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Bundeswehr und das Streichkonzept

Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 02.11.2004    um 16:09 Uhr   
Hi!
Heute wurde ja das Streichkonzept vom Minister Struck veröffentlich. So sind zum Beispiel in NRW 13 Standorte betroffen.
Darunter auch der Standort Düsseldorf, mein Standort.
In Düsseldorf sind die 7.Panzerdivison, das Fernmeldebataillion 820 und das Heeresmusikkorps 7 betroffen, die komplett aufgelöst werden.
4 Standorte in NRW werden komplett aufgelöst, z.B.: Coesfeld.
Deutschlandweit sind 105 Standorte betroffen entspricht ungefähr 40.000 Stellen.
Was meint ihr dazu?
Wird das Konzept erfolg haben oder nicht?

Mfg Knuspy
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Nutzer: cloud
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geschrieben am: 02.11.2004    um 16:39 Uhr   
Oha...das Fernmeldebataillon 820 war meine Adresse für die Alarmreserve. Was nun? Wo soll ich denn dann im Kriegsfall mich melden???

Ich finde das ganze eine ziemliche Sauerei. Gerade für Regionen in Sachsen, wie z.B. Schneeberg, und Sachsen-Anhalt ist das der Untergang. In solchen Regionen, wo schon eh wenige Leute leben, arbeiten und kaufen, war die Bundeswehr ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der nun wegfällt und den Untergang solcher Orte besiegelt.

Hier die offizielle Liste (in Klammern die Zahl der BEschäftigten):

Baden-Württemberg
Offenburg (8)
Albstadt (20)
Horb am Neckar (540)
Tübingen (3)
Heidenheim (3)
Amstetten (30)
Heilbronn (60)
Tauberbischofsheim (1110)
Külsheim (1150)

Bayern
Mellrichstadt (1000)
Coburg (4)
Aschaffenburg (4)
Nordheim am Main (8)
Wiesentheid (4)
Pfofeld (20)
Bayreuth (130)
Erlangen (3)
Neunburg vorm Wald (750)
Landshut (60)
Leipheim (350)
Augsburg (100)
Weilheim (3)
Nussdorf am Inn (9)
Brannenburg (800)
Marktbergel (60)

Brandenburg
Neuruppin (60)
Oranienburg (740)
Brandenburg a. d. Havel (930)

Hessen
Bad Arolsen (50)
Wolfhagen (540)
Fuldatal (1390)
Hessisch Lichtenau (790)
Sontra (780)
Schwalmstadt (980)
Neustadt (550)
Fulda (6)
Giessen (80)
Erbach (3)

Mecklenburg-Vorpommern
Dabel (690)
Wismar (3)
Parchim (20)

Niedersachsen
Jever (40)
Varel (1060)
Bad Zwischenahn (440)
Grossenkneten (10)
Wildeshausen (640)
Bippen (20)
Fürstenau (890)
Lingen (Ems) (980)
Osnabrück (6)
Georgsmarienhütte (20)
Goslar (1140)
Hildesheim (410)
Hambühren (10)
Wesendorf (970)

Nordrhein-Westfalen
Emmerich (950)
Borken (870)
Coesfeld (1440)
Dülmen (70)
Lüdinghausen (20)
Hamm (910)
Lippstadt (930)
Detmold (60)
Essen (70)
Hemer
Solingen (60)
Much (30)
Düren (230)

Rheinland-Pfalz
Westerburg (480)
Neuwied (3)
Mendig (810)
Niederbrombach (40)
Hermeskeil (740)
Neustadt a. d. Weinstraße (10)
Ludwigshafen (3)
Worms (3)
Rheinböllen (120)

Sachsen
Torgau (3)
Bautzen (60)
Görlitz (3)
Porschdorf (4)
Chemnitz (200)
Werdau (60)
Schneeberg (1400)
Plauen (3)

