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Nutzer: Falke1983
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geschrieben am: 21.05.2005    um 11:29 Uhr   
Politik wird auf heute und jetzt gemacht, mit einem äußerst spekulativen zukunftskonzept, da keiner sich sicher ist ob er in der zukunft noch an der Macht ist, d.h. es geht um Machtfragen die auf ein Zeitraum von höchstens zehn jahren (reale Kalkulation) beziehen. Aus dieser rechnung läuft die entscheidung über krieg und frieden die spätfolgen (über einen längeren Zeitraum) werden dabei schon aus übersichtlichkeit des kalküls nicht berücksichtigt, also waren sie zu keinem zeitpunkt, irgendwo in erwägung gezogen.
wenn krieg angefangen wird werden diese spätfolgen nicht in erwägung gezogen und sind einzig und alleine dem wesen des krieges zuzuschreiben, welches keine gesetze anerkennt und in seiner grausamkeit nur von den kontrahenten kontroliert werden kann (Carl von Clausewitz). wenn der eine aufs ganze geht hat der andere zu reagieren falls er gewinnen will.

falke
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