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Freispruch für Prügel-Polizist

Nutzer: Di4m0nD
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geschrieben am: 02.08.2003    um 22:55 Uhr   
Als ich letztens Fernsehen geguckt habe ist mir wahrhaftig der Atem gestockt: Da wurde ein schwarzer Mann von 5 weißen Polizisten regelrecht verprügelt, obwohl er sich bei seiner Festnahme weder gewehrt noch verbal geäußert hatte. Der Hammer ist ja, dass es ein Band von diesem Geschehen gibt und daher auch ein Prozess eingeleitet wurde. Und was passiert da in unserem freidliebenden Amerika, in dem es laut Bush "keine Probleme bei der Rassenfrage" gibt? Da sprechen die Geschworenen den Mann frei, der sich eindeutig der Körperverletzung schuldig gemacht hat und der eindeutig identifizierbar auf dem Video ist und zwar, weil unter den Geschworenen 9 Weiße und ein Schwarzer sind!

Was ist das nur für eine Welt in der wir leben ..
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Nutzer: Noxiel
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geschrieben am: 02.08.2003    um 23:04 Uhr   
Ich habe das Video gesehen und kann ebenfalls nur den Kopf schütteln, wie konnte die Jury bloß auf "Nicht-Schuldig" setzen.
Ein schwerer Schlag für die Gleichberechtigung von Weißen und Schwarzen
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Nutzer: Lisseth
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geschrieben am: 03.08.2003    um 02:47 Uhr   
nun..ich kann da nur sagen das das wohl der grund war warum eine "white -jury" (bis auf einen farbigen) ausgewählt wurde..in welchem bundestaat war das denn? hab das video zwar auch gesehn hab das aber nich mitgekriegt
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Nutzer: Gast_SteveHoward
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geschrieben am: 04.08.2003    um 11:25 Uhr   
Ich glaubs ja nicht. Der Farbige der damals zusammengeschlagen wurde ist daran ja fast gestorben.
Ich kann das Rechtssystem nicht verstehen. In vielen Bundesstaaten werden Unschuldige auf dem elektrischen Stuhl gebraten und hier bringen die nicht mal den richtigen Schuldspruch raus.

Kann mir nicht helfen, die Welt ist total verquer!

S.H.
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 04.08.2003    um 15:56 Uhr   
hallo???? das war ein polizist, was denkt ihr denn? klar wird der freigesprochen ... /ironie out


ich will jetz nicht sagen, dass ich den "bullen" verteidigen will, aber: ich habe eine sonstwas im fernsehen gesehen, da wurde erklärt, warum amerikanische bu ... sorry, polizisten so aggressiv sind, es ist allgemein bekannt, amiland, verfolgungsland. nach solchen gefährlichen verfolgungen durch den öffentlichen verkehr im auto sind polizisten immer ziemlich mit den nerven am ende, da lassen sie den frust meistens an den gefassten ab ... wurde auch gesagt, was der schwarze davor verbrochen hatte? hat er menschen getötet? dann kann ich das urteil verstehen, ich würde wahrscheinlich nicht anders als der polizist handeln. und der rassismus ginge dann wohl vom schwarzen aus. wenn er allerdings nur einer oma die handtasche geklaut hat, kann ich das urteil gegen den polizisten nicht verstehen.


iCh

naivität ist eine gabe, auf die man stolz sein sollte.
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Nutzer: Di4m0nD
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geschrieben am: 04.08.2003    um 16:13 Uhr   
So, hier nochmal der ganze Vorfall für interessierte, tut mir leid, dass ich falsche angaben gemacht habe, ich habe es auch nur vom hörensagen erfahren.
>>>
Nach dem gescheiterten Prozess gegen einen kalifornischen Polizisten sind die US-Behörden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Es werden schlimmste Ausschreitungen befürchtet. Der weiße Beamte hatte vor einem Jahr einen schwarzen Jugendlichen brutal misshandelt und war dabei gefilmt worden. Er wurde trotzdem frei gesprochen.

