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Wir sollen diesem Deppen wohl in den Arsch kriechen?! |
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geschrieben am: 12.12.2003 um 05:57 Uhr
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Bush verteidigt die Auftragsvergabe im Irak
US-Präsident George W. Bush verteidigt seine Entscheidung
Trotz heftiger internationaler Kritik hat US-Präsident George W. Bush die Entscheidung verteidigt, Gegner des Irak-Kriegs von der Ausschreibung für den Wiederaufbau des Landes auszuschließen. Bundeskanzler Gerhard Schröders Hinweis, dass er bei der Autragsvergabe an internationales Recht gebunden sei, quittierte er mit Spott: "Internationales Recht? Ich rufe besser meinen Anwalt an".
Pentagon schlägt Beitritt zur Koalition vor
"Es ist ganz einfach", sagte Bush in Washington. "Unsere Leute haben ihr Leben riskiert. Befreundete Koalitionsmitglieder haben ihr Leben riskiert, und deswegen wird die Auftragsvergabe das widerspiegeln, und genau das erwarten die US-Steuerzahler." Das US-Verteidigungsministerium verwies darauf, dass es den ausgeschlossenen Ländern offen stehe, der Koalition noch beizutreten und damit Verträge für den Wiederaufbau zu bekommen.
Keine Aufträge für Kriegsgegner
Der US-Kongress hat für den Wiederaufbau des Landes bis zu 18,6 Milliarden Dollar für Aufträge bereitgestellt, deren Vergabe sich einer Entscheidung der Regierung zufolge auch danach richten soll, ob die Herkunftsländer der ausführenden Firmen die USA in ihrem Krieg gegen den Irak unterstützt haben. Deutschland, Frankreich und Russland gehörten zu den entschiedensten Gegnern.
Beitrag durch Umschuldung leisten
Ein Weg für die Kriegsgegner, sich am Wiederaufbau des Irak zu beteiligen, sei durch Umschuldung, sagte Bush. Eine Mitarbeit bei der Reduzierung der Auslandsschulden des Irak in Höhe von schätzungsweise 120 Milliarden Dollar bedeute jedoch nicht, dass sie sich um die Wiederaufbau-Aufträge bewerben könnten. In einem Telefonat mit Schröder sowie den Staatschefs von Frankreich und Russland kündigte Bush an, der US-Sonderbeauftragte James Baker werde am Montag auf einer Rundreise Frankreich, Deutschland, Italien, Russland und Großbritannien besuchen. Baker ist zuständig für die Umschuldung des Irak. Seine Hauptaufgabe ist es, dem Land einen spürbaren Schuldenerlass zu verschaffen. Deutschland, Frankreich und Russland gehören zu den größten Gläubigern des Landes und nehmen damit eine Schlüsselrolle in den Verhandlungen ein. Russland hat inzwischen angekündigt, es werde dem Irak seine Auslandsschulden in Höhe von acht Milliarden Dollar nicht erlassen.
"Rückwärts gewandte Sicht der Dinge"
Schröder forderte die USA auf, ihre Entscheidung über die Ausschreibung zu revidieren. "Ich hoffe, dass es nicht dabei bleibt", sagte Schröder. Er fügte aber hinzu, man solle die Frage nicht dramatisieren. In seinem Telefonat mit Bush habe er seine Kritik erläutert. "Ich habe deutlich gemacht, dass das eine rückwärts gewandte Sicht der Dinge ist." Ein Ergebnis ihres Treffens in New York im September sei gewesen, nach vorne zu schauen.
Termin für Ausschreibungen verlegt
Die USA verschoben jedoch zunächst die Veröffentlichung der Ausschreibungen für die Aufträge. Das Verteidigungsministerium teilte auf seiner Website mit: "Die angesetzte Veröffentlichung der Ausschreibungen zur Unterstützung der Verträge für den Irak-Wiederaufbau ist vorerst aufgeschoben worden. Weitere Informationen werden sobald wie möglich bekannt gegeben." Die für den 11. Dezember angesetzte Vor-Ausschreibungs-Konferenz sei auf den 19. Dezember verlegt worden, hieß es.
