| "Autor" |
Göttin der Dunkelheit |
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geschrieben am: 27.02.2001 um 11:34 Uhr
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Göttin der Dunkelheit
Auf einem Thron aus Gebeinen sitzt sie,
umgeben von einer Sphäre aus Verzweifelung und Angst,
geziert mit einem Schmuck aus menschlichen Gedanken,
in einem Gewand aus Haut,
in ihrer rechten hält sie einen Kelch,
gefüllt mit Blut,
in ihrer Linken,
die Fäden des Schicksals,
zu ihren Füßen kriechen Millionen nackter Leiber,
verzweifelte arme Seelen,
dazu verdammt ihre Sklaven zu sein in alle Ewigkeit,
geblendet von ihre Schönheit,
haben in ihrer Verzweifelung ihre Worte geglaubt,
sich ihr verschrieben in der Hoffnung so ihr Glück zu finden,
doch mussten sie erkennen,
dass es nur Lügen waren,
zu spät kam jene Erkenntnis,
um ihr noch entrinnen zu können,
dem sicheren Untergang,
den nun sind sie ihre Sklaven,
deren Blut sie trinkt,
deren Haut sie trägt,
deren Fleisch sie frisst,
deren Knochen sie verwendet,
deren Geist sie verziert,
und als letztes müssen sie die bittere Wahrheit erkennen,
dass sie nie einen wahre Chance hatten ihr zu entrinnen,
den jene Göttin haben sie selbst erschaffen,
sie kreiert um ihr zu dienen,
weil sie selbst nicht entscheiden können zu Leben,
wie sie es wollen,
sie gaben ihr gar einen Namen,
den sie aber nie erkannten als den ihres Untergangs,
der in Dunkelheit geheim blieb,
damit sie ihr weiterhin dienten wie schon immer,
der Name jener grausamen Göttin ist,
Gesellschaft. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2001 um 16:36 Uhr
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| Ich würde nicht sagen, dass die Gesellschaft so schlecht ist, denn ohne die Gesellschaft würden wir vereinsamen. Du hast vielleicht recht, dass man von ihr versklavt wird, da es eine Art Zwang in der Gesellschaft gibt, aber dennoch ist sie nicht immer grausam, sondern kann auch gnädig und behilflich sein! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2001 um 16:46 Uhr
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Oh, wie selten ist die Gesellschaft gnädig, wenn man nicht in ihre Maße passt...
Sie müsste ja anderen Menschen eine eigene Existenz nach eigenen Mustern zugestehen. Wie schrecklich, sie müsste sich ja verändern! Das geht nicht! Eher alle tottrampeln, die anders sind!
D A S ist die gewöhnliche menschliche Gesellschaft!
T.-Lee |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2001 um 19:18 Uhr
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Muß ich Tiger leider zustimmen, obgleich die Gesellschaft usprünglich aus der Notwendigkeit des Zusammenlebens entstand. Leider tendierte sie bis in unsere heutige Zeit hinein dazu, starre Strukturen anzunehmen, denn dies ist einfacher als zu erkennen, daß das Leben nur durch seine Flexibilität lebenswert wird. Abwarten, was die Zukunft bringt.
To Mega Therion
Non serviam! |
| So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.02.2001 um 20:07 Uhr
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| gibt Tiger-lee recht ......;) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.03.2001 um 01:33 Uhr
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*bittet darum das die Autoren unter die Gedichte gesetzt werden, soweit sie nicht selber geschrieben sind*
Weil es zeugt gewiss nicht von viel Charakter wenn man von anderen für etwas gelobt wird, was man gar nicht selber gemacht ha. Denk mal drüber nach!
*nickt zu Devilsrose und is wieder wech* |
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