Rund ein Jahr nach der brutalen Misshandlung eines schwarzen Jugendlichen durch weiße Polizisten hat eine Jury in Los Angeles die angeklagten Beamten nicht verurteilt.

Die zwölf Geschworenen konnten sich nicht auf ein einheitliches Votum einigen. Nur sieben Jury-Mitglieder hielten den Polizisten Jeremy Morse für schuldig, Anfang Juli vergangenen Jahres den damals 16-jährigen Donovan Jackson bei seiner Festnahme mit dem Kopf gegen den Wagen gestoßen und ins Gesicht geschlagen zu haben.

Ein Amateurfilmer hatte den Vorfall auf Video aufgenommen. Staatsanwalt Steve Cooley bedauerte das Urteil. Die Polizei wurde in Alarm versetzt, um Unruhen zu verhindern.

Der heute 25-jährige Morse war nach dem Vorfall vom Dienst in Inglewood, einem Stadtteil von Los Angeles suspendiert worden; an seiner Täterschaft konnte kaum Zweifel bestehen: Der im US-Fernsehen mehrmals gesendete Videofilm zeigte, wie vier Polizisten Jackson am 6. Juli 2002 auf einer Tankstelle in Handfesseln zu einem Polizeiauto führten und wie Morse den Kopf des Jungen gegen den Wagen stieß und ihm anschließend ins Gesicht schlug. Der Jugendliche habe sich den Beamten widersetzt und sie angegriffen, gab die Polizei an. Die Familie sagte, Jackson habe eine Sprachstörung sowie Hör- und Lernprobleme und sei manchmal in seinen Reaktion etwas langsam.

Das Video löste in den USA Empörung aus.

Hunderte Menschen protestierten gegen Polizeigewalt.

Einen 26-jährigen Kollegen von Morse, der anschließend zur Verdeckung der Tat den Polizeibericht gefälscht haben soll, sprach die Jury frei. Nur einer der Jury-Mitglieder war Schwarzer, die übrigen elf waren Hispano-Amerikaner.

Bereits im Gerichtssaal löste die Entscheidung Protest aus. „Hier gibt es keine Gerechtigkeit“, klagt ein Menschenrechtsaktivist.

„Wir sind nicht einverstanden und enttäuscht, dass die Jury-Mitglieder nicht dasselbe Verbrechen gesehen haben, dass wir sahen“, sagte Cooley nach dem Scheitern des Prozesses. Der Staatsanwalt will nun prüfen, ob ein neues Verfahren möglich ist.

Polizeieinheiten wurden in Alarm versetzt, um Ausschreitungen in der Millionenstadt mit den vielen verschiedenen Volksgruppen zu verhindern.

Der Vorfall in Inglewood und auch das Urteil weckten in Los Angeles unmittelbar Erinnerungen an den Fall Rodney King, der 1992 die schwersten Rassenunruhen in den USA seit den 60er Jahren ausgelöst hatte. Der schwarze Autofahrer King war im März 1991 auf einer Autobahn bei Los Angeles von vier weißen Polizisten brutal zusammengeschlagen worden.

Der Freispruch der Beamten vor Gericht hatte im April 1992 in mehreren Städten der USA zu tagelangen Ausschreitungen geführt. Bei den Unruhen wurden damals 55 Menschen getötet und mehr als 2000 verletzt.
<<<
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 04.08.2003    um 17:23 Uhr   
trotzdem weiß ich immernoch nicht, was der schwarze gemacht hat. deshalb werde ich mich auch noch nicht outen, ob ich das urteil der geschworenen gut oder schlecht finde, im falle des polizisten.
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 04.08.2003    um 19:43 Uhr   
(zitat)Anfang Juli vergangenen Jahres den damals 16-jährigen Donovan Jackson bei seiner Festnahme mit dem Kopf gegen den Wagen gestoßen und ins Gesicht geschlagen zu haben. (/zitat)

Für welches Verbrechen würdest du denn in einem Rechtsstaat ein solches Verhalten für angemessen halten @ Robin Hood?

Ladendiebstahl? Fahren ohne Führerschein? Oder erst ab Körperverletzung?

