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Synthesizer usw.

Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 05.03.2004    um 15:45 Uhr   
Hallo,

Ich will anfangen mich mit Synthesizern zubeschäftigen bzw. will ich elektronische Musik machen. Kann mir da jmd. Infos geben. Ich sehe da kaum durch was ich mir holen soll und diese Steckverfahren, Sequenzer usw. sind alle böhmische Dörfer. Gibt es auch PC-Programme mit denen ich div. Musik herstellen kann und auch auf CD aufnhemen kann? Wo liegen die Preise usw usw? So einen Krog MS-20 aus den frühen 80ern hab ich schonmal gesehen und dran rumgefummelt, war aber alles reichlich komisch.
Danke für jede Info!

Kreuzi
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 06.03.2004    um 18:16 Uhr   


schaff dir ne linux-kiste an und du hast jede menge synthi-kram. kostenlos und ständig up-to-date. nicht umsonst zieht der pinguin grad mit wehenden fahnen in die schnittstudios ein. insbesondere seitdem steinberg sich mit VST geöffnet hat.

google mal nach KRecord, ZR-3, ALSA, Broadcast 2000,SLab, EcaSound, Music Studio und sieh dir die einschlägigen seiten an wie Link und Link

ach so ..CSound nicht vergessen

zum nachlesen soll der klassiker wohl 'linux music and sound' sein

exzellente lösungen liefern auch macs - die jedoch deutlich teurer ausfallen.

ausprobieren kannst linux indem du ne knoppix-cd ziehst und brennst. dann kannst dich erstmal auf die oberfläche einarbeiten und später kommt der heisshunger ganz von allein ;-)

kannst ja dein ergebnis mitteilen, wenn du soweit bist, eventuell deine erfahrungen auf einer homepage einbringen. die community wird dir dankbar sein !



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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 07.03.2004    um 07:25 Uhr   
hehe... die linux geilheit ist immer wieder amüsant. aber auch unter linux muß der eröffner dieses threads sich mit steckverfahren und sequencern auseinandersetzen und die handhabung eines korg synthis wird unter linux auch nicht einfacher.

@kreuzbergzecke: egal, welches programm (und davon gibt es in der tat jede menge) du benutzt (ob unter windows oder linux oder os/2 oder auf nem mac)... in der regel heisst es ÜBEN ÜBEN ÜBEN. :-)

so..hab mal kurz gegoogelt. schau mal unter wewewe.
3sat.de/neues/sendungen/spezial/53148/
Geändert am 07.03.2004 um 07:28 Uhr von grmpf
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 07.03.2004    um 15:13 Uhr   

gel ist was anderes ..*g
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Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 08.03.2004    um 14:21 Uhr   
Danke für die Antworten Starchaser und grmpf. Die Seiten werd ich mal genau unter die Lupe nehmen. Hab jetzt auch in einem AZ die Möglichkeit mal bei Steinberg-Progs usw. rein zuschnuppern. Es gibt dann einen Bericht wenn ich Forschritte gemacht habe hehe.
Geändert am 08.03.2004 um 14:23 Uhr von kreuzbergzecke
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Nutzer: loki12345
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geschrieben am: 08.03.2004    um 21:18 Uhr   
kleiner einführungs-guide in die Synth technik.

