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Haben wir Angst vor dem Tod weil wir das Leben lieben? |
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geschrieben am: 08.08.1999 um 03:29 Uhr
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Lieben wir das Leben wirklich?
Der Mann auf dem Schalchtfeld muss jeden Augenblick den Tod gegenwärtigen, und wir gehen jeden Tag unseres Lebens, dreissig, vierzig Jahre lang, ins Büro - wie langweilig!!!!
Ist es das, was wir lieben, dieses Leben voll Konflikt und Elend? Ist das Liebe, diese grauenhafte Unordnug die wir schaffen???
Sagt nicht es gäbe keine Unordnung -ihr habt vielleicht ein komfortables Haus und ein Haufen Geld, oder kämpfen wir am Ende um eine Stellung, im Wettbewerb, in Neid - ist es das was wir lieben? Die meisten von uns haben Angst davor alleine zu sein (mich eingeschlossen). Wir wollen mit Menschen zusammensein, wir haben Angst davor, alleine wegzugehen und wir selbst zu sein, denn dann könnten wir uns sehen, wie wir sind, und davor fürchten wir uns. So umgeben wir uns mit allerhand Konsum, mit Göttern, mit heiligen Schriften, Zitaten und "unendlichem" Wissen, das keinen wirklichen Nutzen hat. Das ist es was wir LEBEN nennen, und an das klammern wir uns.
Natürlich haben wir Angst vor dem Tod, aber nicht weil wir LIEBEN, sondern weil unsere Arbeit und unsere Genüsse ein Ende finden. Das ist wohl das traurige an unserem Leben, das wir diese Angst haben. Und aus unserer Angst heraus überlegen wir uns dann schöne Theorien (wie es denn wohl sein wird), weil wir nie gesagt haben , daß LEBEN STERBEN heißt. Ganzheitlich und voll zu leben heißt, das all diese absurden Dinge wohl sterben müssten.
Ich würde mich über Reaktionen von euch wirklich freuen.
- Krsna - |
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geschrieben am: 08.08.1999 um 11:33 Uhr
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hallo krsna also ich für meinen teil fürchte den tod nicht, da er für mich nur eine sache bedeutet und zwar dass ich nie wieder aufwache!
das leben zu dieser zeit auf dieser erde hat doch sowieso kaum noch einen sinn:
in der biologischen zweckmässigkeit wird überhaupt nicht mehr gedacht!!!
überlegt doch mal ein beispiel:
ein kuh liegt den ganzen tag auf der wiese und frisst gras pflanzt sich irgendwann mal fort!
wir haben darüberhinaus einen forschungsdrang
entwickelt der uns wenn wir mal genau nachdenken nichts eingebracht hat ausser negativen erscheinungen: wir leben länger,
wir haben neue krankheiten verursacht, wir sind nichts anderes mehr als schmarotzer auf der welt da wir sie doch nur noch für unsere zwecke ausnützen und nichts zurückgeben!
damals als wir noch in höhlen lebten war alles gut : wir aßen und pflanzten uns fort und das ist das einzige was die natur für lebewesen vorgeschrieben hat: die erhaltung der art: dieses forschen hat auch nichts mehr mit biologischer zweckmässigkeit zu tun
viel mehr beginnen wir dadurch abstrakt zu denken über sachen die doch so einfach wären hätten wir doch niemals mit dem abstrakten angefangen!!!
bis demnächst RAWSIDE |
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geschrieben am: 10.08.1999 um 17:21 Uhr
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Zuerst mal zu Raw: Ich glaube nicht das es Menschen gibt die sich nicht vor dem Tod fürchten... (obwohl ich deine .... kenne).Der Tod ist unausweichlich und endgültig ( unter Vorbehalt)und etwas endgültiges anzunehmen fällt uns Menschen immer schwer und ist mit Ängsten verbunden.Mit dem biologischen Aspekt gebe ich dir Recht, aber wir MENSCHEN sind einfach zu "intelligent" uns nur dem biologischen Aspekt zu widmen....aber jeder klar denkende Mensch weiss das die Erde uns nicht brauch zum existieren... wir aber die Erde... aber unsere "brave new world" (tolles Buch auch) hat schon soviel überstanden, da wird sie uns auch überstehen.