Celestine
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 04.08.2003    um 20:35 Uhr   
also bei diebstahl (solange es nicht die kronjuwelen sind ;)) würd ich ihn einfach nur festnehmen, ohne gewalttätig zu werden. aber stell dir mal vor, der hat ein kleines mädchen auf offener straße, oder auch nicht, egal, vergewaltigt und dieses mädchen ist für den rest ihres lebens von diesen träumen geplagt, da finde ich kopfstoßen nicht wirklich schlimm. und jetz sag mir bloß nicht, das sowas nur selten vorkommt.


iCh


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Nutzer: Di4m0nD
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geschrieben am: 04.08.2003    um 20:48 Uhr   
Nein schon klar Robin, dass sich die Polizei genau auf die Art wehren sollte, die sie ja eigentlich zu verhindern versucht..
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 04.08.2003    um 21:20 Uhr   
hm, wie würdest du reagieren? zumal, siehe weiter oben, da hamm die ne studie gemacht (lies einfach meine erste antwort.)
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 04.08.2003    um 21:31 Uhr   
@ Robin
Da es meiner Erfahrung nach ziemlich wenig Sinn hat in diesem Forum jemandem den Unterschied zwischen "Recht" und "Rache" zu erklären, spare ich es mir.

Als Schwarzer in den USA hätte ich allemal ein ausgesprochen ungutes Gefühl von weißen Cops wegen irgendwas verdächtigt zu werden.

Celestine
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 04.08.2003    um 21:37 Uhr   
argh, das was der weisse bulle da gemacht hat, war keineswegs RACHE, nein, es war AGGRESSIONSABBAU, klar, es ist nicht die feine art, geb ich zu, ich will den auch nicht verteidigen, aber ich versuche wenigstens zu VERSTEHEN.

klar, wenn man es sich leicht machen will, sagt man, der schwarze hat unrecht gemacht, der bulle hat sich gerächt, scheiß faschisten, vergasen wir sie.


iCh


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Nutzer: Michael27MS
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geschrieben am: 04.08.2003    um 22:43 Uhr   
hallo!?!?!?!?

Wenn ihr das Video mal genau anschaut ist neben dem "Prügel-Bullen" ein schwarzer Polizist zu sehen...der sich die Sache gelassen anschaut...und der Polizist der im Gericht auf seine Verurteilung wartet, begrüsst einen schwarzen(ob Kollege oder nicht) Mann!!!! Wenn ihr nicht die Ahnung oder den Fall beobachtet habt, dann fangt hier nicht nen neuen Rodney King an, denn DAS war ein anschlag auf eine Rasse!!!!!!! und deshalb waren damals die Gründe für den Ausnahmezustand in den USA!!!

Der Polizist hat Mist gebaut....wieder...er hatte schon einmal einen jugentlichen verprügelt...okai....auch nen schwarzen...aber die Jugendkriminalität in den Staaten ist halt überwiegend durch Afroamerikaner verursacht...und das dann ne V-Kamera am Start ist ist dann Pech....für den Bullen!!

Fakt ist...es war auch ein "schwarzer" Polizist am Tatort...und er hat zugeguggt....das denke ich hat die Jury dazu bewegt das es "Routine" war!!!

der micha


alles wird gut
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"Autor"  
Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 04.08.2003    um 22:54 Uhr   
hallo!.!.!.!.


*gröhl*



umleitung: ansehen, nachdenken, posten.

leider muss diese umleitung für immer bestehen bleiben ;)
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"Autor"  
Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 05.08.2003    um 11:03 Uhr   
stellen wir uns doch einfach mal vor, der verhaftete hat sowas wie "du drecksbulle, dafür bring ich deine frau um" von sich gegeben. das video gibt darüber ja keinen aufschluß.
ich sage nicht, daß es so war. aber es wäre möglich und dann hätte ich auch zugeschlagen. man muß sich nicht alles gefallen lassen - auch nicht als polizist.
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 05.08.2003    um 11:15 Uhr   
eben, das waren ja meine worte.
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"Autor"  
Nutzer: Noxiel
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geschrieben am: 05.08.2003    um 11:24 Uhr   
Dann hättest du aber nichts in dem Beruf eines Polizisten zu suchen. Willkür und das Recht des Stärkeren hat bei der Polizei nichts zu suchen. Und sei es auch das der Täter beleidigend wurde. Der Job ist klar umrissen, Gewalt vermeiden, Gewaltpotenzial wenn vorhanden mindern und beruhigen. Prügelpolizisten und sei es aus welchen Grund auch immer, haben in keinem Rechtsystem etwas verloren.

