| "Autor" |
Dunkelheit |
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geschrieben am: 22.08.1999 um 06:28 Uhr
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Dunkelheit
Dunkelheit umgiebt mich
Dunkelheit umfängt mich
Dunkelheit hüllt mich ein
Dunkelheit umschlang mich, als ich Griff
nach des ewigen Lichtes Schein.
Tag ward Nacht
Liebe ward Pein
Und die Dunkelheit brach über mich herein,
Umschloß Licht
Vergiftete Leben
Lies Hoffnung,
Hoffnung blieb mir
doch sie schied mir
nun bin ich ganz allein,
Denn streckte ich einst, meine Hoffnung aus,
dem Licht entgegen, so wurde sie verbrannt,
zu Asche und weggewaschen vom Regen.
In der Nacht nun sehne ich mich dem Tage entgegen
In der Finsternis suche ich des verlorenen Lichtes Schein
Sehnsüchtig schauend nach dem Leben, das ich wollt für immer.
Doch würd ich wagen einst zu zerreissen meinen Mantel
so bedeute die Absturz und Tod,
Die Sonne ward nun mein größter Feind.
Und so hülle ich mich nun ein in Dunkelheit
klammere mich fest und suche Geborgenheit,
Verachte mich und diese Nacht
Und doch,
mit jedem Atemzug, ziehe ich andere in diese Dunkelheit
und so bin ich verdammt, bis in alle Ewigkeit.
[Diese Nachricht wurde geändert von: grisly (geändert am: 31-08-99).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.1999 um 12:51 Uhr
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Würde mich wirklich freuen wenn noch jemand hierzu seinen Senf dazugeben würde, ich weiß es ist nicht unbedingt hell und freundlich geraten, schreibt aber bitte trotzdem eure Meinung dazu.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.1999 um 13:48 Uhr
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ist wirklich ziemlich "dunkel". und doch, es gefällt mir. ist doch irgendwie oft auch wirklichkeit... *seufz*.
aber, ich mag die sonne und das licht, die wärme halt doch lieber *Lächel*.
hoffe aber auch, wieder einmal etwas von dir hier zu lesen!
*knuddels* seesternchen |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.1999 um 21:17 Uhr
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Das erinnerte mich an ein anderes Gedicht
(Link
Dunkelheit
In mir ist die Dunkelheit von so vielen Nächten.
Düstere Finsternis, die kalt mein Herz verschlingt.
Zu oft hab ich tagelang in wildem Schlaf gelegen,
und nächtelang gewacht der Stille wegen,
gehofft, daß es mir endlich Ruhe bringt.
Bei Tag mag ich nicht sein. Mich schmerzt das Wissen,
Daß all das Licht mir keine Hoffnung macht.
Zu viele Jahre schon blieb ich in Dunkelheit verborgen,
und hab in stiller Wacht gewartet auf den Morgen,
So daß ich bleibe, was ich bin: ein Kind der Nacht.
Übersetzung: E. Paiste |
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geschrieben am: 01.09.1999 um 04:18 Uhr
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Danke für eure Antworten!
Werde vielleicht etwas ähnliches noch schreiben, mal sehen
[Diese Nachricht wurde geändert von: grisly (geändert am: 01-09-99).] |
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geschrieben am: 07.09.1999 um 17:45 Uhr
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Dunkelheit in mir und um mich herum
kann auch am hellen Tage sein
oft frage ich mich dann warum;
ist Licht, ist Wärme mir nur Schein?
Alleine zu sein, alleine zu leben
getrennt von den Menschen meiner Zeit
Hoffnung auf Änderung scheint's nicht zu geben
seid physisch nah ihr und zugleich so weit
Lebend im Dunkeln, in ganz eigener Nacht
seh ich doch manchmal die Spur eines Lichts
regt dann sich die Hoffnung - ganz klein nur und sacht
vielleicht ist nicht jenseits des Dunkeln nur nichts?
Ein Himmel und Wolken, die Sonne sogar
ein Lachen, ein Blick und ein Freund
vielleicht wird einmal alles das wahr
was ich so lang mir sehnend erträumt.
So bleibt mir zum Dunkeln verdammt und allein
einsam, verzweifelt, auf der Suche nach Sein
Träume von Himmel und helfender Hand
und Hoffnung auf Freundschafts heilendes Band. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.09.1999 um 18:25 Uhr
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ich sitze hier, alleine...
kein Licht, kein Fenster...
nur Dunkelheit, die alles verschlingt...
wann wird wieder ein Licht zu sehen sein?
wieviel Schmerz kann ein Mensch ertragen?