Wenn wir aber um wieder zum Thema zu kommen nicht wissen was Leben ist, wollen wir wissen, was Sterben ist und was nach dem Tod geschieht. Wir verstehen nicht zu leben. Wenn wir das verstehen , dann verstehen wir auch zu sterben. Dann ist Leben gleich Sterben, sonst gibt es kein Leben. Was gechieht wohl nahc dem Tod??? Das ist die Frage. Wir können Meinungen zum besten geben und sagen : Ich denke dies, und du denkst das. Andererseits gibt es die intellektuelle, rationale Ansicht : Das ist das Ende wenn Du stirbst du eben. Dann gibt es die spirituellen die ihre Glaubensätze und dogmen haben. Aber leider hat keiner Recht und niemand spricht die Wahrheit. Das sind alles nur Meinungen. Der Geist müßte viel subtiler, viel sensibler werden. Er würde wissen, was es heißt zu leben, indem man jeden Tag Stirbt. Nur dann hat man keine Angst vor dem Tode.
-Krsna- |
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geschrieben am: 10.08.1999 um 21:53 Uhr
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| hey brave new world hab ich im theater gesehen! |
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geschrieben am: 11.08.1999 um 13:03 Uhr
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nee, ne, raw! echt wahr jetzt?? kann ich fast nich glauben - man, was`n wahnsinn!!!
*hälts im kopp net aus* ABA :-þ
[Diese Nachricht wurde geändert von: abalone (geändert am: 11-08-99).] |
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geschrieben am: 12.08.1999 um 20:32 Uhr
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Ich kann rawside nur rechtgeben, denn ich fürchte den Tod auch nicht! Denn ich leibe mein Leben nicht wirklich. Klar es hat seine schönen Seiten, aber ich habe noch nie jemanden wirklich geliebt, weswegen ich mich mein Leben lang alleine fühle. Was aber viel schlimmer ist ist, dass mich noch nie jemand richtig gekiebt hat. Tol, ich habe gerade meine intimsten Sorgen hier rein geschrieben, mich aber entsdchlossen sie nicht zu löschen auch wenns mir schwer fällt. Ich vertraue euch einfach mal und hoffe, dass ihr mich jetzt nicht verarscht.
Floppi |
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geschrieben am: 13.08.1999 um 11:27 Uhr
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Hallo Krsna!
Ich möchte Dir zu Deinen überaus treffenden Beiträgen gratulieren. Ich bin vollständig Deiner Meinung und möchte noch einiges hinzufügen.
Der Tod gehört zum Leben, wie zu jedem Anfang ein Ende gehört. Ohne den Tod hätte das Leben keinen Sinn, weil wir unendlich viel Zeit hätten. Der Zeitdruck zwingt uns dazu zu handeln. Der Tod gibt dem Leben einen noch höheren Wert und selbst das genügt nicht, Menschen davor zu bewahren, kostbares Leben wegzuwerfen.
Das größte Problem der Menschheit ist in meinen Augen die Sinnlosigkeit des Lebens. Daraus erwächst für viele die Wertlosogkeit des Lebens und die Berechtigung darüber zu bestimmen.
Den Sinn seines Lebens muss jeder Mensch selber finden. Doch dazu braucht es Mut und Tatkraft, die oft im alltäglichen Luxus erstickt. Wir verstecken uns hinter normiertem Verhalten und geheuchelten Aussagen, weil wir Angst haben wir selbst zu sein. Doch nur wenn wir uns selbst zulassen, können wir für uns selbst den Sinn im Leben finden. Und das ist wahrscheinlich die einzige Chance wirklich glücklich zu werden.
Ich glaube, wenn wir wirklich glücklich sind, können wir sagen, dass wir das Leben lieben, was aber nicht gleichbedeutend mit der Angst vor dem Tod sein muss. Der Tod ist ein Abschied vom Leben. Eigentlich ist für den wirklich Glücklichen die Angst vor dem Tod gleichbedeutend mit der Trauer und dem Schmerz des Abschieds von etwas, das man sehr liebt.
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geschrieben am: 14.08.1999 um 20:24 Uhr
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Wenn ich sterbe
Wer wird dann um mich trauern?
Nur die schwarzen Krähen aus den Bergen
werden um mich trauern.
Aber die Krähen, die aus den Bergen kommen
Trauern nicht um mich:
Sie trauern um das unerreichte Opfergebäck
Auf meinem Totenaltar.
