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linux-server

Nutzer: totty
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geschrieben am: 30.04.2002    um 12:47 Uhr   
kann mir einer sagen welche version ich dafür nehme??oder besser gesagt,welche ist einfach für serverzwecke zu konfigurieren?
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Nutzer: lordicon
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geschrieben am: 04.05.2002    um 02:51 Uhr   
Hallo,

deine Frage ist zwar verständlich, doch leider gibt es darauf keine Pauschalantwort.

Evtl. mal ne Begriffsklärung:

Linux ist "ledeglich" der Kernel, der "kern", um damit richtig arbeiten zu können gibt es viele kleine und große Programme drumherum. Z.B. Shells in allen Variationen, Programme für's Netzwerk, vieles vieles mehr bis zu Serveranwendungen wie Web-, File-, FTP-, Mail-, LDAP-, Radius-, POP3- und DNS-Server.

Eine Distribution ist ein Sammelsorium dieser ganzen Software.
Meist auf CD gebannt und mit Dokumentation versehen.
Da gibt es z.B.: Suse, Mandrake, RedHat, Slackware, Trustix, Debian, Caldera, und noch viele andere mehr.

Wenn ich mal "rate" möchtest du gerne Wissen welche Distribution du nehmen sollst.

Eine Pauschalantwort gibt es nicht, da jede Distribution ihre eigenarten hat.
Suse z.B. hat eine sehr gute Dokumentation und ist heutzutage nach meiner Meinung Sehr Windowsumsteigerfreundlich (wow ... was für ein Wort :-). RedHat wird nach meinen Erfahrungen besonders gerne im Kommerziellen Umfeld genutzt da spezielle Vorraussetzungen für andere Software vorhanden sind (Natürlich haben das auch andere Distris, nur hab ich da noch nichts anderes vorgefunden :). Trustix (wie am Namen erkenntlich) ist auf sicherheit getrimmt.
Debian ist eine Distribution die zu 100 % von freiwilligen erstellt wird, vor der Veröffentlichung wird jedes Softwarepacket einer intensiven Fehlersuche und Lasttests unterzogen.

Und hier nun meine Empfehlung (basierend auf eigenen Erfahrungen ;):

Wenn du noch nicht viel Erfahrung mit Linux hast wird SuSe im Buchladen, oder direkt bei Suse gekauft, wegen der super Begleitdoku dein Freund.
Direkt danach folgt Mandrake Linux, leider kenne ich dort nicht die Doku die man bekommt wenn man eine Box kauft.

Solltest du schon weiter Fortgeschritten sein empfehle ich Debian. Es erfordert fundierte Kenntnisse.

Eigentlich sollte folgender Hinweis noch weiter oben stehen :):
Mach dir Gedanken was du überhaupt auf deinem Server anbieten möchtest. NIcht einfach wild drauf Loslegen.

Gruß,

Lordicon

P.S.: Zu Risiken und Nebenwirkungen wie totaler M$-Verzicht Fragen sie ihren Linux-Guru.

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Nutzer: linné
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geschrieben am: 04.05.2002    um 14:30 Uhr   
@ Lordicon

So...ich habe mal ein paar einfache Fragen.

Kommt man mit Linux zB. alleine aus?
Was passiert zB. mit Dokumenten aus der Office-Familie, gibt es ein Äquivalent zu Power-Point...kurz, wie sieht es mit der Kompabilität der Software aus?


Ein paar neue Programme sich anzueignen ist nicht das Problem, aber leider ist MS ziemlich dominierend, und zwei Betriebssysteme parallel laufen zu lassen...ueberfluessig fuer den Normalouser.


Ich mag Windows auch nicht, aber der tägliche Datenaustausch mit der Windows-Welt hält mich vom Umsteigen ab. Siehst Du da Lösungen?


Linné
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Nutzer: timeserver
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geschrieben am: 04.05.2002    um 14:47 Uhr   
(zitat) Was passiert zB. mit Dokumenten aus der Office-Familie, gibt es ein Äquivalent zu Power-Point...kurz, wie sieht es mit der Kompabilität der Software aus?(/zitat)StarOffice 5.2 eignet sich zum Anzeigen von MS Office-Dokumenten unter Linux ebenso wie unter Windows.
Die 5.2-Version für Linux und Windows kann man übrigens kostenlos downloaden. (Aufgrund des URL-Verbots ist es mir nicht möglich die URL hier zu posten.)

ms office? ich verzichte,
[edit: add download-info]
Geändert am 04.05.2002 um 14:51 Uhr von timeserver
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Nutzer: lordicon
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geschrieben am: 05.05.2002    um 01:54 Uhr   
(zitat)Kommt man mit Linux zB. alleine aus?(/zitat)
Ich ja :-).

