Auf den Beitrag: (ID: 25222) sind "3" Antworten eingegangen (Gelesen: 437 Mal).
"Autor"

^gesang eines Kindes^

Nutzer: Maskerad
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geschrieben am: 27.05.2003    um 22:23 Uhr   
Ich liebe dich, meine ersten Worte zu dir,
ich lieg am Boden, erschöpft krieche ich auf allen vier,
das was mir jetzt fehlt ist die nähe zu dir,
geritten bin ich über Berg und Tal,
zu kurz scheint mein Geist eingeängt und schmal,
doch ich bitte nicht um Verzeihung,
du bist doch der Grund für meine Befreiung,
gelebt habe ich ein jämmerlich Leben,
und Liebe wurde mir nur auf versteckte weise gegeben,
eingeängt schon seit Kindeszeiten,
versuche ich mir alles selbst einzuleiben,
es war nicht leicht in meiner Jugend,
doch letzendlich formte sich gerade daraus die Tugend,
den Vater vermisst, die Mutter verschollen,
doch tief in mir drin tue ich nur wollen,
egoistisch doch den Blick gehalten für vier,
es drängt mich nur nach dem einen ein gemeinßames "Wir"

Du weißt welch Dinge geprägt haben mich,
doch alles verstehen das kannst auch du nicht,
ich könnte jetzt Klagen und mit Metaphern verweilen,
doch würdest du missverstehen der Bilder zeichen,
so bleib ich direkt im jetzt und im hier,
du weißt es drängt mich zu dir,
versichert habe ich dir im eisernem Schwur,
du bist unnersetzlich in dieser Kur,

Ich kann nichts dafür nehme Dinge wie sie sind,
doch innerlich schreit und windet sich das Kind,
gelebt habe ich Jahrelang in Zellen,
und ließ mich davontreiben von der Zeiten Wellen,
hab mich verhangen in meinem eigenen Strick,
nur weil du mich so nimmst bricht es nicht mein Genick,
psychisch labil so könnte man meinen,
schwer seufzend in mir höre ich das Kindlein weinen,
mit Liebe erfüllt gebährst mich ein zweitesmal,
und nun kurz bevor ich erreiche den Kral,
zerbricht das geschaffene Brett ein weiteres mal?

Eine Basis als Familie ich kenne das nicht,
und vielleicht ist gerade dies der Schmerz der in mein Herz sticht,
zwanzig Jahre wurde ich nur verneint,
nach zwanzig Jahren so langsam gefeit,
doch kann niemand erwarten, das ich sofort alles Begreif,
fast jeder tut's mit einem lächeln ab,
tu dir doch selber Leid..

gefangen halte ich meine wahren Gefühle,
in einem Gefängniss aus Hass und Intrige,
und jetzt so langsam scheint die Zeit gekommen,
als hätte ich den Ruf vernommen,
endlich erwacht doch noch sehr benommen,
Einen Traum gelebt und endlich erwacht,
und endlich die bestätigung ich hab's mir nur erdacht,
verschliesen nun will ich im dunklen Schatten,
dieses nach Liebe und Annerkennung raffen,
Verstehen kann es ein Laie nicht,
und denkt hier ist es Verwirrung die Spricht,
übel zu nehmen ist es diesen nicht,
vielleicht gerade deshalb weil selbst Hunger aus ihnen prischt,
es tut mir leid ich weis es nicht,


Maskerad

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"Autor"  
Nutzer: Mindriel
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geschrieben am: 28.05.2003    um 10:09 Uhr   
Sehr eindrucks- und ausdrucksvoll geschrieben, auch wenn ich mir nicht anmaßen will, es zu verstehen :-)
~Seek the Truth in Dreams, if you can't find it there, it doesn't matter.~
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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Anzahl Nachrichten: 9122

geschrieben am: 28.05.2003    um 11:00 Uhr   
Wunderschön geschrieben .....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: Maskerad
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Registriert seit: 07.08.2002
Anzahl Nachrichten: 257

geschrieben am: 28.05.2003    um 11:30 Uhr   
Habt dank ihr beide :)
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