Auf den Beitrag: (ID: 24183) sind "15" Antworten eingegangen (Gelesen: 592 Mal).
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mp3 für geld

Nutzer: Sideshow_Bob
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geschrieben am: 11.09.2003    um 09:22 Uhr   
das thema mp3 dürfte ja wohl allen bekannt sein.
mal angenommen alle "illigalen" downloadbörsen sind verschwunden und man müss fürs downloaden etwas zahlen (wie z.b. bei apple.com, 99 us-cent pro track).
was würdet ihr max. zahlen?
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 11.09.2003    um 09:27 Uhr   
Ein reeller Preis wäre 50 Cent...

Steven
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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Nutzer: J-Son
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geschrieben am: 11.09.2003    um 09:49 Uhr   
Garnix...dann leih ich mir lieber CDs aus der Videothek und bring sie nicht zurück
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Nutzer: habi69_
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geschrieben am: 11.09.2003    um 13:20 Uhr   
wieviel hast du früher für eine CD bezahlt ?? ich denk daran hat sich nichts verändert.
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Nutzer: Romeo7
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geschrieben am: 11.09.2003    um 15:48 Uhr   
Wenn auf einer CD sagen wir mal 15 Tracks sind, dan rechnest du dir aus wie viel 15 Tracks kosten, plus der CD-rohling, plus die Verbindungsgebühr fürs Internet.
Wenn du dabei nen Besseren machst, als wenn du die CD im Handel kaufst, spricht doch eigentlich nichts dagegen.
Wobei du dann halt noch kein Cover hast.

Eine CD kostet im Handel zwischen 15 - 18 € glaub ich, mit allem drum und dran dürfte eine runtergeladene CD so um die 16 Euro kosten, bei einem Liedpreis von 99Cent.

Nun ja, massgebend wird sicherlich der Preis pro Lied sein, den man beim Download zu bezahlen hat. Wenn ich Tracks für 50Cents kriege, werd ich bestimmt keine CDs im Laden mehr kaufen. (was ich seit 3 Jahren eh nicht mehr tue *g*)

Greets
Römsche

Geändert am 11.09.2003 um 16:01 Uhr von Romeo7
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Nutzer: delta.
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geschrieben am: 11.09.2003    um 17:40 Uhr   
Du hast die Strom- kosten für das Brennen vergessen lol

Aber was du geschrieben hast ist richtig!

delta.
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Nutzer: Romeo7
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geschrieben am: 11.09.2003    um 18:00 Uhr   
Danke.
Hätte nicht gedacht dass von dem was ich erzählt habe, tatsächlich etwas wahr ist.



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Nutzer: delta.
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geschrieben am: 11.09.2003    um 18:02 Uhr   
Was hier im Forum steht, ist zu 50 % falsch. Warum kann dann ich Dich nicht bestätigen?

delta.
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 11.09.2003    um 18:50 Uhr   
Ich habs an einem Sampler gerechnet, auf dem sind ~40 Traxx und mehr als 20 € würd ich dafür sicher niemals zahlen...

Steven
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Nutzer: loki12345
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geschrieben am: 11.09.2003    um 19:20 Uhr   
Einen sampler darfst du als rechengrundlage nicht nehmen, da es sich hierbei ja um eine von dem Label zusammengestellte CD handelt, die logischerweise preiswerter ist als ein neu produziertes Albun. Ich fände 50-80 cent einen fairen Preis, den ich definitiv bezahlen würde.
Solange ich dann nicht gezwungen bin, mir eine komplette CD zu kaufen, von der ich nicht alle Tracks gut finde. Denn genau da liegt doch der Knackpunkt: Die wenigsten saugen sich regelmäßig komplette alben, und wenn dann, weil der Preis völlig überzogen ist.

