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DIE TRÄNEN DES KLEINEN WÄCHTERS

Nutzer: xeena
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Registriert seit: 30.03.2002
Anzahl Nachrichten: 6236

geschrieben am: 21.07.1999    um 17:55 Uhr   
Die Tränen des kleinen Wächters
Traurig sass der kleine Wächter am Fluss der Zeit. Langsam
kullerten seine Tränen über seine Backen und tropften ins
Wasser, sein Körper wurde von heftigem Schluchzen
geschüttelt.
Verzeifelt verbarg er sein Gesicht in seinen Händen. Nie hätte er
gedacht, dass dieser Moment einmal kommen würde... er war
sich so sicher gewesen, doch nun musste er erkennen, dass
nichts ewig währt.
Langsam liess der brennende Schmerz in seiner Seele ein wenig
nach, er verwandelte sich in tiefe Traurigkeit. Das Schluchzen
des kleinen Sternenwächters wurde leiser und verstummte
schliesslich ganz. Trotzdem bewegte er sich nicht von der Stelle
sondern blieb einfach nur sitzen.
Als er ein Geräusch hörte, drehte er sich mit tränenblinden
Augen um. Einer der "grossen 12" war gekommen. Er legte dem
kleinen Wächter den Arm um die Schulter und sagte leise:
"dieser Schmerz... vergiss ihn nie, er wird dich ein Leben lang
daran erinnern, wie tief du enttäuscht werden kannst, wenn du
zu sehr liebst.."
Der kleine Sternenwächter drehte sich voll Zorn um und rief:
"gut, dann werde ich nie, nie wieder lieben!"
Der eine der "grossen 12" senkte seinen Kopf, damit der Kleine
sein Lächeln nicht sehen konnte. Er wusste ganz genau, dass
gegen Liebe keine noch so guten Vorsätze helfen würden...
In Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft... die Liebe wird
immer da sein, mit all ihrem Schmerz, ihrer Trauer und
Verzweiflung... aber auch mit all ihrem Glück.
- copyright © 1999 by xeena -
Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe?
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Nutzer: Gast_Apple
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 298

geschrieben am: 08.12.2000    um 15:06 Uhr   
[i]ein sanftes Lächeln huscht über die Lippen...[/i]

Berni, der Apfel
[b]___________
Liebe endet nicht[/b]
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Nutzer: crescentia
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Registriert seit: 17.11.2000
Anzahl Nachrichten: 8

geschrieben am: 08.12.2000    um 15:18 Uhr   
Leider erinnert mich diese Geschichte an mich. Vor kurzem wurde auch ich verlassen und ich empfinde einen sehr tiefen Schmerz- so tief, dass ich sage "Ich will nicht mehr lieben, um keinen Schmerz mehr zu fühlen", doch , man kann der Liebe nicht entfliehen!
Und was wäre das Leben ohne Schmerz?
Wenn sich etwas ändern soll muss man es eben loslassen, wie tief ,auch immer, eine Wunde zugefügt wird.
Crescentia
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