Sachsen-Anhalt
Stendal (60)
Wittenberg (60)
Köthen (Anhalt) (3)
Eisleben (3)
Hohenmölsen (770)

Schleswig-Holstein
Bordelum (30)
Enge Sande (160)
Kappeln (1950)
Rendsburg (1870)
Arkebek (20)
Albersdorf (740)
Neumünster (90)
Kellinghusen (940)
Breitenburg (840)
Bad Segeberg (870)
Bad Oldesloe (50)
Mölln (60)
Lübeck (20)

Thüringen
Nordhausen (3)
Rudolstadt (3)

Deutlich abgebaut werden sollen die Standorte in:
Efringen-Kirchen (von bisher 50 Personen auf eine Person), Heidelberg (von 250 auf 90), Setzingen (110/50), Sigmaringen (2200/1490), Stetten am kalten Markt (2080/1280), Hammelburg (2490/1830), Penzing (2360/720), Regensburg (2140/150), Weiden/Oberpfalz (280/60), Doberlug-Kirchhain (1610/520), Frankfurt/Oder (200/90), Strausberg (2200/1360), Homberg/Efze (640/80), Eggesin (290/30), Lübtheen (160/30), Schwerin (940/290), Aurich (1000/470), Celle (1670/1100), Ehra-Lessien (110/30), Oldenburg (1920/1380), Düsseldorf (3020/1520), Emmerzhausen (190/30), Koblenz (8830/7700), Leipzig (2240/680), Zeithain (1270/170), Dörnitz (150/30), Halle/Saale (210/40), Bargum (190/60), Heide (1070/400), Ohrdruf (140/30).

Na Prost Mahlzeit, wenn das nicht einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit nach sich zieht...

der cloud
Und Gott sagte: "Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!" -
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 02.11.2004    um 17:15 Uhr   
(zitat)Na Prost Mahlzeit, wenn das nicht einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit nach sich zieht...(/zitat)Denke mal, dass es den Staat aber billiger kommt, als diese Standorte weiterhin zu erhalten und genau deshalb geht man das wohl auch gleich so krass an.

Soll es eigentlich ein Konzept zur Arbeitsvermittlung dieser 40.000 Stellen geben?! Kann mir nicht vorstellen, dass man diese Leute einfach so auf die Straße setzt.

Steven
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Nutzer: cloud
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geschrieben am: 02.11.2004    um 17:24 Uhr   
Die Soldaten setzt man sicher nicht auf die Straße, die werden erstmal auf andere Standorte verteilt.
Aber die zivilen Mitarbeiter werden das nicht so einfach haben. Schließlich gibt es die in den anderen Standorten ja schon, folglich braucht man sie nicht mehr.

