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"Autor"

wie schön...

Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 21.08.1999    um 23:57 Uhr   
Ich sehe rauschende Flüsse,
Vögel am Horizont,
und ich bin glücklich.
Ich sehe die Sterne am Himmel
und den Mond...
Ich sehe einen wunderbaren Regenbogen.
Ist es nicht schön, daß es die einfachen Dinge
immer noch gibt?
Immer noch Sonnenuntergänge,
Sandstrände und eine tosende Brandung...
Immer wieder endet die Nacht
und es beginnt ein neuer Tag.
Man kann die Vergangenheit nicht ändern,
aber man kann im heute etwas für die Zukunft tun.
Man kann Bäume pflanzen
und Kinder zum Lachen bringen.
Wie schön, daß es die einfachen Dinge
immer noch gibt!
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Nutzer: Telcontar
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geschrieben am: 22.08.1999    um 03:30 Uhr   
einfach schön wassernixe
einfach schön
ergreifend ist auch richtig
aber auf jedenfall
einfach schön
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 22.08.1999    um 13:52 Uhr   
[i]...lächelt...[/i]danke, telcontar...
nicht jeder weiß um die Bedeutung der Worte...
Alles Liebe,
Nixe
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Nutzer: zauberwald
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geschrieben am: 25.08.1999    um 08:28 Uhr   
...hat die Bedeutung Deiner Zeilen ziemlich gut verstanden...
...danke nixe.

zauberwald
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Nutzer: Gast_Apple
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geschrieben am: 25.08.1999    um 15:31 Uhr   
[i]erinnert sich an so vieles und weiss doch, dass es nicht alles war - vergangenes und zukuenftiges
laechelt dabei
und einiges bleibt bestehen...[/i]
kaum ein Wort kann es beschreiben - es war einfach unheimlich schön
wunderschön
Berni, der Apfel
[b]________
und irgendwann wird man sich wieder sehen[/b]
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Nutzer: Gast_effi
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geschrieben am: 26.08.1999    um 00:21 Uhr   
Danke Nixe! Es ist schön zu wissen, dass es immer noch Leute gibt, die die Schönheit im Leben auch in den Winzigkeiten und besonders in den einfachen Dingen erkennen.
Und es ist schön, das die einfachen Gesten immer wieder Freude machen. Und selbst wenn es ein langer Weg ist, wird die Welt dadurch besser werden, denn:
Wenn viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten
viele kleine Schritte tun,
können sie das Gesicht der Welt verändern!
Hast Du noch mehr so schöne Gedanken?
Danke!
Effi
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 26.08.1999    um 16:53 Uhr   
[i]... laß das vergangene ruhen... schau nach vorne... es war wunderschön... aber es ist lange her... zu viel ist geschehen... zu unterschiedlich sind manche Menschen... ist es zwar gerade das, was einen Menschen liebenswert macht, aber auch das, was Menschen auseinanderbringen kann...
Stephanie[/i]
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 26.08.1999    um 16:56 Uhr   
[i]...sitzt auf einer blühenden Wiese... so viele Menschen ziehen vorüber... die einen sind heute da und morgen schon so weit entfernt... wieder andere kennt man heute noch nicht, und doch spielen sie morgen schon eine so große Rolle...
...alles verändert sich... heute noch erstrahlen die Bäume in sattem grün... schon bald werden sie ihre Blätter verlieren... dann dauert es nicht mehr lange und eine weiße Schneedecke wird die Landschaft bedecken... so manches wird in Vergessenheit geraten, wieder anderes werden wir immer in unserer Erinnerung behalten...
...viele Menschen träumen... träumen von einer besseren Welt, von Reichtum... aber liegt das Glück nicht darin, nichts zu begehren?
viele suchen ihr Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopfe tragen...
