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Nutzer: Gast_Apple
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geschrieben am: 18.09.1999    um 13:57 Uhr   
endlich hab ich es geschafft, mal zu lesen, was ich schon lange wollt
und einige nette Stellen schon im ersten Band gefunden:

Seite 214: Es trat ein langes Schweigen ein. Zögernd sprach Frodo schließlich. >>Schon ehe der Brief kam, glaubte ich, daß ihr ein Freund seid<<, sagte er. >>Oder zumindest wünschte ich es. Ihr habt mich heute Abend mehrmals erschreckt, aber niemals so, wie es die Diener des Feindes tun würden. Ich glaube, einer seiner Späher würde - nun ja, anständiger aussehen und gemeiner denken, wenn Ihr das versteht.<<
>>Ja, das verstehe ich<<, lachte Streicher. >>Ich sehe gemein aus und denke anständig. Ist es so? [i]nicht alles, was Gold ist, funkelt, nicht jeder, der wandert, verlorn[/i].<<
Seite 237:
>>Ich werde euch die Geschichte von Tinúviel erzählen<<, sagte Streicher. >>Mit kurzen Worten, denn es ist eine lange Geschichte, deren Ende noch unbekannt ist; und außer Elrond gibt es heute niemanden, der sich ihrer noch so erinnert, wie sie früher erzählt wurde. [b]Es ist eine schöne Geschichte, obwohl sie traurig ist, wie alle Geschichten von Mittelerde, und doch mag sie euerem Herz Mut machen.[/b]<< Er schwieg eine Weile, dann begann er nicht zu sprechen, sondern leise zu singen:
...
[i]Lang trieb sie dann das Schicksal um
Durch finstre Wälder, fremd und stumm,
Dann trennte sie das weite Meer.
Und dennoch war zuletzt die Nacht,
Gericht und Zeit der Prüfung um,
Vereinte sie des Schicksals Macht -
Und lange, lange ist es her.[/i]
Streicher seufzte und hielt eine Weile inne, ehe er weitersprach.
Seite 309:
[i]Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul[/i]
Es war verblüffend, wie sich die Stimme des Zauberers verändert hatte. Sie wurde plötzlich drohend, machtvoll, hart wie Stein. Ein Schatten schien vor der im Mittag stehenden Sonne vorüberzuziehen, und der Söller wurde einen Augenblick dunkel. Alle zitterten, und die Elben hielten sich die Ohren zu.
>>Niemals zuvor hat irgendeine Stimme gewagt, Wörter in jener Sprache in Imladris auszusprechen, Gandalf der Graue<<, sagte Elrond, als sich der Schatten verzog und die Gesellschaft wieder atmete.
Seite 326:
Die Elben gaben keine Antwort. >>Habt ihr mich nicht verstanden Glóin?<< sagte Elrond. >>Die Drei sind nicht von Sauron gemacht worden, und er hat sie auch nie berührt. Doch über sie zu sprechen ist nicht erlaubt. Nur so viel kann ich in dieser Stunde des Zweifels sagen. Sie sind nicht wertlos. Aber sie wurden nicht als Waffen des Krieges oder der Eroberung gemacht: darin liegt ihre Macht nicht. Diejenigen, die sie herstellten, gelüstete es nicht nach Macht oder Herrschaft oder angehäuftem Reichtum, sondern danach, zu verstehen, zu wirken und zu heilen, um alle Dinge rein zu erhalten. Das haben die Elben von Mittelerde in einem gewissen Ausmaß erreicht, wenn auch mit Leid. Aber alles, was diejenigen geschaffen haben, die die Drei gebrauchen, wird sich in Verderben verwandeln, und ihr Geist und ihre Herzen werden Sauron enthüllt werden, wenn er den Einen wiedergewinnt. Es wäre dann besser, daß es die Drei nie gegeben hätte. Das ist sein Ziel.<<
das solls nun erstmal von mir sein
Berni, der Apfel
[b]_______
doch es kommt bestimmt noch mehr[/b]
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Nutzer: Gast_Apple
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geschrieben am: 29.09.1999    um 22:02 Uhr   
und weiter gehts:
Seite 398:
Die dunkle, Feuer verströmende Gestalt raste auf sie zu. Die Orks kreischten und schwärmten über die steinernen Laufbretter aus. Da hob Boromir sein Horn und blies. Laut erschallte die Herausforderung und gellte wie der Schrei vieler Kehlen unter dem Gewölbe. Einen Augenblick verloren die Orks den Mut, und der feurige Schatten verharrte. Dann erstarben die Echos plötzlich wie eine Flamme, die von einem dunklen Wind ausgeblasen wird, und der Feind ging wieder vor.
