Auf den Beitrag: (ID: 25417) sind "0" Antworten eingegangen (Gelesen: 527 Mal).
"Autor"

Sehnsucht!

Nutzer: Gast_godessofdsire
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 29.12.2001
Anzahl Nachrichten: 1

geschrieben am: 09.08.1999    um 21:39 Uhr   
Leider kann und darf ich diese Worte der betreffenden Person nicht mitteilen, aber sie drängen in mir und es gibt Momente, da möchte man sie einfach geschrieben sehen, wissen, daß sie raus sind. Für jemnden, der mir sehr viel bedeutet (er hat nichts mit diesen Chat hier zu tun!). Es ist kein Reim, kein Gedicht, einfach nur mein Gefühl.

Oft frage ich mich, was wenn die Menschen um mich herum wohl wüßten, was ich denke? Mein starrer Blick aus dem Fenster des Busses, mein Atem der leicht schneller geht und meine Augen, die einen verträumten Ausdruck haben, brennend vor Verlangen in die Weite schauen. Jeden Morgen stelle ich mir vor, wie es sein würde, wenn Du meinem Verlagen nachgeben würdest. Ich schließe die Augen und meine Deine Hand auf meinem Bein zu spüren, schon das läßt tausend Schmetterlinge durch meinen Bauch fliegen. Ich merke, wie feucht ich bin, der Moschusgeruch intensiver wird. Könnte es jemand bemerken? Wie sehr wünsche ich mir, daß Du mich einfach packst, mich zurückziehst. Ich stehe leicht zitternd, erwartend vor Dir, weiß daß ich Deine Lippen spüre werde. Was wird mich erwarten? Wird es so ein, wie in meinen Vorstellungen? Dann sitze ich, wie fast jeden Tag vor Dir, Du ahnst nichts von meinen Gedanken. Ich sehe Deine breiten Schulten, die mich immer wieder faszinieren, Deine schönen braunen Arme. Du siehst mich an, oh Dein Blick, der mich immer wieder in den Bann zieht. Machmal habe ich den Mut ihn zu erwidern, doch dann denke ich, Du könntest zu viel in meinem lesen. Ich würde gerne nur einfach dasitzen und Dich beobachten. Aber ich gaube, daß mache ich auch schon so. Du glaubst nicht, wie sehr ich Dir diese Worte mitteilen möchte. Ich laufe hier auf und ab, weiß nicht wohin mit meiner Lust, mit meinen sinnlichen Gedanken, die mich fast verbrennen, mich innerlich zerreisen. Ein Gefühl der Sehnsucht, daß niemand außer einer stillen kann. Das weiß ich nur zu genau, denn ich habe es versucht woanders zu stillen. Ich lausche der Musik, sie ist drängend, voller Sehnsucht, dringt bis in mein innerstes. Die harten Drums, die intensive Stimme, der stampfende Rhythmus. Es erinnert mich an eine Urgewalt. Etwas, das schon vor mir existierte und nun in einen Melodie gefaßt wurde. Ich liebe diese Musik, weil sie ohne Worte das ausrückt, was ich fühle. Dann habe ich das Gefühl ganz ich zu sein und wünsche mir, jemanden der in meine Welt einbricht und dieses Gefühl mit mir teilen kann. Den Sturm, die Leidenschaft, das hinwegtauchen in die Teife meiner Seele. Nichts ist mehr real, die Bewegungen werden ohne mein Denken ausgeführt. Ich bin nur einen Hauch von dem Tier in mir entfernt, das schlummert, aber aus seinen Schlaf erwachen möchte. Alle Vernunft beiseite schieben möchte. Das Tier, das seinem Instinkt folgen will, nicht meinem Willen. Warum schaffst Du es zu wecken, warum hast gerade Du die Macht dazu?
  Top