[i]leider ohne Quellenangabe[/i]
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.1999 um 03:52 Uhr
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Also krsna,
Ich für meine Teil habe den Gedanken an den tod akzeptiert und glaube ihn auch nicht zu fürchten. Diese überzeugung hat mir meine Tätigkeit eingebracht, da ich einigemale damit rechnen mußte den Tod zu finden. Allerdings kann ich deine Empfindungen verstehen und nach vollziehen. Ich glaube das Floppi die richtige Richtung eingeschlagen hat, was das erkennen unser Problematik dem Tod gegenüber angeht.
Den Tod kann man nur fürchten wenn er einem etwas wichtiges nimmt und solange man sein Leben nicht liebt oder das Leben eines andere bzw. die existens eines anderen als unabdimgbar für sein eigenes Glück erachtet, diesen anderen also liebt, wird der Tod keinen großen Schrecken für einen bereit halten. Er ist eben nur das Ende dieser daseins form, wobei bei einigen zu beobachten ist, dadurch das sie glauben nicht zu lieben oder nicht geliebt zu werden aus probieren wollen ob der Tod nicht die bessere alternative ist.
Und zu dir Floppi möchte ich sagen das ich dich gut verstehen kann, die Persob die ich glaubte zu lieben hat mich sehr enttäuscht und seit dem bin ich nicht mehr in der Lage jemandem soweit zu vertrauen das ich mich verlieben könnte. Hinzu kommt das ich seit dem Tod meiner Mutter niemanden habe mit dem ich über solches reden könnte, was auch in mir den Glauben bestärkt das diese Welt ,mit wenigen ausnahmen, nur noch aus einzelwesen und egoisten besteht die gar nicht lieben, sondern nur ihren eigenen Vorteil sehend, wollen.
in demut vor der allmacht eines anderen
Telcontar |
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geschrieben am: 17.08.1999 um 17:35 Uhr
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Hallo!
zuerst möchte ich euch danken für eure Reaktionen...
Es schien als wäre das Thema Angst und Liebe sehr miteinander verknüpft, und auch ich würde gerne was darüber sagen.
Was ist wohl Liebe?
Wenn man eifersüchtig ist ist es keine LIEBE!
Wenn Angst dabei ist ist es offensichtlich keine Liebe. Wenn man jemanden beherrschen will ist es keien Liebe. Wenn man von Liebe redet und verletzt andere ist es keien Liebe.
Wenn man also weiss was keine Liebe ist, und es ablöegt, nicht theoretisch sondern real in eurem Leben, und wenn es weder Haß noch Angst gibt, dann ist das andere da.
Aber was wir lieben ist uns selbst.
Wir lieben unser Land, unsere Religionen, unsere Dogmen, unser Eigentum, und das sind wir selbst. Wir leben unser leben routinemäßig, gelangweilt und in Angst nicht geliebt zu werden. Und so bringen unsere Handlunegn Haß und Wiederstand gegen die Liebe und das Leben hervor. Wir sind uns all dessen aber nicht bewußt. Die Religionen zum Beispiel mit ihrem organiersten Glauben haben uns geholfen, aus dem alltäglichen Leben zu entkommen, genauso wir jeglicher Konsum der uns umgibt, aber verhinder zu sehen. Liebe ist etwas worüber man nicht sprechen kann. Ihr wisst , was LIebe nicht ist.
Wenn man in sich hineingeht und in seinem Innern alles beseitigt , was Liebe nicht ist, dann ist sie da.
Und dann ist auch das Leben da.
Und meiner Meinung nach ist ohne diese Liebe Furcht da und einhergehend Angst und somit auch Angst vor dem Tode der ein Teil des Lebens ist.
-Krsna-
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geschrieben am: 17.08.1999 um 17:37 Uhr
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Ich würde mich sehr freuen von euch die ihr mir schon geschrieben habt etwas dazu zu hören.
-Krsna- |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.1999 um 10:53 Uhr
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Liebe- Was ist Liebe? und Ist Liebe überhaupt für jeden dasselbe? Ist Liebe nicht auch nur ein Begriff für ein Gefühl, nicht auch jur reine Definitionssache?
Nehmen wir einfach mal an, dass Liebe als das Ideal verstanden wird, das wir uns vorstellen. Ich denke, dass Du recht hast.