>>Über die Brücke!<< rief Gandalf, der wieder Kraft gesammelt hatte. >>Flieht! Das ist ein Feind, gegen den ihr alle nichts ausrichten könnt. Ich muß den schmalen Weg halten. Flieht!<< Aber Aragorn und Boromir hörten nicht auf den Befehl und blieben Seite an Seite hinter Gandalf am anderen Ende der Brücke stehen. Die anderen hielten an der Tür am Ende der Halle an und drehten sich um, denn sie brachten es nicht über sich, ihren Führer dem Feind allein gegenübertreten zu lassen.
Der Balrog erreichte die Brücke. Gandalf stand in der Mitte des Bogens und stützte sich auf den Stab in seiner Linken, aber in seiner Rechten glänzte Glamdring, kalt und weiß. Sein Feind blieb wieder stehen und schaute ihn an, und der Schatten um ihn reckte sich wie zwei riesige Flügel. Er hob die Peitsche, und die Riemen wimmerten und knallten. Feuer drang aus seinen Nüstern. Aber Gandalf stand fest.
>>Du kannst nicht vorbei<<, sagte er. Die Orks blieben stehen, und eine Totenstille trat ein. >>Ich bin ein Diener des Geheimen Feuers und Gebieter über die Flamme von Anor. Du kannst nicht vorbei. Das dunkle Feuer wird dir nichts nützen, Flamme von Udûn. Geh zurück zu den Schatten. Du kannst nicht vorbei.<<
Der Balrog gab keine Antwort. Das Feuer in ihm schien zu ersterben, aber die Finsternis nahm zu. Langsam ging er weiter auf der Brücke, und plötzlich richtete er sich zu seiner ganzen Größe auf, und seine Flügel erstreckten sich von Wand zu Wand; aber immer noch war Gandalf zu sehen, schimmernd in der Düsternis; er sah klein aus und ganz allein: grau und gebeugt wie ein dürrer Baum, ehe ein Sturm losbricht.
Aus dem Schatten sprang flammend ein rotes Schwert hervor.
Glamdring glitzerte weiß als Antwort.
Es gab einen klirrenden Aufprall und eine weißte Stichflamme. Der Balrog wich zurück, und sein Schwert flog hoch, in Stücke zerschmolzen. Der Zauberer schwankte auf der Brücke, trat einen Schritt zurück und blieb dann wieder stehen.
>>Du kannst nicht vorbei!<< sagte er.
Mit einem Satz sprang der Balrog ganz auf die Brücke. Seine Peitsche wirbelte und zischte.
>>Er kann allein nicht standhalten!<< rief Aragorn plötzlich und rannte wieder die Brücke entlang. >>Elendil!<< schrie er. >>Ich bin bei dir, Gandalf!<<
>>Gondor!<< schrie Boromir und setzte ihm nach.
In diesem Augenblick hob Gandalf seinen Stab, und mit einem lauten Ruf schlug er vor sich auf die Brücke. Der Stab zerbrach und fiel ihm aus der Hand. Eine blendend weiße Feuerwand stieg vor ihm auf. Die Brücke krachte. Genau zu den Füßen des Balrogs barst sie, und der Stein, auf dem er gestanden hatte, stürzte in den Abgrund, während der Rest stehenblieb, schwebend, bebend wie eine ins Leere hinausgestreckte Zunge aus Fels.
Mit einem entsetzlichen Aufschrei fiel der Balrog vornüber, und sein Schatten stürzte hinab und verschwand. Doch noch im Fallen schwang er seine Peitsche, und die Riemen trafen die Knie des Zauberers, wickelten sich herum und zogen ihn an den Rand. Er schwankte und fiel, griff vergebens nach dem Stein und glitt in den Abgrund. >>Flieht, ihr Narren!<< schrie er und war weg.
Die Feuer erloschen und es wurde völlig dunkel. Die Gemeinschaft stand vor Entsetzen wie angewurzelt und starrte in den Abgrund. Gerade als Aragorn und Boromir zurückgeeilt kamen, krachte die Brücke wieder, und der Rest stürzte ein. Mit einem Sch
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Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 30.09.1999    um 17:40 Uhr   
Eine sehr gute Homepage zum Herr der Ringe und Der kleine Hobbit.
Link
Die Seite ist in deutsch, es gibt eine gute Bildersammlung und interessante Anmerkungen zu Tolkiens Werken.