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Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 02.11.2004    um 20:42 Uhr   
Also die Zivilisten werden es echt schwer haben. Die Soldaten hingegen werden wie schon erwähnt auf andere Standorte verteilt werden.
Das ganze soll bis 2010 beendet sein.
Das heißt Zeitsoldaten werden einfach auslaufen und dann aus dem Dienst ausscheiden.
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Nutzer: L_Damati
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geschrieben am: 03.11.2004    um 11:55 Uhr   
nun hat der staatdoch mal durchgegriffen..also ich finde es gut ...nun arbeitslose wird dem staat noch biliger kommen...aber naja erstmal abwarten und tee trinken
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Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 03.11.2004    um 20:14 Uhr   
Also die Soldaten waren ein großer Faktor für die Wirtschaft für die Städte.
Z.b.: Bäckerein beliefern die Küchen und Heimbetriebe der Bundeswehr mit Brötchen, Kuchen etc.
Viele Handwerker verlieren wichtige Aufträge in den betroffenen Standorten.
Diskotheken, Bars, Kneipen, Cafés und was noch alles dazugehört verlieren durch den Abzug der Soldaten viele wichtige Kunden.
Mal schauen wie das ausgeht das ganze Spektakel.
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Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 04.11.2004    um 22:46 Uhr   
Ums mal so zu sagen wie ich es ganz persönlich sehe:
Es ist mir absolut egal!
Was muss man sich 12 Jahre verpflichten anstatt was anderes zu lernen?!
Außerdem: Wenn sie an andere Standorte versetzt werden isses keine Katastrophe. Es sind nunmal Beamte und somit können sie bundesweit verschoben werden.
Verstehe die Aufregerei nicht.
"Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 04.11.2004    um 23:30 Uhr   
muß der staat eigentlich immer die arbeitsplätze stellen? er tut jetzt daß, was jeder unternehmer tut, wenn die kosten zu hoch werden: er speckt ab. das ist unternehmerisch und wirtschaftlich sinnvoll auch wenn es im einzelfall schmerzhaft ist.
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Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 05.11.2004    um 13:14 Uhr   
Über die Wirtschaftlichkeit kann man sich streiten. Da viele kleine Städte abhängig waren bzw es sind von den stationierten Soldaten.
Worauf ich eigentlich hinaus will, ist das man ein riesiges Theater macht wegen Karstadt und bei Opel, aber bei der BW läuft derzeit genau das selbe ab.
Warum man sich 12 Jahre verpflichten lässt fragst du?
Ganz einfach die antwort.
Das Geld stimmt, bei einer Verpflichtung von 12 Jahren kann man eine Ausbildung beim bund machen "Staatlich anerkannt".
Das sind nur 2 von vielen Gründen.
Viele Leute kommen zum Bund mit dem Gedanken scheiss BW aber wenn sie eine Zeit dabei sind ändert sich ihre Meinung doch ziemlich schnell.
Naja jedem das seine :o)
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Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 05.11.2004    um 19:15 Uhr   
Ein Kumpel war vier Jahre bei den Fallschirmjägern. Erst mit Elan, dann wollte er nur noch weg, weil seiner Meinung nach da fast nur Idioten herumlaufen.
Aber wenn das Geld stimmte, dann ham diejenigen ja noch genug. :-)
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Nutzer: Amalaswyntha
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geschrieben am: 05.11.2004    um 19:20 Uhr   
Vielleicht sollte man sich mal fragen, warum wir mittlerweile zu den Schlusslichtern gehören was den öffentlichen Dienst angeht und dazu gehört auch halt die Bw. Z.B. Nachbarland DK beschäftigt rund 1/3 der arbeitenden Bevölkerung im ÖD.

Für meinen Teil denke ich, dass hier aufgrund leerer Kassen einfach nur eine Art Notlösung gefunden wurde, deren Ende noch gar nicht abzusehen ist. Nur wenn unsere Firmen Beschäftigung bieten sollen, muss der Staat vorangehen und sollte nicht grad abbauen. Das ganze geht doch mittlerweile soweit, dass Bundesangestelltentarifverträge in Kreisen gekündigt werden und den Arbeitnehmern gar keine Wahl gelassen wird.

Zum anderen denke ich, das mit dieser Aktion wir uns noch abhängiger machen von anderen Staaten. Wer nimmt uns dann noch für wichtig? Da können wir noch so laut auf den Strassen schreien.

Und um Steven eine Antwort zu geben: Nein, es gibt kein Konzept zur Arbeitsvermittlung. Da bis 2010 die Auflösung vonstatten gehen soll, gleichzeitig 2010 auch der betriebliche Kündigungsschutz ausläuft, kann sich jeder denken, was dann laufen wird ;). Wer bis dahin nicht irgendwie in Rente geht, muss sich halt dann mit Hartz IV anfreunden (was das Zivilpersonal anbelangt).
Bei den Soldaten läuft halt die Dienstzeit aus, Übernahme zum Berufssoldat wird wesentlich schwieriger und Neuverpflichtungen als Zeitsoldat nur für kleine Zeiträume.
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Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 05.11.2004    um 22:28 Uhr   
Brave Soldaten? Leg mal deine Landserheftchen beiseite.
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 05.11.2004    um 22:53 Uhr   
Bitte nicht schon wieder irgendwelche Diskussionen über Rechts/Links/Juden/Asylante/Österreich/etc. führen. Einige sollten langsam wissen, dass dies zu nichts führt außer, dass der Beitrag hier geschlossen wird und das finde ich bissl rücksichtslos dem Threaderöffner gegenüber.