(Nikolaus Lenau)
eine sehr liebe Freundin sagte einmal zu mir, für sie liege das schönste Glück darin, für einen Gefallen, den sie jemandem getan hat, ein Lächeln zu bekommen... bei wie vielen ist das so? ist es nicht wirklich eher so, daß wir Gefühle investieren, anstatt sie zu verschenken?
daß man die Hand aufhält, bevor man gegeben hat? anstatt sie jemandem zu reichen...
reiche jemandem Deine Hand, und Du wirst erfahren, was wirkliches Glück bedeutet...
lächelt... muß an ein Kind denken, daß mit seinen staunenden Augen die Welt entdeckt... möchte die Welt noch einmal mit den Augen eines Kindes sehen...
ist es nicht komisch... man stumpft mit der Zeit ab... lebt inmitten von tausenden von Menschen... dann lernt man jemanden kennen, der das Träumen nicht verlernt hat... nicht persönlich... er ist weit entfernt und doch so nah... aber man fängt wieder an zu träumen... und zu schreiben...
man sieht wieder, wie klar und hell die Welt doch ist... bunte Blumen... ein strahlend blauer Himmel... sogar Regen wird als warm und angenehm empfunden... man ist froh, so jemanden kennengelernt zu haben... auch wenn man weiß, es wird niemals Wirklichkeit werden... sie werden niemals eins sein... nicht im RL... aber hier... wo man träumen kann, ist alles möglich...
lächelt... zwei Königskinder... (weiß, nur Du kannst etwas damit anfangen...)
ich habe bisher jedem geraten, nicht sein Leben zu träumen, sondern seinen Traum zu leben... es gibt jedoch Dinge im Leben, die es einem manchmal unmöglich machen, Träume wahr werden zu lassen...
wir haben Verpflichtungen... Zwänge der Gesellschaft, die uns einengen...
manchmal wünsche ich mir frei wie ein Vogel durch die Lüfte zu fliegen... hoch oben am Horizont... doch wäre man dann wirklich frei? kann man frei sein, so lange es das schlimmste Tier, den Menschen, noch gibt? Menschen, die mit Luftgewehren nur so zum Spaß auf Vögel anlegen... sie herunterholen aus den Lüften... die Spaß daran haben, anderen Lebewesen weh zu tun... die meistens zu feige sind, sich mit ihresgleichen zu messen...
was ist so toll daran, ein Tier zu erlegen? oder einen anderen Menschen? hat nicht jeder ein Recht auf Leben? auf Freiheit? aber wer ist wirklich frei? wer???
wir Menschen wohl nicht...[/i]
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Nutzer: Gast_effi
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geschrieben am: 27.08.1999    um 10:50 Uhr   
Und haben wir Menschen nicht doch die Chance uns freizumachen?
Eigentlich ist der Mensch durch seinen Interllekt (sei er nun positiv oder negativ anzusehen) freier als jedes Tier. Der Mensch kann durch seine Erfindungsgabe in fast jedem Lebensraum leben und fast alles erreichen. In dieser Hinsicht ist er frei.
Der Mensch hat sich sein Gefängnis selbst gebaut. Es ist ein Gefängnis aus Regeln und Normen, ohne das er unsicher ist, denn ein Gefängnis ist gleichzeitig auch immer ein Schutz. Durch die Gitterstäbe seines Gefängnisses sieht der Mensch viele schöne Dinge. Und er drängt sich an die Gitterstäbe, obwohl er sie genauso vernichten könnte.
Natürlich sehen viele es nicht gern, wenn ihr Schutz zerstört wird, aber eigentlich ist es eine neue Chance. Leider gehört viel Mut dazu, sich den Gefahren des Lebens neu zu stellen. Es gehört viel Kraft dazu, den Sinn des Lebens für sich selbst zu finden und die Welt noch einmal mit den Augen eines Kindes zu sehen.
Dafür macht der Ausbruch aus der festgefahrenen Gesellschaft die Welt für den Ausbrecher viel schöner, weil er sich wieder über kleine Dinge freuen kann, über eine Blume, einen Schmetterling, einen Wassertropfen, einen Regenguss... -Dinge, die für alle anderen selbstverständlich geworden sind.