Ausflüchte wie, der Täter könnte ja die Familie des Polizisten bedroht haben, oder er hat vielleicht eine extrem grausame Tat begangen sind schwachsinnig. Dann könnte man auch wieder eine Bürgerwehr aufstellen und die gute alte Selbstjustiz erneuern. Diese Menschen werden schließlich trainiert ihren Job sauber und mit zweckmäßiger Gewalt zu führen. Angemeßen heißt das Zauberwort, wenn jeder Polizist gleich zur Pistole greift wenn er einen Ladendieb flüchten sieht, also bitte!

Beide Daumen runter, für die Personen die versuchen die Aktion des Polizisten zu erklären!
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 05.08.2003    um 12:32 Uhr   
(zitat), wenn jeder Polizist gleich zur Pistole greift wenn er einen Ladendieb flüchten sieht, also bitte!
(/zitat)

sagtest du nicht angemessen? wieso bringst du auf einmal eine waffe ins spiel?
ich sage, polizisten sind auch nur menschen und keine maschinen. und menschen haben emotionen, gefühle und regungen. und wenn ich mich tagtäglich mit abschaum und verbrechern rumschlage dann ist es menschlich, wenn mir auch mal der geduldsfaden reisst.

aber es ist bezeichnend, daß man sich mal wieder nur über die polizisten ereifert, während der festgenommene unbeachtet seiner möglichen tat zum armen opfer gemacht wird.
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"Autor"  
Nutzer: Noxiel
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geschrieben am: 05.08.2003    um 12:58 Uhr   
Das Stichwort mit der Pistole habe ich nur gebracht um die Angemeßenheit zu demonstrieren, kein Polizist wird einen Flüchtigen erschießen weil er nicht anhält!

Aber Gefühle und Emotionen haben nicht derart auszuufern, sicher Menschenkentniss und auch das richtge Empfinden für eine Situation ist wichtig und unabdingbar für den Job des Ordnungshüters. Doch das ging zu weit, wer sich nicht soweit unter Kontrolle hat auch in Extremfällen ruhig und besonnen zu handeln, hat wie gesagt seinen Beruf als innerstaatliche Ordnungsmacht verfehlt.

Zu dem Opfer, er wird durch ein Gericht verurteilt und zwar seines Verbrechens wegens. Wird er einen Laden geknackt haben kommt er wahrscheinlich auf Bewährung frei, hat er jemanden körperlich Misshandelt wird es schlimmer aussehen und so soll es sein. Ich habe mit dem Opfer nur insoweit Mitleid wie es ungerecht behandelt wurde. Sobald er "Im Namen des Volkes" verurteilt wurde ist seine Schuld eindeutig bewiesen und er hat die Konsequenzen zu tragen.