Der wichtigste Punkt an dieser Idealvorstellung ist meiner Ansicht nach, dass die Liebe nicht auf eine Sache, ein Lebewesen oder eine Meinung beschränkt ist. Ich glaube, nur wenn Liebe uneingeschränkt ist, ist sie vollkommen.
Leider muss ich aber auch zugeben, dass das wohl eine schöne Utopie ist.
Kann es diese allumfassende Liebe überhaupt geben? Sind wir Menschen überhaupt dazu fähig?
Manchmal bezweifele ich das. Dann habe ich Nachrichten gesehen -Krieg, Anschläge, Vergewaltigungen...
Manchmal habe ich Hoffnung -dann habe ich geträumt -Frieden, Freundschaft...
oder gelesen.
Anne Frank hat geschrieben, was ich dann denke: "Es ist ein Wunder, dass ich nicht alle Erwartungen aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unausführbar. Trotzdem halte ich an ihnen fest, trotz allem, weil ICH NOCH IMMER AN DAS INNERE GUTE IM MENSCHEN GLAUBE."
Die Liebe ist die Religion, nach der viele suchen und in der sie Erfüllung erwarten.
Doch bei allem sollten wir immer daran denken, dass man Liebe nicht erzwingen kann, denn wir können Gefühle nicht unbegrenzt steuern. Aber es wäre schon ein großer Fortschritt, wenn alle Menschen fühlen würden. Denn nicht Hass sondern Gleichgültigkeit ist das Gegenteil von Liebe.
Gruß, Effi |
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geschrieben am: 22.08.1999 um 05:38 Uhr
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Also, ich versuch mal meine Gedanken zu Papier zu bringen. Was ist leben, ist Liebe und war es wirklich besser als wir noch in den Bäumen saßen? Liebe, ist sicherlich auch ein Ideal, doch ohne Liebe zum Leben, zu bestimmten Dingen, hätte unser Leben heute, kaum einen Sinn, Liebe ist aber auch gleichzeitig evolution, sie ist auß der evolution heraus entstanden, aber ich glaub das ist nebensächlich. Wir sind so klein, wir Menschen, das ist schon gar nicht mehr vorstelbar, allein von der Erdgeschichte her betrachtet, und wenn man dann noch das Universum betrachtet, sind wir absolut belangloß. Warum schreib ich das alles? Nun ich denke Leben, Tod, Liebe, dies sind alles Fragen, nach dem Sinn des Daseins, und ich möchte hier auch noch behaupten, das unsere Wissenschaft schon zum Erhalt unserer Art dient, doch zurück, was wäre wenn es uns nicht gäbe, wenn alles wüst und leer wäre, wenn es auch niemanden anderes gäbe der über sowas nachdenken könnte, was hätte dann das Universum für einen Sinn?
Ich nun meinerseits bin überzeugt von einem Sinn, vom einem Ziel, und das wir als kleinster Teil dazu beitragen, und damit schließe ich den Tod mit ein, vorläufig, den wer weiß was die Zukunft bringen wird.
Ich hoffe das war nicht zu verwirrend |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.08.1999 um 11:01 Uhr
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Ein wenig verwirrend ist das schon, was Du geschrieben hast, aber das Leben ist nun einmal verwirrend und daran wird sich wenig ändern, selbst wenn ein ganzes Heer von sogenannten Wissenschaftlern, Theologen und Philosophen versucht Ordung zu machen. Im Grunde muss jeder das Leben selbst erfahren und sein Leben selbst leben. Damit spielt er seine Rolle in dem riesen-großen Gewusel, das auf der Welt herrscht. Und es ist eigentlich egal, dass wir so klein und unscheinbar sind. Wenn der Mensch kapiert hat, wie unwichtig er für die Welt ist und wie wichtig diese für ihn ist, kann er sie respektieren. Und doch wird der Mensch immer ein gewisses Maß an Wichtigkeit behalten, jeder einzelne von uns. Denn so lange es andere Menschen gibt, sind wir im Gefüge dieser Menschen irgendwie wichtig.
