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Kerker der Gefühle |
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geschrieben am: 21.06.2003 um 11:01 Uhr
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..leise und vorsichtig betritt sie den dunklen, schmalen Raum. Bedrückende Enge ist was man fühlt. Kaum ein Atmenzug ist möglich in der stickigen Luft, die hier herrscht. Fahles Licht fällt durch das winzige Fenster an die Steinwand und lässt die nassen Steine diamanten funkeln. Das Gitter, vor dem Fenster, lässt alles wie einen Kerker wirken. Ein Kerker aus Gefühlen und Schmerzen, Leid, Pein und Angst. Das monotone Tropfen des Wassers, an die Scheibe, ist zu einer Melodie geworden und die Regentropfen schreien fast, wenn sie auf das Fensterglas aufschlagen und ihren letzten Schritt tun, bevor sie zerspringen und im Erdboden versikern.
Sanft leckt sie ihre Tränen von den Wangen, bevor auch diese schreiend versickern. Zittern setzt sie sich in den Lichtstrahl, den das Fenster herein lässt, und lehnt sich an die kalte, modrig riechende Wand.
Schützend legt sie ihre Arme um ihre Brust und starrt an die Tür, welche sie in diesen Raum geführt hat. Nur ein Geräusch der Liebe, nur ein warmer goldener Lichtstrahl, vielleicht nur ein liebes Wort ist alles was sie erhoffen tut.
Die harte Eisentür fällt zu und es tut einen gewaltigen Schlag als die Tür ihn das Türschloss fällt. Erschrocken zuckt sie zusammen und schluchtzt leise auf, als sie bemerkt das der Raum nun noch dunkler und verzweifelter wirkt als zuvor. Wolken ziehen sich vor den letzten Lichtstrahl, der in den Raum fiel, und verdunkeln somit auch den Platz wo sie sitzt. Enger legt sie ihre Arme um ihre Brust und bedeckt zitternd ihre kalten Beine mit einem Stück dreckig-weißem Kleid.
Sie hält ihre Augen geschlossen und nur ihre wörterformenden Lippen lassen spüren, dass sie an einem völlig anderen Ort ist. Wieder und wieder genießt sie jede Berührung erneut, wieder lässt sie es zu, dass er sie umarmt und küsst, so wie er es tat.
Ein Lächeln huscht über ihre Lippen und schnell wischt sie mit einer Hand eine Träne von den Lippen. Verlassen ist sie jetzt, allein. Zerissen ist erneut die Hoffnung, die sie Stück für Stück wieder aufbaute und sich mehr und mehr daran gen Licht zog. Erneut zieren tiefe Wunden ihr schmales, blasses Gesicht. Es sind wohl die Spuren der endlos duchgeweinten Nächte. Sie kauert sich näher in die Ecke und öffnet ihre kleinen, gläsrigen Augen und starrt erneut hoffend auf die Tür. Eingesperrt von Gefühlen und alleingelassen sitzt sie nun am Ende ihrer Kräfte eingesperrt im Kerker ihrer Gefühle und Erinnerung, nur hoffend auf eine neue Chance, einen neuen Wink des Glücks..
...For all those times you stood by me..For all the truth that you made me see...For all the joy you brought to my life...For all the wrong that you made right...For every dream you made come true..For all the love I found in you....I'll be forever thankful baby...
...dy...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.06.2003 um 12:13 Uhr
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Wunderschön geschrieben ... ~wartet bis der schauer weg ist, der über ihren rücken läuft~
Mhm ...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.06.2003 um 12:14 Uhr
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nur ein wort
Gänsehaut
~ DoD ~ |
Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden.
(George Bernard Shaw) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.06.2003 um 12:24 Uhr
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Allein ...
einfach allein gelassen ...
Ruhe ...
Ruhe um mich, um dich ... um uns.
Ich hier, du dort ...
alle Gefühle ... einfach fort.
Ohne ein wort, klanglos im Boden versunken...
... wie ein Tropfen Blut ....
Wie ein roter Regen....
das >wir< mit einem roten tuch verbunden, ... erstickt...
Einfach alles weggespühlt...,
alles und nichts übriggelassen.
Zerstört ... zerfetzt ...
ein Sturm der Gefühle...
bestetzt von selbstzweifel und kaltem ... eisigem Hass ...
Hoffnung ... auf ein neuen Morgen ...
verblasst ... verschwommen... so weit weg.
weggeflogen ... wie ein kleiner vogel richtung süden.
ein Flug ohne Wiederkehr.
Schwarze Dunkelheit ... überall gegenwärtig.
... ein Teil des Ganzen ... ein Teil von allem.
Mehr als ein Schmerz ... mehr als stilles Schweigen...
... du bist mein Leben ...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.06.2003 um 15:18 Uhr
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..dankt euch allen.. *knuffers peb re und dod einen gruß hier lässt
..dy... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.07.2003 um 16:49 Uhr
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Menschen wandern vorbei, tagaus, tagein, manche sehen das Gefängnis nicht einmal. Andere sehen hinein, schütteln verständnislos den Kopf. Einer bleibt stehen, starrt sie, und lacht, rauh und grausam..
Es ist und bleibt Dunkel, kein Licht fällt vom Fenster her, so dreht sie sich nie um, auch dort scheint kein Licht. Starrt nur auf die Tür.. Bei all den Menschen, die vorüberwandern, ist nicht einer, der sie grüßt, das Wort erhebt. Traurig starrt sie an die Tür, mit jedem, der vorüberzieht, sinkt der letzte Mut noch weiter. Senkt den Blick irgendwann, sie kann es nicht mehr ertragen, zu sehen wie man sie verachtet.
Am Fenster sitzt eine Gestalt, in stummem Mitgefühl, wagt nicht das Wort zu erheben, er sitzt dort schon fast seit sie sich abwandte. Sein Schatten fällt auf ihre Gestalt, so merkt sie nie eine Veränderung, dennoch war er immer da... |
| ~Seek the Truth in Dreams, if you can't find it there, it doesn't matter.~ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.07.2003 um 21:44 Uhr
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..genau diese Person habe ich jetzt gefunden Mindriel..und ich bin sehr dankbar darum *lächeld
schön formuliert
..dy.. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.07.2003 um 21:50 Uhr
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schnüfftz
Och Süße ... das ist wunderschön .. war/bin kurz vorm heulen ... dieses Gedicht hat mein Herz zutiefst gerührt !! Und das bestätigt wieder, wie toll du es doch verstehst, dich auszudrücken ... (und ich dachte ich könnte schreiben...) wenn ich deine Texte lese bin jedes Mal tief bewegt und kann mich genau in die Situation hineinversetzen ... möglich, dass das so ist, weil ich die situation kenne, oder glaube zu kennen ...
Wunderschön
und auch dein Text Mindriel ist echt wunderschön !! Ich kenn das GEfühl auch und die Person ... früher ein "nur-chatter", dann mein bester freund und jetzt mein Freund ...
Schnuck |
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