Gruß Sam
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Nutzer: Telcontar
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geschrieben am: 06.10.1999    um 19:53 Uhr   
Die Geschichte von Thinúviel
Das Gras war grün, das Laub hing dicht,
Die Schierlingsdolden blühten breit,
Da huschte durch den Wald ein Licht
Wie Sternenglanz zur Erde fällt.
Tinúviel tanzte, Elbenmaid,
Zur Flöte, hold von Angesicht,
Von Sternen funkelte ihr Kleid
Und war ihr dunkles Haar erhellt.

Da irrte Beren durch den Wald,
Vom Berge kam er her allein,
Den Strom der Elben fand er bald
Und ging ihm voller Trauer nach.
Doch plötzlich sah er einen Schein
Von Licht im dunklen Waldgemach,
Von wehenden Schleiern einen Schein
Und goldene Funken tausendfach.

Da stürtz, beseelt von neuer Kraft,
Der Wanderer aus fernem Land
Tinúviel nach in Leidenschaft,
Er greift nach ihr mit Ungestüm.
Ein Mondstrahl bleibt ihm in der Hand,
Durchs Dickicht tanzt sie leicht dahin, Läßt ungestillt die Leidenschaft,
Und er muß einsam weiterziehen.

Wie oft vernimmt er flüchtigen Schritt
Von Füßen, leicht wie Lindenlaub,
Und unterirdische Musik
Verwehend wie ein sterbender Ton.
Mit Nebelrauch und Silberstaub
Des Rauhreifs naht des Winters Tritt,
Mit leisem Wispern Blatt um Blatt
FälltŽsaus der Buchen welker Kron.

Er sucht sie ewig, unverzagt,
Wo dicht der Blätterteppich liegt,
Bei Mond und Stern und wenn es tagt.
Ihr Schleier weht im Silberglanz,
So dreht sich schwerelos und fliegt
Tinúviel, die Elbenmagd,
Wie sich die Flocke wirbelnd wiegt
Dahin im Tanz, dahin im Tanz.

Als um der Winter, kehrte sie
Zurück und sang den Frühling wach
Mit Vogellied und Melodie
Des Regens auf vereistem Bach.
Die Sehnsucht trieb ihn wie noch nie
Zum Tanz, zu ihr, es lockte ihn,
Mit ihr so leicht dahinzuziehen.

Sie floh-er rief ihren Namen schnell,
Mit Elbenlaut rief er sie an:
Tinúviel!Tinúviel!
Da hielt sie ein im raschen Lauf,
Die Stimme schlug sie in den Bann.
Schon eilt er zu Tinúviel,
Da sah sie ihn verzaubertan:
Er fing sie in den Armen auf.

Und unter ihrem Schattenhaar
Sah Beren hell der Sternelicht
Gespiegelt in dem Augenpaar
Der Elbin, der unsterblichen.
Verfallen war sie dem Gericht.
Sie schlang die Arme wunderbar
Um ihn: Er sah ins Angesicht
Der elbischen Unverderblichen.