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Nutzer: eshran
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geschrieben am: 28.08.1999    um 00:11 Uhr   
[i]...liest dieses Thema
sieht aus dem Fenster
sieht einen Baum, einen Ast, einen Vogel
fragt sich, wie lange er schon dort war,
ohne daß sie ihn bewußt gesehen hat...
...den Vogel, den Ast, den Baum
[/i]
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 02.09.1999    um 15:51 Uhr   
hallo effi...
vielen Dank für Deine lieben Worte...
Du hast recht, der Mensch hat sich sein Gefängnis selbst gebaut, nur... es war die Menschheit, und alle Menschen müssen nun darin leben...
ohne Regeln und Normen geht es in so einer großen Gesellschaft leider nicht... es sind die kleinen Dinge, die das Leben wieder lebenswert machen...
aber nicht immer ist es leicht, dagegen anzukämpfen... zu schnell holt einen der Alltag mit seinen ganzen Problemen wieder ein...
auch der Mensch als einzelner baut sich manchmal ein Gefängnis... teils aus Angst, teils aus Unwissenheit... teils, weil es ja so schön bequem ist, einfach mit dem Strom zu schwimmen...
[i]lächelt...[/i] manchmal fühle ich mich wie ein Geisterfahrer, der als einziger in die andere Richtung fährt... alle anderen folgen dem für sie vorherbestimmten Weg...
dann überkommt mich manchmal eine große Traurigkeit, in der ich dann denke: wofür eigentlich? wofür die Mühe?
dort ist ein Kind, daß noch mal so gerade eben mit dem Schrecken davongekommen ist... da ist das nächste, daß für Prostitution mißbraucht wird...
Tiere, die immer noch für Kosmetik gequält werden, obwohl es seit etlichen Jahren andere Methoden gibt... leider sind diese nicht so lukrativ...
was ist das für eine Welt? man kommt einfach nicht gegen an... an der einen Ecke ist noch mal alles gutgegangen, an der nächsten schreit wieder jemand um Hilfe...
in was für einer Welt leben wir eigentlich? die meisten Menschen verschließen die Augen, sehen oder wollen nicht sehen, was um sie herum passiert... im Gegenteil, stehen höchstens noch daneben und schauen zu...
warum ist das so? muß das so sein?
...nur Gedanken, die mir gerade so durch den Kopf gingen...
alles Liebe,
Wassernixe
<A HREF="mailto:wassernixe@firemail.de wassernixe@firemail.de
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Nutzer: floppi
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geschrieben am: 08.09.1999    um 21:14 Uhr   
Hallo Nixchen!
Hat jetzt zwar überhauptgarkeinbisschen was mit dieser "Datei" zu tun, aber mir ist da noch ne Frage eingefallen, mit der ich dich noch ein bisschen nerven könnte [irgendwann erschiesst du mich sicher!]:
Wie hast du denn dieses schöne Bild in meine Rubrik "Liebe über alle Grenzen" reinbekommen?

Grüsschen Floppi
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 08.09.1999    um 21:41 Uhr   
hallo floppi... [i]lächelt[/i]
ganz einfach:
[ img ] internet-adresse des bildes, z. B.
[ / img ]
nur alles ohne Leerschritte.
aber es geht nur mit .gif oder .jpg Dateien.
alles Liebe,
nixe
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Nutzer: Gast_wolga
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geschrieben am: 11.09.1999    um 11:19 Uhr   
Liebe Wassernixe
heute
ein früher Samstagmorgen
gerade aufgewacht
stumpfe Sinne, verschlafener Blick
ich nehme nichts wahr
bediene automatisch die Tastatur
finde wie im Traum Deine Poesie
und......
meine Augen öffnen sich
ich schaue mich um
und sehe plötzlich unerwartet überrascht
es gibt ein Leben um mich herum
meine Katze räkelt sich genüßlich auf der Fensterbank in der frühen Morgensonne
es gibt ein Draußen
sattes Grün im Vordergrund
dahinter ein warmes helles fröhliches von der Morgensonne beschienenes
freundlich winkendes Blätterwerk
ein leichtes rhythmisches Rauschen
kurze Gezeiten im Hintergrund
die Gartenpforte des Nachbarn quietscht in den Angel
Brötchen holen ist angesagt?
eine friedliche Ruhe rundum
eine nie gesehene Idylle
dies ist ein Tag im Leben
.....ein Blick durch die offene Balkontür
mitten in der Großstadt

ein Kuß an die Poesie
zwei Küsse an Wassernixe
also lebe ich !?
