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ein Tag erlebt |
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geschrieben am: 24.08.1999 um 10:46 Uhr
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Bernhard M. 24.8.1999
glutrot erhebt sich langsam die leuchtende Scheibe über den Horizont und taucht die wenigen Wolken am Himmel in ein sanftes orange.
Über der Landschaft liegt ein weißer Nebelschleier, der die Wiese mit den Disteln, Kornblumen und Sträuchern darauf - genauso, wie den Bach, der die Wiese teilt - umhüllt und somit vor den vielen neugierigen Blicken verbirgt.
Nur der jahrhundertealte Turm und die zahlreichen Bäume, die die Wiese in einem weiten runden Bogen umgeben und deren ruhende Wipfel das morgentliche verhüllende Werk (welches es ohne Zweifel mit Christo aufnehmen könnte) durchstoßen, sind auch in der Ferne deutlich zu erkennen.
Äsende Rehe beobachten die Wiese aus einiger Entfernung argwöhnisch. Insbesondere gilt ihre Aufmerksamkeit jenem stillen Beobachter, dessen Blicke immer wieder über das grüne Meer wandern...
Auch die Vögel beginnen leise in den Bäumen zu zwitschern, als sie des anbrechenden Tages gewahr werden.
Höhergestiegen ist die Sonnenscheibe mit dem Lauf der Zeit, hat ihre morgentliche Röte abgelegt und strahlt nun schon kräftig mit dem gewohnten goldenen Licht...
Der Nebel indes hat sich vom Boden erhoben - ist kaum mehr als ein Hauch - weicht immer mehr dem kommenden Tag.
Raubvögel - wohl Bussarde - schwingen sich mit scheinbarer Leichtigkeit mit wenigen Flügelschlägen in die Lüfte, um alsdann dort oben fast schwerelos zu schweben...
doch freilich nicht ohne Sinn
fliegt er dahin
die Beute zu erspähn
sich darauf zu stürzen
sie ergreifen,
um einen Kopf kürzen
und mit sich nehmen
ins Nest, die Jungen zu füttern
als auch selbst sich dran zu laben
so, wie es auch schon seine Eltern und deren Eltern taten...
Die Sonne steigt - unbeeindruckt vom irdischen Geschehen - weiter, bis hoch in den Zenit, brennt unerbittlich auf die Erde nieder, von der der Nebel schon vor geraumer Zeit verschwunden...
trocken, ausgedörrt erscheint nun mancherorts das Gras
doch nicht auf der Wiese dort am Bache |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.08.1999 um 13:38 Uhr
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...nimmt sich ein dickes Kissen, setzt sich wortlos neben den stillen Betrachter, legt den Kopf an seine Schulter und folgt seinen Blicken - wohl wissend um die Schönheit dieser Wiese...unserer Wiese...
zauberwald |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.08.1999 um 14:27 Uhr
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[i]spürt etwas... lächelt nun um so mehr[/i]
es ist ein besonderer Ort
in Gedanken - weit fort
und bricht die Nacht herein
sieht man die Sternelein
genau dort
Berni, der Apfel
[b]_____________
einfach genießen...
keine Träne vergießen,
wenn es doch nicht so wird
denn wirklich gute Dinge
brauchen auch viel Zeit[/b] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.08.1999 um 15:03 Uhr
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ist müde von der vergeblichen Suche,
legt sich zum Schlafen hin,
träumt von der Wiese,
wacht auf und liegt mittendrin.
Geht langsam zum Bach
-ohne die Rehe zu verscheuchen-,
spürt den Tau an den Zehen
erste Sonnenstrahlen auf der Haut
leichten Wind in den Haaren.
Sieht zwei Gestalten dort sitzen
setzt sich ehrfürchtig dazu
und atmet den Frieden der Morgendämmerung. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.08.1999 um 00:25 Uhr
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...wünscht sich die Nacht herbei,
packt den Schlafsack ein
und macht sich auf die Suche nach der Wiese. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.08.1999 um 08:15 Uhr
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...schaut sich um...genießt den Frieden...den Kopf immernoch an AppleŽs Schulter fühlt sie sich einfach nur geborgen...
[Diese Nachricht wurde geändert von: zauberwald (geändert am: 25-08-99).] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.08.1999 um 14:49 Uhr
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[i]schaut zum morgentlichen Besucher[/i]
setz dich zu uns, wenn du willst
und geniess es, wenn du kannst
doch was red ich...
ich weiss, du willst und kannst.
[i]deutet auf einen Apfelbaum, der auf der anderen Seite des Flusses einige seiner rot-gelben runden Fruechte hervorgebracht hat[/i]
finden tut man oft,
wenn man nicht mehr sucht,
die Hoffnung aufgegeben hat.
und ich weiss auch, warum...
Doch solcherlei Geheimnisse werden nicht gesagt, denn man muss sie erleben, um sie zu verstehn.
