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Onlinegamezone: Asien (Mord, Tod etc.) |
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geschrieben am: 20.06.2005 um 19:01 Uhr
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1. Chinesischer Spieler begeht Selbstmord
Ein neuerlicher Fall von Selbstmord beunruhigt zur Zeit die Öffentlichkeit in China. Der 13-jährige Schüler Xiao Yi aus Tianjin sprang vorgestern vom Dach eines 24-stöckigen Hochhauses in seiner Heimatstadt. Er hinterließ vier Briefe, in denen er angab, dass er drei seiner Freunde aus dem Internet treffen will, die bereits im Paradies spielen. Seine Eltern erwähnte er in allen Briefen mit keinem einzigen Wort.
Der Vater machte den Behörden Angaben darüber, dass sein Sohn in letzter Zeit immer mehr den Eindruck erweckte, Drogen zu nehmen. Die Leistungen des sonst guten Schülers brachen dramatisch ein, als er begann Online-Rollenspiele im Internet zu spielen. Einmal verbrachte er 48 Stunden ohne Pause und Nahrung in einem Internet-Cafe, bis ihn seine Eltern endlich ausfindig machen konnten.
Internet Addiction Disorder (Internet-Sucht) ist in China ein stark zunehmendes soziales Problem, das bereits die Regierung auf den Plan gerufen hat. Die jahrelange Abschottung des Staates gegen die westliche Welt und die jetzt stattfindende, explosionsartige Verbreitung von Internet-Anschlüssen stellt viele Menschen vor nicht zu bewältigende Probleme. Speziell Jugendliche sind mit dem extremen Angebot an Unterhaltungs-Möglichkeiten im Cyber-Space komplett überfordert.
2. Todesstrafe für Mord an Mitspieler
Ein 41-jähriger Chinese aus Shanghai wurde gestern von einem Gericht in Peking zum Tode verurteilt, weil er einen Mitspieler im Online-Rollenspiel Legend of Mir 3 durch einen Messerstich getötet hatte - im richtigen Leben natürlich. Qiu Chengwei, so der Name des Angeklagten, lieh seinem Mitspieler im Rollenspiel einen mächtigen Drachensäbel, weil er für einige Zeit nicht am Spiel teilnehmen konnte. Bei seiner Rückkehr besaß der Freund das Item allerdings nicht mehr, er hatte es für umgerechnet 750 Euro verhökert. Aufgebracht stürmte der Betrogene die Wohnung seines Mitspielers und erstach ihn mit einem Messer. Zuvor meldete er den Diebstahl noch bei der Polizei, die sich allerdings ziemlich ratlos zeigte. In China gibt es keinerlei Gesetze, die Straftaten oder Diebstähle virtueller Waren betreffen, was das Gericht auch vor einige Probleme stellte.
Die ausgesprochene Todesstrafe wird wahrscheinlich nicht vollzogen. Der Mörder wird bei guter Führung allerdings den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen. Eine Tatsache, die bei den Hinterbliebenen des Opfers keine Freude auslöste. Der Vater: "Mein Sohn war erst 26 Jahre alt, als er sterben musste. Wir wollen, dass auch Qiu stirbt, und zwar sofort."
3.Säugling erstickt - Eltern spielten WoW
In der koreanischen Stadt Incheon ist ein vier Monate alter Säugling in seinem Bett erstickt - während seine Eltern in einem nahegelegenen Internet-Cafe World of WarCraft spielten. Der 29-jährige Vater und die Mutter legten die Tochter nachmittags um vier Uhr in ihr Bett, um "ein oder zwei Stunden WoW zu spielen", wie die Polizei bestätigte. Als sie gegen 21 Uhr wieder zurück nach Hause kamen, war ihre Tochter bereits tot.
Der Polizeisprecher: Das Unglück hätte verhindert werden können, wenn die beiden ihr Töchterchen der Schwiegermutter zur Aufsicht gegeben hätten, die nur ein Stockwerk über dem Paar wohnt. Die beiden spielten zusammen World of WarCraft so oft es ihnen möglich war. |
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there is nothing either good or bad, but thinking makes it so. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.06.2005 um 21:45 Uhr
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"Survival of the fittest" in Aktion. *anfeuer*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.06.2005 um 00:26 Uhr
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| Das sind natürlich härte Fälle wie sie leider immer öfters vorkommen. In Deutschland kommt dies zum Glück nicht zu oft vor |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.06.2005 um 18:16 Uhr
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(zitat) Einmal verbrachte er 48 Stunden ohne Pause und Nahrung in einem Internet-Cafe, bis ihn seine Eltern endlich ausfindig machen konnten. (/zitat)
hüstel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.06.2005 um 19:01 Uhr
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| Und schon wieder auf freiem Fuß... ;-) |
| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
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