Lange trieb sie dann das Schiksal um
Durch Felsenklüfte und kalte Nacht,
Durch finstre Wälder, fremd und stumm,
Dann trennte sie das weite Meer.
Und dennoch war zuletzt die Nacht,
Gericht und Zeit der Prüfung um,
Vereinte sie des Schiksals Macht-
Und lange, lange ist es her.
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Nutzer: Telcontar
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geschrieben am: 10.10.1999    um 13:08 Uhr   
hallo kinder-der-nacht
bis in 3-4Wochen würde ich sagen, wenn dich fantasy interessiert dann brauchst du nicht länger. Jedenfalls beim ersten mal, erst bei späterem lesen wirst du länger brauchen. Die meisten die ich kenne haben das Buch verschlungen.
viel spaß bei der lektüre
telcontar
p.s.: dann weißt du ja auch bald was mein name heißt
)
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Apple
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geschrieben am: 10.10.1999    um 15:09 Uhr   
sicher Streicher
mit den vielen Namen: Elesar (Elbenstein), Aragorn, Dunadan...
ich hab uebrigens etwa zwei Wochen daran gelesen
Berni, der Apfel
[b]_________
der Namen Bedeutung, ihr Laut, ihr Sinn
wandeln mit der Zeit, der Welt dahin[/b]
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"Autor"  
Nutzer: kind-der-nacht
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geschrieben am: 11.10.1999    um 00:48 Uhr   
Hallo!!!
Habe mir gestern das Buch (die Bücher)
"Herr der Ringe" gekauft......
Werde mich sicher allerspätestens in 4 Jahren nochmals melden.......
Kind der Nacht
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"Autor"  
Nutzer: lexis
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geschrieben am: 13.10.1999    um 21:49 Uhr   
Herr der Ringe ist eines der besten Bücher die ich je gelesen habe.
Eine der besten Stellen ist als die 2Hobbits bei Baumbart sind und dieser die Versammlung der Ents einberuft.
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 13.10.1999    um 23:25 Uhr   
las den herrn der ringe erneut... einen sommer lang...
die schoensten passagen koennt ich nicht nennen, doch die schoensten momente des lesens... ein warmer augusttag, bis zum naechsten biergarten an der elbe geradelt,ein wasser und einen kartoffelsalat, am wackelnden holztisch niedergelassen, das buch aus dem rucksack gekramt... und mit den hobbits unterwegs gewesen...
also, vielleicht meine lieblingspassage in dieser erinnerung: die fahrt auf dem fluss.. :-)
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"Autor"  
Nutzer: abalone
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geschrieben am: 14.12.1999    um 14:04 Uhr   
habe soeben den kleinen hobbit beendet - jetzt beginne ich endlich mit dem herrn der ringe *lächel*
[i]Als sie eine Anhöhe erreichten, sah Bilbo seinen Berg in einiger Entfernung liegen, und er hielt an und sagte plötzlich:
"Wege wandern weit und lang
über Felsenpässe, unter Eichen,
folgen tief hinab dem Höhlengang,
folgen Fluß und Strom, die nie das Meer erreichen,
über Schnee, den weiß der Winter ausgesät,
Juniblumen wehen mit den Winden,
über Steine, Moos, im Dämmern spät
unterm Mond in alten Sommerlinden.
Wege wandern weit und still,
Wolken ziehen drüber her und Sternenlieder,
doch den müden, alten Füßen will
Rast die Heimat geben wieder.
Augen, die das Feuer sahen und das Schwert,
Schreckenstat und Unheil, wilde Pfeile,
schauen endlich, was sie lang entbehrt:
Wiesensaum und altvertrauter Bäume Zeile."
Gandalf schaute ihn an. "Mein lieber Bilbo, irgend etwas ist mit Euch los. Ihr seid nicht mehr der alte Hobbit." ...[/i]
*gruß* ABA
P.S. auf diesem wege mal einen dicken knuddler an "den hut" telcontar schickt
[Diese Nachricht wurde geändert von: abalone (geändert am: 14-12-99).]
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Nutzer: Gast_zwerg
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geschrieben am: 16.12.1999    um 11:35 Uhr   
Hallo!
Ich melde mich mal wieder.
Ich musste mir leider einen neuen Namen zulegen, weil mien altes Password irgenwie weg ist! Ich war mal effi. Tja, Pech gehabt!
