten des Terrors, mit der Einstellung "Soldaten sind böse Menschen / schafft das Militär ab" durch die Gegend rennt, macht mich wütend.

Ich streite nicht ab, dass bei der Bundeswehr eine Menge Vollidioten zu finden sind, die ganz scharf auf irgendwelche Kampfeinsätze sind. Aber da sind durchaus auch intelligente, bedachte Menschen, die sich verdammt bewusst sind, was sie für einen Job machen und welche Verantwortung dieser mit sich bringt.
Weißt du, Robin Hood, es ist deine Sache die Bundeswehr zu verteufeln und mit kindischen Gedanken hausieren zu gehen, dass doch alle ihre Waffen abgeben sollen. Aber die Realität sieht verdammt nochmal anders aus.
Ohne Streitkräfte der UN / NATO wäre, unter anderem, das Gebiet in ex-Jugoslavien noch immer ein wahrer Alptraum, wo willkürlich gemordet und gegen die Menschenrechte verstoßen wird. Und ohne die Bundeswehr wären vor gar nicht allzu langer Zeit eine ganze Menge Menschen im Osten dieses Landes abgesoffen.
Abgesehen davon, wird es immer jemanden geben, der stärker sein will als der andere. Schon allein deswegen benötigt man eine Armee, quasi als passive Abschreckung. ;-)

Dass einem gewisse politische Dinge missfallen (amerikanischer Feldzug im Irak u.ä.) ist okay. Dass man Pazifist ist; genauso in Ordnung. Dass man den Dienst an der Waffe ablehnt und stattdessen Zivildienst leisten möchte, ist ebenso okay. Aber bitte werft doch nicht gleich jeden Soldat in den großen Sack der Verallgemeinerung. Denn ohne die Männer und Frauen in Uniform sähe es in unserem Land ganz schön alt aus.
Die Entscheidung für die Bundeswehr ist keineswegs der Weg der Kriegstreiberei, sondern ganz eindeutig das Bekenntnis etwas für sein Land zu tun. Aber das ist scheinbar in Deutschland aus der Mode gekommen.

Elrik

P.S. Um die Frage dieses Beitrages zu beantworten: ja, ich würde in den Krieg ziehen, sollte es unwahrscheinlicherweise jemals dazu kommen.

P.P.S. Wusstest du eigentlich, Robin, dass sich die Bundeswehr massiv in der Zivilrettung einsetzt? Nein? Dann frag' mal die Besatzungen der SAR Hubschrauber, oder die Belegschaften in einem der Bundeswehr-Krankenhäuser. Oder die Sanitäter und Ärzte (ebenfalls Soldaten), die in mindestens fünf großen Städten einen Notarztwagen besetzen. Die alle haben nämlich den ganzen Tag zu 90% nur mit "Zivilisten" zu tun, die verunglückt / erkrankt sind.

Geändert am 16.11.2003 um 01:04 Uhr von Elrik
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 16.11.2003    um 21:45 Uhr   
hm, angenommen, es gäbe keine armee, "banden", perverse regierungen im ex-jugo? muss ich noch weiterschreiben?

zum bund: natürlich, ich habe sehr viel respekt davor, das die soldaten bei den überschwemmungen geholfen haben.

nenn' mir deinen grund/deine gründe, warum du zum bund gegangen bist.

na doll und wie werden kriege verhindert? mal ein "naives" bsp: irak-krieg. usa setzen sich mit kriegsgewalt durch und verhindern jetzt (man beachte den sarkasmus, beim verhindern), dass die gewaltherrschaft da jetzt weitergeht.
klar, es geht dem "volk" jetzt besser als unter saddam usw., aber es herrscht immernoch eine art gewaltherrschaft. und dadurch wird krieg verhindert. wer hilft den bitte in irgendwelchen 3.welt ländern, in denen 12jährige kinder von ihren eltern verkauft werden, damit die kinder 2 mahlzeiten am tag hamm und auf fremde leute schießen können. denn, in diesen kriegen (natürlich keine sehr großen), geht man zur armee um aufs schlachtfeld zu ziehen.

und: nein, ich glaube nicht, dass ihr die ganze zeit in der kaserne sitzt, ihr müsst ja noch ausgebildet werden ;-)
ernsthaft: erst in diesen ferien hab' ich jemanden kennengelernt, der beim bund sanitöter war und jetzt irgendwelchen projekten mit kleinen kindern hilft und auch größeren *g* usw.
des weiteren: ich würde es verdammt begrüßen, wenn der bund nur noch für katastrophen eingeteilt werden würde und zwar in jedem land (also in usa halt die u.s. army). (überschwemmungskatas z.b.)
was auch begrüßenswert wäre, wenn mal wieder irgendein wirbelsturm oder so in einem anderen land wäre und andere länder helfen würden evtl. schäden auszuhelfen!

ich und pazifist? nein danke.
stimmt, ich war noch nich beim bund, weil ich gar nich darf. aber ich will auch nich!
und es geht einfach nich in meinen kopp rein, wie man für ein land sterben kann. nur für gezeichnete linien. auf irgendwelchen karten etc. klar, die regierung blabla, aber ein land, mit VERNÜNFTIGEN menschen, die nicht egoistisch, machtstrebend usw. sind, kann man sehr wohl ohne regierung und ohne leute in uniform leben. oh nein, schon wieder meine politische meinung kundgetan ;)
aber ich weiß auch, dass das heutzutage nicht mehr möglich ist (von früher will ich nich sprechen, da hab ich noch nich gelebt ;)), aber man kann drann glauben und darauf hinarbeiten.
also: meine volle hochachtung an den bund, wenn er "zivilistische" dienste austrägt.


~Kindheitsträume~
Geändert am 16.11.2003 um 21:47 Uhr von robin_hood
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