[i]pflueckt ein Gaensebluemchen, dreht es ein paar mal gedankenversunken zwischen Daumen und Mittelfinger, haelt es unter seine Nase und atmet den leichten Duft tief ein
und laechelt - mit der Hand ueber zauberwaeldchens Kopf streichelnd[/i]
Berni, der Apfel
[b]________________
die Wissenschaft will immer erklaeren,
analysieren, forschen, suchen...
doch gibt es weit mehr auf dieser Welt,
als sie je finden wird...[/b] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.08.1999 um 10:28 Uhr
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[i]...lehnt sich ganz fest an das Apfelchen...nimmt die Gänseblume und betrachtet sie lange...wie zerbrechlich sie doch ist...
schaut zum Äpfelchen und lächelt...weiß, daß er sie versteht.[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.08.1999 um 09:46 Uhr
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[i]
lächelt Apple, Zauberwald und das Gänseblümchen an
genießt die Ruhe, die Wiese
legt sich ins Gras, betrachtet den Himmel
läßt Gedankenfetzen vorbeiströmen
ohne das Bedürfnis zu spüren,
diese in logische Bahnen zu zwängen
vermeint wach träumend
die Grashalme miteinander flüstern zu hören
von Sonne, Wind, Regen
[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.08.2000 um 15:21 Uhr
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ein besonderer ort.. ;o)
______________________________
[i]Es war nicht alles schlecht..[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.08.2000 um 16:15 Uhr
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[i]lächelt dem Fröschlein zu[/i]
Wie wahr die Worte |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.08.2000 um 15:27 Uhr
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... genießen ohne nachzudenken ist auch eine kunst...nimmt mit abstand platz um die harmonie der runde nicht zu stören...
..apple, manchmal brauchen gute dinge einfach zu lange und das warten wird zur qual...
aka honeybunny
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.08.2000 um 18:06 Uhr
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Ich blicke in die Ferne und sehe die Wiese...
Harmonie überkommt mich und ich schreite auf sie zu...
Ich sehe euch dort sitzen,schweigend und andächtig, blinzel euch freundlich an...
Lehne mich an einen Baum und verschließe nicht die Augen...
Lächel Appel zu und lausche dem Schweigen...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.08.2000 um 22:33 Uhr
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| [i]tritt aus dem Wald, sieht die friedliche Runde, geniesst das Farbenspiel der Sonne und lehnt sich an einen Baum...[/i] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.08.2000 um 00:10 Uhr
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...spürt den Zauber dieses Ortes und findet...
RUHE |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.08.2000 um 14:45 Uhr
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Mit dem kommenden Licht, erreicht ein Wesen, den Ort,
öffnet seine Augen und geht bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht fort.
Wartet den Tag lang, um in dunkler NAcht dies Bild im Herzen zu tragen und es nachts dorthin zu bringen, wo nichtsahnende Wanderer sind, auf rastloser Suche nach Frieden und Harmonie, um zu zeigen, daß es diesen Ort wirklich gibt. Lächelt dem befreundeten Magier zu und blickt lächelnd zu versammelter Runde, der Träumer und Dichter, und weiß, daß kein Wort nötig ist, weil sich alle Besucher das Bild im Herzen teilen und die gleiche Ruhe und kraft erfahren und spüren.
Ja, Froggy, ein besonderer Ort!
Tendrick, der Lichtelf |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2000 um 10:40 Uhr
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Einen Ort des Friedens kann man überall finden. Man muss nur die Augen aufmachen.
Es kann die morgendliche Wildwiese hinter dem Haus sein oder eine einsame Lichtung im Wald.
Es kann die eigene Kammer sein oder ein Ort mit Freunden.
Der Ort des Firedens ist dort, wo das Herz zur Ruhe kommt. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2000 um 11:46 Uhr
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[i]schiebt einen Zweig des Dickichts zur Seite und wirft einen vorsichtigen Blick hindurch zu den Wesen, die das Träumen nicht verlernt und die Wunder dieser Welt nicht vergessen haben
[/i]
möge es immer Gedanken in eurem Geiste geben, die euch ein Lächeln schenken, wenn es sie unverhofft aus dessen Tiefen an die Oberfläche verschlägt
Berni, der Apfel
[b]_____________________
manches Glück vergeht wohl nie,
wohnt auf einer Insel
im endlosen Strome der Zeit
in Ewigkeit[/b] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.10.2000 um 15:18 Uhr
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*...den kopf immernoch an appleŽs schulter, öffnet ganz vorsichtig die augen...*
...ich muß wohl lange geschlafen haben...und hatte da einen wunderbaren traum...
von elfen, kobolden und von freunden, die in einer runde sitzen...
keine worte sprechend, nur wissend, daß jeder jeden versteht...
von blumen, die wundervoll blühen und mit ihrem duft verzaubern...
von rehen, die keine furcht haben, näher zu kommen; die sich langsam auf diese friedliche runde zubewegen - dort angekommen - läßt sich neben jedem eines nieder, um gekrault zu werden...
von einem glasklaren bach, der leise plätschernd vorüberfließt; wo sich fische tummeln, die vor ausgelassenheit kurz aus dem wasser blinzeln, um dann gleich darauf wieder weiterzuziehen...
...ein wunderbarer traum....
war es denn ein traum?
zauberwald |
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