Europäische Union ist empört
Die amerikanische Vergabepraxis bei Wiederaufbauaufträgen für den Irak hatte bei der Europäischen Union scharfe Kritik hervorgerufen. "Wir brauchen nicht noch einen Handelskonflikt", sagte der Chefsprecher der Europäischen Kommission. Nach Ansicht der Kommission müssen solche Verträge nach den Regeln der Welthandelsorganisation WTO vergeben werden.
Kritik aus den eigenen Reihen
Die "New York Times" berichtete, Beamte des Weißen Hauses seien wütend über den Zeitpunkt und den Ton der Direktive des US- Verteidigungsministeriums zur Auftragsvergabe gewesen. Bush selbst sei ausgesprochen unglücklich über die Gesprächssituation gewesen, zitierte das Blatt einen hohen Beamten. Es sei zu befürchten, dass damit Bushs Bestrebungen, die wegen des Irak-Krieges gestörten Beziehungen zu diesen Ländern zu kitten und sie stärker beim Wiederaufbau im Irak einzubinden, ausgehöhlt würden, hieß es.
Quelle: t-online.de
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Während die USA sich mitsamt Bush an den Ölverkäufen bereichern, dürfen wir die Schulden, die der Irak hat, dann wieder auf das deutsche Volk verteilen.
Was denkt sich dieser arrogante A r s c h eigentlich? Wahrscheinlich nicht viel mit seinem IQ kurz über Zimmertemperatur. |
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geschrieben am: 12.12.2003 um 10:10 Uhr
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ich muß sagen, dass ich hier nun mal die sichtweise der amerikanischen regierung verstehen kann. warum sollten amerikanische steuerzahler aufträge für deutsche firmen finanzieren (es sei denn, die nichtberücksichtigung tangiert internationales recht)?
würde ich doch vielleicht genau so machen. nur das thema schulden, das ist ja nun eindeutig nicht amerikanische sondern je deutsche, französische oder russische angelegenheit.
und @mallet: wer hat denn behauptet, dass bushŽs IQ so hoch sei? ich würd gern die quelle erfahren. |
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geschrieben am: 12.12.2003 um 10:49 Uhr
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Quelle: ZimmerRadiator, STufe 3
Zum Topic: lächerlichst, mehr gibbet net zu sagen. |
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geschrieben am: 13.12.2003 um 12:07 Uhr
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| Deutsche Firmen sollen von der Auftragsvergabe für den Wiederaufbau des Iraks ausgeschlossen werden-aber an den K O S T E N für den Wiedreraufbau werden deutsche Steuerzahler kräftig beteiliegt.Schulden warum sollte man dem Irak einen Teil der Schulden erlassen?uns erläßt auch niemand die Schulden nuß Deutschland eigendlich immer nach der US-Pfeiffe tanzen?! |
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geschrieben am: 13.12.2003 um 14:12 Uhr
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Hat Deutschland denn (und wenn ja, in welcher Höhe) Finanzhilfe für den Aufbau des Irak zugesagt?
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geschrieben am: 13.12.2003 um 16:26 Uhr
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| wenn ich nicht irre, haben sie 200 mio zugesagt und zudem über die eu nochmal ein bißchen. nur dass es bei den von bush angesprochenen geldern um us-amerikanische steuergelder geht...und noch einmal: warum sollten die denn ihre steuergelder deutschen firmen zugute kommen lassen? wollt ihr sie verpflichten, uns in den arsch kriechen? |
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geschrieben am: 13.12.2003 um 17:25 Uhr
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(zitat)Ein Weg für die Kriegsgegner, sich am Wiederaufbau des Irak zu beteiligen, sei durch Umschuldung, sagte Bush. Eine Mitarbeit bei der Reduzierung der Auslandsschulden des Irak in Höhe von schätzungsweise 120 Milliarden Dollar bedeute jedoch nicht, dass sie sich um die Wiederaufbau-Aufträge bewerben könnten(/zitat) Ja, beim Entschulden sind wir gut genug. Das Geld aus dem Ölverkauf steckt er dann selber ein.