[i](...es ist nicht ganz so schlimm, wie es sich vielleicht anhört...)[/i]
[Diese Nachricht wurde geändert von: wassernixe (geändert am: 07-09-99).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.09.1999 um 19:34 Uhr
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| [i]...reicht eine Kerze samt Streichhölzern rein [/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.09.1999 um 20:58 Uhr
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[i]lächelt[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.1999 um 01:37 Uhr
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Der Abend
Schon steht er wieder vor der Tür'
Mit hämischem Gelächter.
Den ganzen Tag hast du gehofft,
Dass er nicht kommen wird.
Hast alle Läden fest verschlossen
Damit er denkt, du seist verreist.
Der Abend schleicht
Langsam durch die Gaßen
Sucht sich ein neues Opfer
Sucht die, die einsam und verlaßen.
Er lässt sich wiederum nicht täuschen
Und klopft entschieden an.
Angsterfüllt machst du ihm auf,
Und ohne Zögern tritt er ein.
Hemmungslos setzt er sich hin,
Legt seine Füsse auf den Tisch.
Zieht nicht mal die Schuhe aus,
Nimmt sich diese Mühe nicht
Du schenkst ein Gläschen Wein ihm ein
Und stellst es vor ihn hin.
Doch er in seiner Riesengier
Greift zu der Flasche hin.
Der letzte Tropfen ist geschluckt,
Er rülpst ganz ungeniert.
Er schaut dich alsdann grinsend an
Und fragt, ob er nicht stört.
Der Abend schleicht
Langsam durch die Gaßen
Sucht sich ein neues Opfer
Sucht die, die einsam und verlaßen.
Der Abend lässt dir keine Ruh',
Du wirst den Kerl nicht los.
Er macht dir Angst, dir graut vor ihm,
Machst fast schon in die Hos'.
Nicht ein Geräusch fällt in den Raum,
Der Kerl hängt einfach da
Du fängst jetzt zu zittern an,
Und Schweiss bricht aus dir aus.
Die Zeit, sie kommt dir endlos vor.
Du starrst auf deine Uhr
Und hoffst, daß bald der Morgen kommt.
Dann endlich, als der Tag erwacht,
Sagt er : "Nun muss ich gehen.
War' schön die Nacht bei dir zu sein.
Ich wünsch' dir einen schönen Tag,
Ich werd' dich wiedersehen!"
Der Abend schleicht
Langsam durch die Gaßen
Sucht sich ein neues Opfer
Sucht die, die einsam und verlaßen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.09.1999 um 02:35 Uhr
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bluesy, ich weiß nicht, ob du ganz den Kern verstanden hast, obwohl ich dir recht geben muß, die Schwachen sind leicht Opfer, für jene die sich stark halten.
Und Angst ist eines der schlimmsten Dinge, sie blockiert und hemmt, und ist sich selbst Nahrung. Das gilt nicht nur für die unmittelbare Angst einer Bedrohung, sondern vorallem auch für die Angst in uns, und vor uns selbst.
Schwingen der Nacht
Noch immer spüre ich den Schein der Wärme
dringend zu meinem Herz.
So lange her,
und doch allgegenwärtig.
Rastloß schwinge ich mich durch die Nacht,
suchend, wartend, hoffend.
Gleite durch die Dunkelheit,
Schwärzer noch Scheine ich in dieser Nacht.
Tausend Lichter ziehen an mir vorbei,
Glühwürmchen, auf meinem Weg.
Leuchtend, schwirrend, und so vergänglich.
Ein fahler Lichtschein streift schon den Horizont,
so bleich wie ich.
Und doch ist es mir, als hörte ich da ein fernes Rufen,
leise aber doch vernehmlich
und zweifelnd blicke ich um mich.
Ist dies der Weg?
Ist dies die Lösung
Mein Ziel?
Nein!
Er liegt jenseits des Horizonts,
bedeckt noch zwar,
aber langsam lichtet sich der Nebel,
und verloren,
sind nun alle Ängste und Sorgen.
Und entdeckt ist das verborgene Feuer,
hineingetragen in die Dunkelheit
einsam leuchtend noch, doch gewiss,
dass es bleiben wird.
[Diese Nachricht wurde geändert von: grisly (geändert am: 19-09-99).] |
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