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Für die die Zeit haben....

Nutzer: Gast_DarkDwhy
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geschrieben am: 27.02.2001    um 13:27 Uhr   
Ein alter Krug, ein fröhlicher Krug
Lehnt grau am grauen Hang.
Dort brauen sie ein Bier so braun,
Daß selbst der Mann im Mond kam schaun
Und lag im Rausche lang.

Der Stallknecht hat einen Kater - miau! -
Der streicht im Suff die Fiedel.
Sein Bogen sägt die Saiten quer,
Mal quietscht es laut, mal brummt es sehr
Von seinem grausigen Liedel.

Der Schankwirt hält sich ein Hund,
Der hat viel Sinn für Spaß.
Geht's in der Stube lustig her,
Spitzt er das Ohr und freut sich sehr
Und lacht und lacht sich was!

Auch haben sie eine Hörnerkuh,
Stolz wie ein Königskind,
Der steigt Musik wie Bier zu Kopf,
Sie schwenkt den Schwanz bis hin zum Schopf
Und tanzt, das gute Rind.

Und erst das silberne Geschirr
Und Löffel haufenweis!
Am Sonntag kommt das beste dran,
Das fangen sie schon am Samstag an
Zu putzen voller Fleiß.

Der Mann im Mond trank noch eine Maß
Der Kater jaulte laut,
Es tanzte Teller und Besteck,
Die Kuh schlug hinten aus vor Schreck,
Der Hund war nicht erbaut.

Der Mann im Mond trank noch eine Maß
Und rollte sanft vom Faß;
Dann schlief er und träumte von braunen Bier
Am Himmel standen nur noch vier,
Vier Sterne morgenblaß.

Da rief der Knecht seiner blauen Katz:
»Die Mondschimmel schäumen schon
Und beißen auf den Trensen herum,
Der Mondmann aber, der liegt krumm,
Und bald geht sie auf die Sonn!«

Da spielte der Kater hei-didel-dum-didel,
Als rief er die Toten herbei;
Er sägte ganz jämmerlich schneller und schneller,
Der Wirt rief: »He, Mann! Es wird heller und heller,
Schon längst schlug die Glocke drei!«

Sie rollten ihn mühsam den Hang hinan
Und plumps! in den Mond hinein,
Die Mondschimmel - hui! - gingen durch vor Schreck,
Die Kuh wurde toll, und das Silberbesteck
Das tanzte Ringelreihn.

Beim Didel-dum-dudel der Jammerfiedel
Jaulte das Hündlein sehr,
Da standen die Kuh und die Rösser Kopf,
Die Gäste soffen aus Tasse und Topf
Und ließen die Betten leer.

Da riß die Saite und plötzlich sprang
Die Kuh übern Mond ins Gras,
Das Hündlein lachte und freute sich schon,
Doch das Sonntagsgeschirr klirrte schamlos davon
Mit Sonntagslöffel und -glas.

Der Vollmond rollte hinter den Hang,
Die Sonne erhob ihr Haupt.
Da gingen die Leute am hellichten Tag
Zu Bett - welch verrückter Menschenschlag!
Das hätte sie nie geglaubt!


»...Er kletterte auf einen Tisch, und als er das zweite mal bei Sprang die Kuh übern Mond angelangt war, machte er einen Luftsprung. Viel zu schwungvoll, denn er landete, peng, auf einem Tablett voller Bierkrüge, rutschte aus und rollte mit einen Krachen, Klirren und einem Bumms unter dem Tisch. Die Zuhörer sperrten schon den Mund auf, um herzhaft zu lachen, hielten plötzlich inne und starrten ohen ein Laut; denn der Sänger was verschwunden. Er war einfach weg, als sei er geradewegs durch den Fussboden gegangen, ohne ein Loch zu hinterlassen!...«




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Nutzer: Tiger-Lee
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geschrieben am: 27.02.2001    um 14:10 Uhr   
*lächelt* Es gefällt mir. Ich wusste gar nicht, dass du so gut schreiben kannst. Ich kann allerhöchstens Liedtexte oder Gedichte hier ins Forum setzen. Aber das werd ich auch bald mal wieder machen...
T.-Lee
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Nutzer: Gast_DarkDwhy
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geschrieben am: 03.03.2001    um 08:08 Uhr   
ich versuche manchmal nur ein teil meiner oft verwirrten gedanken euch zu erzählen euch zu zeigen....
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