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geschrieben am: 14.08.2005 um 14:59 Uhr
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merci beaucoup für die rege beteiligung auf der suche nach guten sendern und informativen sendungen @all
zu den benannten sendern :
empfehlungen bislang :
sender :
- Phönix, Arte
- 3Sat
- Regionalprogramme
nachrichten
- RTLII Nachrichten.Kabel1 und ProSieben
- Tagesschau, Tagesthemen, heute und HeuteJournal
sehe ich mir den rundfunkstaatsvertrag an, so rechtfertigt sich der anspruch auf befriedigung solch exotischer (*g) forderungen wie nach bildung und überblick.
aus dieser verpflichtung wiederum leitet sich doch das recht ab, rundfunkgebühren zu erheben. unterhaltung wie sport, tatort, lindenstraße (die bürgernahe diskussion dessen, was die nation bewegt..) und anderer kram sind demnach, wenn überhaupt, sekundär einzuordnen. "Leser, Zuschauer und Zuhörer verantworten selbst welche Medien sie kaufen und damit, welche Meinungen und Informationsformen sich am Markt halten.", gilt somit beim wichtigsten medium nicht.
dem bürger wiederum scheint die gebühr nicht wichtig, er hofft auf die baldige abschaffung durch europa. die politiker wiederum kämpfen um die gebühren. dieses mißverhältnis in der wahrnehmung hat gewiß seinen grund.
streng genommen müßte, laut staatsvertrag und artikel fünf grundgesetz, auch die NPD zu wort kommen, was ich gar nicht schlecht fände : die sich hoffentlich ergebende kritische auseinandersetzung mit den aussagen würde die sender dazu verpflichten, ebenso kritisch mit anderen parteien umzugehen. der zuschauer könnte nur gewinnen !.
die mitgestaltungsmöglichkeit des bürgers durch einflußnahme auf den sender oder gar auf die transportierten inhalte, halte ich für nicht gegeben. die idee eines "medienschöffen" wäre mal ein diskussionsthema. zwar wäre dies ein ganz wichtiges werkzeug der demokratie, doch wurde diese frage meines wissens nie thematisiert. im gegenteil : seit 1998, also seit schröder an der macht ist, wurde beim WDR das medienkritische parlazzo eingestellt, welches mir als letzte seriöseste sendung erschien.
karl otto saur von der SZ sprach zwei jahre nach dem orwellsjahr in seiner fernsehkritik (erschienen in mikas bundeszentrale) von einer "Mischung aus Information, Unterhaltung, Meinungsmache, Eitelkeit, Dilletantismus, Ethik und Unzulänglichkeit" unf mechthild zschau beschrieb wiederum in ihrem journalistischhem lehrbuch die medienkritik als "das Mauerblümchen unter den Kritiken."
und natürlich verpflichtet der pressekodex zur wahrung der würde sowie zur wahrheit. zur umfassenden berichterstattung verpflichtet er jedoch nicht, da wohl jede redaktion stets auch interessen verfolgt:
als tendenzchaser kann ich schreiben
- "schönbohm hat was gesagt"
- "schönbohm hat was gesagt..das ist ein doller kerl, der hat sein leben der verteidigung unserer werte geopfert "
- "schönbohm hat was gesagt, um folgendes zu erreichen"
- "schönbohm hat was gesagt, um folgendes zu erreichen, aber das ist quatsch, weil",
- "schönbohm hat was gesagt, um folgendes zu erreichen, aber das ist quatsch, weil .. und wir finden das gar nicht gut, weil"
- "schönbohm läßt dauernd so hämmer los - die schlimmsten waren .."
oder - ich schreibe gar nix dazu :-)
abgesehen davon, daß würde so ein gummiparagraph ist, ist jede einzelne der obigen darstellungen wahrheitsgemäß. nur verfolgt jede einzelne eine andere absicht, - nämlich meinungen zu bilden.
die unterstellung, jemand habe "vorsätzlich" gegen den kodex verstoßen, ist in der regel nicht belegbar. erst dann nämlich wachsen dem presserat die zähne, um richtig weh zu tun.
eine würdigung der aussagen zu den printmedien erfolgt ein andermal.. |
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