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Das ungelöste Rätsel MENSCH...

Nutzer: Gast_tabea
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geschrieben am: 03.08.1999    um 12:02 Uhr   
Folgendes ist vor einiger Zeit in meinem Kopf rumgespukt und ich mußte es einfach aufschreiben - kein Gedicht... ein Versuch zu philosophieren ???
[i]Tja, wie nun am besten ...?
Erinnerungen sind sehr lebendig und lassen einen nicht ruhen. Würde ich einiges anders machen, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte ? Manches schon, aber das kann man sich doch dann bestimmt nicht aussuchen. Entweder ganz oder gar nicht. Ob ich das will ? Es ist nicht langweilig, so wie es ist. Man hat doch nur so kleine Wünsche, nicht viel und nicht unrealistisch. Richtet sich die Existenz ganz nach deren Maßstäben ? Ist so weltlich, war doch mal alles so sphärisch. Wohin ?
Weit weg, mit der Kindheit vergangen, verschwunden. Viel zu schnell erwachsen werden müssen, unfreiwillig. Diese unbefangene Surrealistische der Kindheit erhält im Leben immer weniger Geltung. Wird vergessen, verdrängt; existenzieller Sorgen wegen. Kinderlachen ist das Schönste auf der Welt. So unschuldig, so frei, so ehrlich. Es bringt uns ein Stück von dem zurück, was wir unbewußt doch schon lange vermissen. Manchen wird es nie klar, daß ihnen viel fehlt. Sie glauben alles zu haben und sind in diesem Glauben so naiv.
Diese Impertinenz dem Leben gegnüber. Wer wagt Urteile zu fällen, was wirklich zählt. Jeder meint für sich selbst das Beste daraus zu machen und weiß so wenig. Die Farbe im Leben ... Zwänge sind bedrückend, Pflicheten erstickend, und doch funktioniert das System ohne nicht. Eswird eingeimpft, anerzogen; manchmal weniger erfolgreich und man funktioniert danach. Das Chaos ist groß, wenn man ausbricht, aber manchmal interessiert es niemanden. Da fällst du tief in ein großes Loch und die Mutter allen Lebens fängt dich auf. Wirklich ?!
Wozu ist sie sonst da ? Der Fluchtpunkt, die Geborgenheit, nur wenn man beschützt wird geht es einem gut. Sie gibt in grenzenloser Güte, ohne zu verlangen, ohne zu nehmen. Und dann ... So verdammt undankbar, aufs Abstellgleis geschoben und mißachtet. Woher haben wir das Recht dazu ? Das höchstentwickelte Geschöpf dieser Welt ist zu niedrigeren Gefühlen als unsere Mitgeschöpfe fähig. Haben wir das Recht uns so überhaupt zu bezeichnen ?
Es geht weiter. Ob ich mir nun Gedanken mache oder nicht. Es interessiert niemanden. Schriftsteller geben ihre Erkenntnisse ( und sonstiges was ihnen im Kopf herum geht ) an die geneigte Leserschaft weiter. Ob es was bewegt ? Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Hoffnung, ohne sie wäre vieles rettungslos verloren. Es wird sie in vielen Köpfen geben, HOFFENTLICH recht lange.
Träume mir ein Bild von meiner Zukunft, von Träumen, die wiederkommen, von Erfüllungen, von Wünschen. Ich möchte ein Stück vom großen Glück und gebe. Die Zukunft sieht düster aus, aber ein kleines Himmelreich auf Erden und dein kleines helles Reich, und der nächste Schimmer erhellen die Sicht. Nur so geht es weiter. Die Pessimisten und Zyniker stehen nicht unter Artenschutz. Sie klären die Sicht und jeder ist ein Rad im Getriebe.
Die meisten wissen es nur noch nicht.
Wenn die Seele schwingt und die Gefühle die Brust sprengen ist das Leben schön. Die Besinnung aufs Menschsein, die großartige Fähigkeit Leben zu geben - was brauchts mehr !?