die ersten Synthies, die dir warshceinlich begegnen werden, sind nach analogem Vorbild aufgebaut (momentan wieder sehr "hip").
Im Grunde bestehen sie aus einem VCO bzw. einem Oszilator. Dieser Baustein ist dafür verantwortlich, daß der synth überhaupt einen Ton von sich gibt. Er erzeugt verschiedene "Wellenformen" also schwingungen. Meist sind es Sägezahn, Rechteck, Dreieck und Sinus.
Diese Wellen unterscheiden sich in ihren Obertönen. Das heißt, einfach gesagt, die Wellenformen klingen unterschiedlich. Sägezahn klingt sehr hart und schneidend, Dreieck ein wenig "flötenhaft" sinus kennst du aus den einfachen Klingeltönen eines Handys.
Dann besitzen die meisten Synth ein FILTER. Dieser "beschneidet" den Klang, den der Oszilator ausgigt. Es gibt verschiedene ausführungen, von denen der wohl verbreiteste der Lowpass bzw tiefpassfilter ist. Er nimmt langsam Obertöne aus der Wellenform, macht den Klang also nach und nach dumpfer.
Ein Filter hat meist die einstellungen CUTOFF und RESONANZ. Cutoff bestimmt, wie weit das Filter zupackt (beim Tiefpass also, wie dumpf der Klang wird) Resonanz betont die Frequenz um den CUTOFF und läßt den Filterklang somit etwas schneidener erscheinen.
Nach der Filterabteilung folg meist die AMP-sektion, also der Verstärker, der für die Lautstärke verantwortlich ist.
Ausserdem besitzen Synth meist HÜLLKURVEN und LFO's.
Beide können meist sowohl auf OSZILATOR, FILTER und AMP angewand werden und verändern den KLang im LAufe der Zeit.
Beim OSZILATOR kann man damit eine Veränderung der Tonhöhe in einem bestimmten zeitrahmen bewirken.
Beim FILTER verändert man mit der HÜLLKURVE z.b. den CUTOFF wert, das heißt, das Filter schließt im laufe der Zeit, oder öffnet.
Beim AMP kann man mit der HÜLLKURVE eine Änderung in der Lautstärke erreichen was zum nachahmen eines realen INstruments notwendig ist (ein KLavier Klingt zum beispiel langsam aus und bleibt nicht auf einer Lautstärke.
Beim Einsatz einer Hüllkurve spricht man, genau wie beim LFO von MODULIEREN.
Ein LFO (low frequency Oszilator) erzeugt langsame Wellen, die genau wie die HÜLLKURVE auf die einzelnen Sektionen wirken können und periodische MODULATIONEN erzeugen (leise-laut-leise-laut bei AMP z.B.)
wenn du die Möglichkeit hast, setz dich an ein Gerät und schraub einfach mal an den reglern (so verhanden) dann bekommst du am besen einen Eindruck von der Wirkungsweise der einzelenen elemente.
Und noch einen Tip: Wag dich nicht gleich an Žmodulare oder semi modulare software/hardware. Der Korg MS20 ist zum Beispiel semimodular, das heißt du kannst die Sektionen frei verschalten. Das bringt sehr viele Klangmöglichkeiten, setzt allerdings auch einiges an Erfahrung voraus, um damit geziehlt arbeiten zu können.
Auch ne gute Möglichkeit, ab in den nächsten Musikladen, der Synthies anbietet und verschieden Geräte ausprobieren. Mit der Zeit lernt man so einiges kennen (gibt noch unmengen an Synths, die mit einem anderen verfahren als oben beschrieben arbeiten).
Und sehr hilfreich auch meist, wenn man schon Grundkenntnisse hat, die Lektüre von Zeitschriften wie Keys oder Keyboards, die haben häufig Crashkurse die Hilfreich sein können.
Ansonsten viel Spaß beim eintauchen in die MAterie, und hoffentlich aucht der Kopf nicht zu sehr ;-)

Datt Loki

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Nutzer: kreuzbergzecke
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geschrieben am: 10.03.2004    um 18:17 Uhr   
1000 dank loki :-))
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Nutzer: loki12345
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geschrieben am: 15.03.2004    um 00:06 Uhr   
kein Thema....ist halt so das die meisten hilfsblätter schon voraussetzen, das man die begriffe kennt. Wenn du willst kann ich dir mal ne kleine anleitung für analoge Synth schicken...bezieht sich zum großen teil auf denn Access Virus, aber ist trotzdem ganz hilfreich...zumindest wenn ich das ding wiederfinden sollte...


Datt Loki
Geändert am 15.03.2004 um 00:12 Uhr von loki12345
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geschrieben am: 15.03.2004    um 20:38 Uhr   
Wäre toll. Ich schick dir mal per Chat PN meine Emailadresse.
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Nutzer: loki12345
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geschrieben am: 16.03.2004    um 01:00 Uhr   
alles klar...
Kann dr aber nicht versprechen, wann ich es dir schicke, wie gesagt, muss des ertmal raussuchen, ist auf ner CD


Datt Loki
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