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Nutzer: Gast_wolga
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geschrieben am: 12.09.1999    um 09:41 Uhr   
ergänzt wassernixe
der fahle himmel
die dunklen wolken
das trübe licht
die grauen häuserschluchten
die dumpfen gesichter
die gleichgültigen blicke
das tägliche elend
die grausamen taten
die versäumten guten taten
die vergessenen freunde
das ist auch leben!?
w

[Diese Nachricht wurde geändert von: wolga (geändert am: 12-09-99).]
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 12.09.1999    um 12:31 Uhr   
[i]lächelt[/i] hallo wolga,
thx for the kisses...
was ist Leben?
ist es fühlen? (z. B. den Regen auf der nassen Haut?)
oder sehen? (z. B. wie ein Kind geboren wird?)
empfinden? (z. B. Zärtlichkeiten, die man mit dem Partner austauscht?)
hören? ( z. B. sanfte Musik?)
oder etwas riechen? (ein schönes Parfüm z. B.? oder den Duft von frisch gemähtem Gras? die Tannen im Wald? die Luft, nachdem es geregnet hat?)
lange Zeit habe ich weder das strahlende Blau des Himmels noch duftende Blumen wahrgenommen...
aber ist nicht genau das Leben? zu empfinden? auf welche Weise auch immer?
nicht blind durch das Leben zu gehen, sondern mit offenen Augen? den strahlend blauen Himmel bei Tag genauso zu sehen wie die Sterne in der Nacht?
alles Liebe,
Wassernixe
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Nutzer: Gast_wassernixe
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geschrieben am: 13.09.1999    um 08:54 Uhr   
ja, auch das ist Leben!
[i]...kein Sommertag ohne Mücken,
kein Leben ohne Tod,
Gut und Böse (wie sollten wir das Gute erkennen, wenn wir nicht um das Böse wüßten?),
hell und dunkel...[/i]
alles Liebe,
Wassernixe
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Nutzer: Vielsag
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geschrieben am: 13.09.1999    um 18:32 Uhr   
Das macht den Sommer im Chat so wertvoll, wassernixe, man führt seine Gedanken spazieren und betritt dabei Wege, die man nie für möglich gehalten, die man sich nie zugetraut hätte, derer man sich gar nicht bewußt war, weil sie im Verborgenen, in den Träumen, lagen, und man gelangt scheinbar in Situationen, die einen völlig neu und anders erscheinen lassen, als begegne und erführe man sich selbst das allererste Mal. Was einem somit erspart bleibt: dösende Müßigkeit, langgestreckt auf einer Decke am Strand, bis die stechende Sonne Schweißperlen produziert, die wie streichelnde Fingerkuppen den Hals entlanglaufen, glitzernde Sandkristalle, die man nicht betreten muß, um die Fußsohlen auf Probe zu stellen, warmes, schmeichelndes Salzwasser, dessen Perlmutttropfen vom sanften Sommerwind hernach dann aufgesaugt werden, erhitzte Haut, die man in die Nacht trägt, um sie an eine andere zu schmiegen, Augen, in die es zu schauen gilt, glänzende, fragende, feuchte; was den Sommerchattern erspart bleibt, ist, den Mut aufbringen zu müssen, den das Leben fordert.
