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DSL via Hub bei mehreren Stockwerken

Nutzer: ceoa
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geschrieben am: 28.02.2003    um 14:41 Uhr   
Folgender Sachverhalt:
In dem Gebäude um das es im folgenden gehen wird ist bereits ein T-DSL-Anschluss durch die Telekom aktiviert und nutzbar, dieser Anschluss befindet sich im Keller des Gebäudes. Von dort aus ist es möglich via DSL in das Internet zu gehen.
Nun soll jedoch ein zweiter PC im ersten Stockwerk via Hub an das DSL angeschlossen werden. Vom ersten Stockwerk verläuft nur ein ISDN-Kabel in den Keller.
Besteht eine Möglichkeit den Rechner im ersten Stockwerk ohne das verlegen von Leitungen anzuschließen? (Meine Vermutung geht jedenfalls dahin dass man ein achtädriges Standard-RJ45-Kabel verlegen müsste.)
Falls es solch eine Möglichkeit nicht gibt, ist es dann unter Umständen möglich ein zweites DSL-Modem zu betreiben? (Allerdings sagt mein Gefühl auch hier nein.)
Eine Lösung via RJ45-Kabel wäre nicht schön aber evtl. noch umsetzbar. Wie lang darf das Kabel denn maximal sein um Datenverlust oder Signalschwäche etc. auf der Wegstrecke Keller > 1.OG zu vermeiden?

Freundliche Grüße
ceoa
Beitrag wurde von tinkerbell am 28.02.2003 um 16:17 Uhr aus dem Forum Mal ernsthaft ! verschoben.
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Nutzer: Iridan
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geschrieben am: 28.02.2003    um 14:49 Uhr   
ich glaub da bist du im falschen Forum gelandet
iri
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Nutzer: ceoa
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geschrieben am: 28.02.2003    um 16:01 Uhr   
Allerdings...
Eigentlich sollte es eines weiter runter.
Sofern die Möglichkeit besteht diesen Beitrag doch noch an seinen vorbestimmten Platz zu verfrachten, so bitte ich dies zu tun.

Ist mir ja noch nie passiert...
ceoa
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Nutzer: Brünette22
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geschrieben am: 28.02.2003    um 19:28 Uhr   
Link
...demnach belegt TP eh nur 4 Adern. Wenn die ISDN-Belegung nicht die gleiche ist, musst Du halt einen neuen crimpen.

Wenn es bei dem einen PC (oben) bleibt, spar Dir den Hub und benutze eine 2. Netzwerkkarte im PC (unten) und einen XOver-Adapter (oder crimpe das Kabel gleich XOver).
ICS (ab Windows 98SE dabei) ist zwar fein, schränkt Dich aber ein. So muss zB der PC (unten) an sein, NetMeeting kannst Du auf beiden PCs vergessen.
Die Konfiguration dazu findest Du im Netz und sogar hier im Forum - auf dem PC (oben) solltest Du den PC (unten) natürlich als Gateway eintragen.

Die sinnvollste Alternative ist meiner Meinung nach, einen Hub anzuschaffen und einen ollen 486er (mit zwei Netzwerkkarten) als Router hinzustellen. Die Konfiguration dazu ist nicht allzu tragisch, und die Anschaffungskosten sind ggf. sogar niedriger als bei einem dieser fürchterbaren DSL-Router. fli4l (Link - Disketten-basierter Router) kannst Du nämlich - im Gegensatz zu einigen dieser Blinkiblinki-Schrottkästen - sogar "sicher" konfigurieren.
Mit Hub vercrimpst Du natürlich 1:1 - nicht XOver. ;-)

Die Segmentlänge sollte eigentlich nicht allzu schlimm ins Gewicht fallen - probieren lohnt sich. Bei Fast Ethernet sollten es (wenn ich mich recht erinnere - Korrektur erbeten) 100m sein - also rd. 49m bei einem einzigen Kabel. Das würde ich einfach mal austesten - ein paar Übertragungsfehler hin und wieder werden Deine Verbindung schon nicht ins Wanken bringen.

