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geschrieben am: 02.10.2003 um 13:58 Uhr
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Der 2.Oktober ist der Geburtstag eines des größten Verfechters der Gewaltlosigkeit, Mohandas Gandhi. Es ist außerdem der * Welttierschutz tag, ein Feiertag, der vor fast zwei Jahrzehnten ins Leben gerufen wurde, um dem Leiden der Milliarden von Tieren ein Ende zu bereiten, die weltweit in der Massentierhaltung und in Schlachthöfen geschlagen, verkrüppelt und getötet werden —und das alles nur für einen kurzen Moment des Geschmack ihres Fleisches.
Gandhi, dem man den Namen Mahatma (“Große Seele”) gab, lehrte uns, dass Gewaltlosigkeit damit beginnt, was wir essen. “Ich habe mir selbst gesagt, dass eine Kreatur umso mehr Recht hat, vom Menschen gegen die Gewalt vom Menschen geschützt zu werden, je hilfloser sie ist”, so Gandhi.
Gandhi verschrieb sich einer vollständigen Gewaltlosigkeit und schloss darin immer auch die Tiere ein, denn er sagte: “Die Größe einer Nation und ihres ethischen Fortschritts lässt sich daran messen, wie sie die Tiere behandelt.”
Diese Worte treffen heute mehr denn je zu in Anbetracht von Tiermassenhaltung und Schlachthöfen, in denen Milliarden Tiere niemals die Sonne sehen und jedes für sich einen entsetzlichen Tod stirbt. Man kann sich wohl vorstellen, wie Gandhis Reaktion gewesen wäre, hätte er gesehen, wie man Kälbchen noch am Tag ihrer Geburt ihren Müttern entreißt und sie bewegungsunfähig in Kälberboxen pfercht oder Hühnern die Schnäbel mit einem heißen Eisen abbrennt, damit sie sich in den winzigen, völlig überfüllten Käfigen nicht picken und um Platz kämpfen. Man kann sich wohl vorstellen, wie er reagiert hätte beim Anblick von schreienden Schweinen, die man bei vollem Bewusstsein in Bassins mit kochendem Wasser wirft, und Kühen, die *Schlachthof mitarbeitern in die Augen schauen, während man ihnen die Hufe abschneidet. Es ist traurig, aber genau diese Dinge geschehen Tag für Tag. Anfang dieses Jahres legte die Gewerkschaft der Fleischbeschauer dem US-amerikanischen *Landwirtschafts ministerium ein Gesuch vor, in dem sie bemängelten, dass die Produktionsbänder für die Arbeiter zu schnell laufen, als dass sie gewährleisten könnten, dass jedes Tier zu dem Zeitpunkt, da es gehäutet und zerteilt wird, wirklich tot ist.
Mehr als 50 Jahre nach seinem Tod ist Gandhi noch immer eine Quelle der Weisheit und Inspiration für die Welt. Wenn wir um ein Ende der Gewalt und des Terrorismus beten, denken Sie bitte an seine Worte: “Es steht uns nicht zu, Gott, den Mitfühlenden, in unseren täglichen Gebeten um seinen Segen zu bitten, wenn wir unsererseits nicht ein grundsätzliches Mitgefühl gegenüber unseren Mitgeschöpfen bezeugen.” Wir mögen vielleicht nicht imstande sein, alle Gewalt auf Erden zu beenden, aber wir können die Menge an Gewalt in unseren eigenen Leben verringern.“ Möchten Sie nicht Gandhis Beispiel folgen und ihre Gabel in ein mächtiges Werkzeug des Friedens verwandeln, indem Sie die zerschmetterten Körperteile der Tiere von ihrem Teller verbannen?
*manche wörter waren zu lang) ein grosser mann,finde ich
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