Wennich jetzt ueber Weihnachten nochmal Zeit habe, werde ich den Herrn der Ringe nochmal lesen. Ich hoffe, ich entdecke noch weitere schoene Stellen.
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Nutzer: Gast_cowboy20
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geschrieben am: 18.12.1999    um 00:32 Uhr   
hi Leute.
Trotz meines seltsamen Names bin ich auch Fan des Herrn der Ringe...
Ich hab die Bücher(LoD, Silmarillion) aber erst 2 mal gelesen und das nur auf Deutsch, den Hobbit aber auch auf Englisch. Ich hoffe mal, das ich mit dieser mageren Bilanz hier auch angehört werde....
1. So trocken fand ichs gar nicht
2. Tolkien war Sprachwissenschaftler und kein Unterhaltungsautor...
3. Du sagst (nelli) LoD ist trocken?-- lies mal das Silmarillion...
Das waren meine Kommentare dazu....
PS: weiß jemand genaueres über Elladan und Elrohir?
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Nutzer: abalone
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geschrieben am: 11.04.2000    um 22:48 Uhr   
habe es heute endlich geschafft, den herrn der ringe zu beenden - und ich bin wirklich begeistert ... streckenweise mußte ich mich zwar zwingen, weiter zu lesen - aber insgesamt ist es ein faszinierendes werk ... hm, aber was soll ich jetzt machen? jetzt, wo es keine erzählungen mehr über frodo, gandalf, aragorn und all die anderen gibt? irgendwie ist es auch schade, daß das buch nun keine seiten mehr hat ... *lächel*
ABA
ach, füge dann mal noch ein zitat mit an
Während auch Sam sich hinkauerte und, als er sie anschaute, seinen Tod in ihren Augen sah, kam ihm ein Gedanke, als ob eine ferne Stimme gesprochen habe, und er stöberte mit der linken Hand in seiner Brusttasche und fand, was er suchte; kalt und hart und fest kam sie ihm bei der Berührung in einer gespenstischen Welt des Schreckens vor: Galadriels Phiole.
>>Galadriel!<< sagte er schwach, und dann hörte er fern, aber deutlich Stimmen: die Rufe der Elben, die unter den STernen in den geliebten Schatten des Auenlandes wanderten, und die Musik der Elben, die er im Schlaf in der Halle des Feuers in Elronds Haus vernommen hatte.
[i]Gilthoniel A Elbereth![/i]
Und dann löste sich seine Zunge, und seine Stimme rief in einer Sprache, die er nicht kannte:
[i]A Elbereth Gilthoniel
o menel palan-díriel,
le nallon sí di'nguruthos!
A tíro nin, Fanuilos![/i]
Und damit stand er taumelnd auf und war wieder Samweis, der Hobbit, Hamfasts Sohn.
[Diese Nachricht wurde geändert von: abalone (geändert am: 15-04-00).]
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Nutzer: dominusnoctum
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geschrieben am: 12.04.2000    um 10:29 Uhr   
Das Leithian Lied, über denn Wettgesang zwischen Sauron und Felagund
Ein Lied sang er von Hexenkraft,
Das aufschließt, durchdringt, Einblick schafft,
Verrät, enthüllt, begünstigt, droht.
Doch plötzlich Felagund in der Not
Mit Sang sich wehrte, Halt gebot,
Singend zum Trotz dem Zauberwerke
von Wissenwahrung, Turmesstärke,
Umgangnem Trug und Hinterhalt,
Vom Tausch und Wechsel der Gestalt,
Von Freiheit Flucht getreuem Sinn:
Die Kette bricht, die Kerker sinken hin.
Hin wogt und her der beiden Sang,
Schwellend, ermattemd, und Felagund rang
Schwer und schwerer. Doch unbesiegt
Er seinen Zauber in Worte fügt
Und alle alte Elbenmacht.
Leis hörten sie Vögel in der Nacht
Von Nargothrond, und übers Meer
Von fernher seufzten die Wellen schwer
Fern im Westen auf den Strand
Von Perlensand im Elbenland.
Doch dichter nun die Nacht sich schließt.
Dunkel wuchert in Valinor;es fließt
Das Blut rot von den Landestegen.
Die Noldor Hand an die Schiffe legen,
Die Wogenreiter sie erschlagen
Am Lampenhafen. Stürme jagen.
Raben flüchten. Wölfe lärmen.
In Angband sich die Sklaven härmen.
Das Eis im Schlund des Meeres malmt.
Donner grollt, Feuer qualmt --
Und Finrod stürzte vor den Thron.
Aus dem Silmarillion
Verborgen in der Nacht liegen all unsre Träume.
Dominus Noctum