Soll er doch das Geld aus dem Ölverkauf nehmen umd Deutschland auszuzahlen. Aber nein, erst Umschulden, während sein Land mit dem Geld arbeitet.
Ich habe keine Ahnung, wieviel Geld der Irak Deutschland schuldet, aber wenn es schon bei Russland 8 Milliarden sind, dürften es bei uns sicher nicht weniger sein, eher ein Vielfaches mehr. |
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geschrieben am: 13.12.2003 um 17:33 Uhr
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ich hab ein bisserl das gefühl, dass hier die gleiche verblendung wie bei bush vorliegt. die irakischen schulden deutschland gegenüber sollen bei ungefähr 4 milliarden us$ liegen, ebenso wie den usa gegenüber. frankreich und die russland haben jeweils ca 8 milliarden ausstehen.
und noch einmal:
derzeit geht es um die verteilung von us-steuergeldern. also seid nicht so gierig und lasst sie ihr geld doch ausgeben, an wen sie möchten. *grinst* |
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geschrieben am: 17.12.2003 um 04:30 Uhr
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ach nee, erst gegen den krieg schreien wie bekloppt und dann auftraege erhalten wollen? Andere sollen ihr leben riskieren, damit andere die hand aufhalten koennen? Ist es denn dem Ami seine schuld, dass der irak schulden hat?
Also da faellt mir nix mehr dazu ein ....tz
Ich finde es mehr als fair, wenn DIE laender auftraege erhalten die gegen hussein gekaempft haben.
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geschrieben am: 17.12.2003 um 11:43 Uhr
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Dann sollen die Länder, die die Aufträge erhalten, und dem Irak wirtschaftlich auf die Beine helfen, dafür sorgen, das die Länder, bei denen der Irak Schulden hat, diese auch an jene zurückzahlt.
Nein, da sollen wir (Deutschen) dann bereitwillig umschulden, und Schulden erlassen, während sich Bushili das Geld vom Ölverkauf selber in die Tasche wirtschaftet. Ha ha ha. |
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geschrieben am: 17.12.2003 um 15:00 Uhr
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| Vielleicht erläutert uns "Verteidigung" ja auch einmal, wovon seine notorische Rektalfixierung in Bezug auf den deutschen Staat herrührt? |
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geschrieben am: 18.12.2003 um 10:18 Uhr
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@mallet
da würde ich dir recht geben: die deutschen sollten schon dafür sorgen, dass die geschenkten schulden mit aufträgen nach deutschland gekoppelt werden. aber sie sollen halt nicht jammern wenn die amis ihr geld nicht deutschenfirmen geben wollen.
@sweety
das war eine schöne formulierung :-) |
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geschrieben am: 18.12.2003 um 23:25 Uhr
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| vielleicht fragt man den irak auch mal, wer ihr land am aufbau unterstützen soll. bush soll die klappe halten und brezeln fressen :-) |
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geschrieben am: 27.02.2004 um 16:40 Uhr
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Ein wenig abseits von diesem Agenturartikel mit dem diese Diskussion eröffnet wurde, wird hier immer wieder eine merkwürdige Haltung vertreten.
Ich habe eine Frage an alle, die etwas in der Form (vielleicht nicht Wortgetreu) geschrieben haben wie:
"Firmen aus den Ländern, die am Krieg beteiligt waren, sollten auch die Aufträge für den Wiederaufbau bekommen."