Datt Loki
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 11.09.2003    um 20:40 Uhr   
für manche musik (bohlenmüll etc...) mag das saugen einzelner songs ok sein aber es gibt genug bands und künstler, die sich zu recht dagegen sträuben, weil sie ihr album als gesamtkunstwerk betrachten.
von einem gemälde kopiert man sich ja auch keinen ausschnitt, um den dann aufzuhängen :-)
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Nutzer: loki12345
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geschrieben am: 11.09.2003    um 22:33 Uhr   
Der Vergleich hingt, weil wenn ich mir einen Auschnitt eines Gemäldes aufhänge, dann tu ich demKünstler damit nicht weh ;-)
Aber im Ernst. Für mich hat die Musikindustrie einfach verschlafen auf den Internetzug aufzuspringen. Sie beharren weiter auf die alten Verkaufswege und vorallem aufs alte Preissystem. Und genau da liegt der Fehler. Sicherlich, ein Album ist ein gesamtkunstwerk (zumindest sollte es das sein) allerdings eins, daß sich aus vielen Teilen (songs, Artwork etc) zusammensetzt. Und wem nun dieses Gesamtwerk nicht gefällt oder es ihn nicht interessiert, der sucht sich halt die Teile heraus, die ihm gefallen. Da er diese Einzelteile jedoch nicht auf legalem Wege bekommt, holt er sie sich illegal und kostenlos. Und das hat sich nun ettabliert und erscheint als Kavalliersdelikt.
Hätte die Musikindustrie von beginn an zu fairen Preisen einzelne Songs zum Download angeboten, hätte sich das vermutlich sogar finanziell positiv ausgewirkt, weil dann auch Leute, die nicht unbedingt Fan einer Band/eines Künstlers sind, Songs von diesem besorgt. So allerdings saugt nun jeder, der einen I-Net anschluss hat, Songs von Tauschbörsen ohne das dem Künstler davon etwas zugute kommt.

Datt Loki
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 11.09.2003    um 22:46 Uhr   
universal records in usa haben reagiert und verkaufen ab sofort jede ihrer alben für 12,99$.
in sofern hat das anscheinend was gebracht...oder anders ausgedrückt: WIR (DIE SAUGER) SIND DIE GUTEN!!! *gg
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Nutzer: habi69_
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geschrieben am: 11.09.2003    um 23:05 Uhr   
@loki
so müsste es sein wenn man logisch denkt aber da verlangen wir wohl noch zuviel von einigen Leuten.

... und das ganze zu bestrafen (hab ein bericht über ein 12 jähriges mädel gelesen die verurteilt worden ist) finde ich richtig intelligent
es wird immer mittel und wege geben an seine lala zu kommen wenn nicht kazaa oder emule dann eben wo anderster. Mit software/spielen haben sie es auch noch nicht hinbekommen [was auch gut ist] denn es gibt immer pfiffige Jungs die sich was neu einfallen lassen.
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Nutzer: Sideshow_Bob
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geschrieben am: 12.09.2003    um 00:45 Uhr   
50cent halte ich auch für einen realistischen preis (ggf. bei alben noch einen mengenrabatt).
(zitat)universal records in usa haben reagiert und verkaufen ab sofort jede ihrer alben für 12,99$.
in sofern hat das anscheinend was gebracht...oder anders ausgedrückt: WIR (DIE SAUGER) SIND DIE GUTEN!!! *gg(/zitat)
na ja, was beleibt den pattenfirmen anderes übrig?
die sauger jetzt als "die guten" zu bezeichnen halte ich für fragwürdig, weil es ja schon ein bisschen an erpressung grenzt.
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Nutzer: loki12345
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geschrieben am: 12.09.2003    um 03:58 Uhr   
Also Erpressung würde ich das nicht unbedingt bezeichnen, ansonsten müssten wir auch die bisherigen Preise als "Erpressung" an den Kunden ansehen. Es ist einfach so, daß der Kunde heute den Pfennig bzw. Cent dreimal umdreht, bevor er willendlich jede Menge Geld (und die PReise sind gerade bei der angesprochenen Software streckenweise mehr als überteuert) ausgibt. So gesehen kann man die Reaktion, mit viel wohlwollen, als Aufschrei der Kunden interpretieren. Mich wundert vielmehr, daß ausser Universal records noch keiner auf diese Idee gekommen ist. Denn wenn jemand etwas nicht mehr kaufen WILL, liegt es entweder an einem schlechten oder einem zu teurem Produkt. Wann kam der Boom der DVD? Als die Preise für entsprechende Player nach unten gegangen sind. Davor galten DVD's lange Zeit als Spielzeug für gutbetuchte.
Logischerweise wird man mit einer Preissenkung den MP3 downloads nicht mehr vollständig herr, aber daß liegt wie ich oben erwähnt habe an dem großen Bekanntheitsgrad der Tauschbörsen und dem fehlenden Schuldbewustsein (ich nehme mich da übrigens nicht von aus, auch wenn ich selber Musiker bin und mir damit eigentlich ins eigene Fleisch schneide). Allerdings hat hier einfach die Musikindustrie geschlafen und sich auf ihrem Thron zu sicher gefühlt. Hätte man eher gehandelt, hätten die Tauschbörsen vermutlich immer noch den Status von Napster zu beginn. Nur die Teil kannte es, und noch weniger haben es benutzt. Erst die große Öffentliche Aufschrei der Plattenfirmen hat dieses Mittel erst public gemacht.

Datt Loki
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