Jeder lebt für sich, wie er es am besten hält. Denke nicht nur an dich. Manchmal schäme ich mich Mensch zu sein und manchmal bin ich froh darüber. Dazwischen zu entscheiden ist unmöglich, für mich.[/i]
...vielleicht hat ja der Eine oder Andere eine Meinung dazu - würde mich freuen...
die [i]ansonsten nicht so ernste[/i] [b]Tab[/b]
;o))
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Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 03.08.1999    um 23:57 Uhr   
Kinder sind die wahren Menschen, für sie ist alles neu und interessant...es ist das Erstaunen darüber, daß etwas so ist, wie es ist, das den Menschen zum Nachdenken bringt.
Dem Erwachsenen geht dies zumeist verloren und erst wenn er mit dem "bohrend-nervenden" Fragen des Kindes konfrontiert wird, überwindet er seine Abgestumpftheit (bei vielen ist Erwachsensein nichts anderes) und denkt wieder nach.
Kinder sind sich untereinander viel näher als Erwachsene das sind.
In ihnen ruhen noch alle Möglichkeiten in einem leichten Schlaf, kurz vor dem Erwachen, während die der Erwachsenen in einem tiefen, steinernen Schlaf des Vergessens gefallen sind, indem nur selten beunruhigende Gefühle, Erinnerungen und Wünsche der Kindheit eindringen.
Das, was wir als Kind fühlten und sahen, war alles groß.
Wohl lag es auch an der Perspektive, aber auch daran, daß wir das Große in den Dingen noch sehen konnten.
Die Wünsche und Hoffnungen des Erwachsenen wie trübe, fast tot scheinen sie dagegen.
Unsere Zeit scheint soviel schneller zu vergehen, weil wir sie vergeuden und die Momente nicht mehr so bunt schillern, wie sie es einmal taten in jenen frühen Jahren, wenn uns das Glück einer Kindheit gegönnt war.
Wir haben gelernt zu warten und still zu sitzen, während die Zeit uns früher noch kostbar war.
Wir sind Menschen, befreit vom Leitfaden der Triebe...unsere Instinkte haben sich unheilvoll mit der Vernunft vermählt...
...unsere Größe und unser Fall liegen in der Freiheit von der Natur, unser Wille ist frei.
Wir handeln, weil wir wollen - nicht weil uns ein Trieb leitet.
Wenn wir schlechtes tun, dann weil es unser Wille war, aber wenn wir etwas gutes tun, so war dies auch beabsichtigt...und darin liegt unsere Erhabenheit.
Jemand, der Gut sein muß, weil er nicht anders kann, welche Größe besitzt er?
Aber in einem, der aus freiem Wille etwas Gutes tut, obwohl er auch anders könnte, indem steckt Größe!
Die Natur hat sich ein Auge geschaffen und beobachtet sich selbst, mit den Augen aber hat sie auch Hände und Verstand geschaffen, die nun nicht mehr im Ganzen ihr eigen sind.
Doch nur so konnte sie sich selbst erfahren.
Wie auch immer, die Erde ist nicht das Paradies, sondern ein Ort der Entscheidung,
das Leben nicht Labsal, sondern Prüfung.
Gruß an die nachdenkliche Tabea
[Diese Nachricht wurde geändert von: sam_naseweiss (geändert am: 04-08-99).]
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Nutzer: krsna
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geschrieben am: 06.08.1999    um 17:51 Uhr   
Dies ist eine verschlüsselte Datei. Sie enthält "allumfassendes" Sein in ihrer reinsten ursprünglichsten Form. Sie kreist draussen im großen Ist und doch hat sie ihren Platz gefunden im Selbst.Man kann sie nicht speichern, man sagt sie würde aus sich selbst existieren und gedeihen. Der Weg den sie sich sucht jedoch, führt in Narzißmus doch. ....
Menschlein oh Menschlein !
-Krsna-
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