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"Autor"

Tod

Nutzer: syxn
Status: Profiuser
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 72

geschrieben am: 27.07.1999    um 18:57 Uhr   
Die Zeit verinnt tick tack tick tack,
die Lebenskraft lässt langsam nach.
Du spürst die einsamkeit im Herz,
ein endlos langer kalter Schmerz.
Es ist schon viele Jahre her,
als Deine Frau dich plötzlich verließ.
Als sie zu Bett ging ganz vergnügt
und dann auf ewig schlief.
Die Zeit vergeht doch spürst Du nicht,
das langsam auch der Tod mit Dir spricht.
So ganz allein auf letzter Lagerstatt,
weil Dich dein Weib zu früh verlassen hat.
Das Gesicht wird fahl,
Du fühlst Dich matt,
doch bäumst Dich auf zum letzten Kampf
noch bist Du nicht in seiner Hand.
Du schaust zu deinen Kindern, Enkeln
und träumst von ewiglicher Ruh.
Machst langsam Deine Augen zu und obwohl
Sie viel zu früh verschwand, warst
Du bei deinen Lieben in guter Hand
So machst Du unbefangen und in Ruh
zum letzten mal die Augen zu!

Dieses Gedicht ist zwar irgendwo nicht richtig, weil es meiner Oma gewiddmet ist.
Aber irgendwie stimmt es, weil Sie die war die viel zu früh verstarb.


[Diese Nachricht wurde geändert von: syxn (geändert am: 01-08-99).]
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"Autor"  
Nutzer: tristania
Status: Profiuser
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Registriert seit: 23.05.2004
Anzahl Nachrichten: 14

geschrieben am: 27.07.1999    um 19:19 Uhr   
schade daß ich erst jetzt dieses forum entdeckt hab , aber ich finde deine gedichter sehr schön ...und diese seite von dir erkenne ich erst jetzt....
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"Autor"  
Nutzer: floppi
Status: Profiuser
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Registriert seit: 01.09.2004
Anzahl Nachrichten: 260

geschrieben am: 01.08.1999    um 14:39 Uhr   
Ein wirklich rührendes und schönes gedicht, ganz ehrlich!
Tut mir leid wegen deiner granny!

Bis bald mal, Floppi.
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"Autor"  
Nutzer: sam_naseweiss
Status: Profiuser
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Registriert seit: 08.08.2001
Anzahl Nachrichten: 271

geschrieben am: 01.08.1999    um 19:43 Uhr   
Der größte Feind unserer Eitelkeit
unwandelbar der selbe
und doch hat er tausend Gesichter
gleichmütig wandelnd
steter Begleiter und dunkler Bruder
des Lebens
zärtlich in den letzten Schlaf wiegend
langsam quälend oder jäh und unerwartet
bringt er das Ende
der Weg auf dem er schreitet ist die Zeit
und er selbst ist die Grenze die jeder
überschreiten muß
ohne zu wissen
auf welchen Boden er dann seine Füße setzten wird

[Diese Nachricht wurde geändert von: Abalone (geändert am: 01-08-99).]
[Diese Nachricht wurde geändert von: sam_naseweiss (geändert am: 01-08-99).]

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