Und man sollte dem Polzisten zumindest soviel Intelligenz beimessen um zu wissen, das wenn ihm der Geduldsfaden reißt, wie du sagtest, er unter Umständen beobachtet wird. Dann auch noch bei einem Schwarzen. Entweder war der Polizist neu im Dienst, ein totaler Idiot oder Rassistisch. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht!
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 05.08.2003    um 15:43 Uhr   
klaro, aber wir sind leider noch nicht so weit, noxiel, dass wir sämtliche polizisten gegen roboter eintauschen können, 1. weil der usa regierung es relativ egal ist, wenn jemand (ein schwarzer) verprügelt wird, wo unser geliebter Bush eh jedes Todesurteil unterschreibt, was er in die Hände bekommt (früher) und wir kennen ja auch amerikas geschichte (die deutschen, franzosen und engländer, die kolonien ansiedelten und dann beschlossen, dass das jetz ihr land währe).
und ich finde es nach wie vor immernoch bescheuert, sich über das urteil aufzuregen (also über den freispruch), wenn immernoch nicht geklärt ist, was der schwarze gemacht hat. klar, wär' ich polizeipräsident (haha, guter witz) würd' ich den Polizisten entlassen, sowie jeden, bei dem ich das schon mitbekommen hätte etc.
aber selbst wenn ich ein richter wäre und der schwarze (oder weiße, mir in dem fall egal) hätte teile meiner familie umgebracht, hätte ich ihn auch geschlagen. weil ich bin ein mensch und jeder mensch hat einen manchmal mehr oder weniger vorgehobenen tierinstinkt. und wahrscheinlich haben auch die ausbilder wieder bei der ausmusterung geschlampt, keine ahnung.
klar muss der staat (die polizei) die ideale eines gewaltfreien staats behalten, aber wer (außer einer handvoll leuten) ist bitte noch gegen körperliche gewalt? wie schnell wird einem mit schlägen gedroht, sowohl von ausländern, als auch von "inländern". wo haben die denn noch ideale? höchstens noch das ideal cool zu sein, egal um welchen preis (jetz mal nur so am rande).

wenn wir, die schuld auf den schwarzen schieben, da er ja das verbrechen begangen hat und deshalb der polizist ausgerastet ist, kann der schwarze die schuld auf den staat schieben, weil er so unterdrückt wird, dass er "meiner omi" die handtasche klauen muss um zu überleben.

und auch in den filmen steckt immer ein fünkchen wahrheit drinnen, wenn polizisten wehrlose "gangsta" erschießen. soviel zu noxiels spruch.


iCh

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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 05.08.2003    um 16:48 Uhr   
(zitat)aber wer (außer einer handvoll leuten) ist bitte noch gegen körperliche gewalt? (/zitat)

Wo lebst denn du?

Celestine
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Nutzer: Di4m0nD
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geschrieben am: 05.08.2003    um 17:29 Uhr   
da hab ich ja was losgetreten O.o
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Nutzer: Feendrache
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geschrieben am: 05.08.2003    um 17:40 Uhr   
in frankfurt am main( ungefähr). und (zumindest bei kleinen pupertierenden kiddies) bei den meistens ist das nun mal so. (himmel, irgendwie kann man doch froh sein, nen hippie als mutter zu hamm *g*)
klaro kann man das auch nich auf alle und überall beziehen, aber gewalt ist mittlerweile alltäglich und NICHT mehr ein einzeldelikt, das vieleicht ein bis zweimal im monat vorkommt.
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 07.08.2003    um 09:16 Uhr   
(zitat)trotzdem weiß ich immernoch nicht, was der schwarze gemacht hat. deshalb werde ich mich auch noch nicht outen, ob ich das urteil der geschworenen gut oder schlecht finde, im falle des polizisten.(/zitat)
Blödsinn, es gibt keinen Grund ein Kind mit dem Kopf gegen ein Auto zu schleudern, es zu nehmen und mit den Händen auf den Rücken (Handschellen) auf die Motorhaube zu klatschen, im wahrsten Sinne des Wortes. Egal was der Junge tat, der scheiss Bulle hat sich verdammt nochmal an das Gesetz, welches er hütet, zu halten. Und ich glaube nicht, das es in den USA erlaubt ist, Kinder ihr Leben zu versauen (der Junge ist seitdem behindert!!).

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"Autor"  
Nutzer: Feendrache
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geschrieben am: 07.08.2003    um 12:51 Uhr   
himmel, im anfangsthread steht "ein schwarzer mann", also ging ich davon aus, dass dieser Gefasste erwachsen wäre.
und es wurde "nur" berichtet, dass die Polizisten ihn gegen das auto gestoßen haben und ihn ins gesicht geschlagen haben.

als das passierte, war ich im urlaub, deshalb hab ich nich sooooo den großen durchblick.

also, dann ziehe ich meine meinung natürlich zurück, wenn es noch ein Kind/Jugendlicher war.

tut mir leid wenn ich was übersehen habe.


iCh

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