| "Autor" |
DAS STERNENKIND...oder nur eine Gutenachtgeschichte |
|
|
|
geschrieben am: 21.07.1999 um 18:11 Uhr
|
|
Das Sternenkind
- copyright©1999 by xeena -
Träge räkelte sich der kleine Sternenwächter auf seiner Wolke
und blickte ins Universum. "Hmmm..." meinte er, "scheint ein
sonniger Tag zu werden".
Er freute sich, da er langsam genug vom Regen der letzten Tage
hatte.
Plötzlich setzte er sich auf. "Himmel" rief er "beinahe hätte ich
es vergessen".
Er sprang auf, schlüpfte schnell in seine Hosen und stülpte sich
den Pullover über den Kopf. Wo waren seine Schuhe? Suchend
blickte er sich um. "Ah da!", er kramte die Schuhe unter dem
Wolkenbett hervor, zog sie sich über die nackten Füße (tja,
seine Socken hatte er ebenfalls vergessen) und rannte los.
Kopfschüttelnd blickte ihm ein anderer der "großen 12" nach,
während ein leises Lächeln über sein Gesicht glitt, denn er
wusste, warum der andere so aufgeregt war. Auf ihn wartete
eine ganz besondere Aufgabe.
Währenddessen erreichte der kleine Sternenwächter sein Ziel....
einen Ort, von dem nur wenige wissen, dass es ihn gibt und
noch weniger, wo er zu finden ist.
Da er von niemandem beobachtet werden wollte, sah er sich
lange um, bevor er durch den gut versteckten Eingang
schlüpfte. Er seufzte leise auf, so schön war das Bild, dass sich
ihm bot.
Man sah einen grossen Teich voller Seerosen, von denen die
meisten ihre Blütenkelche fest geschlossen hatten. Über dem
Teich lag ein leises Wispern und Raunen, manchmal
unterbrochen von leisem, glucksendem Lachen.
Ein zufriedenes Lächeln stahl sich in das Gesicht des Wächters.
Über einen der zahlreichen schmalen Stege, die kreuz und quer
über den Teich gelegt waren, ging er zu einer der wenigen
Seerosen, die ihren Kelch weit offen hatten.
Es war, wie er fand, die größte und schönste Blüte im Teich.
Vorsichtig ging er zu der Seerose, kniete sich hin und blickte in
die Blüte hinein.
Vor ihm lag ein wunderschönes Baby, die kleinen Hände fest zu
Fäustchen geballt und blickte ihn mit großen Augen an.
Leise griff er in die Tasche und zog einen ledernen Beutel
hervor. Von dem Inhalt schüttete er sich ein klein wenig auf die
Handfläche, den Rest steckte er
wieder zurück. Er atmete ein blies vorsichtig auf das Häufchen in
seiner Hand und sah zufrieden, wie sich feiner goldener Staub
auf das Baby senkte.
Er lächelte leicht und flüsterte: "es ist Sternenstaub, mein Kind
und du wirst nun fest schlafen und wunderschöne Träume
haben!"
Als hätte es den kleinen Sternenwächter verstanden, schloss
das Kind die Augen und schlief ein.
Vorsichtig hob der Wächter das nun schlafende Baby aus der
Blüte und nahm es sanft in seine Arme. Er richtete sich langsam
auf und ging mit dem Kind über den Steg davon, um es zu
seinen zukünftigen Eltern zu bringen. Diese warteten schon
sehnsüchtig, ohne jedoch zu ahnen, was für ein besonderes Kind
sie bekommen sollten.......
Fortsetzung folgt........
--------- |
| Warum richtest Du über mich, wenn Du doch keine Ahnung hast, wovon ich spreche, wie ich lebe, wie ich liebe? |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 08.12.2000 um 15:09 Uhr
|
|
[i]angestuppst... ganz vorsichtig... gekichert noch leiser... Blicke in zwei Welten...[/i]
Berni, der Apfel
[b]______
for me to be
for them to see
and for you to understand[/b] |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 08.12.2000 um 15:33 Uhr
|
|
Danke apple!
[i]neulich auch schon mal wieder danach gesucht und an dem Datumsvergleich >1y gescheitert
auf Fortsetzung wartend...[/i]
Eshi |
|
|
|
|
|
|
Top
|