P.s. Weitere Filminfos und Bilder:
www.herr-der-ringe-film.de
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"Autor"  
Nutzer: Gast_elanor
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geschrieben am: 15.04.2000    um 18:30 Uhr   
na, dann muss die elbenblume halt auch was schreiben:
Am besten verstehen und nachvollziehen kann ich Eomer[i]ja lacht nur!![/i]
ich mag ihn besonders, aber fragt mich nicht wieso...
natürlich ist Bilbo als Reisender und Dichter mein Favorit schlechthin..
ich liebe dieses Buch, auch Merry, und Frodo, Faramir und Eowyn..[i]seufz[/i]
meine lieblingsgedichte:

Die Strasse gleitet fort und fort...
weg von der Tür wo sie begann...
weit über Land von Ort zu Ort
ich folge ihr so gut ich kann...
und:
Die Welt war jung, die Berge grün,
als silberklar der Mond noch schien
nicht Berg noch Tal,
nicht Strom noch Land
war da, zu durins Zeit
Benannt.
Er gab den dingen Nam und Stand
trank ersten Trunk vom Quellenrand
sah sich zu häupten eine Kron
aufblinken und verblassen schon..

das ist jetz beides sehr massiv gekürzt...
*grins*
ela

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"Autor"  
Nutzer: abalone
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geschrieben am: 16.10.2000    um 18:37 Uhr   
telcontar ist wieder da - also hoch damit *g*
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"Autor"  
Nutzer: triskel
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geschrieben am: 17.10.2000    um 16:07 Uhr   
www.herr-der-ringe-film.de
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"Autor"  
Nutzer: hobbit
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geschrieben am: 19.10.2000    um 16:38 Uhr   
Habe mich sehr gefreut, zu entdecken, das es tatsächlich sehr viele freunde des herrn der ringe gibt,...sonst schauen einen die meisten leute immer etwas verständnislos an,..
Also hier mal eine meiner lieblingsstellen:
"Für dich, kleiner Gärtner und Freund der Bäume", sagte sie zu Sam; "habe ich nur ein geringes Geschenk."
Sie gab ihm ein Kästchen aus einfachem, grauem Holz, unverziert bis auf eine einzige Silberrune auf dem Deckel.
"Hier steht G und das soll Galadriel bedeuten", sagte sie. "Aber in eurer Sprache könnte es Garten bedeuten. In diesem Kästchen ist Erde aus meinem Obstgarten, und was Galadriel noch an Zaubersegen zu vergeben hat, ruht darauf. Es wird dich nicht auf den rechten Weg führen oder vor irgendwelchen Gefahren beschützen; aber wenn du es aufhebst und zu guter letzt wieder in deine Heimat kommst, dann mag es dich vielleicht belohnen. Selbst wenn du alles unfruchtbar und verwüstet vorfinden solltest, wird es wenige Gärten in Mittelerde geben, die so blühen und gedeihen wie dein Garten, wenn du diese Erde dort verstreust. Dann magst du dich an Galadriel erinnern und einen flüchtigen Blick des fernen Lóriens erhaschen, das du nur in unserem Winter gesehen hast. Denn unser Frühling und unser Sommer sind vorbei, und man wird sie nie wieder auf Erden sehen, es sei denn in der Erinnerung."
[i]leise hinausschleicht[/i]
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"Autor"  
Nutzer: Telcontar
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geschrieben am: 27.10.2000    um 20:52 Uhr   
Hallo ihr Ring Freunde,
ich wollte mal kund tun der Film ist im werden, ich setze demnächast ein paar links die ich gefunden habe hier her.
wer lust hat kann ja mal durch klicken.
Telcontar
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"Autor"  
Nutzer: Telcontar
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geschrieben am: 27.10.2000    um 22:34 Uhr   
grau wie die maus,
groß wie ein haus,
schnauze wie schlange;
erde bebt bange,
zieh ich durchs gras,
baum bricht wie glas.
hörner im maul
schüttle ich faul
mein ohrenpaar;
jahr um jahr
zieh ich dahin,
leg mich nie hin.
olifant bin ich benannt,
größter im land,
riesig und alt.
mein gestalt,
sah du mich hie,
vergißt du nie,
sahst du mich nicht,
glaubst du auch nicht,
daß es mich gibt.
doch als ehrlicher olifant
bleib ich bekannt.

