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Missionarsarbeit im Jahr 2003

Nutzer: MalcolmX_
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geschrieben am: 02.12.2003    um 20:49 Uhr   
Gestern Abend sah ich zufällig auf "Phoenix" eine Dokumentation über einen Afrikanischen Stamm in Namibia. Es war das "übliche", fremde Sitten, fremde Gewohnheiten und ein Deutscher Forscher. Doch dann wurde eine Tatsache genannt die mich mehr oder minder schockte. Es wurde von amerikanischen(!) Sekten erzählt die Schwarze nach Afrika entsendet damit sie "die ungläubigen zurück zum Licht führen". Gehandhabt wird das mit sozialen Projekten und "Aufklärung". Was ja ganz nett ist nur das man sich dann noch der Religion verpflichten muss.
Sollte es nicht unser aller anliegen sein diese "Naturreligionen" so zu bewahren wie sie sind und die Menschen nicht ihrer Kultur zu entfremden?
der auf Meinungen gespannte
Malcolm
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 02.12.2003    um 21:45 Uhr   
kommt auf die kultur an sag ich jetzt mal....wenn es zur "kultur" gehört, jungen mädchen die klitoris mit einer glasscherbe zu entfernen oder frauen zu vergewaltigen, um aids "loszuwerden" dann sollte man dringend einschreiten.
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Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 03.12.2003    um 09:37 Uhr   
sieh dir southpark an, "starvin marvin" das sagt alles

und zu diesem glasscherben thema, ich bin der auffassung das jede Kultur in der Lage sein muss sich SELBST zu entwickeln. Was gab es in Europa alles grausames, HExenverbennung, Folter etc. aber hier konnte sich die gesellschaft von alleine weiterentwickeln, was passiert nun wenn wir versuchen andere Gesellschaften künstlich zu modernisieren? in unserer unfähigkeit machen wir alles schlimmer.
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 03.12.2003    um 18:43 Uhr   
Ich seh das Thema gespalten entgegen. Zum einen geb ich grmpf recht. Solche Menschenverachtende Dinge sollten wir keineswegs tolerieren, andernseits sollte "der Weiße Mann" sich hüten, weiter an Afrika rumzubasteln. Wenn schon vor mehreren Jahrhunderten die Imperialisten in Afrika nicht immer versucht hätten, den Afrikanern ihr Leben aufzudrücken, würde es viele Kriege und Probleme heute in Afrika nicht geben.
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Nutzer: MalcolmX_
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geschrieben am: 03.12.2003    um 19:08 Uhr   
Hilfe ist gut nur sollten wir ihene "helfen sich selbst zu helfen". Es ist keine Hilfe einfach dort Geld hinzuschicken (was dann für waffen ausgegeben wird) oder dort ein MCDonalds zu erichten und zu sagen "wir haben in das Land investiert".
Viel weniger ist es aber Hilfe unsere eigene Kultur diesen Leuten aufzuzwingen wie in der Dokumentation die ich im Fernseh sah.
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Nutzer: Joleene
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geschrieben am: 04.12.2003    um 16:01 Uhr   
Im großen und ganzen denk ich mal, sollte man den Völkern und Stämmen ihre Sitten und Bräuche lassen, denn jeder hat eben seinen eigenen Stil, den es zu schützen gilt. Das rechtfertigt aber wiederum nicht das Einschreiten in das Tun oder die Freiheit anderer, so wie es mit diesen Dingen wie Entfernung der Klitoris oder Vergewaltigung geschieht.

Hilfe, sich selbst zu helfen, daraus seh ich nun mal, daß man nicht einfach Geld in die Länder dort unten schiebt, sondern auch Methoden zeigt, wie diese Länder das Geld sinnvoll einsetzen können. DAzu gehört zum Beispiel, daß man ihnen aufzeigt, wie man gewisse Dinge ansät, Rohstoffe verarbeitet und derlei. Sicher ist es nichts, denen einfach nur einen Sack Reis hinzustellen und zu sagen: "Hier macht mal."
Nur stellt sich dann wieder die Frage, wie weit kann man helfen, ohne einzugreifen, ohne zu stark zu verändern, ohne die Rechte und Freiheiten der anderen anzugreifen? Reicht es da wirklich aus, ihnen Ratschläge zu geben? Oder muß man sich daneben stellen und genauestens Anweisungen geben? Da steht man dann irgendwann immer an einem gewissen Konflikt, den es auszubügeln gilt.

Was ist richtig, was ist falsch? Und vor allem, wieviel ist richtig oder falsch? Wie lauten denn bitte die Antworten auf diese Fragen?

Joleene
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Nutzer: Caramon
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geschrieben am: 05.01.2004    um 14:08 Uhr   
ich denke,das nicht nur den naturvölkern mal erklärt werden sollte,was religion eigentlich wirklich ist...meiner meinung nach ist religion nämlich eine form von verhindern sich seiner wahren existenz bewusst zu werden,"eine geistige verdummung" sozusagen...ich will damit kein rassistischen oder ähnlichen gedanken verbreiten...vielmehr solltet ihr mal darüber nachdenken,warum der mensch mehr gehirn besitzt,als er eigentlich nutzt?...damit ist er fast alleine auf diesem planeten...ausserdem leben wir in einem universum,das aus mehr,als nur der uns wahrnehmbaren Raum-Zeit besteht...wir haben nur verlernt,wie wir unsere Bewusstsinne benutzen sollten...oder wie erklärt ihr euch eure dejavus und ähnliches?
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Nutzer: Irishmoos
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geschrieben am: 04.03.2004    um 06:46 Uhr   
überall wo der mensch die finger im spiel hat geschied ein unglück.
überall wo der mensch erscheind ist zersörung und leid !!!!
Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht einige Meter in seinen Schuhen gelaufen bist.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 04.03.2004    um 17:22 Uhr   


in sierra leone läuft derzeit ein riesenprojekt, das versucht, die in einem der widerwärtigsten bürgerkriege, den man sich vorstellen kann (obwohl das kaum einer schaffen dürfte ), wiederzuvereinigen und auszusöhnen.
besonders wichtig im prozess ist mitunter die christliche religion, welche nach dem krieg heftigen zulauf verzeichnete. erleichtert wird dies dadurch, dass dort keine religiösen vorbehalte sind wie andernorts : da es nur einen gott gibt, ist die religionszugehörigkeit quasi egal,
die naturreligionen selbst integrieren sich ohnehin und es wird zum teil frisch und munter mehrgleisig gefahren. so wie es hier ja auch war .. als die altgermanischen gottheiten ihren einzug im hiesig praktizierten christentum hielten.
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