| "Autor" |
Tagtraum |
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geschrieben am: 21.07.1999 um 22:42 Uhr
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Ein Tagtraum
Oh, zärtlich-sehnendes Träumen bei Tag,
mein ganzes Selbst so lieblich am Beben.
Die Schranken warŽn fort, so dass ich es wagtŽ
sanfte Küsse zu nehmen und zu geben.
Mein Gehirn nun gefangen in klebriger Süße,
die Lippen so einsam obwohl sie zu zweit.
Frech und doch lieb verlangen sie Küsse,
allein, die Erfüllung des Wunsches ist weit.
Was der Körper einmal nur halb erfahren hat,
was ihm jede Haarspitze mit Wonne erfüllte.
OhnŽ diese Leidenschaft ist er so matt,
wo ist der Sinn, der den Zweifel verhüllte?
Nur noch einen solch himmlischen Kuss,
auf Lippen, Wangen, Nacken oder Stirn.
Ich will es jetzt, nein, nicht will, ich MUSS!
-muss mich in zärtlichen Armen verlieren!
Berauschende Droge, hast mich süchtig gemacht,
ich schreiŽ nach Berührung, auf Körper, Gesicht.
Man hat mir den Himmel auf Erden gebracht,
und doch, das Paradies findŽ ich nicht.
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