ein gedicht aus dem "Roten Buch"
Telcontar
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"Autor"  
Nutzer: Gast_hobbitmädchen
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geschrieben am: 28.10.2000    um 09:48 Uhr   
Hallo,
ich habe gerade wieder mit dem kleinen Hobbit angefangen zu lesen (vorher Silmarillion). Ich habe zwar Der Kleine Hobbit und HDR schon mal gelesen, aber das ist leider schon länger her, und für Lieblingsstellen reicht es auch nicht mehr so ganz.
Hobbitmädchen
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"Autor"  
Nutzer: cerenity
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geschrieben am: 28.10.2000    um 15:56 Uhr   
*grins breit*
na wenn das so weiter geht, steht ja bald der komplette "Herr der Ringe" hier im Forum
*freut sich aber trotzdem über die vielen Auszüge und Gedichte*
Cere
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Apple
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Anzahl Nachrichten: 298

geschrieben am: 04.12.2000    um 08:34 Uhr   
[i]Zeit gefunden - und so manches abgetippt, was schön war und ist[/i]

aus der englischen Fassung
aus dem Vorwort:
The most critical reader of all, myslf, now finds many defects, minor and
major, but being fortunately under no obligation either to review the book
or to write it again, he will pass over these in silence, except one that
has been noted by others: the book is too short.
vom Beginn des dritten Kapitels - Seite 97:
'Rivendell!' said Frodo. 'Very good: I will go east, and I will make for
Rivendell. I will take Sam to visit the Elves; he will be delighted.' He
spoke lightly; but his heart was moved suddenly with a desire to see the
house of Elrond Halfelven, and breathe the air of that deep valley where
many of the Fair Folk still dwelt in peace.
115: 'Gildor Inglorion of the house of Finrod. We are Exiles, and most of our kindred have long ago departed and we too are now only tarrying here a while, ere we return over the Great Sea. But some of our kindsfolk dwell still in peace in Rivendell. Come now, Frodo, tell us what you are doing? For we see that there is some shadow of fear upon you.'
116: 'I thank you indeed, Gildor Inglorion,' said Frodo bowing. 'Elen síla lúmenn' omentielvo, a star shines on the hour of our meeting,' he added in the high-elven speech.
118: Sam could never describe in words, nor pictures clearly to himself, what he felt or thought that night, though it remained in his memory as one of the chief events of his life. The neares he ever got was to say: 'Well, sir, if I could grow apples like that, I would call myself a gardener. But it was the singing that went to my heart, if you know what I mean.'
120:
... I have been expecting Gandalf for many days. He was to have come to Hobbiton at the latest two nights ago; but he has never appeared. Now I am wondering what can have happened. Should I wait for him?'
Gildor was silent for a moment. 'I do not like this news,' he said at last. 'That Gandalf should be late does not bode well. But it is said: [i] do not meddle in the affairs of Wizzards, for they are subtle and quick to anger.[/i] The choice is yours: to go or to wait.'
'And it is also said,' answered Frodo: '[i]Go not to the Elves for counsel, for they will say both no and yes.[/i]'
'Is it indeed?' laughed Gildor. 'Elves seldom give unguarded advice, for advice is a dangerous gift, even from the wise to the wise, and all courses may run ill...
170: In a chair, at the far side of the room facing the outer door, sat a woman. Her long yellow hair rippled down her shoulders; her gown was green, green as young reeds, shot with silver like beads of dew; and her belt was of gold, shaped like a chain of flag-lilies set with the pale-blue eyes of forget-me-nots. About her feet in wide vessels of green and brown earthenware, white water-lilies were floating, so that she seemed to be enthroned in the midst of a pool.