Vielen Dank!

Steven
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Nutzer: Amalaswyntha
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geschrieben am: 06.11.2004    um 11:31 Uhr   
Auch da liegst Du falsch in der Annahme, Verteidigung. Die Liegenschaften werden nicht so einfach mal einer anderweitigen Nutzung zugeführt, sondern sie werden zum Kauf angeboten. Mittlerweile gibt es gut 60 Seiten von freigewordenen Bw-Liegenschaften zum Verkauf angeboten im Netz schon von der letzten Strukturreform her. Allerdings das Interesse daran ist nicht sonderlich gross. Damit zu rechnen, dass diese Liegenschaften einfach mal so einer anderweitigen Nutzung zugeführt werden, damit automatisch Arbeitsplätze wieder geschaffen werden, ist fatal.
Was den eigentlichen Verlust der Arbeitsplätze anbelangt: Von 400 wegfallenen zivilen Bw-Arbeitsplätzen einer Kleinstadt gehen höchst 70 davon in vorgezogenem Ruhestand, ein Teil findet vielleicht in Privatfirmen Unterschlupf und der Rest? Ganz zu schweigen von den Privatfirmen vor Ort, für die die Bundeswehr ein grosser Auftraggeber mit war (Bäckereien, Bauunternehmer usw.) - auch hier wird in einer Kleinstadt mit Folgekündigungen zu rechnen sein.
Mal ganz von den betroffenen Arbeitnehmern und Soldaten abgesehen: es gehen ja Arbeitsplätze verloren, die langfristig auch nicht aufgestockt werden. Ergo: die zukünftigen Schulabgänger haben noch weniger Möglichkeiten eine Arbeit zu finden. Bei der heutigen Arbeitslosenzahl muss man sich fragen, wieviel Verluste an Arbeitsplätzen können wir noch verkraften?

Man kann das ganze natürlich auch ironisch sehen. So lange Vater Staat noch Miete und Taschengeld zahlt, reichts und man sitzt warm und trocken zu Hause.
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Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 07.11.2004    um 17:13 Uhr   
Das ist doch ds was ich die ganze zeit sage. Es werden Stellen gestrichen und Privatunternehmen werden die Aufträge geklaut.
Das Kasernen verkauft werden ist klar, bringt ja an und für sich Geld.
Beispiel:
Die Reitzensteinkaserne in Düsseldorf (7.Panzerdivision) wurde verkauft (35 Mio €).
Was für mich auch unverständlich ist, ist das viele Einheiten aufgelöst werden sollen, die viele Soldaten jährlich ins Ausland schicken.
Das Traditionsverbände einfach so aufgelöst werden.
Und das Einheiten aufgelöst werden und das andere Einheiten Erbschleicher sind und ihn die Kasernen kommen wo Einheiten aufgelöst werden.
Für mich ist das ein großer Schritt ruckwärts in Sachen Wirtschaft.
Aber mal gucken wie sich das der nette Herr Dr. Struck gedacht hat.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 19.11.2004    um 22:48 Uhr   

klar wird das konzept erfolg haben - ziel ist schließlich ein mobiles, nichtnationales euroheer .. an dem konzept arbeitet das institut für friedensforschung schon seit über 20 jahren.
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Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 25.11.2004    um 19:43 Uhr   
was ich mich frage:
is die BW ne wohlfahrtsorganisation oder was?
Wenn aus militärischen Gründen entschieden wird das wir die standorte nich brauchen dann werden sie eben dicht gemacht. seit wann is die volkswirtschaft sache des militärs?
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Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 01.12.2004    um 17:30 Uhr   
(zitat)was ich mich frage:
is die BW ne wohlfahrtsorganisation oder was?
Wenn aus militärischen Gründen entschieden wird das wir die standorte nich brauchen dann werden sie eben dicht gemacht. seit wann is die volkswirtschaft sache des militärs?(/zitat)

Haushaltsetat? Sagt dir das was?