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Nutzer: Gast_wolga
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geschrieben am: 14.09.1999    um 18:14 Uhr   
gut beschrieben vielsag
der chat ist die lösung
der käfig in effi's käfig
ich richte ihn ein
nach meinen bedürfnissen
sehe keine stäbe mehr
rieche den zarten duft der moosrosen
schmecke das salz auf der haut der frau
die ich im cyberspace liebe
fühle den hauch ihres lockenden mundes
die wärme ihrer lippen
ich sehe alles was beschreibt
ich sehe ihren körper
ihre augen mal traurig mal lustig
ich höre ihre sanfte
ihre schneidende stimme
ich kann diese welt geniessen
das ist die lösung
der extrakt aus der welt in effi's Käfig
der chat ist die lösung
auch das ist leben
oder?
w ;-)
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Nutzer: Vielsag
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geschrieben am: 14.09.1999    um 19:29 Uhr   
chatedle:
lehre mich
taumeln
ohne von Sinnen
fallen
ohne zu stürzen
jubeln
noch frühmorgens
wenn längst schon
ein Wecker mich ruft
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 14.09.1999    um 19:48 Uhr   
taumeln und traeumen
tanzen und lachen
einsinken und auftauchen
verzauberung spueren
doch das hier
sei nie das ziel
sondern stets ein anfang
wozu? wer weiss...
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Nutzer: Vielsag
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geschrieben am: 14.09.1999    um 20:52 Uhr   
Ein Anfang für tjane?
Hier steht mein Stuhl
auf der Terrasse neben deinem.
Zwei Lehnen drängen dicht an dicht
und wollen sich vereinen.
Durch mein Gesicht weht sanft dein Sommerhaar,
und meine Lippen schmecken Ferne.
Zwei Augen, wie ein Sternenpaar,
die lese ich so gerne.
Und alles, was dagegen spricht,
das tauchen wir ins Sonnenlicht,
das tauchen wir ins Sonnenlicht.
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"Autor"  
Nutzer: tjane
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geschrieben am: 14.09.1999    um 21:50 Uhr   
[i]nun sprachlos ist...
wer, wo, wie und warum?
wilde gedanken
schiessen durch meinen kopf
aufgegriffene vermutungen...[/i]
nie gab ich mehr
als ich auch realworld
geben wuerde
laecheln und lachen
eine umarmung
ein sanfter kuss
die beruehrung eines gedankens
manchmal ein streicheln der seele
ein traum im traum
gemeinsam getraeumt
und im bewusstsein des taumels
jenseits des seins
[i]und fragend verstummt...[/i]
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"Autor"  
Nutzer: Vielsag
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geschrieben am: 15.09.1999    um 13:48 Uhr   
Da liegt es vor einem, das Kornfeld, groß, weit und reif mit windgekämmten Haaren. Und mitten darin blüht ein Mohn, blutrot leuchtend, betörend, leise Harfentöne versprühend. Warum geht man nicht weiter, denn man weiß ja, daß man viel zertreten wird, um den Mohn in den Händen zu spüren, sondern warum schaut man wieder und wieder hin, dabei schon einen Fuß setzend, unter dem die ersten Ähren zu weinen beginnen?
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"Autor"  
Nutzer: tjane
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geschrieben am: 15.09.1999    um 20:42 Uhr   
[i]viele gruende
nicht zu gehen[/i]
unwegsam wird es
abseits des weges
und nicht nur aehren
koennten knicken
dazu die nagenden fragen:
wird der mohn von nahem
auch noch so leuchten?
welkt er nicht gar zu rasch?
[i]ein grund
zu gehen[/i]
wenn harfentoene
in den ohren klingen
sirenengleich...
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"Autor"  
Nutzer: Vielsag
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geschrieben am: 15.09.1999    um 21:11 Uhr   
Angenommen, dir erscheint von Zeit zu Zeit immer wieder einmal eine Tür vor deinem Auge, die du öffnen möchtest, um ein Wagnis zu erfahren. Und plötzlich, obwohl du in Eile, stoppst du, und genau diese Tür, wie es scheint, ist neben dir. Kannst du dann noch weiterlaufen?
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