'Enter good guests!' she said, and as she spoke they knew that it was her clear voice they had heard singing. They came a few timid steps further into the room, and awkward, like folk that, knocking at a cottage door to beg for a drink of water, have been answered by a fair young elf-queen clad in living flowers. But before they could say anything, she sprang lightly up and over the lily-bowls, and ran laughing towards them; and as she ran her gown rustled softly like the wind in the flowering borders of a river.
'Come dear folk!' she said, taking Frodo by the hand. 'Laugh and be merry! I am Goldberry, daughter of the river."
173: At last Tom and Goldberry rose and cleared the table swiftly. The
guests were commanded to sit quiet, and were set in chairs, each with a
footstool to his tired feet. There was a fire in the wide hearth before them, and it was burning with a sweet smell, as if it were built of apple-wood.
182: After they had eaten, Goldberry sang many songs for them, songs that
began merrily in t
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Nutzer: Silberelfe
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geschrieben am: 04.12.2000    um 18:12 Uhr   
An Elvin-maid there was of old
A shining star by day:
Her mantle white was hemmed with gold
Her shoes of silver-grey.
A star was bound upon her brows,
A light was on her hair
As sun upon the golden boughs
In Lórien the fair.
Her hair was long, her limbs were white,
And fair she was an free;
And in the wind she went as light
As leaf of linden-tree.
Beside the falls of Nimrodel
By water clear and cool,
Her voice as falling silver fell
Into the shining pool.
Where now she wanders none can tell
In silver or in shade;
For lost of yore was Nimrodel
And in the mountains strayed.
The elven-ship in haven grey
Beneath the mountain-lee
Awaited her for many the day
Beside the roaring sea.
A wind in night by northern lands
Arouse, and loud it cried
And drove the ships from elven-strands
Across the streaming tide.
When dawn came dim the land was lost,
The mountains sinking grey
Beyond the heavy waves that tossed
Their plumes of blinding spray
Amroth beheld the fading shore
Now low beyond the swell,
And cursed the faithless ship that bore
Him far from Nimrodel.
Of old he was an Elven-king
A lord of tree and glen
When golden where the boughs in spring
In fair Lothlórien.
From helm to sea they saw him leap,
As arrow from the string,
And dive into the waters deep,
As mew upon the wing.
The wind was in his flowing hair,
The foam about him shone;
Afar they saw him strong and fair
Go riding like a swan.
But from the West has come no word,
And on the Hither Shore
No tidings Elven-folk have heard
Of Amroth evermore.
...
Ich wünschte ich hätte auch so viel Geld um mir das Original zu holen.
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"Autor"  
Nutzer: crescentia
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Anzahl Nachrichten: 8

geschrieben am: 08.12.2000    um 14:46 Uhr   
Seid mir gegrüßt!!!
Ich bin zwar erst bei der Hälfte des Buches, finde es aber sehr schön, denn ich liebe Fantasy. Darum lese ich auch sehr gern "DIE NEBEL VON AVALON"(Marion Zimmer Bradley) und "KELCH UND SCHWERT" von Glenna McRaynolds.
Aus "DER HERR DER RINGE" finde ich die Stelle sehr schön, die "lelcontar" uns ganz am Anfang nannte.
Crescentia
[Diese Nachricht wurde geändert von: crescentia (geändert am: 08-12-00).]
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