| "Autor" |
Traurigkeit |
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geschrieben am: 27.02.2001 um 15:34 Uhr
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Die mir noch gestern glühten,
Sind heut' dem Tod geweiht
Blüten fallen um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit
Ich seh sie fallen, fallen
Wie Schnee auf meinen Pfad,
Die Schritte nicht mehr hallen,
Das lange Schweigen naht.
Der Himmel hat nicht Sterne,
Das Herz nicht Liebe mehr,
es schweiget die graue Ferne
Die Welt wird alt und leer
Wer kann sein Herz behüten
In dieser bösen Zeit
Es fallen Blüten um Blüten
vom Baum der Traurigkeit
Hermann Hesse Geändert am 27.02.2001 um 15:38 Uhr von Kapka |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2001 um 15:41 Uhr
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Dazu nur sagen kann...wundervoll...und irgendwie passend.
Jedenfalls in meiner momentanen Verfassung. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.03.2001 um 17:14 Uhr
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nochma hermann hesse....
Im Nebel
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freude war mir die Welt,
als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamkeit.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein. |
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