Umso schlechter die Wirtschaft in Deutschland läuft umso weniger mittel hat die Bundeswehr zu verfügung. Wenn jetzt kleine Standorte geschlossen werden sinkt dort die Wirtschaft, bei einem ist das halb so wild aber bei 50-100 geht das mächtig auf die Wirtschaft und somit auch auf das Haushaltsetat.

Noch fragen? *gg*
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 01.12.2004    um 19:23 Uhr   

führtest du ein bankhaus, knuspy, dann würde ich dich meiden : zahle ich 50.000 teuris ein, dann sollte ich mich wohl darüber freuen, daß ich nach ein paar jahren 20.000 teuris zurückbekomme ? ;-)

und noch etwas - die standorte wissen schon seit jahren von den geplanten entscheidungen. daß verwaltung und unternehmen nicht darauf reagierten und sich auf weiteren geldsegen einstellten, haben sie sich schon selbst anzulasten.
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Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 02.12.2004    um 21:15 Uhr   
Mag ja sein das sich die kleinen Städte darauf eingestellt haben, aber wirklich mit gerechnet das ausgerechnet IHR Standort dich gemacht wird haben die wenigsten.
In Düsseldorf war es bis zum 2.11 nicht klar ob die 7.PzDiv verlegt wird oder aufgelöst wird.

Deshalb konnten sich viele nicht einstellen, da die wenigstens wussten das dort was dicht gemacht.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 04.12.2004    um 02:51 Uhr   

eigenversagen @ knuspy

und .. wem tuts weh ? *g
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Nutzer: Amalaswyntha
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geschrieben am: 04.12.2004    um 17:24 Uhr   
@starchaser
Das die Standorte schon seit Jahren davon wussten ist definitiv falsch. Gut 20 % hatten wohl einen Verdacht, da sie bei der letzten Reform schon im Gespräch waren, bei den restlichen 80 % kam es überraschend. Oder wie willst Du erklären, das bei der letzten Reform ein Standort aufgebaut wird, bei der nächsten geschlossen?

@sowasvonschlau
Wohltätigkeitsverein sicher nicht - gebe ich recht. Aber gerade in der heutigen Zeit ist ein Abbau von Arbeitsplätzen und gerade im ÖD fatal. Wie willst denn Du z.B. erklären, wieso ausgerechnet DK über 30 % Arbeitsplätze im ÖD besitzt, von anderen Ländern ganz zu schweigen. Nur good Old Germany bugsiert sich ins Schlusslicht, hat aber eine enorm hohe Arbeitslosenrate. Mal ganz davon abgesehen, dass der Bundesrechnungshof manche Bemühungen der Bw schon kritisiert.
Im Endeffekt scheint es mir mehr ein sinnloses Versuchen einen maroden Staatshaushalt zu finanzieren.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 04.12.2004    um 21:05 Uhr   

damit, daß die betroffenen bürgermeister besser jammern konnten ? selbiges gilt ja auch für das sinnlose hin- und hergeschiebe von staatsbehörend, die selbstredend in die jeweiligen landeshauptstädte gehören..

welche orte haben denn angeblich nichts von einer möglichen reduzierung der truppenstärke vor ort gewußt ?
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Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 05.12.2004    um 23:32 Uhr   
Ich geh mal von der Hälfte der Städte aus. In einigen Städten steht es natürlich schon sehr lange fest, jedoch wurde sich dort nicht richtig darauf vorbereitet.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 06.12.2004    um 05:41 Uhr   
qed ..*g
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