(zitat)Was passiert zB. mit Dokumenten aus der Office-Familie, gibt es ein Äquivalent zu Power-Point...kurz, wie sieht es mit der Kompabilität der Software aus?(/zitat)
Gibt es durchaus. Als komplette Officesuite alá Staroffice oder koffice. Auch gibt es mehrere Einzelprogramme für bestimmte Fälle.


(zitat)Siehst Du da Lösungen?(/zitat)
Aber sicher. Konsequentes umsteigen auf Plattformunabhängige Formate wie XML oder auch Postscript und PDF.
Als erstes sollte man alle Dokumente die man erhält für sich selbst in M$ unabhängige Formate umwandeln und beim Antworten auch nur diese benutzen.
Im nächsten Schritt sollte man jedem, ich geh immer von meiner Firma aus;), der nicht der eigenen Organisation angehört klar machen das man Formate die unabhängig sind bevorzugt und darum bitten innerhalb der Korrespondenz auch nur diese zu erhalten.

Übrigens timeserver, Staroffice 5.2 ist hoffnungslos veraltet ;-).
Aktuell ist StarOffice 6.0, dies ist aber meines Wissens nicht mehr kostenlos. Dafür gibt es OpenOffice (openoffice.org). StarOffice wird aus Openoffice gebildet und von Sun mit einigen kommerziellen "Features" versehen wie z.B. Rechtschreibprüfung. OpenOffice ist in der vor ein paar Tagen veröffenlichten Version 1.0.0 erhältlich.

Gruß,

Lordicon
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Nutzer: timeserver
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geschrieben am: 05.05.2002    um 16:37 Uhr   
StarOffice 5.2 ist die aktuelle StarOffice-Release.
StarOffice 6.0 befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und ist lediglich als einige Monate alte Beta-Version verfügbar (gewesen). Mal ganz davon abgesehen ist mir die 6.0-Version unsympatisch. Noch längere Ladezeit als die 5.2 und kein StarDesktop mehr, dennoch als Kern nur eine Datei. Hat man also mehrere Komponenten offen (z.B. StarWriter, StarDraw und StarCalc) und stürzt eine davon ab, so stürzen auch alle anderen mit ab und alle ungesicherten Dateien gehen verloren. Zugegeben, ist bei 5.2 genauso, dafür ist und war 5.2 jedoch kostenlos.

Hinweis: Es ist hier nicht gestattet URLs anzugeben (nach der aktuellen Verfahrensweise hier, zählen dazu auch Adressen ohne Protokollangabe; hauptsache eine TLD ist dabei).


[edit: add aktuelle verfahrensweise]
Geändert am 05.05.2002 um 16:40 Uhr von timeserver
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Nutzer: toa
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geschrieben am: 05.05.2002    um 23:00 Uhr   
seit einigen tagen steht open office 1.0 zur verfügung. die software läuft auf windows UND linux und kann mit allen microsoft dokumenten umgehen.

in den zdnet-news gab es diese woche eine entsprechende meldung.
1, 2, 3 und wieder mal vorbei...
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Nutzer: linné
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geschrieben am: 05.05.2002    um 23:36 Uhr   
Danke für die Infos, kann ich daraus also folgern, dass ich beim Neukauf mir Žn Linux System ,zB. Suse, draufmachen kann, ohne auf unüberwindliche Probleme zu stossen?!

Naja, iss wohl eher als Aussage zu betrachten, gg.


Linné...beim nächsten Rechner Windows dann wohl den Rücken zukehren wird.
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Nutzer: Brünette22
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geschrieben am: 06.05.2002    um 14:48 Uhr   
Linné: Meine "Probleme" mit Linux lagen zwar bisher immer in anderen Bereichen als bei Windows und OS/2, aber wirklich mehr oder unüberwindbar sind sie auch nicht. Finde ich. :o)
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