Teste doch einfach mal die "Physik" aus (Kabel anpassen, XOver-Adapter ran, beide PCs konfigurieren, Stresstest) - wenn das klappt, schau Dich bei fli4l um. Und natürlich bei Google - das Problem haben jeden Tag ~200 Leute, dementsprechend gibts auch eine Menge Lösungen dafür. ;-)
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Nutzer: ceoa
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geschrieben am: 03.03.2003    um 22:01 Uhr   
Danke für die ausführliche Antwort.
Ich muss allerdings sagen, dass ich mir über die lokale Situation nicht ganz im klaren bin (ich halte mich nicht in dem Gebäude auf von dem ich sprach).
Vielleicht komm ich um crimpen etc. herum wenn es möglich ist die Kabel in der ISDN-Dose so anzuordnen das die Daten im Keller auch entsprechend abgenommen werden können (evtl. über zusätzliche ISDN-Dose oder doch über ein gecrimptes Kabel.
Nun, über die genaue Lage vor Ort muss ich mich wohl noch informieren.

Ich denke ein Hub oder ein Hardware Router sind schon die beste Lösung. Wenn man von oben ins Internet will muss man nicht erst in den Keller laufen um den anderen Rechner zwecks ICS anzuwerfen; einen zusätzlicher alten Rechner als Router zu verwenden wäre auch nicht so sinnvoll, dieser müsste dauernd laufen oder zumindest dann hochgefahren werden wenn jemand ins Internet möchte. Das steigert die Stromkosten und ist unkomfortabel (wenn man runterlaufen muss).
Ich dabei auch an folgendes: Ob ich nun eine Netzwerkkarte (für ICS) für 10 Euro oder einen Hub für 20 Euro kaufe, das nimmt sich nicht viel - der Nachteil ist halt das dann immer nur einer der beiden Rechner ins Internet kann.

Es kommt mir hauptsächlich darauf an dass die Daten auch im Keller ankommen, auf einen Funkrouter soll jedoch verzichtet werden, allein aus Kosten- und Sicherheitsgründen (die möglichen zukünftigen Anwender dieser Gerätschaften sind im Bereich Sicherheit nicht sehr bewandert).

Es dankt mit freundlichen Grüßen
ceoa
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Nutzer: Brünette22
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geschrieben am: 04.03.2003    um 15:39 Uhr   
Vielleicht komm ich um crimpen etc. herum
Das könnte gut sein - frag mal Google nach der Belegung für ISDN-RJ45. ;-)
Und selbst wenn, dürfte das kein Beinbruch sein. Sonst frag mal rum, wer Dir ein Adapterkabel crimpt. ;-)

ein Hub oder ein Hardware Router
Ein Hardware-Router wäre auch eine Alternative. Nur damit hab ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Ein reiner Hub (bzw. switching Hub) hilft Dir nicht viel - es sei denn, Du hängst beide PCs und das DSL-Modem dran. Ob das allerdings geht, weiss ich nicht - theoretisch müsste es, Ethernet ist Ethernet. Google mal. ;-)

nicht erst in den Keller laufen
Ach so, ich dachte der wäre dauer-on.

einen zusätzlicher alten Rechner als Router
...finde ich immer noch die beste Alternative - zumal Du da auch vermutlich die besseren Konfigurationsmöglichkeiten hast als bei einem Hardware-Router. Und um die Sicherheit sollte es auch besser bestellt sein - fli4l ist ein offenes Projekt, bei einigen Hardware-Routern ist hingegen nur die Remote-Konfiguration "offen". *fg*

Das steigert die Stromkosten
Okay, das ist ein Argument. Ob allerdings ein gutes PC-Netzteil (klein dimensioniert) in nem Minimal-Rechner (Board, VGA, Speicher, 2 NWK, Diskettenlaufwerk) nicht einen besseren Wirkungsgrad hat als so ein Billig-Steckernetzeil am Hardware-Router, ist Erbsenzählerei. *g*

und ist unkomfortabel (wenn man runterlaufen muss).
Nöh. Runterlaufen musst Du dann nur, um die Router-Diskette einzulegen - beim Installieren oder nach einem Update.

Hub für 20 Euro kaufe
Hmm. Kostet ein Hardware-Router nicht mehr?

Nachteil ist halt das dann immer nur einer der beiden Rechner ins Internet kann.
Nein. Sowohl ICS als auch fli4l würden Dir BEIDE PCs ins Netz schaffen. :o)

auf einen Funkrouter soll jedoch verzichtet werden
Das wäre wirklich Overkill, ja. *g*

hth ;-)
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