Effi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.08.1999 um 16:12 Uhr
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[i^]...vieleicht macht uns (unterbewußt) der Gedanke Angst, dass es doch ein Weiterleben nach dem Tod gibt...[/i]
Viele Grüße
elliey
[img^] [/img] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.08.1999 um 08:38 Uhr
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also krsna,
ich hab mir lange überlegt ob ich hier jetzt auch was schreiben soll, weil ich weiß das wenn ich erst mal angefangen hab nicht mehr aufhören kann. ich werd jetzt einfach mal punkt für punkt von dem was du geschrieben hast was dazu sagen. ich weiß nicht genau was du als langweilig definierst, und ich weiß nicht ob du das höhlengleichniss von platon kennst, aber dafauf werd ich diesen punkt einfach mal stützen. es ist viel einfacher, viel angenehmer ein leben unten in der höhle an den ketten zu führen. manche leute sind damit zufrieden, ich persöhnlich finde es langweilig, denn es gibt soviele fragen die ich nicht beantworten kann, und ich weiß auch nicht ob DIE antwort finde, aber ich kann die höhle hochklettern und kann eine antwort finden die ich für mich persöhnlich als korrekt empfinde. ich finde es schade das du so negativ über die unordnung gesprochen hast. unordnung, chaos ist das geilste was es überhaupt gibt. unser system, dieses scheiß beschissene system in dem wir leben, sagt uns doch das chaos nichts gutes ist, weil man sehr schnell einfach die ordnung, die übersicht die der mensch zu brauchen glaubt verliert. ich finde wir sollten aber nie vergessen das wir aus dem chaos enstanden sind. ohne chaos gäbe es uns doch überhaupt nicht, tja so schauts aus. ich weiß nicht ob ich dein allein sein richtig definiere, wäre das wort "anders" die passende definietion? ich bin anders und ich find es sau fit so zu sein. nicht jeder versteht mich wenn ich von meiner parkhaus geschichte anfange, aber was solls. warum sollte ich mich von einem system denn so beherrschen lassen??????? ich versteh das so oder so nicht so ganz. irgendso ein checker hat sich wahrscheilich vor ziemlich langer zeit mal hingestellt und hat gesagt was richtig oder falsch, gut oder schlecht ist. schlecht ist es zum beispiel anders zu sein. aber warum???? weil es manche leute gibt, die den sprung ins kalte wasser wagen??????????? ist es so sclimm, über dinge nach zudenken die andere für nicht normal halten. wir machen uns doch vorallem selber ein problem damit, aber warum????????? also ich weiß nicht mehr so ganz was ich zu dem punkt unendliches wissen sagen wollte, deshalb sage ich jetzt einfach mal das, was ich davon halte: unendliches wissen gibt es nicht, wenn jemand alles wissen würde, wäre er schon tod. aber ist es nicht die unwissenheit die uns menschlich macht? wenn wir eine höhere ebene wären und uns alle fragen beantworten könnten die wir uns stellen würden, dann bräuchten wir doch keine freunde mehr. für was auch, dass bedürfniss sich auszutauschen wär doch nicht mehr vorhanden. aber das ist auch ein punkt, den ich jetzt mal von mir aus anspreche: ein gedanke ist so perfekt, doch sobald er gesagt wird scheint seine perfektion abzufallen. gedanken sagen viel mehr als worte. wäre es nicht cool wenn man gedanken lesen könnte? tja, liebe.......liebe ist sowas wie mit den worten zufall, jetzt,......es gibt sie nicht. du kannst einen menschen nur lieben wenn du mit ihm reden kannst, aber kannst du mit ihm reden wirst du hn nicht lieben können. das waren die dinge die ich doch jetzt mal loswerden wollte, ich hoffe mal ich hab hier niemanden gelangweilt, aber zum schluß noch ne frage: kletterst du die höhle hoch???????? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.08.1999 um 09:40 Uhr
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...so viele Fragezeichen.....
Liebe? Tod? Leben? Chaos? Ordnung? Haß? Angst?
Sind das alles unterschiedliche Dinge?
Ich glaube eher, sie sind alles...
[i]eins.[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.08.1999 um 00:13 Uhr
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| Es wäre schön wenn viele sich trauen würden aus der Höhle ans Licht zu klettern. Aber es gehört ja schließlich Mut dazu. Denn wer dann den anderen mitteilen möchte, wie schön es außerhalb der Höhle ist, hat in der Höhle schlechte Karten, denn er wird entweder ausgelacht oder wegen radikaler Ideen irgendwie aus dem Weg geschafft. Das sit nämlich das Ende von Platon, der sich damit auf das Schicksal von Sokrates bezieht. |
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