| "Autor" |
Banalitätsauftrag |
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geschrieben am: 16.11.2004 um 23:33 Uhr
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[...] ist ein tiefgreifend verändertes Mediennutzungsverhalten gerade unter jungen Leuten zu beobachten. Sie erwarten von den Sendern ihrer Wahl ein begleitendes Web-Angebot mit multimedialen Inhalten.
Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt deshalb auch im Online-Bereich eine besondere Verantwortung im Hinblick auf Qualität, Validität und Verlässlichkeit der Berichterstattung zu.
(aus der "Stuttgarter Erklärung" zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die SPD-Fraktionen, 16.11.2004)
Der Bildungsauftrag der ö.-r. Medienanstalten ist unbestritten. Darunter fällt in meinen Augen auch die Versorgung des Internets mit Nachrichten und Kommentaren. In Schrift und meinetwegen auch bewegtem Bild.
Aber: Muss zu jedem noch so un-bildenden und kultur-losen Auswuchs der Anstalten Content angeboten werden? Lieblingsbeispiele siehe unten. Persönlich kann ich schon auf die Sendung verzichten. Und auf das dazu passende, sicher nicht ganz billige Web-Angebot erst recht.
Es gibt genügend Informationsquellen da draussen. Auch verlässliche. Bildende. Multimediale. Auch zu Jeanette Biedermann und Prinz Joachim. (Wem?) Auch zur Telenovela "du jour".
* Link
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.11.2004 um 23:49 Uhr
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also..is doch total wichtig^^ und bildet diejenigen die gar nix mit der sendung anfangen können bzw. wollen :/
weiß was du meinst brü... :(
Dagegen! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2004 um 12:32 Uhr
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Ähm...ja...nette Sache. Also das mit dem Bildungsauftrag hab ich mittlerweile auch geschluckt, obwohl ich mir selbige eher selten beim Ersten oder Zweiten hole. Die Frage die sich stellt ist doch: Bildung bei wem?
Also ich wüsste niemanden, der seine täglichen Nachrichten von zdf.de und Konsorten holt. Ist wohl eher so ein "macht jeder, also wir auch"-Denken, was hier eine Rolle spielt. Ich finds reichlich sinnlos, aber die Redundanz im Internet ist gegeben und ein Beispiel mehr oder weniger spielt auch keine Rolle. Ich find es nur interessant, dass zdf.de das gleiche CMS wie bild.de zu nutzen scheint...oder die gleichen Web-Designer angestellt hat. So ein Elend in Rot! *gg*
Grüßle, $']['YX |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 17.11.2004 um 20:10 Uhr
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der seine täglichen Nachrichten von zdf.de
Ich denke da liegt das große Missverständnis. Wenn ARD und ZDF TV-Nachrichten machen, guckt man die gern. Wenn die SPD Tageszeitungen verlegt, liest man die gern.
Aber bei Nachrichten-Content im Internet liest man (bzw. lese ich) lieber eigens redaktionell aufbereitetes. Aufs Medium zugeschnitten, zeitnah und gehaltvoll. Und nicht irgendwelche Zweitverwert(wurst)eten Tagesschau-Meldungen.
Dafür braucht es halt eine Redaktion. Wenn die ö.-r. Anstalten es sich nicht leisten können, die aus der Kaffeekasse zu bezahlen: Pech. Muss man's wohl lassen.
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