Ist das euer ernst? Die Kausalität zwischen Krieg und wirtschaftlichem Nutzen aufgrund von Rüstungsneuinvestitionen und Wiederaufbau zerstörter Gebiete ist ja klar. Aber wollt ihr allen Ernstes sagen, es sei nur rechtmäßig, dass der Aggressor auch die Rechte am Wideraufbau hält? Für mich klingt das ziemlich pervers. (Und eine Frage am Rande noch dazu: wart ihr denn dann auch Kriegsbefürworter?)
Wenn man es mal zynisch betrachtet kommen da spassige Sachen bei Raus:
Inovative Möglichkeiten, Hilfsgelder für den eigenen Gebrauch abzuzweigen:
Jedes westliche demokratische Land könnte sich im Rahmen des Anti-Terror-Krieges tolle Märkte sichern.
Man sucht sich einfach ein 'unzivilisiertes' Land mit ungeliebtem Regime (davon gibt es genug) und erklärt ihm den Anti-Terror-Krieg. Reiche Rohstoffvorkommen sind von Vorteil, aber nicht zwingend nötig. Möglicherweise muß man anfangs noch Gummibärchen-Beweise für die Niedertracht des Zielmarktes, pardon Terrorregiems bei der UN vorlegen. (Wer welche benötigt kann sie sicher relativ billig bei Powel bekommen)Da aber bereits bei diesem Präzdenzfall keine Konsequenzen aus der nachweisbaren Unrichtigkeit solcher Beweise gezogen wurden, ist dieser Teil des Planes nicht so wichtig.
Jedenfalls bombt man das Land dann in die Stenizeit zurück. Das macht nicht nur den Medien Spaß, nein auch die heimatliche Rüstungsproduktion wird angekurbelt und damit schafft man das heilige Gut des 20. und 21. Jahrhunderts: Arbeitsplätze. Das hat schonmal gut geklappt, man denke nur an die Vollbeschäftigung 39/40. Außerdem wird man mal den ganzen alten Schrott los, den man sonst teuer entsorgen muß. (Tja.. Munition mit Haltbarkeitsdatum ;) Sobald man sich eine zufriedenstellende Trümmerwüste geschaffen hat, kanns losgehen. Und glücklicherweise gilt:
"Firmen aus den Ländern, die am Krieg beteiligt waren, sollten auch die Aufträge für den Wiederaufbau bekommen."
(Anm. Die obenstehende Geschichte ist nur teilweise eine Karrikatur der tatsächlich stattgefundenen Ereignisse und enthält völlig fiktive Teile ;)
So, nun noch was sachliches:
Für den Wiederaufbau im Irak werden nach Schätzungen der UN 100 Milliarde Euro, also 125 Miliarden US-Dollar benötigt. Auf der Geberkonferenz in Madrid kamen 33 Milliarden aus der gesamten Internationalen Gemeinschaft zusammen.
Fazit:
1. Der amerikaniche Anteil von 18,6 Milliarden Dollar sind nur 56% der bewilligten Gesamtsumme und 14% der benötigten Gesamtsumme. Damit ist das Argument es ginge hierbei allein um amerikanische Steuergelder ad absurdum geführt.
2. Die Differenz zwischen den benötigten 125 Milliarden und den bewilligten 33 Milliarden wird die internationale Gemeinschaft noch aufbingen müssen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird dabei der prozentuale Anteil amerikanischer Gelder an der Gesamtsumme noch weit unter die derzeitigen 56% fallen. Unter diesen Voraussetzungen die Aufträge nach eigenem (amerikansichem)gutdünken an sich selbst und die alliierten zu vergeben, ist bestenfalls lächerlich.
(edit: sachlicher zusatz) Geändert am 27.02.2004 um 16:43 Uhr von BlackShot Geändert am 27.02.2004 um 17:03 Uhr von BlackShot |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2004 um 17:03 Uhr
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stimmt, -das sind ABM-massnahmen @ black |
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